Bayern Auen vor Flusslandschaft

Zwischen Straubing und Vilshofen ist die Donau auf 70 Kilometern noch ein frei fließender Strom. An ihren Ufern ist die Natur wild und die Kultur reich.

Ein Schiff wird kommen? In Sicht ist keins, und wir sitzen nun schon geraume Zeit im Kastaniengarten des Mühlhamer Kellers, direkt über der Donau bei Osterhofen. Ein idealer niederbayerischer Frühherbsttag: Von der weiten, wellenbewegten Stromschleife her bläst frischer Wind ins Laub, der Himmel ist ritterspornblau, der Zander schmeckt, der Zwiebelturm von Aicha spitzt über den Auenwald, und die Bayerwaldberge im Hintergrund vollenden das Tableau. »Der große silberne Strom kam breit hergeflossen / Wie ein großer silberner Fisch, Wälder waren seine Flossen. / Mit dem hellen Schwanz hat er am Himmel angestoßen.« – So hat der Dichter Georg Britting, der Donaulandschaft eng verbunden, seinen Heimatfluss gesehen. 

Und da schiebt sich endlich auch einmal ein Lastkahn heran, rot-weiß-blaue niederländische Flagge, stromab in Richtung Österreich, Ungarn, Balkan. Einer von im Schnitt vierzehn täglich: Rauschende Binnenschifffahrt hat die bayerische Donau nicht zu verzeichnen. Und damit sind wir im Kern des Streitfalls, der seit Jahrzehnten um den 70Kilometer langen Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen tobt und der seit diesem Frühjahr wieder neu aufgeflammt ist. Dürfen in diesem letzten frei fließenden Teilstück der deutschen Donau Staustufen gebaut werden, um der gewerblichen Schifffahrt das Durchkommen zu erleichtern, oder wäre das ein Umweltfrevel und ein ökologisches Desaster ersten Ranges?

Das Jesulein schaut aus einem Glaskasten im Bauch seiner Mutter

Eigentlich war mit dem Entscheid der rot-grünen Bundesregierung 2002 für den so genannten sanften Ausbau alles klar gewesen. Nur »flussbauliche Maßnahmen« genehmigt diese »Variante A«, Buhnen und Fahrrinnenbaggerungen hätten Fließgeschwindigkeit und Strömungsdynamik der Donau vollständig erhalten. Doch die Ausführung wurde verschleppt – und so ist bei der niederbayerischen Regierung jetzt wieder ein Raumordnungsverfahren anhängig, das auf Geheiß des bayerischen Wirtschaftsministers Wiesheu auch zwei Staustufenvarianten prüft, den »harten« Ausbau, der schon vom Tisch war. Gleich hinterm Kirchturm von Aicha würde dann eine Stausperre hochgezogen, ein Stich- und Schleusenkanal die Mühlhamer Schleife, einen der letzten Donaumäander, absägen.

Wie so eine Staustufenlandschaft aussieht, das lässt sich in schöner Evidenz gleich hinter der historischen Turmsilhouette Straubings, einige Kilometer flussauf, studieren. Auf diese letzte und modernste Staustufe vor dem frei fließenden Donauabschnitt hält sich die bauausführende Rhein-Main-Donau AG durchaus etwas zugute, vor allem auf die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. Aber ach, was für eine bunkerartig brütende Betonszenerie ist da entstanden – das Bollwerk der Staumauer, die kompakten Schleusenwälle, Beobachtungsturm und Kraftwerksturbinen, die Donau nunmehr ein fades, großdimensioniertes Industriebecken. Im Hinterland sind einige abgeschnürte Tümpel und verlandende Wasserarme als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Als »Donau im Wandel« sollen wir solche Renaturierungsanstrengungen goutieren, ermuntert uns eine Tafel am Maschendrahtzaun. Es fehlen nur noch die schwärzlichen Zuckmückenschwärme, die in dem statischen Staugewässer der gewandelten Donau ideale Entwicklungsbedingungen hatten und vor einigen Jahren die Anlieger zur Verzweiflung trieben, bis man großflächig das Pestizid BTI zu versprühen begann.

Die Engel, die laut Legende nächtens die mittelalterliche Dorfkirche des nahe gelegenen Sossau auf einem Donauschiff herbeischafften, hätten sich in dieser industriellen Flusslandschaft wohl kaum zurechtgefunden. Und die Leiche der 1435 ertränkten Agnes Bernauer hätte sich vermutlich in einem Kraftwerksrechen festgehakt, statt am natürlichen Donaustrand nahe des Straubinger Friedhofs von St. Peter zu stranden, wo nun der Grabstein mit ihrem eindrucksvoll realistischen Totenbildnis steht. Was für ein Trost die gelassene Melancholie eines uralten, schattig versponnenen Friedhofs sein kann nach der nackten Depressivität moderner Nutzgroßbauten… Der ummauerte Gottesacker von St. Peter an Straubings östlichem Altstadtrand ist einer der stimmungsvollsten Europas, ein anmutig verwilderter, fast heiterer Inbegriffsort der Vergänglichkeit. Man tastet sich durch ungemähtes gelbes Gras zwischen den zahllosen windschiefen, bemoosten Grabsteinen und verwitterten Schmiedeeisenkreuzen hindurch, Spinnweben im Gesicht, und entziffert hin und wieder noch eine Aufschrift: »Joh. Bapt. Kriegelsteiner« zum Beispiel, königlich-bayerischer Postverwalter, verstorben 1844, gerühmt »sein biederer Charakter und seine große Dienstgefälligkeit«. Oder für »Ludwig Weiß, Student und einziger Sohn, im Bade verunglückt«, anno 1834.

Die bildschöne Stadt Straubing mit ihrem Reichtum an Historie, an wunderbaren Kirchenbauten von der Hochgotik bis zum Spätrokoko der Brüder Asam, mit ihren großzügigen Bürgerhäusern und Straßenräumen, ist für manchen Reisenden eine relativ späte Entdeckung – Regensburg und Passau sind halt die viel berühmteren bayerischen Donaustädte. Das ganze Ufer- und Hinterland der frei fließenden Donau zwischen Straubing und Vilshofen ist ein wenig »Gegend für den zweiten Blick« – ruhig, ein bisschen langweilig, landschaftlich nicht übertrieben spektakulär, altes Bauernland auch heute noch – und seine Juwelen drängen sich nicht auf, verstecken sich fast. Wie die exquisit elegante Dorfkirche von Loh bei Wischlburg nahe Stephansposching, im brettlflachen Gäuboden oder »Dungau« gelegen: ein Rokoko-Gesamtkunstwerk ersten Ranges, das man mühsam auf der Karte suchen muss. Wie, nördlich der Donau, die doppeltürmige Barockkirche von Oberaltaich mit ihrem überreichen Freskenschmuck oder, ein paar Kilometer in den Bayerwaldhügeln schon, die romanische Klosterkirche von Windberg, die uns mit sehr schönen frühen Tympanons und im Inneren mit absolut kinderbunten, spielzeughaften Rokoko-Altären überrascht. Theaterkulissen von originellster Erzählfreude sind das: Beim Katharinenaltar bestehen die Säulen aus wohlgefüllten Bücherregalen, Schreibutensilien sind überall verstreut.

Den mächtigen solitären Buckel des Bogenbergs, steil über der Donau aufgebaut, kann freilich keiner übersehen. Auch hier kam, so wollen es die Legenden, das Gnadenbild der gotischen Wallfahrtskirche auf der Donau dahergeschwommen. Es zeigt eine seltene »Maria in der Hoffnung«: Das Jesulein schaut aus einem Glaskasten im Bauch seiner Mutter heraus. Rechts und links vom Altar stehen zwei der 13 Meter hohen, mit roten Wachsschnüren umwickelten Stangen, die seit 500 Jahren bei der Holzkirchener Dankeswallfahrt von starken Männern auf den Bogenberg gewuchtet werden: aufrecht, wohlgemerkt – gerät die Kerzenstange bei einem Träger ins Wackeln, springt sofort der nächste bei. Hoch oben bei der Kirche, gestützt auf die sonnenwarme Friedhofsmauer, eröffnet sich einem der schönste Panoramablick auf den Fluss in der Tiefe, die Gäubodenebene und das tertiäre Hügelland, bis zu den Alpen an klaren Tagen. Leider aber auch auf das Gewerbe- und Industriegebiet des Donauhafens Sand, aufs Zementwerk, die Hallen und Kästen von Lidl, Ingram Micro und Sanitär-Heinze – da ist man schnell wieder beim leidigen Ausbauthema und dem Begehr der Hafenbehörden und Wirtschaftskammern nach maximalen Staustufenlösungen: damit die dann gesteigerte Donaufrächterei auch ordentlich Wirtschaftsimpulse geben möge, zur Ansiedlung vieler weiterer solchermaßen landschaftszierender Großbetriebe entlang der niederbayerischen Gestade.

Hier wächst die Wurzelnde Simse, schwimmen Streber, Zingel und Nase

Zum Hin- und Herkreuzen über die Donau zwischen Straubing und Deggendorf bietet sich die Seilfähre von Stephansposching nach Mariaposching an, die letzte ihrer Art. Vier Autos passen drauf. Man ist da dem Wasser, seinem Geruch und der ziehenden, starken Strömung ganz nah und würde am liebsten dauernd hin- und zurückschippern. Meist ist die Donau hier eingedeicht, der graue Schlicküberzug bis zur halben Höhe zeigt noch, wie weit das letzte Hochwasser geschwappt ist, 6,20 Meter beim Pegel Kleinschwarzach zum Beispiel.

Hinter den Deichen ducken sich die Dörfer, bescheidene Kleinhäuslerortschaften mit besonders farbenfrohen Bauerngärten, Mais- und Gemüseäckern drum herum. Altwässer, Auwälder und Kiesbänke breiten sich am Fluss aus, wo die Deiche weiter im Binnenland stehen – die warmen Herbsttage verleiten noch zum Sonnenbaden. Im Sommer schwimmt man hier auch, die frei fließende Donau erlaubt das mit der Gewässergüteklasse II (mäßig belastet). In den jüngeren Staubereichen, hinter Straubing zum Beispiel, hat sich die Wasserqualität bereits wieder auf II bis III (kritisch belastet) verschlechtert. Bei Waltendorf entstünde bei einem Ausbau eine neue Staustufe – wesentlich kleiner dimensioniert, wird beteuert, nur ein »kleines Stützwerk«, was eher nach Korsettwerbung klingt als nach den gewaltigen Erdbewegungen und Baumaßnahmen, die hier alles auf den Kopf stellen würden.

Zwei sehr gediegene Einkehrmöglichkeiten finden sich im noch verschlafenen Hinterland zwischen Straubing und Deggendorf: Der Landgasthof Buchner in Welchenberg, ein traditionsreiches Haus mit eher edler, vielfach prämierter Landküche, hat auch einen schönen, schattigen Gastgarten. Und idyllischer noch ist die spitzgiebelige Schloßtaverne Offenberg mit ihrem wunderschönen Innenhof.

Im Benediktinerkloster Metten hat man sich gefälligst um Punkt 15 Uhr einzufinden, denn nur dann (und einmal am Vormittag) ist die berühmte Bibliothek zu betrachten. Die muskulösen Atlanten aus weißem Stuckmarmor, die in diesem opulenten Barockraum paarweise die Deckengewölbe stemmen, schleppen schwer an der Last der zu ihren Häuptern dargestellten christlichen Tugenden. Vielleicht sollten ungebremste Enthusiasten des technischen Donauausbaus mal wieder einen Blick in diesen hoch bedeutenden Raum tun, dessen gestalterisches Programm der Weisheit (sapientia) gewidmet ist. Womöglich widerführe ihnen dann die illuminatio, dass zu den Tugenden eines Christenmenschen unabdinglich auch die providentia, die Voraussicht, sowie die moderatio, die Mäßigung, zählen.

Unantastbar sollte doch mindestens das landschaftliche Herzstück an diesen Flußufern sein: das Mündungsgebiet der Isar in die Donau bei Deggendorf. Diese letzte intakte Überflutungsaue Deutschlands ist eine Wildlandschaft von so hoher Merkwürdigkeit und schonungsbedürftiger Empfindlichkeit, dass Eingriffe in ihr Ökosystem nicht mal debattiert werden dürften. »Bayerischer Amazonas« heißt sie im griffigen Tourismusjargon – das soll wohl das Überwucherte, das exotisch Undurchdringliche, das geheimnisvoll Wässrig-Sumpfige dieses Auengebiets charakterisieren, dessen überbordende Vielfalt an Pflanzen und Getier sich den ständig wechselnden Wasserständen natürlicher Fließgewässer verdankt, die bei uns so rar geworden sind.

Ganz nah bei den umtriebigen Städten Deggendorf und Plattling, den Autobahnkreuzen, Bahnlinien, Hafenanlagen, liegt eine kaum fassliche Ruhe über diesem weitläufigen Auwälder- und Feuchtwiesenreservat. Man taucht auf kleinen Pfaden in eine Insel der Zivilisationsferne ein, vom Weiler Altholz aus etwa, von der Maxmühle mit dem höchst sinnreichen Infohaus Isarmündung, von der versteckten Waldwirtschaft Grieshaus, verliert sich zwischen still stehenden Altwässern und gluckernden Rinnsalen, tastet sich durch dichtes Staudengewucher, mit Lianen und Waldreben zugewachsen. Der Wilde Eisenhut blüht stahlblau, große Libellen und verschiedene Tagfalter schweben durch die Lüfte, unbekanntes Vogelgekecker und Gezirp tönt aus den Baumkronen. Allein die botanische Namensvielfalt in dieser Naturlandschaft wäre schützenswert: das Quirlblättrige Tausendblatt, die Wurzelnde Simse, die Krebsschere und die Schwanenblume. Das meiste, das hier west und wurlt, verbirgt sich ohnehin vor uns: eine der größten Blaukehlchenpopulationen Europas, Eisvogel, Schlagschwirl und Schilfrohrsänger. Der Biber will ungestört sein, der Moosfrosch und der Zahnflügel-Tauchkäfer auch. Und die immer seltener werdenden Donaufische, die dringend der schnell fließenden Strömung bedürfen: Schrätzer, Streber und Zingel heißen sie, Schneider, Nase und Frauennerfling. So wie die Wintervögel dieses letzte Stück eisfreier Flusslandschaft brauchen und die filigran gemusterte Donau-Kahnschnecke nur noch hier überlebt: theodoxus danubialis, der Donau Gottesgeschenk.

Die Benediktinerabtei ist ein Hort des Widerstands gegen Standortvorteile

Gottesgeschenk, ja schon. Und das Umweltbundesamt hat in den letzten Jahren hohe Fördermittel für ein Schutz- und Forschungsprogramm im Isar-Donau-Mündungsgebiet ausgegeben. Nun zögert man mit den Zahlungen, denn das ganze höchst einmalige Terrain, vielfach als schützenswert ausgewiesen – europäisches Flora-Fauna-Habitat, Naturschutzgebiet, Vogelschutzgebiet –, ist womöglich eine Wildnis auf Abruf.

Der Staubereich der in den Donauausbauvarianten C und D2 vorgesehenen Staustufe Aicha würde bis zur Isarmündung zurückreichen, das diffizile Zusammenspiel von Grundwasserständen und Fließwasserdynamik auf alle Fälle nachhaltig beeinträchtigen und damit diese Auenlandschaft mit ihrer Artenvielfalt unabsehbar schädigen. Die geplanten teuren »Ausgleichsmaßnahmen« der Staustufenbefürworter? »Alles Humbug, Augenwischerei«, sagt Dieter Scherf, Bund-Naturschutz-Vorsitzender in Deggendorf, niemals könnten die vorgesehenen künstlichen »Seitengerinne« neben der aufgestauten Donau, die neu gegrabenen Bachläufe und verpflanzten Altwasserbiotope, die natürliche Wasserdynamik kompensieren und die Lebensvielfalt des Mündungsgebiets in ihrer ganzen Fülle vital erhalten.

Von Thundorf führt in den Sommermonaten die kleine Wanderer- und Radlerfähre Altaha hinüber zur uralten Benediktinerabtei Niederaltaich, deren Doppeltürme man weithin übers Land ragen sieht. In Niederaltaich wird viel gebetet für die Donau; sie können einem zuweilen etwas auf die Nerven gehen, diese Segnungen der frei fließenden Donau durch den Altabt Emmanuel Jungclaußen, diese Andachten »Morgengrüße an die Schöpfung«, diese »Gebetsfahnen der Freundinnen der Donau« – ein bisschen viel Heiliges Wasser manchmal. Aber Niederaltaich, im Frühmittalter Hauptmotor von Rodung, Urbarmachung, Zivilisierung der gesamten Gegend, ist im 3. Jahrtausend nun ein Zentrum des Widerstands geworden gegen überzivilisatorische, technokratische Auswüchse, als welche hier die rein ökonomisch begründeten Staustufenplanungen gewertet werden. Sie stoßen sich ja auch hart im Raum, die bewahrende Schöpfungsphilosophie der Benediktiner und die Sprache der Macher aus den Wirtschaftskammern, die »den Verkehrsträger Donau« nur dann als einen »echten Standortvorteil« sehen, wenn sich mit 2,50 Meter Abladetiefe für die Binnenschiffe »logistische Abläufe optimal gestalten lassen«. Gegen diese »2,50 Meter Abladetiefe«, wenn sie nur mit Staustufenbau zu erzielen ist, werden bei den Demonstrationen in Niederaltaich viele weiterkämpfen: Naturschutzverbände und ökologische Parteien, Bauern-, Fischerei- und Kanutenverbände, jede Menge Einzelmenschen und Bürgerinitiativen mit Unterstützung bayerischer Publikumslieblinge wie Gerhard Polt, Biermösl Blosn und Haindling. Gründlich munitioniert, unverdrossen kampf- und prozessbereit, mit Sperrgrundstücken, womöglich jahrelangen Einzel- und Verbandsklagen bis zum Europäischen Gerichtshof.

Dem Ausflügler ins Land der frei fließenden Donau bleibt es, zum Abschluss in der grandiosesten aller Asam-Kirchen, jener von Altenmarkt ein Stück oberhalb des Stroms, eine Kerze anzuzünden. Mit einem Dank für die »Standortvorteile«, die er in den letzten Tagen erlebt hat. Und mit einem Stoßgebet, dass sich in diesem Landstrich nicht die Prophezeiung des aus Windberg stammenden Volkspropheten Mühlhiasl erfüllen möge: »Das Bayernland wird verheert und verzehrt von seinen eigenen Herrn.«

INFORMATION

Strecke : Straubing–Oberaltaich–Windberg– Bogenberg–Loh–Stephansposching–Mariaposching– Waltendorf–Welchenberg–Offenberg–Kleinschwarzach–Metten–Schloss Egg–Deggendorf– Altholz (Naturschutzgebiet Isarmündung)–Plattling– Moos–Maxmühle–Isarmünd–Thundorf–Personenfähre Niederaltaich–Mühlham–Osterhofen-Altenmarkt–Künzing–Vilshofen

Eine Donautour ist ideal zum Radfahren, da man fast die ganze Zeit auf den Dämmen bleiben kann mit Blick auf den Fluss

Karten : Generalkarte 1:200000 »Bayern Süd«; Mair DuMont, Ostfildern 2005; 7,50 Euro. – »Radwandern von Donaueschingen bis Passau«; herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Donau, Galli Verlag, Hohenwart 2002; 128 Seiten, 11,20 Euro

Unterkunft : Hotel Schloss Egg (94505 Bernried, Tel. 09905/289, www.schlosshotel-egg.de ), altmodisch komfortables Hotel in den Stallungen einer historistischen Ritterburg, die man unbedingt besichtigen sollte; Doppel- 90, Einzelzimmer 60 Euro

Zur schönen Aussicht (Bogenberg, 94327 Bogen, Tel. 09422/1539), schönste Hochlage über dem Donautal, Ferienwohnung ab 50 Euro, Doppelzimmer mit Balkon 50, Einzelzimmer 30 Euro

Schlosswirtschaft Moos (Preysingstraße 23, 94554 Moos, Tel. 09938/229, www.schlosswirtschaft-moos.de ), traditionsreiches Gasthaus mit einfachen Fremdenzimmern, Übernachtung 22 Euro

Einkehr : Landgasthof Buchner, Freymannstraße 15, 94559 Niederwinkling-Welchenberg, Tel. 09962/730, Montag, Dienstag Ruhetag. Eher edel mit in allen Gourmetführern gelobter Küche

Schlosstaverne Offenberg (Graf-Bray-Straße 14, 94560 Offenberg, Tel. 09906/942900, www.schlosstaverne-engl.de ), Donnerstag bis Samstag ab 17 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr. Bildschönes mittelalterliches Haus

Auskunft : Tourismusverband Ostbayern, Tel. 0941/585390, www.ostbayern-tourismus.de

Zum Donauausbau pro Staustufen: www.donaunachrichten.de , contra: www.donau-ausbau.de

 

 
Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    Service