Nach dem eher dicklichen Airbus A380 entwickelt der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS nun unsichtbare Flugzeuge. Das berichtet die Financial Times Deutschland, und man kann es ihr nur glauben - ein Prototyp wurde der Presse nämlich nicht gezeigt. Na ja, vielleicht doch, aber mit unsichtbaren Dingen ist das halt so eine Sache. Dass der Konzern keine technischen Details verraten will, ist verständlich. Wer jemals Filme wie Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse gesehen hat, weiß, welche Begehrlichkeiten derartige Technologien wecken. Andererseits stellen durchgeknallte Mediziner heutzutage eine weitaus geringere Gefahr für Innovatoren dar als Chinesen mit einer Digitalkamera. Sei's drum. Entweder hat EADS David Copperfield als Chefingenieur eingestellt - oder vielleicht doch etwas mehr versprochen, als sich halten lässt. Analysten und Branchenbeobachter sollten daher gerade jetzt ganz genau hinschauen. Nicht, dass das Topmanagement demnächst die Dividende verschwinden lässt.