Asklepios Mit der Übernahme des Landesbetriebs Krankenhäuser in Hamburg ist der Betreiber mit Sitz in Königstein/Taunus zum größten privaten Klinikbetreiber aufgestiegen. Mit 71 Kliniken in Deutschland und den Vereinigten Staaten erwirtschaftete das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 2004 einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro, nach 1,1 Milliarden Euro im Vorjahr.

Rhön-Klinikum AG Seit dem Börsengang 1989 hat das Unternehmen seinen Umsatz kontinuierlich steigern können. Im Jahr 2004 überschritt er mit 1,04 Milliarden Euro erstmals die Milliardengrenze. Der Gründer und langjährige Vorstandsvorsitzende Eugen Münch ist in diesem Jahr als Vorsitzender in den Aufsichtsrat gewechselt. Zu seinem Nachfolger machte er den Direktor der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKV) Wolfgang Pföhler. Seitdem sind die in der Regel sehr kritischen Töne der DKV zu Privatisierungen im Krankenhauswesen weitgehend verstummt. Die Familie Münch hält mit 24 Prozent nach der HypoVereinsbank (26,5 Prozent) das zweitgrößte Aktienpaket.

Sana Kliniken Sie haben ihren Sitz in München. 1972 von 18 privaten Krankenversicherungen gegründet, ist heute die DKV mit rund 20,3 Prozent, gefolgt von Signal mit fast 14,5 Prozent und der Allianz private Krankenversicherungs AG mit 14 Prozent, Hauptaktionär. Sana hat zehn Tochtergesellschaften und betreibt bundesweit etwa 60 Krankenhäuser, rund die Hälfte davon im Managementauftrag gegen eine fixe Gebühr und eine prozentuale Erfolgsbeteiligung. Der Gesamtumsatz aller Krankenhäuser betrug 2004 etwa 1,3 Milliarden Euro.

Helios Kliniken Der Anbieter aus Fulda besitzt etwa 25 Kliniken und zahlreiche Tochterfirmen, vor allem im Dienstleistungsbereich. Gemeinsam erwirtschaften sie mit insgesamt rund 18000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von knapp 1,2 Milliarden Euro jährlich. Lutz Helmig hält als Hauptgesellschafter, der die Stimmrechte der Familie Helmig mit ihren 93,5 Prozent Firmenanteilen wahrnimmt, die wichtigste Position im Konzern und tritt in der Öffentlichkeit als verantwortlicher Sprecher auf. In Berlin betreibt Helios das Großklinikum Buch, das mehr als 1000 Betten vorhält und an das auch Teile der medizinischen Fakultät angeschlossen sind. Hier fanden in den vergangenen Jahren immer wieder große Einsparungen statt, vor allen im Personalbereich, die auch zulasten der Patientenversorgung gegangen sein sollen.