Bild der Woche Per Mausklick in den Krater

Zwei Monate lang umkreiste die Nasa-Sonde »Clementine« 1984 den Mond und schoss dabei 1,8 Millionen Fotos. Dass diese nicht nur der Wissenschaft, sondern der Allgemeinheit zugute kommen , ist den Forschern des Ames Research Center und ihrer Software World Wind zu verdanken. Damit kann man vom heimischen Computer aus zur Mondexpedition aufbrechen und sich mit Maus und Keyboard an den Erdtrabanten heranzoomen. Auch virtuelle Flüge über die Krater der Mondoberfläche sind mit der neuen Programmversion möglich, die kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden kann (worldwind.arc.nasa.gov/index.html). »Wir haben die besten Fotos von ›Clementine‹ ausgewählt und können damit den Mond auf 20 Meter genau zeigen«, sagt Patrick Hogan, der das Projekt World Wind leitet. Die Nasa bietet übrigens auch eine Version für die Erde an, die – ähnlich wie das Programm Google Earth – auf Satellitenbilder zurückgreift und diese mit moderner Bildbearbeitung zu einem dreidimensionalen Gesamteindruck zusammensetzt. Dabei kann man sogar Detailinformationen wie etwa die Höhe von Bergen abrufen und einzelne Städte mit einer Auflösung von bis zu 30 Zentimetern erkunden.

 
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    • Quelle (c) DIE ZEIT 03.11.2005 Nr.45
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    • Schlagworte Google | Nasa | Bildbearbeitung | Wissenschaft | Mond | Software
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