Einfach abschleppen wollen amerikanische Astronauten den nächsten Asteroiden, der die Erde bedroht. Ohne ihn auch nur zu berühren, soll ein Raumschiff das gefährliche Geschoss mit seiner Anziehungskraft ablenken. Ein 20 Tonnen schweres Gefährt würde ein Jahr brauchen, um einen Asteroiden von 200 Meter Durchmesser von seiner Flugbahn abzubringen, kalkulieren Stanley Love und Edward Lu (Nature, Bd. 438, S. 177). Der galaktische Abschleppdienst könne auch eine Ansammlung kleiner, rotierender Brocken bewältigen. Die nächste Gelegenheit für einen Test wäre Freitag, der 13. April 2029: Dann kommt ein Asteroid der Erde so nah wie sonst nur Satelliten.

Nur wenn Stress und Hunger zusammenkommen, droht eine Fressattacke. Zumindest bei Ratten reicht einer der Faktoren allein nicht, um Futterorgien auszulösen. Die Kombination jedoch macht aus Nagern wahre Krümelmonster. Sie fressen dann doppelt so viel Kekse wie gewöhnlich, berichten Forscher der University of Alabama (Behavioral Neuroscience, Bd. 119, S. 1207). Dabei ging es den Ratten vor allem um Stressabbau durch Genuss: Wurde ihr Belohnungszentrum durch ein Medikament blockiert, fraßen sie wieder normal.