Woran liegt es, wenn Unternehmen sich schwer tun, offene Stellen zu besetzen? An mangelnden Fachkenntnissen der Bewerber, an hohen Lohnforderungen oder den Unwägbarkeiten des Kündigungsschutzes? Alles falsch: Das größte Problem sind die mangelnden Sozialkompetenzen der Bewerber. Also etwa Teamfähigkeit, Kommunikationstalent oder die Fähigkeit, sich in einen anderen hineinzuversetzen. Dass es vor allem an solchen Soft Skills hapert, sagen jedenfalls 112 Personalverantwortliche großer deutscher Unternehmen, die von Kienbaum Consultants befragt wurden. Als Hindernisse bei der Stellenbesetzung nannten 57 Prozent dieser Experten mangelnde soziale Kompetenz. Danach folgten: unzureichende Berufserfahrung (34 Prozent) und das persönliche Auftreten (28 Prozent). Falsche Ausbildung und Lohnnebenkosten wurden in mehr als jedem fünften Fall genannt, der Kündigungsschutz war lediglich für 17 Prozent der Personaler ein Einstellungshindernis.