roman Die ewig schöne Murakami-MelodieSeite 2/2
»Was ich sagte, erreichte ihr Bewusstsein nicht. Zwischen Eri und mir war so etwas wie eine transparente Schwammschicht, und die Worte aus meinem Mund wurden davon zum größten Teil aufgesogen. Das heißt, in Wirklichkeit hat sie das, was ich gesagt habe, gar nicht gehört. Und ihre Worte kamen auch nicht richtig bei mir an, das war schon seltsam.« Dieses Zitat beschreibt sehr gut, wie es mir mit der Lektüre von Murakamis neustem Buch ging. Zum Glück wird es ihn nicht belasten, wenn zum Beispiel in der Schweiz (wo auch immer die ist) oder in Berlin oder in Dinslaken ein Autor mäßig begeistert von seinem neuen Werk ist. Zum einen hat er so viele brillante Romane geschrieben (deren Genuss ich wirklich nur jedem Leser dieses Textes empfehlen kann), und zum anderen sitzt er bestimmt schon wieder an einem neuen Buch, auf das ich mich jetzt schon sehr freue.
AfterdarkRomanHaruki MurakamiBelletristikJapanischBuchDuMont Verlag2005Köln19,90237Ursula Gräfe- Datum 24.11.2005 - 13:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 24.11.2005 Nr.48
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