Belletristik

Renatus Deckert (Hrsg.):

Die wüste Stadt. Sieben Dichter über Dresden

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Insel Verlag, Frankfurt a. M. 2005 - 265 S., 12,50 e

Während die Weltkulturerbewächter der Unesco noch mit den Dresdner Brückenbaumeistern um das Elbpanorama ringen, wurde ein anderer, nicht minder kostbarer Teil der Stadt dauerhaft gesichert: das literarische Dresden des letzten halben Jahrhunderts. Sieben einheimische Dichter beschreiben einen Ort, der sie nicht loslässt, auch wenn sie längst anderswo wohnen. Mit den Augen von Heinz Czechowski, B. K. Tragelehn, Volker Braun, Thomas Rosenlöcher, Michael Wüstefeld, Durs Grünbein und Christian Lehnert erblicken wir, durch barocke Nebel und Verklärungslicht, eine von der Geschichte zerklüftete Landschaft - ihre im Feuer versunkene Vergangenheit und ihre aus Ruinen auferstandene halbfertige Zukunft. Wir besichtigen Elbhangfest und Trümmerflora, schwarzen Schnee und überflutete Denkmäler. Das ist viel Regen, viel Elegie, aber auch Liebesleichtigkeit und Sarkasmus. Für diese grandiose Anthologie, ergänzt durch Interviews mit den Dichtern, lassen wir jede Frauenkirchenreise sausen.

Klaus Stiebert (Hrsg.):

Zauberort. Dresden im Gedicht

Verlag Janos Stekovics, Dößel 2004 - 159 S., 16,80 e

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