London: Zerstritten

Rentenkrisen gibt es überall, auch in Großbritannien. Aber die britische Regierung hofft, der Lösung dieses Problems einen Schritt näher gekommen zu sein. Nach zwei Jahren Arbeit legte die Rentenkommission ihren Endbericht vor. Die wichtigsten Vorschläge: Das Rentenalter soll von 60 auf 67 Jahre erhöht und die Rentenhöhe an die Lohnentwicklung gekoppelt werden - wie in Deutschland.

Aber schon bevor das Papier auf dem Tisch lag, gab es Streit. Vergangenen Monat erst hat sich die Regierung mit den Gewerkschaften geeinigt, das Renteneintrittsalter für 4,8 Millionen Beamte bei 60 Jahren zu lassen. Sie wären also von der Reform ausgenommen. Dagegen protestieren die Arbeitgeber.

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Gleichzeitig torpedierte Schatzkanzler Gordon Brown vergangene Woche schon den Kommissionsbericht und erklärte, die Kopplung der Renten an die Lohnentwicklung sei nicht bezahlbar. Ein Gesetzentwurf - wen wundert's - wird deshalb nicht früher als in einem Jahr erwartet.

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 49/2005
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    • Schlagworte Gordon Brown | London | Großbritannien | Rente | Arbeitgeber
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