Norddeutschland Wer einmal in ein Torfloch fielSeite 3/3
INFORMATION
Anreise:
Bus Linie 140 von Bremen Hauptbahnhof nach Worpswede, von dort mit dem Fahrrad weiter. Mit dem Auto über die A27 Bremen–Cuxhaven, Abfahrt Bremen-Burg, B74 Richtung Bremervörde; dann entweder in Pennigbüttel rechts zum Ort Teufelsmoor oder weiter und in Wallhöfen hinter dem Funkturm links in den Wald. Ab Wasserwerk zu Fuß zum Heilsmoor. Zum Huvenhoopsmoor weiter auf der B74, in Kuhstedt rechts über Gnarrenburg nach Glinstedt, dort links Richtung Augustendorf. Das Moor liegt rechts von der Straße, der Lehrpfad startet gut ausgeschildert in einer scharfen Linkskurve
Auskunft:
Nabu Umweltpyramide, Huddel- berg 14, 27432 Bremervörde, Tel. 04761/71330,
www.nabu-umweltpyramide.de
;Biologische Station Osterholz e. V. (BioS), Tel. 04791/89517,
www.biologische-station-osterholz.de
; Fremdenverkehrsamt Worpswede, Tel. 04792/1477,
www.worpswede.de
. Hier wie dort erhältlich ist der kleine Führer von Hans Stuik: »Wege ins Moor – Wanderungen in und um Worpswede«, plus Karte, Worpsweder Verlag, 112 Seiten, 4 Euro
- Datum 01.12.2005 - 13:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 01.12.2005 Nr.49
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(Auf Wunsch des Users entfernt. Die Redaktion/jk)
Dieser Artikel übers "Teufelsmoor" bedarf weiterer Klarstellungen:
Viel Unfug sei über das Gebiet im Umlauf heißt es im Artikel, das stimmt, und leider wird durch den ansonsten zeitgemäßen Artikel ein wenig weiterer Unfug zugefügt, was nicht nötig gewesen wäre.
1. Warum wird über das Gebiet Heilsmoor so ausführlich berichtet, wenn es doch eigentlich gar nicht im Teufelsmoor liegt ?, Jedenfalls definiert u.a. die Biologische Station Osterholz seit >20 Jahren die Abgrenzung anders. Das auf der hohen Geest gelegene Gebiet steht bestenfalls über die Hauptentwässerungsrichtung mit dem in der Niederung gelegenen Teufelsmoor in Verbindung. Welcher Teufel mag hier den Moorführer geritten haben?
2. Als eine "bodenlose" Untertreibung muß die Passage gewertet werden, wonach man angeblich nur 1 m einsacken kann bzw. dass der Test mit dem Versenken der Person (das war nämlich ich)nur bis zum Bauchnabel ging. Nein, wir prüften vorher mit einem geraden Haselstock von 2 m Länge die Moortiefe und siehe da, der Stock versank, und der hatte keine Kniee zum Abwinkeln unter der Oberfläche. Folglich hatte auch ich keine Mühe, meine 100 Kg bis zum Kopf zu versenken. Es gibt Fotobelege darüber zudem einen Film, und zwar nicht von Radio Bremen, sondern in der Sendereihe ZDF-Wissen (mit Wolf v. Lojewski...). All dies geschah im Hamberger Moor, das selbstverständlich zum Teufelsmoor gehört.
Teufelsmoor für Fortgeschrittene - das gibt es in der Tat, aber wer zu weit fort schreitet, der (oder die) bleibt u.U. bis zum Hals im Morast stecken. Das Moor hat aber noch viel mehr zu bieten, also wenden Sie sich trotzdem jederzeit an die Biologische Station Osterholz, wir helfen Ihnen gern.
gez. Tasso Schikore, Biologische Station Osterholz, e-Post: t.schikore@bios-ohz.de
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