Blick in die Vergangenheit

Was bisher geschah - die Geschichte von Cassini und Huygens

Am 14. Januar dieses Jahres tauchte die schüsselförmige Raumsonde Huygens ein in die orangefarbene Atmosphäre des Saturnmondes Titan . Das Mutterschiff »Cassini«, mit der sie im Oktober 1997 von Cape Canaveral aus gestartet war, kreist immer noch um den Saturn und untersucht dessen zahlreiche Ringe und Monde.

Gebremst von einem Hitzeschild und Fallschirmen, durchflog Huygens die Dunsthüllen des Titans. Sie registrierte dabei ständig die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Luft, fotografierte den Boden und erkundete nach der Landung auch dessen Beschaffenheit.

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Viel länger als erhofft funkte Huygens Messdaten zur Erde, Wissenschaftler aus 17 Nationen jubelten. Nun ist eine erste große Auswertung abgeschlossen. Diese bestätigt, dass Titan und die frühe Erde faszinierende Ähnlichkeiten aufweisen. In der Mondluft entstehen organische Substanzen, die Vorläufer für die Chemie des Lebens sein könnten. Dieses dunkle Material regnet zusammen mit flüssigem Methan (Erdgas) zu Boden. Bach- und Flussbetten, die in dunkle Becken münden, deuten auf einen Regenkreislauf hin (links). Der Landeplatz von Huygens (rechts) war übersät mit faustgroßen Brocken aus Wassereis.

 
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  • Quelle (c) DIE ZEIT 01.12.2005 Nr.49
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  • Schlagworte Weltraum | Wissenschaft | Saturn | Erdgas | Chemie | Mond
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