Als er starb, dachte ich nicht so sehr an John Lennon, der mir zu skurril und yokoonesk geworden war, sondern an die Beatles, die nun nie wieder zusammenkommen konnten. Und ich dachte an eine eisige Februarnacht im Jahre 1964, als ich mit einer Freundin entlang der Ostküste nach Vermont fuhr und stundenlang I wanna hold your hand und She loves you, yeah, yeah, yeah hörte. Damals hatte ich keine Ahnung von der Revolution, welche die Beatles verkörperten. Nach dem Lennon-Mord aber war mir klar, dass Revolver und Sergeant Pepper und Abbey Road die Popmusik in einen anderen Orbit katapultiert hatten – und daran, dass es nun endgültig vorbei war mit Kindheit und Jugend. Okay, es gab noch die Stones, aber (Verzeihung, Mick-Jagger-Fans) die haben keinen Paradigmenwechsel vollzogen. Weshalb auch die Kids von heute mit viel mehr Ehrfurcht den Beatles als den Stones lauschen.