Medien Mit doppeltem NetzSeite 2/2

Jonet.org
Größtes deutschsprachiges Online-Diskussionsforum für Journalisten. Es wurde von Jochen Wegner gegründet, studierter Physiker und Chefredakteur von Focus Online

Medienrauschen.de
Auf dem medienkritischen Online-Forum wurde das Magazin Spiegel online kritisiert, weil es ohne Quellenangaben aus Wikipedia zitiert hatte

Webwatching.info
Künftige Site von Studierenden des Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaften der Universität Hamburg zu den Umwälzungen der Informationsgesellschaft. Von 4. Februar an online

Scarlatti.de
Blog von Lorenz Lorenz-Meyer, Professor für Online-Journalismus an der FH Darmstadt und ehemaliger Ressortleiter von ZEIT online ; von ihm stammt das treffende Bild des Resonanzraums

ZEIT-Ansage
Hier bloggt die Redaktion von ZEIT online : Was kommt demnächst? Was überlegen wir, was lehnen wir ab? Kommentare, Anregungen und Kritik sind willkommen

Mecker-Blog
Hier ist Platz für Kritik an ZEIT online

** Die Autorin ist Redakteurin bei ZEIT online

 
Leser-Kommentare
  1. Viele redaktionelle Internetangebote entpuppen sich bei näherem Hinsehen als unseriös und journalistisch zweifelhaft. So mischen sich hier Kommentar und Bericht, dort werden öffentlich zugängliche Informationen ab- und umgeschrieben, mit reißerischen Überschriften versehen und nun den "Abonnenten" als Topmeldung verkauft. Aktualität und Seriosität bleiben gegenüber Geschäftsinteressen auf der Strecke.

    So stellte etwa TNS Infratest in einer Umfrage im Sommer 2005 fest, dass 98% der Befragten, die beim Kauf über das Internet Datenschutzbedenken haben, hohe Erwartungen mit Gütesiegeln im Internet verbinden. Das Blättchen iBusiness aus dem "Hightext Verlag" München machte daraus: "98% von 100 Nutzern fürchten Datenmißbrauch bei Gütesiegeln und fordern deren Kontrolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage."
    Die Meldung musste nach ihrer Veröffentlichung mehrfach korrigiert werden.

    Seriöse Berichterstattung ist zum Nulltarif nicht zu haben, aber das Internet ist - von den dortigen Ablegern der etablierten Medien und wenigen Ausnahmen wie etwa heise - online abgesehen - beileibe keine Alternative zur Tageszeitung und zum seriösen, unabhängigen Journalismus, eben nur eine virtuelle Öffentlichkeit.

  2. Das Internet wird immer nur so solide and glaubwuerdigt sein wie die Leute die dran arbeiten.und das kann man nicht per Tasten klick erledigen.Der Leser sollte aber nicht auf nur eine Quelle zurueck fallen um Informationen zu erhalten sondern sich ueberall umsehen -und gerade das Internet gibt einem die breitesten Moeglichkeiten.

  3. Dank des Internets kann ich durch die Welt surfen ohne mein Haus zu verlassen.Ich kann im Nachthemd shopping gehen und wenn ich Lust habe kann ich mich ueber die neusten Nachrichten in aller Welt in welch immer Sprache ich beherrsche lese -das alles ist prima ABER es geht nichts ueber die richtige Zeitung,die ich gemuetlich auf dem Tisch ausbreiten , mit in die Badewanne nehmen mit der ich es mir auf dem Sofa gemuetlich machen kann.Also der Pc ersetzt bei mir keine Zeitung.Im Gegenteil, ich habe heute mehr Zeitungs Abos als frueher.

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  • Quelle DIE ZEIT 26.01.2006 Nr.5
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