Kino Terminator trifft ChomeiniSeite 5/5
Obwohl die kulturfeindlichen Äußerungen von Mahmud Ahmadineschad durchaus ein Thema sind, ist die Stimmung unter den Filmemachern keineswegs oppositionell. Eher hat man das Gefühl, dass jeder macht, was er will, solange es ihm nicht untersagt wird. Also wird in Teherans Hinterhöfen, Penthäusern, Villen, Minibüros und Kellerfirmen mit ungeheurer Energie gedreht, gewuselt und geschnitten. Es wird am Kino gearbeitet, ohne dass irgendjemand weiß, ob es ein Arbeiten am Abgrund ist. Kein Zweifel, die Repression, die Angst und die Unsicherheit sind da. Aber man sperrt sie einfach in den Nebenraum. Und denkt nicht daran, sich deshalb in vorauseilenden Kinogehorsam zu flüchten. Diese Entschlossenheit, trotz allem die Filme zu machen, die man will, ist das wirklich Bewegende am gegenwärtigen iranischen Kino.
- Datum 01.02.2006 - 13:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT 01.02.2006 Nr.6
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Die Schauspielerin ist eine armenierin und heisst Mahaya Petrossian, und steht auch so auf dem Filmplakat.Höchstmöglich war die/der übersetzer/in nich in der Lage persisch zu lesen.
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