Eugen Egner (Hrsg.):

Die Tagebücher des W. A. Mozart

Verlag Zweitausendeins, Frankfurt/M. 2006 - 60 S., Abb.,6,50 e

Dass Mozart tatsächlich einen Vollbart trug, wissen nur die wenigsten. Zum Beispiel alle, die dieses fabelhafte resp. fabulöse Büchelchen kennen, das 1998 erstmals erschienen ist und jetzt - in der Camouflage eines Bändchens der Insel-Bücherei - neu aufgelegt wurde. Nichts lässt sich so herrlich parodieren wie Mozarts anarschiger Briefstil, und der württembergisch-bergische Groteskkünstler Eugen Egner zeigt unseren orthografischen Hämorrhoidici, was teutsche Rechtschreibung alles kann, wenn sie nur mal aus dem Duden darf. Ein pubertörendes Lesevergnügen - irgendwo zwischen Robert Crumb und Hermann Harry Schmitz. Und Mozart.

Alfred Schröcker (Hrsg.):

Die wahre Brunnenfreiheit - Das Kur-

tagebuch des Johann Christian Kestner