Literaturverfilmung Frauen sind liebSeite 2/2
So endet Bruno in der Psychiatrie, wo er seiner knapp verpassten Lebenschance hinterherfantasiert. Trotzdem hat auch er den Vorschein des Glücks gesehen und den Verdacht eines metaphysischen Unheilszusammenhangs widerlegt. Oskar Roehler, der sonst in seinen Filmen ein Meister der Vergrößerung ins Übermenschliche ist, zeigt sich hier als Meister der Verkleinerung ins Private. Von dem kosmischen Unglück Houellebecqs bleibt nur ein Unglücksfall.
- Datum 16.02.2006 - 13:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08/2006
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