15. FEBRUAR 1946

Gerd Bucerius, Richard Tüngel, Ewald Schmidt di Simoni und Lovis H. Lorenz erhalten von der britischen Militärregierung die Lizenz, die ZEIT zu gründen

21. FEBRUAR 1946

In der britischen Besatzungszone erscheint die erste Ausgabe – acht Seiten in einer Auflage von 25000 Exemplaren. "Inmitten von Not, Hunger und Kälte schauen wir uns um nach geistigem Halt, nach einem sicheren Grunde, auf dem wir stehen, auf dem wir wieder festen Fuß fassen können", heißt es auf der Titelseite

MÄRZ 1946

Marion Gräfin Dönhoff kommt zur ZEIT. In der Ausgabe Nr. 5 des Jahres 1946 debütiert sie mit einer Betrachtung über Totengedenken und dem Artikel Ritt gen Westen, einer Erinnerung an ihre Flucht aus Ostpreußen. Das Foto zeigt sie mit ihrem "lieben Porsche" und Boxer Basra in den siebziger Jahren

8. AUGUST 1946

Chefredakteur Ernst Samhaber muss die ZEIT verlassen. Ein Entnazifizierungsausschuss hat ihn als "Betroffenen" eingestuft und verhängt ein Berufsverbot gegen ihn. Richard Tüngel übernimmt die Chefredaktion. Josef Müller-Marein alias Jan Molitor nimmt sich des Feuilletons an

JANUAR 1951

Um gegen die Bombentests der Royal Air Force auf Helgoland zu demonstrieren, wollen zwei Heidelberger Studenten nach Helgoland übersetzen "und so lange dortbleiben, bis die Welt weiß, daß das Unrecht an der Insel wiedergutgemacht werden muß!". Josef Müller-Marein steckt ihnen Geld zu und veröffentlicht Auszüge aus ihrem Helgoland-Tagebuch

18. MAI 1950

Die ZEIT druckt eine Sondernummer zum Thema Berlin, in der Autoren und Karikaturisten sich als fervente Antikommunisten zeigen. Bollwerk gegen den Bolschewismus ist das Geleitwort der Ausgabe überschrieben

seit AUGUST 1953

Mit der Rubrik Barbara bittet unterstützt die ZEIT eine Flüchtlingsstarthilfe und bittet jede Woche um Geldspenden oder Geschenke für Flüchtlinge aus der DDR. Bis zum Fall der Mauer kommen rund zwölf Millionen D-Mark zusammen