Chronik der Ereignisse

Zwanzig Jahre deutsche Geschichte: Die Zeitleiste skizziert – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die großen Entwicklungslinien der Jahre 1946 bis 1966. Entnazifizierung und NS-Prozesse, Wiederaufbau und Westbindung, der beginnende Kalte Krieg und die ersten Schritte zu einem geeinten Europa – das sind die wiederkehrenden Themen auf dem Weg von den ersten freien Wahlen nach dem Krieg zur Großen Koalition

60 Jahre DIE ZEIT - Alle Artikel und Filme zum Jubiläum hier

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JANUAR 1946

In den ersten freien Wahlen auf deutschem Boden seit 1933 wählen die Bürger in Hessen, Württemberg-Baden und Bayern ihre Gemeinderäte

Infolge der ersten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik – sinkende Steuereinnahmen, fast eine halbe Million Arbeitslose – tritt Bundeskanzler Ludwig Erhard zurück. Die FDP beendet die Koalition mit der Union. Am 1. Dezember wird Kurt Georg Kiesinger (CDU) Kanzler in einer Großen Koalition mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt als Vizekanzler und Außenminister

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5. MÄRZ 1946

In der amerikanischen Besatzungszone tritt das »Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus« in Kraft – und wird zum Vorbild für die Entnazifizierung in den übrigen westlichen Zonen: Alle Deutschen über 18 Jahren müssen in Fragebögen über ihre Funktion im NS-Staat Auskunft geben

21. bis 22. APRIL 1946

Aus der Zwangsvereinigung von KPD und SPD entsteht in der sowjetischen Besatzungszone die SED, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. Bereits am 7. März wurde die Freie Deutsche Jugend (FDJ) gegründet

30. SEPTEMBER bis 1. OKTOBER 1946

Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, der am 20. November 1945 begonnen hat, werden die Urteile über die 22 Angeklagten verlesen. Für Hermann Göring (Foto), Joachim von Ribbentrop und zehn weitere lautet das Urteil Tod durch den Strang. Rudolf Heß, Baldur von Schirach und Albert Speer werden zu Haftstrafen verurteilt. Es folgen insgesamt zwölf weitere Prozesse, unter anderem gegen die IG Farben, den Flick-Konzern und das Oberkommando der Wehrmacht

15. OKTOBER 1946

Der erste deutsche Nachkriegsfilm feiert Premiere: die Defa- Produktion Die Mörder sind unter uns
von Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef (Foto l.) und Ernst Wilhelm Borchert (Foto r.) in den Hauptrollen. Der Film erzählt vom Elend der Nachkriegsjahre und thematisiert die deutschen Kriegsverbrechen der NS-Zeit

WINTER 1946/47

Deutschland erstarrt im Frost, die industrielle Produktion steht still, es mangelt an Brennstoff, der tägliche Kaloriensatz liegt zum Teil unter 1300. Auf dem Schwarzmarkt verscherbeln Familien ihre Erbstücke, amerikanische Zigaretten etablieren sich als begehrte Zweitwährung

JUNI 1947

US-Außenminister George C. Marshall, der Nachfolger James Byrnes’, kündigt ein Hilfs- und Wiederaufbauprogramm für Europa an: den Marshallplan in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. Gefördert werden die »europäischen« Staaten von Skandinavien bis zur Türkei

10. SEPTEMBER 1947

Hans Werner Richter und Alfred Andersch, ehemals Herausgeber der Zeitschrift Der Ruf, laden zu einem Autorentreffen im Allgäu ein: die Geburtsstunde der Gruppe 47. Im November hat Wolfgang Borcherts Heimkehrerdrama Draußen vor der Tür an den Hamburger Kammerspielen Premiere. Der Autor (Foto von 1945) stirbt einen Tag vor der Uraufführung im Alter von 26 Jahren in Basel

23. FEBRUAR bis 6. MÄRZ

20. APRIL bis 2. JUNI 1948

Auf der Londoner Sechsmächtekonferenz beschließen die westlichen Siegermächte und die Beneluxstaaten, dass Deutschland »auf der Basis einer freien und demokratischen Regierungsform« allmählich »die volle Regierungsverantwortung« übernehmen und sich eine Verfassung geben soll. Sowjetische Vertreter sind nicht eingeladen. Die Sowjetunion verlässt daraufhin den alliierten Kontrollrat. Deutschland wird zum Schauplatz des Kalten Krieges

20. bis 21. JUNI 1948

Im Zuge der Währungsreform tritt in den westlichen Besatzungszonen die D-Mark an die Stelle der Reichsmark. Jeder Deutsche erhält eine Kopfquote von 40 D-Mark

23. bis 28. JUNI 1948

Die Sowjetische Militäradministration (SMAD) führt die D-Mark Ost ein. Der Versuch, diese Reform auf ganz Berlin auszudehnen, scheitert am Widerstand der Westmächte. Die SMAD verfügt daraufhin bis Mai 1949 eine Großblockade der Stadt. Am 26. Juni beginnt die Versorgung über die englisch-amerikanische Luftbrücke

SEPTEMBER 1948

In dem Gedichtband Der Sand aus den Urnen veröffentlicht Paul Celan die Todesfuge über die Vernichtung der Juden in den national- sozialistischen Konzentrationslagern

11. JANUAR 1949

Bertolt Brechts Mutter Courage wird in Berlin uraufgeführt, mit Helene Weigel (Foto) in der Hauptrolle. Im September gründen Brecht und Weigel in Ost-Berlin das Berliner Ensemble

8. APRIL 1949

Die französische Besatzungszone schließt sich der am 1. Januar1947 gegründeten britisch-amerikanischen Bizone an: »Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien«, hieß es schon 1948 in einem Karnevalsschlager

8. MAI 1949

Der Parlamentarische Rat verabschiedet das Grundgesetz. Am 23. Mai verkündet, tritt es am 24. in Kraft – mit Zustimmung aller westlichen Landtage bis auf den Bayerischen. Die Bundesrepublik ist gegründet

14. AUGUST 1949

Die ersten Bundestagswahlen gewinnt die CDU mit 139 Mandaten knapp vor der SPD (131 Mandate). 78 Prozent der Bevölkerung beteiligen sich an der Wahl. Erster Kanzler der Bundesrepublik wird am 15. September Konrad Adenauer (Foto), zum Präsidenten wählt die Bundesversammlung Theodor Heuss (FDP)

7. OKTOBER 1949

Unter Führung der SED proklamiert der Deutsche Volksrat in Berlin (Foto) die DDR. Otto Grothewohl wird am 12. Oktober erster Ministerpräsident des neu gegründeten Staates

22. NOVEMBER 1949

Das Petersberger Abkommen – benannt nach dem Petersberg über dem Rhein bei Bonn – markiert den ersten Schritt auf Adenauers Weg gen Westen. Es berechtigt die BRD, konsularische Beziehungen zu westlichen Staaten aufzunehmen und internationalen Institutionen beizutreten. Die SPD sieht eine Wiedervereinigung gefährdet und fordert nationale Souveränität

25. JUNI 1950

Der Korea-Krieg bricht aus. Schon bald geht die Angst vor einem dritten Weltkrieg und atomarer Vernichtung um. In der Bundesrepublik beginnt auf diesem Hintergrund die Debatte über die Wiederbewaffnung

8. JULI 1950

Hans Globke, der vor 1945 »Spezialist für Judenfragen« im Reichsinnenministerium war und einen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen verfasst hat, wird Personalchef im Bundeskanzleramt und Berater Konrad Adenauers

AUGUST bis OKTOBER 1950

Auf einer Tagung des Europarates schlägt Winston Churchill eine europäische Armee mit deutschen Kontingenten vor. Adenauer fordert eine ähnliche Lösung – als Gegengewicht gegen die Volkspolizei der DDR. Die SPD protestiert heftig gegen diese Pläne

7. SEPTEMBER 1950

Der erste deutsche Farbfilm seit Kriegsende kommt in die Kinos: Hans Deppes Schwarzwaldmädel , der Prototyp des deutschen Heimatfilms. Im Januar 1951 wird der Film Die Sünderin mit Hildegard Knef zum Skandal – wegen einer (sehr dezenten) Nacktszene (Foto)

9. JULI 1951

Die drei Westmächte erklären den Kriegszustand mit Deutschland formell für beendet

10. MÄRZ 1952

In einer diplomatischen Note schlägt Stalin den Westmächten und Adenauer einen Friedensvertrag mit einer – noch zu bildenden – gesamtdeutschen Regierung vor. Deutschland, so Stalins Vorschlag, solle nach Abzug sämtlicher ausländischer Truppen neutralisiert werden. Die Westmächte lehnen das Angebot ab

9. bis 12. JULI 1952

Die SED beschließt, sämtliche privaten Bauernwirtschaften zu kollektivieren und in landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPGs) zu überführen. 1960 gibt die SED den Abschluss der Kollektivierungen bekannt (Foto von 1956)

10. SEPTEMBER 1952

Wiedergutmachungsabkommen: Die Bundesrepublik verpflichtet sich, Israel Waren und Dienstleistungen im Wert von drei Milliarden D-Mark zu liefern. Es folgen Wiedergutmachungsverträge mit zwölf weiteren europäischen Staaten

25. DEZEMBER 1952

Die erste Fernsehsendung der Bundesrepublik flimmert über die Bildschirme, eine Stunde und 58 Minuten lang. Etwa 4000 Familien haben einen Fernseher. Am 26. Dezember ist erstmals die Tagesschau zu sehen, von Oktober 1954 an wird sie täglich ausgestrahlt. (Das Foto zeigt die Übertragung eines Fußballspiels im NWDR vom 28. Dezember 1952)

14. JANUAR 1953

Einer US-Umfrage zufolge finden 44 Prozent der Deutschen, der Nationalsozialismus habe mehr Gutes als Schlechtes gebracht

17. JUNI 1953

Der Protest gegen erhöhte Arbeitsnormen in der DDR weitet sich in mehr als 300 Städten zum Generalstreik und schließlich zum Volksaufstand aus. Am 17. Juni schlagen ihn sowjetische Truppen brutal nieder

18. SEPTEMBER 1953

Seit Kriegsende sind in Deutschland 2,2 Millionen Wohnungen gebaut worden, gibt das Wohnungsbauministerium bekannt. Die Autoproduktion hat sich seit 1949 verachtfacht. Das Foto zeigt einen Kabinenroller der Firma Messerschmitt von 1954

4. JULI 1954

Die deutsche Nationalelf wird Fußballweltmeister in Bern – mit einem 3:2-Sieg gegen Ungarn

5. MAI 1955

In einem feierlichen Akt erklären Vertreter der Alliierten die Bundesrepublik für souverän. Die Pariser Verträge, im Oktober 1954 unterzeichnet, treten nun in Kraft. Die alliierten Dienststellen werden geschlossen, die Hohen Kommissare der alliierten Verwaltung werden Botschafter

9. MAI 1955

Die Bundesrepublik wird Mitglied der 1949 gegründeten Nato. Am 14. Mai schließen sich daraufhin Albanien, Bulgarien, die DDR, Polen, Rumänien, die Sowjetunion, die Tschechoslowakei und Ungarn zum Warschauer Pakt zusammen

JUNI 1955 bis APRIL 1957

Die Bundeswehr nimmt Gestalt an: Am 7. Juni 1955 ernennt Adenauer Theodor Blank zum ersten Verteidigungsminister der Bundesrepublik. Am 12. November, zum 200. Geburtstag des preußischen Heeresreformers Gerhard Scharnhorst, wird die Bundeswehr offiziell gegründet. Im Juli 1956 verabschiedet der Bundestag das Wehrpflichtgesetz. Im April 1957 werden die ersten Wehrpflichtigen eingezogen

16. JULI 1955

In Kassel beginnt die erste Documenta – die große internationale Ausstellung für zeitgenössische Kunst, initiiert von dem in Kassel geborenen Maler Arnold Bode (Foto)

7. OKTOBER 1955

Nachdem die Sowjetunion am 25. Januar den Kriegszustand mit Deutschland beendet hat, kehren die letzten deutschen Soldaten aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück

DEZEMBER 1955

Die ersten »Gastarbeiter« (Foto von 1960) kommen aus Italien in die Bundesrepublik

17. AUGUST 1956

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verbietet die KPD

25. MÄRZ 1957

Unterzeichnung der Römischen Verträge über die europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Die sechs Montanunion-Staaten, die 1951 einen gemeinsamen europäischen Markt für Kohle und Stahl gegründet haben, schließen sich noch enger zusammen. Am 1. Januar 1958 treten die Verträge in Kraft

MÄRZ 1958

Die Aktion »Kampf dem Atomtod« organisiert Kundgebungen in zahlreichen deutschen Städten gegen das Vorhaben der Regierung, die Bundeswehr mit Atomwaffen auszustatten. Bereits 1957 haben 18 deutsche Physiker, unter ihnen Carl Friedrich von Weizsäcker, dafür plädiert, auf Kernwaffen zu verzichten

1. JULI 1958

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau wird im bürgerlichen Recht der Bundesrepublik verankert. Das Alleinentscheidungsrecht des Mannes in der Ehe ist nun eingeschränkt, und verheiratete Frauen dürfen ihren Geburtsnamen an den Namen des Gatten anhängen. Dennoch bleibt die klassische Rollenverteilung – Mann ist berufstätig, Frau führt den Haushalt – als Grundsatz erhalten

APRIL bis JULI 1959

Konrad Adenauer kandidiert für das Amt des Bundespräsidenten, zieht seine Kandidatur dann jedoch überraschend wieder zurück (»Kanzlerkrise«). Stattdessen wird am 1. Juli Bundeslandwirtschaftsminister Heinrich Lübke zum Präsidenten gewählt

13. bis 15. NOVEMBER 1959

In Bad Godesberg beschließt die SPD ihr neues Grundsatzprogramm und definiert sich fortan als »Volkspartei«

DEZEMBER 1959

Günter Grass’ Roman Die Blechtrommel spaltet das Publikum. Aufgrund der »freizügigen Sexszenen« wird Grass der von der Jury zuerkannte Literaturpreis der Stadt Bremen verweigert. Im selben Jahr erscheint Heinrich Bölls großer Roman Billard um halbzehn

18. AUGUST 1960

In den USA kommt die Antibabypille auf den Markt. In Deutschland wird sie 1962 eingeführt – zunächst aber nur verheirateten Frauen verschrieben, die bereits Kinder haben

11. APRIL 1961

In Jerusalem beginnt der Prozess gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, der maßgeblich mitverantwortlich für die Ermordung der europäischen Juden war. Er wird zum Tode verurteilt und 1962 hingerichtet

13. AUGUST 1961

Nachdem in den Wochen zuvor Tag für Tag mehrere hundert Menschen aus dem Osten in die BRD geflohen sind, beginnt in Berlin der Mauerbau

FRÜHJAHR 1962

Love me do – im Hamburger Starclub startet die Karriere der Beatles

22. OKTOBER 1962

Die Kuba-Krise beginnt, nachdem Nikita Chruschtschow angekündigt hatte, er wolle auf der Karibikinsel sowjetische Raketen stationieren. Die Welt entgeht nur knapp einem Umschlagen des Kalten Krieges in einen heißen

OKTOBER/ NOVEMBER 1962

Polizeibeamte durchsuchen die Spiegel- Redaktion in Hamburg und verhaften die Chefredakteure sowie den Herausgeber Rudolf Augstein – ein Vorgehen, das heftige Proteste hervorruft. Auslöser war ein Artikel über ein Nato-Manöver, der angeblich den Tatbestand des Verrats von Staatsgeheimnissen erfüllte. Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU), Drahtzieher der Affäre, verliert sein Amt

22. JANUAR 1963

Nach mehr als einem Jahrhundert der »Erbfeindschaft« unterzeichnen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Paris einen deutsch- französischen Freundschaftsvertrag

26. JUNI 1963

US-Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und wird für sein öffentliches Bekenntnis »Ich bin ein Berliner« frenetisch gefeiert. Das Foto zeigt ihn mit Willy Brandt (rechts), dem damaligen Bürgermeister West-Berlins. Wenige Monate nach seiner Deutschlandreise fällt Kennedy einem Attentat zum Opfer

5. AUGUST 1963

18 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima verpflichten sich die USA, Großbritannien und die Sowjetunion in einem Abkommen, sämtliche Atomversuche einzustellen. In den Jahren zuvor hatten sie sich mit der Testzündung immer mächtigerer Nuklearwaffen gegenseitig überboten

15. OKTOBER 1963

Konrad Adenauer tritt nach 14 Jahren Amtszeit als Bundeskanzler zurück. Sein Nachfolger wird, am 16. Oktober, der bisherige Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard (Foto von 1962)

SOMMER 1964

Der Minirock, entworfen von der britischen Designerin Mary Quant, kommt in Mode

JUNI 1965

Hans Magnus Enzensberger gründet das Kursbuch – eine neue Zeitschrift, die sich in den Folgejahren als Sprachrohr der bundesrepublikanischen Intelligenz etabliert

19. AUGUST 1965

Im Frankfurter Auschwitz-Prozess (Foto von 1964) werden die Urteile verkündet. Auf der Anklagebank saßen seit dem 20. Dezember 1963 insgesamt 21 Mitglieder der SS-Wachmannschaft des Vernichtungslagers Auschwitz. Es war der größte Massenmordprozess der deutschen Rechtsgeschichte

30. NOVEMBER 1966

Infolge der ersten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik - sinkende Steuzereinnahmen, fast eine halbe Million ARbeitslose - tritt Bundeskanzler Ludwig Erhard zurück. Die FDP beendet die Koalition mit der Union. Am 1. Dezember wird Kurt Georg Kiesinger (CDO) Kanzler in einer Großen Koalition mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt als Vizekanzler und Außenminister.

 
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