Migration Das Wir-GefühlSeite 3/3
Wenn wir diese Dekonstruktion einmal geschafft haben, wenn also Migranten in der Öffentlichkeit nicht mehr nur eindimensional und stereotyp dargestellt werden, sondern das Leben von Zugewanderten endlich in all seinen – vor allem auch unspektakulären – Facetten wahrgenommen wird, werden wir in der Lage sein, ein neues, taugliches gesellschaftliches Leitbild zu entwerfen, von einer Gesellschaft, die ethnisch heterogen und religiös pluralistisch ist und deren kollektive Identität keine völkischen Grundlagen mehr hat. Im Mittelpunkt dieser Neukonstruktion würde als Leitbild ein Verfassungspatriotismus stehen, wie ihn auch Habermas fordert.
Das wäre dann auch endlich eine Identität, die ein neues Wir-Gefühl, ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt und in dem die gemeinsame Staatsbürgerschaft als Bindeglied alle vereint. Eine gemeinsame Staatsbürgerschaft, die Vielfalt verträgt und sie nicht ausschließt. Ein solches Leitbild ist ein Gebot der Vernunft und würde viele Zugewanderte von ihrem Minderwertigkeitskomplex befreien.
Ein Land und ein Kontinent, in dem das republikanische Credo gilt, in dem alle seine Bewohner sich angenommen, gleichwertig und heimisch fühlen können und in dessen öffentlichem Leben der Dreiklang Menschenrechte, Demokratie und Vielfalt als Leitmotiv erklingen – das ist eine Vision, die uns alle eint und die zukunftstauglich ist.
- Datum 16.02.2006 - 13:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT 16.02.2006 Nr.8
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Wenn viele Immigranten als ungelernte arbeiten annahmen und Schichtarbeit machen mussten dann stammt das doch von der Tatsache dass diese Leute in der Tat 'ungelernte Arbeiter 'waren,die Sprache nicht beherrschten und es keine andere Arbeit fuer sie gab.Trotzdem sollte man mal ueberlegen ob ihre Situation in der Heimat besser gewesen waere-was ich bezweifle.Denn sonst waeren die Leute nicht nach D.gekommen.Offenbar zogen sie es vor in Deutschland zu arbeiten anstatt in der Heimat keine Arbeit zu haben.
aber das aendert nichts an der Tatsache dass die staatlichen Kassen ziemlich pleite sind und 'the lack of money is the root of evil'.Natuerlich waere es wunderbar wenn man mit vollen Haenden in den Etat greifen koennte damit alle und alles getan wuerde um die deutsche Gesellschaft mitsamt den Immigranten so zu unterhalten dass weniger Probleme aufkaemen aber im Anbetracht der nicht vorhandenen Gelder wird ueberall geschnitten und gekappt.Wenn es darum geht ob die Buerger zu essen haben oder dass man Sprachunterricht finanziert dann bin ich ziemlich sicher dass die Mehrheit sich fuer Brot aussprechen wird.Der gute Lincoln hat sicher recht aber wie ich in USA pausenlos erfahre hat man sich seine Worte auch nicht zu Herzen genommen.
Dieses Interview war Sprechblasen-Entleerung vom Feinsten, ein sanftes rhetorisches Plätschern im Nebel des Grauens, verbunden mit der gemütlich ventilierten Fartifikation verschwiemelten Gutmenschen-Geschwafels.
Altbekannte Sozpäd-Satzbausteine - so abgestanden wie ein im Sommerurlaub vor´m Fensterbrett vergessenes Glas Fanta Light mit Schimmelbildung - wurden von Akgün mit dem vorwurfsvollen Dackelblick des ach so mißhandelten Migranten vorgetragen.
Dieses Interview ist die ultimative Quintessenz, das destillierte Konzentrat, die universelle Implosion aller jemals leichtfertig geäußerten links-ideologischen Wortschwall-Redundanzen.
Wenn man Lal(l)e Akgün liest hat man das Gefühl, man versinkt in einem glibberigen grünen Urschleim.
Die Worte Akgüns dringen einem in alle Öffnungen des Körpers, ein Erstickungsanfall droht, der Vernichtungsschmerz lähmt, der rationale Mensch verliert sich im Strudel des argumentativ nicht mehr Widerlegbaren, nicht mehr Anfechtbaren, weil ... nicht SEIENDEN.
Dieses Interview ist wie der Tod, wie das ewige schwarze NICHTS, die endgültige Auflösung des konstruktiven Geistes in Konfrontation mit dem zeit- und schwerelosen Raum unendlicher Substanzlosigkeit und Seichtigkeit.
Handelt es sich hier etwa um eine neue Geheimwaffe der Iraner, um eine innovative Abart psychologischer Kriegsführung (Demoralisierung des Denkers durch Entzug jeder erfassbaren vernunftbasierten Diskussionsgrundlage)?
War etwa die ganze Atombomben-Diskussion bloß ein Ablenkungsmanöver Ahmadi-Nedjads, um ungestört die Kampfbataillone der geklonten Lale Roths und Claudia Akgüns dieser Erde in Frontstellung zu bringen?
Brain-Crash.
Weh mir, das Ende naht!
Der Eismann ist schon schneeblind geworden, alles verschwimmt, ich sehe nichts mehr, bin degeneriert zu einem auto-funktionierenden sabbernden Etwas, vergleichbar einer lebenslänglichen Leiche in jordanischer Einzelhaft in weißgetünchter Zelle.
Panta rhei - alles fliesst. Ich löse mich auf.
Siddiqui und ilabernet (doch!) und ginseng und DeGuoMuSiLin und Claudilale, ihr Weltverschwörer des Gutmenschentums, das habt ihr nun davon:
Der Eismann ist tot!
Dahingeschmolzen ist er, nur seine Pappnase schimmert noch feucht, dort unten, traurig verloren auf grauem deutschem Asphalt.
Wenn ihr sie seht, dann denkt an icemans letzte mahnenden Worte:
"Erst wenn der Chinese euch das letzte Patent geklaut hat, ihr den letzten Eismann getaut habt, ihr die letzte Voltaire-Ausgabe und das letzte dänische Kochbuch verbrannt habt, werdet ihr merken, dass man Kopftücher nicht essen kann".
@ginseng: Probier´s auch mal auf o.a. Niveau. Am besten ebenfalls mit der gezeigten Selbstironie (falls das genetisch bei dir drin ist).
Im übrigen wäre ich froh, wenn ich wie kb26919 mehrere skandinavische Sprachen, Holländisch, Deutsch und Englisch sprechen würde. Also etwas mehr Respekt bitte (falls das, gegenüber Frauen, genetisch bei dir drin ist).
Ich weiss nicht ob man die Integrations-Geschichte loesen kann...es kommt eben auf das Material dass man integrieren will an...LOL
100 % ja zum GG.
100 % gesetztestreue.
und deutschlernen in der familie - eine richtige zweisprachigkeit.
wo ist das problem?
wenn familien ihre 6 -jaehrigen als 'fremdsprachler'in der grundschule "abgeben"?
svaert bra Tusen takk, Thank you & danke.
Würde sich Lale Acgün vehement für ihre Geschlechtsgenossinnen und ihre Rechte einsetzen, dann hätte sie soviel zu tun, dass sie keine Zeit hätte, uns über Minderheiten und Mehrheiten zu belehren.
Wäre die immigrierte Minderheit wirklich frei, dann könnte sie sich nicht zur 50Prozentgesellschaft entwickeln. Nur mit einer Frauenrolle von vorvorgestern wird das so werden.
Aber vielleicht will Lale Acgün das ja auch so? Dann wäre ihre Rede aber reichlich doppelzüngig!!!!!!!!!!!!!!
Neulich habe ich diese Frau auf der Deutschen Welle waehrend eines Interviews gehoert und da sagte sie noch ganz andere Sachen...aber ich denke sie aendert ihre Meinung immer je nach der Zeitung die sie befragt.
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