Dänemark In der Festung DänemarkSeite 9/9
Allerdings erlebte Dänemark auch eine bis dahin nicht gesehene Mobilisierung gegen Fremdenfeindlichkeit und für gegenseitigen Respekt. Ein Bus-Chauffeur organisierte eine Demonstration in Hobro, drei Lehrerstudenten eine solche in Aalborg. Der radikalliberale Abgeordnete Naser Khader schuf ein Netzwerk demokratischer Muslime, und wo er auftritt, ist der Saal voll. Zwölf Schriftsteller klagten im Dezember in einen offenen Brief über den Ton der dänischen Debatten. 22 ehemalige Diplomaten taten Ähnliches und kritisierten Regierung und Jyllands-Posten scharf.
Die Langzeitwirkungen der Krise sind schwer abzuschätzen. Kurzfristig hat sie sich für die Regierung allerdings rentiert. Umfragen zufolge kann die Dänische Volkspartei erneut zulegen, von 13 auf 15 Prozent. Ganz gewiss sind die fremdenfreundlichen Radikalliberalen und die Sozialistische Volkspartei ebenfalls im Aufwind, aber da es mit den Sozialdemokraten bergab geht, behält die Regierung eine solide Mehrheit. Für Premier Rasmussen besteht also kein Anlass, den Kurs zu ändern, im Gegenteil.
Im Dezember kündigte die Regierung weitere Zuzugsbeschränkungen an. Genauer gesagt: Man will gerne gut ausgebildete Europäer oder Amerikaner ins Land locken und gleichzeitig den Zuzug aus Ländern wie Pakistan ganz stoppen.
- Datum 09.03.2006 - 13:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT 09.03.2006 Nr.11
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man sollte nicht abfaellig ueber die Sprache eines Landes reden oder schreiben nur weil sie schwierig zu lernen scheint.Denn man koennte den gleichen,negativen Kommentar zu den meisten Sprache der Welt machen.Arabisch kommt mir da in den Sinn,oder chinesich und Japanisch oder die vielen Sprachen Afrikas..
Wäre es für Ihn denn nicht konsequent zu sagen, dass eine Luftbrücke einzurichten sei, für all diejenigen, die täglich unter Einsatz ihres Lebens, mindestens aber unter Opferung der Ersparnisse ihrer Verwandtschaft, nach Europa wollen, aus Ländern mit 100 Millionen und mehr Einwohnern? Das wäre doch wirkliche altruistischer Humanismus.
Eine Luftbrücke die mehr Zustrom ermöglicht, als fünf Jumbos a 400 Passagiere in 365 Tagen im Jahr schaffen, denn soviel kommen schon heute pro Jahr nach Deutschland. Davon werden zwar weniger als zwei Prozent als Asylberechtigte anerkannt, aber der Rest geht nicht zurück. Warum diskutiert der Autor nicht die Konsequenzen der alles andere als unrealistischen Vision, dass wir dann in zwanzig Jahren in Deutschland oder in Dänemark nicht zehn sondern 25 Prozent Bevölkerungsnateil haben, der dann hier so leben will wie dort wo er herkommt?
Diese völlig einseitige Propaganda für Multikulti durch die ZEIT ist unerträglich.
fuer Immigranten zu schwer? So ein Kommentar ist doch laecherlich.Schlage allen,die mit der daenischen Sprache Probleme haben vor nicht dorthin auszuwandern,damit waere es kein Problem mehr.Wenn man bedenkt wie klein Daenemark ist dann kann ich verstehen dass sich die Daenen so langsam Gedanken machen ueber den staendigen Zufluss von Leuten die sicherlich kaum wussten dass es so ein Land ueberhaupt gibt dann ist das sehr vertaendlich.Kein europaeisches Land kann die vielen Asylanten die in der Welt umher reisen aufnehmen.Irgendwo ist dann Feierabend.Immigranten muessen das auch erkennen.
Your perfectly right with your comment on this article.
Me and I assume along with me quite a lot of people in Germany would appreciate a gouvernement running a migration policy much more alike the one Denmark.
Me, I have always enjoyed staying in Denmark meeting a lot of kind and friendly people there. And so shall I in the future.
Jeg kan desværre kun taler lidt Dansk også, men jeg skal sige: Jeg elsker Denmark!
Ich schätze die liberale Haltung der ZEIT, die Hintergrundinformationen, die viele Artikel bieten. Den Tenor des Artikel, dass die Dänen selbst an ihrem Problem schuld seien, den finde ich allerdings ziemlich verwegen. Statt ihren Mut und ihre Sensibilität zu loben, ihr Vermögen, die Dinge beim Namen zu nennen, werden die Dänen verunglimpft. Schade, das haben sie nicht verdient!!!!
..dass eine Sprache schwierig sein mag ist doch kein Argument um sich darueber auszulassen.Der deutschen Sprache wird doch aehnliches nachgesagt - ich fand die Veroeffentlichung der Mohammed Karikaturen zwar nicht besonders klug aber auch keinen Grund um Kriege anzuzetteln.Ich selber bin tri-lingual ..und kann mich auch durch hollaendische Zeitungen navigieren -ich schlage allen vor die mit daenisch ihre Probleme haben NICHT nach Finnland auszuwandern.
Of course I can understand a lot of people in the poor parts of the world wants to live in a country, where newcomers are greeted with automatic social benefits, free education, free health-care and an affordable flat. Until recently this generous offer included the right to invite family and spouses to the party, granting them the same economic priviledges as yourself.
I find it a bit harder to understand that some of these immigrants don't feel morally obliged to find work as soon as possible and contribute to the society that has made them members of the community.
I am confused that some of these people have no tolerance for the danish custom of making fun of serious subjects -
What I don't understand at all is that some of these immigrants repay the hospitality by portraying the danes as racist.
Ich finde "In der Festung Dänemark" als gut und freud mich dass man die Zeit es bringt. Die Dänischen Zeitungen hatten für monate nichts darüber. Erst jetzt hat Politiken etwas versucht kritisch zu werden. Was will ich damit sagen. Ich lebe als Türke in Dånemark und habe vor über 10 Jahren ein Stück über das Danische problem geschrieben. Damals meinten die Dänen, dass ich zu dunkel war. Das Thema war wie schwer wir als Türken usw. hätten - man fühlte sich ganz einfach fremd obwohl man alles hatte... Niemand wollte das Stück spielen. When man als Fremder zu kritisch ist hat man fast keine Chancen... nur Leute die Dänen recht geben werden geliebt so zu sagen ... Ich glaube ganz Europa muss sich gegen die Fremden anderes stellen... sonst kriegt man den Eindruck das die Fremder nicht sehr welkommen sind. Das Eindruck hat Premier Rasmussen ja genug gezeigt. Und nun sehen wir was passieren kann. Ich verstehe das ganz einfach nicht. Wie kann Leute wie Premier Rasmussen über "YTRINGSFRIHED" (das Dänishce Wort) reden wenn Leute die gegen seine Meinung sind nicht recht haben zum beispiel?
Aber Premier Rasmussen wird ganz einfach wohl In der Festung Dänemark nicht kommentieren oder sagen, dass es nicht so ist usw... Vielleicht ist es Zeit für Europa zu zeigen, dass wir zusammen leben können mit oder ohne Glaube!
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