CeBit Was darf Technik?Seite 2/2

* Taucis steht für Technikfolgenabschätzung Ubiquitäres Computing und Informationelle Selbstbestimmung. Der vollständige Bericht mit Hintergründen zu Technik, Wirtschaft, Zukunftsszenarien und juristischen Implikationen wird für den Sommer erwartet

Wer an der Studie teilgenommen hat, hatte die Chance, als Danketwas zu gewinnen. Hier die Lieste der Registriernummern, die gewonnen haben:

Paris-Reise: 15343497

Apple iPod: 88483070 und 50167377

ZEIT-Abo: 21687588; 172447353; 111984925; 459236232; 144511900

Die gewinner wenden sich bitte an das Berliner Forschungszentrum Internetökonomie der Humboldt-Universität unter sspiek@wiwi.hu-berlin.de

 
Leser-Kommentare
  1. Der Haken an der Gewschichte ist, dass eben wie immer alles mindestens zwei Seiten hat. Nur einige wenige Beispiele:

    Wie praktisch für Verbrecher mit einem Lesegerät, wenn die damit kontaktlos auslesen können, wieviel Bargeld die vorbeilaufenden Menschen bei sich tragen und sich somit auf lohnende "Geldträger" konzentrieren können.
    Das gleiche gilt für Geschäftsinhaber.

    Wie praktisch, wenn damit über grössere Entfernungen Identitäten festgestellt werden können und darasu mit Leichtigkeit auch Bewegungsprofile usw. Ebenso leicht wird dann auch der Identitätsdiebstahl. Die neuen niederländischen Pässe wurden aus einer Entfernung von 8 Metern ausgelesen und innerhalb von 2 Stunden dechiffriert - Alter, Bild und Fingerabdruck standen danach zur freien und mißbräuchlichen Verfügung (das gilt prinzipiell auch für die deutschen Personalpapiere).

    Schade, dass der Verfasser des Artikels auf die vielen anderen bekannten Risiken und Nebenwirkungen allenfalls andeutungsweise eingeht. Jedes Teil mit RFID-Chip ist weltweit identifizierbar und über andere Datenbanken auch Personen konkret zuordenbar.

    Schöne neue Welt ...

  2. Dass Diebe im vorbeilaufen ablesen können, wer wie viel Geld bei sich trägt, ist frei erfundene Hypothese. Dass es ihnen sonderlich nützen würde, auch. Man kann eigentlich schon jetzt am Aussehen, Kleidung, Auto… ganz gut erkennen, wer wohlhabend ist. Dito für Geschäftsinhaber.

    Aus größeren Entfernungen werden Identitäten eher mit Hilfe von Kameras, als von RFID festgestellt. Die amerikanischen Pässe kann man nur Auslesen, wenn man sie öffnet _UND_ sich mit passendem Geheimschlüssel gegenüber dem RFID-Chip identifiziert (bei den niederländischen Pässen ist es, meines Wissens, auch so, nur dass der Schlüssel dort schwach gewählt wurde. Aber dafür sind die Pässe noch in der Entwicklung). Also, lesen von zugeklappten Pässen, dazu noch aus Entfernung, geht gar nicht.

    Vorteile von RFID? Na ja, man kann auch ohne leben, so wie man ohne Mobiltelefone oder WLAN leben kann. Aber sie können das Leben bequemer machen. Ich fände es z.B. ganz praktisch, wenn ich mich im Supermarkt nicht mit dem Einkaufswagen erstmal in die Schlange vor der Kasse anstellen müsste, an der Kasse erstmal die ganze Ware aufs Band legen müsste und dann wieder in den Wagen rein, sondern einfach direkt zum Auto rollen könnte

    • Numen
    • 09.03.2006 um 12:14 Uhr

    Zitat:
    "Doch solche Verfahren lehnen die meisten ab; bei den Teilnehmern mit Abitur waren es sogar 78 Prozent – eine ungewöhnlich kritische Haltung. Das eindeutige Votum überrascht vor allem, weil die Mehrheit der Befragten die Vorteile von RFID durchaus zu schätzen weiß."
    Hey, was ist das? Die koennen ja... DIFFERENZIEREN! Na sowas aber auch... wer haette das denn bloss gedacht!

    (Sag mal, halten uns eigentlich alle fuer doof?)

    Numen
    (P.S.: Hmm... Ist das eigentlich schon kennzeichnungspflichtig satirisch?)

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