Nahost Unheilige SchutzmachtSeite 3/3

Toleranz, sagt ein Geistlicher in der Kirche, sei weder in Diktaturen noch in Demokratien selbstverständlich. Sie komme nicht von allein mit der Freiheit, sondern müsse mühsam erlernt werden. »Achtung vor dem anderen gehört dazu.« Noch im vergangenen Jahr habe er immer auf Europa verwiesen, wenn er Toleranz erklären wollte. Seitdem »in Europa im Namen der Freiheit Karikaturen veröffentlicht werden, die vorsätzlich Muslime beleidigen«, sucht er nach anderen Beispielen.

 
Leser-Kommentare
  1. ((((((("Das heißt für mich, dass man hätte Saddam militärisch schwächen sollen, ihm aber andererseits die Kontrolle über das Land weiter überlassen können"))))??
    Haben Sie sich gefragt, bevor Sie das geschrieben haben? Was die Amerikaner und ihre westliche Verbündeten in Irak verloren oder zu suchen haben?
    Erstens haben die Iraker die Amerikaner nicht um Hilfe gebeten und auch nicht gewünscht und zweitens wenn sie überhaupt Hilfe gegen Saddam gebraucht hatten, werden sie das nicht bei einem "Volk", das für die Massaker an die Indianer verantwortlich war und nicht älter als 200 Jahre ist, suchen
    Es gibt in der Geschichte viele Führer((Diktatoren)), die vom Volk geliebt und geachtet sind, weil sie gerechte waren als viele von den sogenannten Demokraten.
    Vergessen Sie nicht, dass die meisten Verbrechen in der Geschichte (Hiroshima, Nagasakie, Dresden, Korea,Vetnam,Palestiena) und in den Kolonien von den sogenannten Demokraten begangen sind.
    Es gibt viele deutsche heute, die sich nach einem starken Führer sehnen??? Damit sie endlich von diesen falschen Politiker befreit werden
    Wir sind in Einssteins Jahr, deshalb müssen Sie an die Relativität Theorie denken.

  2. Eine wahrhaftig ernüchternde Aussage: »Ein Schock für uns, weil es unter Saddam Hussein egal war, ob du Christ warst oder Muslim.«
    Das entsprach sicher der Wahrheit, denn Saddam hatte bekanntlich sogar einen christlichen Minister, Taric Asis für das Außenamt.
    Die Amerikaner haben nun genug damit zu tun, sich selber zu schützen. Für den Schutz der Christen kann ihre Macht nicht reichen. Das war vielen Cristen zu Beginn des Krieges schon bewußt. Ich erinnere mich an entsprechende Interviews von Geistlichen, die das Unheil kommen sahen.
    Was aber nun? ... Welche Möglichkeiten läßt die verfahrene Strategie der Amerikaner noch offen?

    Die Lehre ist m.E., dass man sich oft besser selbst mit einem Diktator arrangiert, es sei denn man hat eine bessere Alternative bzw. eine Strategie, die den Namen verdient.
    Jedoch ist auch klar, so wie Churchill es ausdrückte: "Wer mit dem Teufel speist, braucht einen langen Löffel".
    Das heißt für mich, dass man hätte Saddam militärisch schwächen sollen, ihm aber andererseits die Kontrolle über das Land weiter überlassen können.

  3. war ein Riesen Fehler der noch viel Probleme machen wird fuer alle involviert.Kein Wunder dass der Support fuer de Politik der Bush Regierung immer mehr sinkt.Z.Zt.liegen die Werte fuer Bush zwischen 34% und 37% und manchen zweifeln dass das noch korrekt ist...

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