Fluggesellschaft Das fliegende RaucherzimmerSeite 3/3
Wer bekommt die denn zu sehen?
Die Fluggäste jedenfalls nicht! Aber die Namen der Sponsoren werden bei uns unter den Fenstern präsentiert, und da wird dann stehen: »Unsere Stewardessen werden eingekleidet mit Dessous von…« oder so ähnlich.
Rechnen Sie mit vielen weiblichen Fluggästen?
Ungefähr die Hälfte der Interessenten, die sich bei uns nach dem Start erkundigen, sind Frauen.
Steht der Jungfernflug schon definitiv fest?
Im Fluggeschäft gibt es immer eine Menge Imponderabilien, mit denen ich in den letzten neun Monaten ziemlich viel gerungen habe. Aber das Finanzierungsminimum von 36 Millionen Euro ist erfüllt, das Planungsteam liegt im Soll, und wenn wir für Düsseldorf genug Slots bekommen, dann können wir Ende Oktober voraussichtlich nach Tokyo abheben.
Haben Sie schon weitere Flugziele geplant?
Tokyo soll uns auch als Sprungbrett nach Sydney und Wellington dienen, aber dafür ist noch eine Menge Papierkrieg nötig. Wenn alles wie vorgesehen läuft, dann werden wir schnell expandieren und die Marke »Smintair« ausbauen.
Als Zigarettenmarke?
Nein, wir denken eher an Smint-Restaurants, Smint-Bars, Smint-Hotels – all das wird es irgendwann geben.
Interview: Stefan Brunn
Alexander W. Schoppmann, 55, ist Chef von Smokers International Airways, einer neuen Fluggesellschaft speziell für Raucher, die im Oktober an den Start gehen will
- Datum 27.04.2006 - 14:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 27.04.2006
- Kommentare 1
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






da will man Luxus bieten und gleichzeitig wird alles voll gequalmt! Für mich ist das ein Widerspruch in sich.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren