20 Jahre Tschernobyl Ganz von gestern
Sie ist teuer, riskant und veraltet. Die Kernenergie hat ausgedient. Warum bloß verteidigen sie einige noch immer?
Die Ausnahme bringt die lange verdrängte Regel zu Bewusstsein: den Alltag im Atomzeitalter«, schrieb der Soziologe Ulrich Beck nach Tschernobyl. Die Reaktorkatastrophe machte die Verletzlichkeit der »Risikogesellschaft« sichtbar; die chronische Gefährdung durch eine umstrittene Technologie.
20 Jahre nach dem Super-GAU ist die Erinnerung an die Ausnahme schon verblasst. Mit ihrer Historisierung hat nun eine Art Schlussstrichdebatte begonnen, aufgeladen durch zwei ebenfalls »lange verdrängte« Probleme: die sich zuspitzende Konkurrenz um das letzte Erdöl und den nicht mehr zu leugnenden Klimawandel. Auf der einen Seite versuchen Atomkraftgegner, mit dem Gedenken an die Opfer von Tschernobyl die Gegenwärtigkeit des Menetekels wach zu halten. Auf der anderen arbeiten Befürworter der Kernenergie daran, das Katastrophale aus der Erinnerung an den Reaktorunfall zu entsorgen.
Entlang dieser Linie argumentiert auch Gero von Randow in der ZEIT (Nr. 17/06) , wenn er den globalen Einsatz der Kernkraft als »vernünftig« bezeichnet. So stimmte er ein in das Crescendo, mit dem US-Regierung, G8-Gipfel, Teile der Weltbank und die Kernenergieindustrie derzeit die »Renaissance« der nuklearen Versorgung orchestrieren.
Wiedergeboren wird dabei jedoch vor allem die Verdrängung. Die Brüchigkeit des neuen Auftrumpfens zeigt sich täglich im internationalen Ringen um die zivile wie militärische atomare Aufrüstung in Iran. Es ist eine Illusion, zu glauben, man könne die beiden Großrisiken voneinander trennen. Solange die alten Atommächte sich nicht an das im Nichtverbreitungsvertrag festgelegte Abrüstungsversprechen halten, handeln aufkeimende Großmächte und Schwellenländer in einer sich polyzentrisch neu ordnenden Welt leider nur in der Logik des Systems, wenn auch sie sich mit Reaktoren und Bomben die Schlüsselsymbole der Macht aneignen. So multiplizieren sich die Gefahrenquellen.
Strahlen kennen keine Grenzen, das hat Tschernobyl gelehrt. Jahr für Jahr werden aus Reaktoren in aller Welt Störfälle gemeldet; erst vor wenigen Wochen schlingerte nach Aussage eines Sicherheitsexperten das bulgarische Kraftwerk Kosloduj knapp an einer Katastrophe vorbei . Auch in Deutschland besteht das Risiko der Verstrahlung, in dreißig Jahren oder nächste Woche – und mag man es noch so sehr als »entfernte Möglichkeit« verharmlosen oder auf neue Sicherheitsvorschriften im Atomgesetz verweisen, die tatsächlich nur für zukünftige Anlagen gelten. Eine »Geschichte der Verdrängung von Angst und Unsicherheit« hat der Wissenschaftshistoriker Joachim Radkau der Kernenergie bescheinigt. »Manche vulgäre Anti-AKW-Literatur der siebziger Jahre«, so Radkau, »wirkt nach Tschernobyl wirklichkeitsnäher als die Zahlenspiele und Kurvendiagramme über das ›Restrisiko‹«.
Die Atomenergiebehörde betreibt Propaganda
Doch Abwiegelung inszenieren die Atomkraft-Advokaten auch bei den gesundheitlichen Folgen des Reaktorunfalls. Mit ihren Klagen darüber, dass »der etablierten Forschung nicht mehr geglaubt« werde, gar mit »definitiven« Berichten erheben sie Anspruch auf Hoheitswissen. Als hätte es den demokratischen Weg von der »Wahrheitswissenschaft zur Wenn-und-aber-Wissenschaft«, so noch einmal Ulrich Beck, gerade in den ökologischen Risikodebatten nie gegeben; nicht den daraus resultierenden fruchtbaren Wettbewerb theoretischer Prämissen oder die Diskussionen über die Einbettung der Forschung in wirtschaftliche Interessen und politische Prioritäten.
Auch das makabre Aufrechnen der Opferzahlen, seit im September die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Tschernobyl-Forum ihre Daten veröffentlichten, rührt keineswegs daher, dass sich Strahlungshysteriker ungern ihr »Misstrauen wegrechnen lassen« wollen, wie Gero von Randow argumentiert. Vielmehr gibt es einen ernsthaften Expertenstreit über die Wirkungen radioaktiver Niedrigstrahlung. Und weggerechnet wurden nicht Gefühle, sondern Todesopfer.
Mit der Zahl 4000 unterschlug die IAEO weitere 5000 potenzielle Tote aus den Statistiken der WHO. Selbst beteiligte Forscher kritisierten dies als »Werkzeug der politischen Kommunikation«. Nicht ins Konzept passten offenbar auch jene Schätzungen auf der Grundlage offizieller UN-Daten, denen zufolge Tschernobyl europaweit 30000 bis 60000 Tote kosten wird. Die IAEO – Trägerin des Friedensnobelpreises! – hat der Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen mit solcher Propaganda keinen Gefallen getan.
In einem haben die Befürworter der Kernenergie Recht: Auch fossile Brennstoffe gefährden Menschenleben und Umwelt. Unabsehbar sind die sozialen und ökologischen Verwerfungen möglicher Ressourcenkriege und des Klimawandels. Dessen Existenz allerdings hat auch die Atomkraftlobby jahrelang nur verlacht und seine Bekämpfung verzögert. Und kann ausgerechnet der »größte Versuch der Befreiung aus ökologischen Zusammenhängen«, so der Schriftsteller Carl Amery, ökologische Gleichgewichte wiederherstellen? Warum soll eine teure Energieform die Lösung bieten, die eine verbrauchsintensive Ökonomie der langen Wege aufrechterhält?
Gerechnet hat diese Industrie sich nie. Was soll daran »vernünftig« sein?
Schließlich gibt es die Alternative. Die Nervensäge Kassandra, die ja bei Tschernobyl ebenso Recht behielt wie in Troja, hat aus ihrer Tragik gelernt und ist konstruktiv geworden. Fotovoltaik, Windkraft, Erdwärme, Biomasse, Energiespar- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologien hat sie entwickelt und Null-Emissions-Häuser, ja Wohnkraftwerke mit Überschüssen gebaut, oft aus eigener Tasche und gegen vehementen Widerstand der Atomkraftdinosaurier. Deren Dauervorwurf vom »Verschwinden des technologischen Optimismus« fällt also nur auf sie selbst zurück. Noch gegen den Augenschein reden sie bis heute ihre dynamischen potenziellen Konkurrenten klein.
Die erneuerbaren Energien seien nicht konkurrenzfähig, behauptet etwa eine Industrie, die geschätzt das Fünfundzwanzigfache an staatlicher Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Risikoabwälzung kassiert hat. Rund eine Billion Dollar weltweit allein in den letzten 30 Jahren: Man stelle sich vor, vergleichbare Summen wären in die Entwicklung von Speichertechnologien für die Sonnen- und Windkraft oder in die Ausbildung von Solartechnikern in der Dritten Welt investiert worden. Stattdessen kreißte der Berg und gebar – nein, keinen mythischen Fusionsreaktor, bloß die Maus eines Marktanteils der Atomenergie von, Tendenz sinkend, weltweit rund 17 Prozent. Wohlgemerkt: nur der Stromerzeugung. Da ist noch kein Haus gewärmt, kein Auto aus der Garage gefahren.
Gerechnet hat diese Industrie sich nie. Der französische Energieversorger EdF zählt zu den höchstverschuldeten Unternehmen der Welt, der neue finnische Reaktor ist ein EU-gesponsertes Groschengrab, die Planungs- und Bauzeiten sind zäh. Diesem gefährlichen Schwächling neuen Atem einzublasen soll »vernünftig« sein? Eine Lösung für verschuldete Entwicklungsländer? Denen wäre mehr geholfen mit Elektrogeräten, die aus integrierten Fotovoltaikzellen solar gespeist werden, sodass sie erst gar keine zentralistische Netzstruktur aufbauen müssen.
Der Schock von Tschernobyl hat den Paradigmenwechsel gerade in Deutschland beschleunigt: von teuren und riskanten zentralistischen Versorgungssystemen mit hohen Energieverlusten zu einer innovativen Vielfalt lokal jeweils verschiedener Kombinationen aus erneuerbaren Energietechniken. Je mehr Energie eingespart wird, desto weniger müssen dabei die Erneuerbaren leisten; desto schneller steigt ihr Anteil. Auch demokratischer ist der Umstieg, denn Verbraucher können ihre Versorgung selbst in die Hand nehmen.
Irgendwie akzeptiert mittlerweile ja jeder die Notwendigkeit dieses Wandels. Und doch herrscht Kleinmut. Dass sich auch hierzulande manche Politiker immer wieder in die angebliche Überlegenheit der Kernenergie und womöglich in Laufzeitverlängerungen hineinreden lassen, liegt nicht nur an ihrer Nähe zu Unternehmen, die sich einem Strukturwandel aus Eigeninteresse in den Weg stellen. Schuld ist auch der Mangel an Fantasie für dezentrale Technologielösungen und die fehlende geistige Widerstandskraft gegenüber den Apologeten einer alten »Königsdisziplin«, der Hochenergiephysik. Schuld ist die, wie Carl Amery es genannt hat, »fast panische Flucht vor der Möglichkeit der Einfachheit«.
- Datum 27.04.2006 - 14:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT 27.04.2006 Nr.18
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Genau, WIHE, Strahlung ist gesund -- da kommt das Immunsystem so richtig in Fahrt. Ich freue mich schon über Ihre Ansichtspostkarte aus dem Kururlaub in dem Ferienparadies Tschernobyl. (Oder soll's doch lieber noch mal Malle sein?)
WIHE
Da wird mit tausenden von Toten gerechnet, die noch gar nicht tot sind.
Offensichtlich nimmt man den Unterschied nicht so genau.
Ein bezeichnendes Beispiel ist der einflussreiche SPD-Politiker Scheer in der
© DIE ZEIT 29.07.2004 Nr.32. (http://www.zeit.de/2004/3...)
Er schreibt hier von 70000 Todesopfer, (offensichtlich effektiv Tote) und noch von möglicherweise weiteren Zehntausenden Spätopfer, die e r m i t t e l t worden seien.
Im Juli 2004 sprach das Tschernobyl-Forum lediglich von bis dahin 45 (später 56) Todesopfern in direktem Zusammenhang mit dem Unglück von Tschernobyl.
Scheer ist Alternativer Nobelpreisträger. Wahrscheinlich nimmt die gesamte Grüne Bewegung und alle Atomgegner seine Äußerungen für bare Münze.
Wörtliches Zitat
Zu diesem Argumentationsmuster gehört, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu verharmlosen. Auch Gero von Randow schreibt in der ZEIT (Nr. 31/2004), es habe dort nur 45 Tote gegeben und gerade einmal 2000 registrierte Fälle von Schilddrüsenkrebs. Das sind Zahlen interessengebundener Institutionen. Unabhängige Untersuchungen wie die des Münchner Strahleninstituts haben 70000 Todesopfer einschließlich verzweifelter Selbstmorde ermittelt und erwarten Zehntausende weiterer Spätopfer.
Atomenergie als Zukunft ? Die Vorräte an Uranium werden nicht länger reichen als das Erdöl, vor allem bei dem riesigen Energiebedarf Chinas, Indiens und Brasiliens. Was kommen wird, ist, dass wir wieder einfacher leben müssen und endlich einsehen , dass grenzenloses Wachstum nun mal nicht möglich ist.
Wie blind und unwissend müssen unsere Nachbarn um uns herum in Europa sein , aber nicht nur die, da sie nicht bemerken, da offensichtlich unwissend und wahrscheinlich unbelehrbar, dass sie den ökologisch einzig richtigen Weg, den Deutschlands, nicht erkannt haben.
Und wie blind und unwissend müssen diese Nachbarn sein, dass sie es sich erlauben nun plötzlich der Atomenergie wieder eine Zukunft beizumessen und nicht nur die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern, sondern sogar neue Typen zu erforschen und sich zudem erdreisten neue Meiler zu bauen?
Wieso verfügen sie nicht über die Einsicht, dass man funktionsfähige und sichere Atomkraftwerke abschalten muss, die, da bereits abgeschrieben und voll finanziert, das Kilowatt Strom zu etwas mehr als einem Cent produzieren können, dass man aber z. B. Photovoltaikanlagen pro Kilowatt über eine Laufzeit von 20 Jahren mit 54 Cent subventionieren muss?
Und was ist mit den Chinesen und Indern ? Warum befolgen Sie nicht die Feststellung von Christiane Grefe:
Sie ist teuer, riskant und veraltet. Die Kernenergie hat ausgedient. Warum bloß verteidigen sie einige noch immer?
Wer leidet da nur unter Realitätsverlust ?
Mallorka steht noch auf der Liste, ich war noch nicht da.
Aber im Sommer werde ich wahrscheinlich von Hütte zu Hütte durch die Alpen wandern.
Da bin ich etwas intensiver der Höhenstrahlung ausgesetzt, die hoffentlich mein Immunsystem etwas verstärkt. Ob sie es tut, weiß ich nicht, alles Spekulation, vielleicht schadet sie auch, ebenfalls Spekulation.
Gruß WIHE
Wo genau werden denn "weltweit" die vielen neuen Reaktoren gerade gebaut? Frankreich? England? USA? Andorra? Swasiland?
Zitat aus themenpapier_atomkraft.pdf des Bundesumweltministeriums:
"Unter den 27 (einschließlich Taiwan mit 29) Reaktoren, die die IAEA zum Beleg einer bevorstehenden
globalen Renaissance anführt, sind fast die Hälfte schon zwischen 17 und 29 Jahren im Bau normalerweise nennt man so etwas Bauruinen.
Dazu kommen zwei Meiler aus amerikanischer Produktion in Nordkorea, die die USA dem kommunistischen Regime versprochen haben, sofern es auf die Entwicklung von Atombomben verzichtet. Danach sieht es derzeit nicht aus. Mehr als vorbereitende Arbeiten für eine Baustelle gibt es am vorgesehenen Standort bis heute nicht. Es bleiben übrig: acht Bauvorhaben in Indien, zwei in China, zwei in Taiwan, zwei in Japan, eines in Südkorea.
Sieht so eine weltweite Renaissance aus?"
Wenn Leute wie OttoN oder Herr von Randow, oder totalitäre Regimes wie China und Nordkorea die Markt- und Naturgesetze aus ideologischen Gründen ignorieren, ist gerade dies ein weiterer Grund für Deutschland, das Gegenteil zu tun.
Gruß Skarrin
Liebe Frau Grefe, schön das es wenigstens eine art gegendarstellung zu dem Artikel von Gero von Randow in der Zeit vom 20. April 2006 gibt.
Ich finde der Artikel "Von der Angst verstrahlt" von Gero von Randow ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten, denn die Menschen in Weißrussland werden nicht von der Angst verstrahlt, sondern durch die Aufnahme von Cäsium 137, Strontium 90 und Plutonium über die Nahrung. Jeden Tag!
Die Menschen dort haben auch keine Angst vor dem Atom oder vor verseuchter Nahrung, sondern dass man Ihnen Ihre Kuh wegnimmt. Radioaktivität sieht man nicht und riecht man nicht und sie tut nicht weh - sie jagt niemandem Angst ein!
Der Verdrängungsprozess, den Sie beschreiben ist augenscheinlich. Alle Probleme scheinen gewesen und damit gelöst zu sein: "Aber die Kernschmelze war auch hierzulande eine entfernte Möglichkeit. Viele Jahre hat es gedauert, bis die hiesige Industrie..." (Gero von Randow).
Der Tenor im Artikel ist, dass das einzige Problem in Weißrussland eine übertriebene Hysterie ist. Auch im Bericht der IAEA ist folgendes zu lesen: "Armut, Lifestyle-Krankheiten, und psychische Probleme stellen eine viel größere Bedrohung für die lokalen Gemeinden als die Verstrahlung dar." (Pressemitteilung der IAEA, vom 5.9.2006, Seite 3). Auf einer solchen Pressemitteilung basieren dann die Berichte von ZEIT und Wikipedia!
Das traurige ist, dass eine Wochenzeitung, die 20 Jahre ZEIT zum recherchieren hatte, sich nicht mal die Mühe macht, die Zahl der mißgebildeten oder an Leukämie erkrankten Kinder zu ermitteln.
Und die IAEA hat bis 10 Jahre(!) nach dem Unfall die 4000 Schilddrüsenkrebsopfer "irgendwie übersehen" und erst jetzt in Ihrem neuen Bericht 2005(!) gnädig eingeräumt. Das kommt davon, wenn ganze "Batallione von Medizinern Informationen zusammentragen" (Gero von Randow).
In den letzten Tagen konnte jeder Zuhörer von SWR2 "Wissen" Zeuge werden von den Zuständen vor Ort. Sie finden unter www.swr2.de/wissen (Artikel "Verstrahlt, vermessen, vergessen" vom 26.4.2006 und "Leben in der verbotenen Zone" vom 21.4.2006) jedenfalls mehr Informationen als in 20 Jahren ZEIT, Abteilung ""Wissen".
(ich habe diesen beitrag auch als leserbrief an die ZEIT geschickt)
Liebe Grüße,
Dr. Dinu Scheppelmann
Vielen Dank für Ihren Artikel "Ganz von gestern", in dem Sie Ihrem Kollegen Gero von Randow vehement widersprechen.
Wie schreibt die taz in ihrem Artikel "Medien-Fallout" heute so schön: "Den sowjetischen Havarieorden am Bande für die nachträglich erfolgreichste Liquidation der Katastrophe gebührt allerdings der ZEIT". Dieser trefflichen Beschreibung der Berichterstattung zum Thema in Ihrer Zeitung sind Sie mit Ihrem Beitrag wenigstes ein Stück weit entgegen getreten.
Angelika Wilmen
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