Wie lernen sie?

4. Wie gut sind sie in der Schule?

Die Schulabschlüsse der Ausländer in Deutschland sind ein getreues Abbild der gegenwärtigen wie der zukünftigen Verhältnisse. Das Abitur, die Eintrittskarte ins Bürgertum, erwerben gerade zehn Prozent, während 60 Prozent den Hauptschulabschluss schaffen oder nicht einmal den. Und da das deutsche Schulsystem soziale Mobilität nicht eben begünstigt, dürften diese Verhältnisse sich weiter reproduzieren. Unter den ausländischen Schülern wiederum schneiden jene aus Italien besonders schlecht ab, während die Schüler spanischer Abstammung die Angehörigen aller anderen großen Immigrantennationen weit übertreffen – was möglicherweise mit der vergleichsweise hohen Zahl der Akademiker zu tun hat, die als Flüchtlinge aus Franco-Spanien nach Deutschland kamen. In allen Gruppen schneiden Mädchen besser ab als Jungen – genau wie bei den Deutschen.

5. Wie gut sprechen ausländische Schüler Deutsch?

Der Anteil der Schüler, bei denen zu Hause nicht Deutsch gesprochen wird, ist seit Mitte der neunziger Jahre bundesweit von gut 15 auf mehr als 25 Prozent gestiegen. Die sprachlichen Fähigkeiten innerhalb dieser Gruppe unterscheiden sich stark. Überall bleibt das schwächste Zehntel der Zuwanderer hinter den schwächsten deutschen Schülern zurück.

Wie eng der Zusammenhang von hoher Migrantendichte und geringer Sprachkompetenz ist, lässt sich in Berliner Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil beobachten. In Neukölln etwa sprechen mehr als zwei Drittel der Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache beim Schuleintritt schlecht Deutsch.

6. Was sind die Top Ten bei der Berufswahl junger Ausländer?

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