Kambodscha Überleben statt lesen

In Kambodscha haben Wahnsinn und Tod die irrsinnigsten Geschichten diktiert. Aber eine moderne Literatur ist daraus bislang nicht entstanden

Was kann man aus Kambodscha berichten? Wie viel zählt die eigene kleine Erfahrung angesichts von Geschichte, die in Stein gemeißelt ist, seit Tausenden von Jahren, in den Tempeln von Angkor? Was wäre berichtenswert nach dem Mord an Millionen, der erst gestern gewesen zu sein scheint, wenn man heute über Knochensplitter geht, auf Killing Fields, die jedes Reisfeld in Kambodscha sein könnten? Was bleibt zu sagen nach Spaziergängen im Totenreich? Das sind Fragen, die lähmen, nicht nur Journalisten. Weshalb ein beredtes Schweigen entsteht, sollte man in Kambodscha nach Literatur fragen.

Da gibt es wieder ganz viel, rufen die einen. Nur was? Betretenes Schweigen. Wer schreiben und lesen konnte, wurde doch umgebracht! Namen? Entfallen. Die Bücher? Leider vergessen. Wo in der Welt außerhalb von Kambodscha verhallt in Buchhandlungen die Frage nach Literatur im Leeren?

Die junge Buchhändlerin in Siem Reap, das im Norden des Landes liegt, bittet den Kollegen um Rat. »Literature?« Der junge Mann führt in eine Ecke, in der Taschenbücher aufgestapelt sind, von einem William Shakespeare. »Cambodian Literature?« Die Frau steuert ein Regal mit Fotobänden an, die Tempel zeigen. In Angkor gibt es viele Tempel, es sind die größten Heiligtümer der Welt, vermutlich die meistpublizierten – aber Literatur, für heutige Menschen? Sie geleitet zu den Kinderbüchern. Das sind Heftchen mit bunten Bildern, die Menschen in historischen Kostümen neben Affen oder Elefanten zeigen. Moderne Geschichten! Die jungen Leute lächeln und bleiben stehen.

Es war vielleicht der falsche Buchladen. Der andere, Monument Bookshop, liegt nur die Straße runter, wo sich Bars und Internet-Cafés in den alten Kolonialhäusern eingenistet haben. Der Bookshop ist seiner hilflosen Konkurrenz weit voraus. Es gibt dort mehr Bücher, mehr Tempelbücher. Im Haupthaus von Monument in Phnom Penh gibt es noch sehr viel mehr Tempelbücher, es gibt sogar Angkor Birthday Calendars, Coffeetable-Books über asiatische Spas und Shanghai-Chic, über englische, natürlich französische Küche. Ein Buch kostet das Monatsgehalt eines Lehrers, weshalb man jedes einzelne sorgfältig in Plastik eingeschlagen hat. Ich frage nach kambodschanischer Literatur und treffe auf meine Freunde, die bunten Kinderbücher.

Auf dem Markt gibt es Groschenhefte. Aber wo ist der neue Roman?

Ich bitte um Romane und gelange so vor französische Reiseberichte. Henri Mouhot: Reisen in Siam, Cambodia, Laos 185860. Angeblich der Entdecker von Angkor, wo Kambodschaner seit Jahrtausenden beten, also ein Fall von kolonialer Größenfantasie, mich verlangt aber nach Modern Fiction. Man bringt mich zu den autobiografischen Zeugnissen aus der dunklen Zeit. Im Fluss der Glasscherben. Und: Musik im Dunkeln. Eine Geschichte des Überlebens. Oder, Historie: Terror und Geschichte in Pol Pots Geheimgefängnis. Ich sage, es ginge um die Zeit nach Pol Pot, und man gibt mir den Cambodia Legal Investment Guide.

Es ist ja nicht die Schuld der Buchhändlerinnen, dass es so gut wie kein Buch gibt, das zeitgenössische kambodschanische Literatur in Übersetzung bietet. Da wäre so eine Groschenheftchenliteratur, die gäbe es auf dem Central Market, für ein paar hundert Riel, das würde aber nicht übersetzt, sagt die Buchhändlerin bei Carnets D’Asie, einer stilvollen Kette für Bücher in französischer Sprache. Sie kenne nur ein Buch eines kambodschanischen Literaten, L’Anarchiste von Soth Polin. Ein moderner Roman! Er ist vor 25 Jahren in Paris erschienen. Es findet sich endlich, bei Monument, ein Buch, Contemporary Writing from Cambodia, erschienen in Thailand, ediert von zwei Amerikanern. Sharon May und Frank Stewart feiern eine neue Generation kambodschanischer Autoren. Aber die wohnen gar nicht in Kambodscha, sondern sind in aller Welt verstreut. Der Band enthält Interviews, Short Storys, Lyrik. Der vielleicht modernste Text stammt von einem praCh: I am proud to say: / »I am a Khmer with pride«. Ein Rap, aus Long Beach, USA. Thema: Massenmord in Kambodscha.

»Sie wickelten eine Plastiktüte ihm um den Kopf / traten die Luft aus seiner Brust / er würgte an seinem Blut / so erstickte er …«

Man könnte sagen, der Massenmord – den die Historiker einen Autogenozid nennen, weil hier ein Volk sich beinahe selbst umbrachte, 2 Millionen Tote zwischen 1975 und 1979, erschlagen, erschossen, erstickt, zu Tode gefoltert, krank oder hungernd dem Tod überlassen – so etwas kann vielleicht nur in einem Schweigen enden.

Er habe im Krieg, sagt Soth Polin im Gespräch mit Sharon May, den Vater verloren und zwei Brüder. Einmal habe er seinen Vater gesehen, im Traum. »Ich sah durch ein Fenster, wie er vor Schmerzen weinte, wie eine Schildkröte über Feuer, so sagt man auf Khmer. Es sah aus, als sei er gefoltert worden. Er weinte, aber als er sah, dass ich ihn sah, verstummte er. Ich fragte: ›Vater, was ist mit Dir passiert?‹ Er sagte nichts. Er war still. Als ich wegging, fing er wieder an zu weinen. Dann weinte auch ich.«

Millionen verstummt. Die Überlebenden erschöpft. Für die meisten Kambodschaner geht es auch heute weniger ums Lesen als ums Überleben. Die meisten wohnen auf dem Land, die meisten von ihnen können gar nicht lesen oder schreiben, was keine günstige Basis für die Entwicklung von Literatur ist. Wie auch nicht, dass viele Kinder arbeiten statt lernen, um die ihren zu ernähren. Oder dass die Lehrer in Zeiten aufgewachsen sind, als das Lesen bei Todesstrafe verboten war. Oder dass Bücher so knapp sind. Bibliotheken gibt es nicht. Außer in Phnom Penh, wo die berühmte Nationalbibliothek schon im Jahre 1980 wiedereröffnet wurde.

Die National Library in Phnom Penh ist seit dem Sturz der Khmer Rouge sogar schon zweimal wiedereröffnet worden, weil das Gebäude in den neunziger Jahren so heruntergekommen war, dass ein reiches Spenderland sich erbarmen musste und renovierte. Die Khmer Rouge hatten in dem Jugendstilgebäude ihre Köche einquartiert, in Reichweite des Hotel Royal, wo sie selbst logierten. Man könnte sagen, die Library hat Glück gehabt, weil die Köche sich nicht so für Bücher interessierten. 20.000 Bände allein in der Sammlung französischer Kolonialliteratur, die gerade im Internet-Portal Cambodiana aufgenommen werden konnte, das Bücher aus und über Kambodscha versammelt. Die Bücher waren verkommen, aber nicht verschwunden wie die einzigartige Sammlung im Buddhistischen Institut, 40.000 Bände, von denen etwa 1000 übrig blieben, die meisten zerstört. Von den etwa 100 Angestellten des Buddhistischen Instituts hatte keiner überlebt. Und wenn die National Library heute auch 30 Angestellte beschäftigt, so fehlt es an Bibliothekaren, weshalb gerade eine Neuseeländerin eingetroffen ist, zur Ablösung einer Australierin, die wieder nach Hause muss. Dann gäbe es noch Pou Thonevath, ein Herr in elegantem kambodschanischem Tuch. Gerade 60 geworden! Das konstatiert er in bestem Deutsch. Pou hat 30 Jahre lang in Deutschland gelebt, in Leipzig in deutscher Grammatik promoviert. Er wurde später an der FU in Berlin zum Bibliothekar und hat sich 1995 zur Rückkehr nach Kambodscha entschlossen, um im Bibliothekswesen zu lehren.

Der Bibliothekar kauft Bücher – für Berlin. Phnom Penh hat keinen Etat

»Mein Reich!«, sagt Pou ironisch. Etwa zwei Quadratmeter, ein Schreibtisch, ein Regal, in einem Zimmerchen, das er mit einem Kollegen teilt. Pou Thonevath ist ein kleiner Mann, aber er stammt aus einer großen kambodschanischen Familie. Neun Kinder. Die gingen alle auf die französische Schule, Schwerpunkt Latein und Philosophie. Und alle wurden ins Ausland geschickt. Seine Schwester Saveros wurde so eine Professorin an der Pariser Sorbonne, eine Expertin für das Entziffern von Khmer-Manuskripten, die auf Palmblättern überlebt haben. Auf Pous Regal dagegen sammeln sich heute sehr schmale Bücher. Die Cover zeigen typischerweise ein Paar, in Rosen gebettet. Vordergrund: silbernes Auto. Hintergrund: neue Villa.

Solche Bücher liest Pou nicht, aber er kennt die Namen der Autoren, weibliche Autoren zumeist wie Mao Samnang, Verfasserin von über 100 Heftchenromanen. »Unsere Schreibmaschinen« nennt Pou die fleißigen Autorinnen Kambodschas, 60 ihrer Bände hat er 2005 erstanden, in diesem Jahr schon über hundert, alle für die Staatsbibliothek in Berlin. Für die eigene Bibliothek kann Pou nichts kaufen. Es gibt keinen Etat für Bücher. Es gibt Bücherspenden, weshalb in der Ausleihbibliothek Andreas Meiers Klausen neben Dagmar Leupold steht und viermal Thomas Mann. Viel Jane Eyre. Und viele Regalmeter sind einfach leer, für alle Kinder Kambodschas gibt es gerade mal zwei Meter Buch.

Nun ist das Erzählen von Geschichten in Kambodscha lange Zeit ganz ohne Bücher ausgekommen. Geschichten wurden an Tempelwänden erzählt, in Kilometerlänge. Es sind in Stein gehauene Berichte von Heldentaten, Elefantenpromenaden oder dem Aufessen von Menschen durch Krokodile. Vishnu oder Shiva tanzen durch die Hindumythologie. Bildergeschichten finden sich auch an den Wänden der Pagoden und erzählen farbenfroh und im naiven Stil von Buddhas Abenteuern. In dieser Tradition malte noch Jahrhunderte später Vann Nath, einer der Überlebenden des Geheimgefängnisses S21, die Folterexerzitien der Khmer Rouge. So erzählt heute der Maler Svay Ken von seiner verstorbenen Freundin Ingrid Muan, einer schwedischen Kunsthistorikerin, die nach dem Krieg nach Phnom Penh kam wie so viele hilfreiche Geister und die Reyum-Galerie mitbegründete, an deren Wänden man sie heute noch immer auf ihrem Moped durch Phnom Penh eilen sieht. Reyum betreibt eine feine Edition von Büchern, Illustrationen zum Reamker , der kambodschanischen Version des Hinduepos Ramayna. Die Anrufung der Seelen, ein ritueller Text des Buddhismus. Es sind wundervolle Bände, gefördert von der Rockefeller Foundation und anderen NGOs. Keine moderne Literatur. Es gibt seit kurzem sogar einen Comic, den der Maler Y Lida gemalt hat, im Auftrag einer NGO, Thema wieder Angkor, hier Kunstraub in den Tempeln. Aber es gibt keine Tradition von Kunst, die Ausdruck individueller Kreativität wäre.

Die Glorie von Angkor, sagt Thina Ollier vom Institut für Khmer-Studien in Siem Reap, sei ja auch verführerisch, angesichts der Schrecken der Vergangenheit und der Schwere der Gegenwart. Das sei so eine Sehnsucht nach der reinen, angeblich abgetöteten alten Khmer-Kultur. Aber ist Tradition nicht immer im Wandel? Man schaue nur nach Thailand, wo heute so viel der alten Kultur verschwunden sei, auch ohne Krieg. Thina Ollier, die nach Jahren des Exils in Kalifornien zurückgekehrt ist, hat gerade ein Buch fertig gestellt, das nach Spuren der Moderne in der Kultur von Kambodscha sucht, Erscheinungsort USA. Es werde einen Aufsatz über Graffiti in den Tempeln von Angkor Wat enthalten, sagt sie kämpferisch.

Die Tempel waren seit je die Hüter der heiligen ewigen Texte. Man sieht sie an den granitenen Türlaibungen, Beschwörungen in Pali, was die meisten Kambodschaner ja nicht verstehen, aber doch singen können, wie die Familie jenes Managers aus Phnom Penh, die sich am Wochenende auf ihrer Dachterrasse versammelt. Ein Mann im besten Alter. Seine Frau hat ihre Gucci-Slipper neben der Strohmatte geparkt, auf der auch die Großeltern hocken sowie drei Buben. Sie führen die gefalteten Hände zur Stirn und und antworten dem Singsang des Mönches, der vor ihnen sitzt, hinter einem Schleier aus Räucherstäbchendunst, sie verneigen sich und beten, so wie es die Gemeinde der Trauernden ein paar Straßenecken weiter tut, neben der Pagode, am Fuß eines Sarges.

Auch die Khmer Rouge erzeugten Texte – Exekutionslisten, Propaganda

Es ist ein gemeinschaftliches Flehen, durch die Jahrtausende nie verstummt. Die Stimme des Einzelnen? Das, was er fühlt, sein Sehnen, Verlangen? Das möge man, raten die Mönche, weiterziehen lassen wie Wolken, die vergehen.

Das ist natürlich nicht gedacht als ästhetisches Programm für den modernen Roman. Und doch, neue Texte müssten sich gegen die alten Texte behaupten. Auch solche, welche die Khmer Rouge erzeugt haben, Vernehmungsprotokolle, Listen von Verhafteten, Listen von Denunzierten, die zu Listen von Verhafteten wurden und dann zu Listen von Exekutionen. Anschuldigungen, Geständnisse, Propaganda. Es ist ein Dickicht von Schrecklichkeiten, es liegt in den Metallschränken des Documentation Centre und allen auf der Seele.

Was die Kunst sein könnte, die solches Gestrüpp durchstößt und zugleich vom Reichtum der Vergangenheit zehrt, das kann ahnen, wer den Text von Bophana liest, den die Kollektion moderner kambodschanischer Literatur abdruckt: A Cambodian Tragedy. Das Transkript eines Filmskripts von Rithy Phan – ein Medienmix. Es erzählt die Geschichte von Ly Sitha, einem Kadersoldaten der Khmer Rouge, und Hout Bophana, seiner Geliebten. Eine Liebesgeschichte, anrührend wie das kambodschanische Epos Tum Tev, das früher Schullektüre war und gerade vom Dokumentationszentrum neu ediert wurde, als solle es der bizarren Sammlung von Khmer-Rouge-Texten eine historische Tiefenstruktur geben.

Die Kriegswirren haben Sitha und Bophana getrennt. Sie ist aufs Land verbannt, zur Feldarbeit. Die Liebenden schreiben sich Brief um Brief. Sie unterzeichnet mit Sitha, wie eine Frau aus dem Reamker -Epos. Er nennt sie Virginia, »du nenn mich Paul«, eine Anspielung auf einen französischen Roman, der auf Mauritius spielt und auch nicht gut ausgeht. Sitha schreibt: »When shall we two meet again in thunder, lightning or in rain?« Macbeth!

Beide werden im Herbst 1976 in S21 eingeliefert, dem Gefängnis, das ein Lehrer namens Saloth Sar, der spätere Pol Pot, in einer Schule eingerichtet hat und das von einem Lehrer namens Duch verwaltet wird. Ausgerechnet die eigene Lehrerin, Mam Nai, foltert Bophana. In diesen Lehrstufen des Schmerzes entstehen nun Texte von bizarrer Fantastik, über 1000 Seiten mit wahnwitzigen Bezichtigungen, Anschuldigungen und dem Verrat an Sitha. Der letzte Vermerk über Bophana ist knapp: »Officially destroyed 18 March 1977.« Die Filmversion dieses Textes wird übrigens im Gefängnismuseum den fassungslosen Besuchern gezeigt.

Heute gibt es in Kambodscha einen entschiedenen Mangel an Leuten, die Macbeth zitieren könnten oder je von Paul und Valerie gehört hätten. Oder sich trauen würden, Geschichten zu erfinden, die es an Fantastik mit der Realität aufnehmen könnten. Schwer zu sagen, wie viel Shakespeare zugänglich ist, außer in jenem Buchladen in Siem Reap. Dort fährt des Abends zur happy cocktail hour ein Junge mit einem Holzkarren vor den Touristen auf und ab und bietet Raubdrucke zu drei bis fünf Dollar an, Titel wie »Zuerst töten sie meinen Vater« . Kinderalbträume von damals, die heutigen Kindern das Leben erleichtern. »My name is Vibol. I come from the province to sell the books taking the money for school and help my younger brothers. Thank you for buying the books«, steht auf einem Schild, das der Verkäufter gemalt hat.

Ja, solche merkwürdigen Geschichten denkt sich die Gegenwart aus, ähnlich fantasievoll wie neulich der Einsatz der jungen Frauen in der Nationalbibliothek, die vor den Regalen, die also mit Reader’s Digest und Thomas Mann notdürftig gefüllt sind, die alten Tänze tanzten, zu Ehren ihrer australischen Bibliothekskraft, die mit allen Anzeichen des Bedauerns wieder in die Heimat musste.

Kleine Schritte. Bewegungen von unendlich kontrollierter Schönheit. Die Mädchen trugen Armbänder aus Jasmin und Orchideen in den hochgesteckten Haaren sowie Seidenpluderhosen im alten Stil, aber in gewagten Farben, die der Bibliothekar Pou Thonevath ausgesucht hatte, um der Tradition einen kleinen Schub zu versetzen.

Für einige Augenblicke, als die Musik durch die Halle schwebte und die Mädchen sich bis in die nackten Zehen mit Eleganz bogen, vergaß man die Bücher, die auf den Regalen fehlen. Man war beglückt, was ja auch eine reife Kulturleistung ist.

Dies ist der letzte Beitrag des elfteiligen Tagebuchs »Khmer Route« , in dem Susanne Mayer für ZEIT online aus Kambodscha berichtet hat.

 
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