Heide Simonis, ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, möchte nicht mehr für die RTL-Show Let's dance tanzen. Sie erlitt am vorigen Samstag einen Kreislaufzusammenbruch, zuvor war sie wiederholt der Häme der Boulevardpresse ausgesetzt. Hendrik Höfken, 29, war in der Show ihr Tanzpartner.

DIE ZEIT: Herr Höfken, waren Sie dabei, als Heide Simonis zusammengebrochen ist?

Hendrik Höfken: Wir wurden am Samstag abgeholt, waren auf dem Weg zur Show. Ihr wurde schon im Wagen etwas komisch. Als wir im Studio ankamen, wurde sie gleich betreut. Das Letzte, was ich von ihr gehört habe, war: Ich geh mal eben zum Arzt.

ZEIT: Welche Schlagzeile der Bild hat ihrer Tanzpartnerin am meisten zugesetzt?

Höfken: Als das Titelblatt mit den Maden im Gesicht herauskam: Heide Simonis jetzt ins Dschungel-TV? Als ich zum Training kam, saß sie an der Theke und hat ganz böse geguckt. Sie ist Kritik gewöhnt, aber das war unter der Gürtellinie.

ZEIT: Wie haben Sie sie aufgebaut?

Höfken: Wir haben beide geflucht. So ist das nun mal im Showgeschäft. Aber sie kommt eben aus einem anderen Metier. Sie als Politikerin hat es da einfach schwerer.

ZEIT: Haben Sie sich eigentlich gut mit ihr verstanden?

Höfken: Beim Training kann man ja nicht viel sprechen. Ich gebe die Anweisungen. Wenn man schnell links herum drehen muss, kann man das nicht in blumigen Worten erklären.