USA Die Band spielt weiter Information

Inmitten der Trümmer, die Hurrikan Katrina hinterließ, feiert New Orleans sein Jazzfestival

Jetzt verlassen wir die Sonne und schneiden durch die Wolken. Tief unten liegt ein schwarzes Meer: Lake Pontchartrain. Die Mississippi-Marschen. Rundtanks und qualmende Raffinerien. Cancer alley, sagt der Nachbar. Aus dem Schwefelhimmel giften Blitze. Hart am Sumpfland setzt die Maschine auf. Die Stewardess ruft: Willkommen in einer genesenden Stadt!

Zum Jazzfest kommen wir, nicht ohne Bange. Der Hurrikan Katrina im letzten Sommer tötete 1200 Menschen, machte 800.000 obdachlos, zerstörte 60.000 Häuser. Wie kann man da feiern? Was ist geblieben vom Big Easy, das mit dem Jazzfest seine Auferstehung feiern will? Das wäre übermorgen.

Es gibt keinen Tag ohne Musik in New Orleans. Heute nachmittag spielt im Lafayette Park der Cajun-Star Michael Doucet mit seiner Band BeauSoleil. Cajun ist franko-amerikanischer Folk mit Fiddle und Akkordeon, randvoll vergnügter Melancholie. Vor der neogriechischen Gallier Hall picknickt wohlsituiertes Volk und schwoft unter den Platanen. Ein Jubelprinz von Ansager preist die unbesiegbare Stadt. Hier ist die Musik!, jauchzt er. Das Essen! Die Toleranz! Der Optimismus ist hier, in NEW Orleans!

Sind Sie wirklich optimistisch?

Wir müssen es sein, sagt die alte Dame. Ihr Mann: Wir halten alle den Atem an. Am 1. Juni beginnt die Hurrikan-Saison. Wir können nur beten, dass bis dahin die Deiche repariert sind.

Mein Haus ist abgesoffen, sagt die junge Frau, ich wohne immer noch bei Bekannten. Die Freundin: Mein Dach war kaputt, ich warte und warte auf das Geld von der Versicherung.

Es gibt ein gemeinsames Trotzgefühl, sagt der Lieferwagenfahrer.

Aber die Gangster sind raus aus der Stadt?

Die, die wir kannten, sind weg, sagt der farbige Polizist. Mit den Aufbaukolonnen kommen andere, die wir nicht kennen.

Die meisten Flutopfer und Evakuierten waren ja schwarz, wie die Mehrheit in New Orleans. Gibt es wirklich Pläne, die Stadt mit Katrinas Hilfe weiß zu machen?

Höre ich oft, sagt der Polizist. Gibt viel Rassismus hier. Ist aber gut getarnt. Unser Image, you know.

Meine Tochter studiert an der Loyola-Universität, sagt der mexikanische Unternehmer. Sie kellnert. Vorige Woche kam sie weinend heim, mit dem Satz einer Lady aus dem Coffeeshop: Ich danke Gott, Katrina und Houston, dass sie unsere Stadt von den Schwarzen befreit haben.

Hunderttausende Flüchtlinge sitzen in Louisianas Nachbarstaaten fest, mit chaotischen Bustransporten übers halbe Land verstreut. Seit jeher leben die Anrainer des Golfs von Mexiko mit Hurrikanen, doch die Katrina-Katastrophe gilt als ein von Menschen verschuldetes Desaster. Das Versagen der Bush-Regierung nach der Flut erschütterte die USA nicht weniger als die Schlamperei beim Deichbau. Die Amerikaner sahen Dritte-Welt-Zustände im eigenen Land, Ohnmacht, Anarchie und Leichenberge. Der allzeit lächelnde Präsident lobte die Katastrophenschutzbehörde Fema. Wie deren Evakuierungsplan ausgesehen haben mag, das verkünden T-Shirts: Run, motherfucker, run!

Nachtschwärmer tragen Bierbecher der Größe »mighty ass«

New Orleans’ bessere Bezirke scheinen unversehrt. Da ist der Garden District mit seinen herrschaftlichen Villen, Gaslaternen und Magnolienbäumen. Da ist das French Quarter/Vieux Carré; als höchstgelegenes Areal entging es der Flut. Die pittoresken Gassen, die Giebel, Gauben, Schindeldächer der präamerikanischen Ziegelhäuser entzücken das Auge, vor allem die galleries, schmiedeeisern begitterte Balkone, auf denen sich zum Mardi Gras die Menschen drängen, um die Karnevalsparade mit bunten Ketten zu bewerfen. So wirbt die Stadt seit jeher um den Besuch der Welt: als semieuropäische US-Oase mit Jazznächten und den Mythen des Südens. Spukt nicht hinter der St.-Louis-Kathedrale William Faulkners Geist? Man kann mit Tennessee Williams’ streetcar zur Endstation Sehnsucht fahren, mit dem Raddampfer auf dem Mississippi, mit dem Boot in die Mäandertäler der Bayous und zwischen moosbärtigen Sumpfzypressen Alligatoren füttern.

Doch Faulkners Haus ist geschlossen, wie die Old US Mint mit dem Jazzmuseum, die Saenger Hall, das Hyatt-Hotel, die vielen sturmvernagelten Geschäfte am Canal-Street-Boulevard. Bourbon Street, die Kneipenmeile, rockt, blinkt und bimmelt wie immer. In New Orleans darf man auf der Straße Alkohol trinken. Laut und breit schieben die Nachtschwärmer sich durch Bars, Lustschuppen und Klimbim-Boutiquen, bewaffnet mit Schnaps-Handgranaten und Bier in Kunststoffbechern der Größe mighty ass. Die früher üblichen Massen sind es nicht. Der Hot-Dog-Verkäufer macht kein Geschäft, das fahl geschminkte Blumenkind wird seine Rosen nicht los. Im Tropical Island hockt ein Alt-Folkie auf dem Podest und singt für sich allein I’ve got a name.

Am nächsten Tag bekommt die Stadt Besuch. George W. Bush fliegt ein. Er bindet ein Zimmermannsschürzchen um und trägt mit Bürgermeister Ray Nagin einen Balken an den Fernsehkameras vorbei. Dann schlagen die Herren Nägel ein, wobei Bush Nagins Linkshändigkeit scherzig kommentiert. Nagin ist Demokrat, ein liberal, nennt Bush aber Freund; er braucht verzweifelt Geld aus Washington. Bush, dramatisch unbeliebt, benötigt volksnahe Bilder. Überall fordern T-Shirts Deichbau statt Krieg: Make levees not war. Unverändert handeln täglich mehrere Seiten der Lokalzeitung Times Picayune von den Folgen des Hurrikans, bis hinein in die Todesanzeigen – dreimal mehr als vor Katrina. Achten Sie auf das Alter, sagt der Stadtführer Bob Batson. Viele Menschen sterben vor ihrer Zeit, aus Hoffnungslosigkeit.

Jenseits der ruppigen North Rampart Street liegt der älteste Friedhof der Stadt, St. Louis No.1. Dies ist kein Totenort der deutschen Art. In New Orleans’ moorigem Boden kann man nicht bestatten, deshalb geschieht es oberhalb der Erde, in Familien-Mausoleen, die ganze Generationen aufnehmen. Ein Jahr und einen Tag nach der Bestattung wird die Grabkammer geöffnet, der Sarg entnommen, menschliches Rudiment verbrannt oder nach hinten gekehrt, und es ist wieder Platz. Dort drüben erhebt sich die Italia Tomb, Rockfans unvergesslich aus Dennis Hoppers Kultfilm Easy Rider, worin der schwer bedrogte Peter Fonda das Marmorweib anschreit: Mutter, warum hasst du mich?

Vor dem Stein der 1881 gestorbenen Voodoo-Queen Marie Laveau liegt Obst, zwecks Geisterspeisung; die Drei-Kreuz-Graffiti sind nicht Voodoo, sondern Touristenschmiererei. Voodoo heißt: Gott. Wir stehen am Congo Square im Louis-Armstrong-Park und blicken zur St.-Louis-Kathedrale. Aus diesen beiden Orten erklärt sich das Wesen von New Orleans: Synkretismus, Mischkultur. Der robuste Magen des Katholizismus verdaute die Religion der westafrikanischen Sklaven. Die wiederum adaptierten das Christentum, dessen Monotheismus, Heiligenverehrung und Glauben an ein Leben nach dem Tod sich mit ihren Überzeugungen vertrug. Und während nach anglo-protestantischem Kolonialrecht Sklaven Gegenstände waren, pieces of property, über deren Leben und Tod ihr Herr nach Belieben verfügte, galten sie im katholischen Louisiana immerhin als Seelen, Menschen also mit gewissen Rechten, zu denen der freien Sonntag gehörte. Vormittags gingen die Sklaven zur Kirche und lauschten Europas Chorälen und Harmonien. Nachmittags trafen sie sich am Congo Square, trommelten, führten archaische Ringtänze auf. Die Weißen hörten die Rhythmen Afrikas. 200 Jahre verschmolzen, und es ward Jazz.

An diesem Abend erlebt das Bethlehem des Jazz seine Wiedergeburt, in einem Stall. Die Preservation Hall eröffnet neu, ein rustikales Kabuff für höchstens 50 Hörer, in dem allabendlich formell gewandete Senioren Urjazz aufführen. Plötzlich steht inmitten der Jazzer ein fremder Freund: The Edge, Gitarrist von U2 und wohltätiger Spender, um vom Hurrikan betroffenen Kollegen ihre Instrumente zu ersetzen. Die Band schwenkt zur Tür, marschiert hinaus ins French Quarter, zieht um den Block. Aus den Häusern stürzen Menschen, jubeln, tanzen hinterdrein, die greise Musik frischt auf, verjüngt sich: When the saints go marching in…

»Glaubt nicht, was ihr im Fernsehen seht«

Warum war die Hall geschlossen? Hier ist doch nichts kaputt.

Keiner da, für den man spielen konnte, sagt Derryl Adams, der Saxofonist. Das hier ist für Touristen.

Jetzt kommen sie, in Scharen. Die Stadt läuft voll. Das Jazzfest beginnt, auf dem Fair Grounds Race Course, einer Pferderennbahn. Der Bus-Shuttle führt durch Katrina-Land. God save you!, ruft der Fahrer. Glaubt nicht, was ihr im Fernsehen seht. Wir sehen verlassene Häuser, Hunderte Autowracks, Verödung, Dreck. Oh my God! Look at this! Der junge Mann aus Florida schlägt vor, ein neues New Orleans nach Art von Venedig zu errichten, mit Kanälen und so. Die New Yorker Lehrerin ist erstmals hier, aus Solidarität. Und wegen Bob Dylan, des Troubadours ihrer Generation.

Das Jazz & Heritage Festival, so der offizielle Name, ist ein Universum bodenständiger Musik. Jazz bildet nur ein Segment. Zehn Bühnen, zwei Wochenenden, da erlebt jeder ein anderes Festival. Das Publikum (zu 97 Prozent weiß) flaniert. Oder man schlägt sein Campingstühlchen auf, befreundet sich mit Betsy und Bill aus Baton Rouge, tauscht Regenschirm gegen Sonnencreme und bittet die unentwegt zappelnden und quatschenden Amis ringsum, endlich mal zu lauschen.

Bob Dylan offeriert mit Reststimme klassisches Liedgut, presst sein Örgelchen, lächelt gar versehentlich und erfreut mit einer vorzüglichen Band. Gefeiert werden New Orleans’ Lokalheilige Dr. John und Allen Toussaint. Der Exilschwede Anders Osborne groovt durch Jazz-’n’-Soul-Jams, Sonny Landreth rennt Slide-Gitarren-Marathon. Das Gospelzelt bläht sich im Lob des Höchsten. Keb’ Mo’s Grammy-geadelter Blues klingt gebügelt, sehr anders als die Altvorderen Snooks Eaglin und Clarence »Frogman« Henry. Und dann bricht Feuer aus, in Form des Zydeghost C. J. Chenier und seiner Red Hot Louisiana Band. Die Bühne lodert, entflammt von Brunst und Passion.

Das Jazzfest spielt bei Tage. Danach mögen die Unersättlichen New Orleans’ sechzig Musikklubs bevölkern. Das House of Blues in der Decatur Street ist zum Weinen schön, ein Pantheon schwarzer Musik, dekoriert mit Götzen, Amuletten, Epitaphen, phallischer Malerei. Über der Bühne, zwischen Davidstern und Yin & Yang, prangt Leslie West als Purpurpriester und fragt: Who do you love? Ganz gewiss die North Mississippi All Stars. Die Joints kreisen, als nachts um halb drei ein College-Kid, ein Hühnerdieb, ein schwarzer Football-Koloss auf die Schummerbühne treten. Drei Stunden lang jagen, torkeln, halluzinieren sie durch die badlands des Blues: pure William-Faulkner-Musik, die keine Zukunft kennt, nur Tiefe und Durst. Gitarrist Luther und Trommler Cody Dickinson sind Söhne von Jim D., ehemals Keyboarder der Rolling Stones. Seine Jungs müssen schon in der Wiege den Blues gesoffen haben. Der Morgen graut. Hinaus. Noch immer strömt ein warmer, subtropischer Regen.

Und dann kommt der Gegenpräsident nach New Orleans: Bruce Springsteen spielt mit seiner schmissigen neuen Bigband ein rührendes Konzert im Geiste Pete Seegers, mit John Henry und O Mary Don’t You Weep und dem Antikriegslied Mrs. McGrath. Ry Cooders How Can A Poor Man Stand hat Springsteen für New Orleans umgetextet, und bei My City Of Ruins weiß sich ohnehin jeder Hiesige gemeint. Bei We Shall Overcome fließen Tränen. So inniges Pathos gelingt nur einem. Wir waren im 9th Ward, sagt Springsteen, und wir sahen Bilder, die wir in Amerika für unmöglich hielten.

Anderntags fahren wir endlich in den 9th Ward, den zerstörten Bezirk der kleinen Leute, mit Christine DeCuir vom Metropolitan Convention & Visitors Bureau. Sie lebte dort. Derzeit ist sie in einem Apartment untergekommen, aber Tausende hausen in Wohnwagenlagern. Christines Haus steht noch; bis August hofft sie es wieder zu beziehen. Wir gehen hinein. Die Einrichtung ist komplett hinüber. Wenigstens hatte Christine eine Versicherung. Der Lower 9th Ward liegt schlicht in Fetzen. Statt Häusern Bretterhaufen, Gebirge aus Müll und zerschrotetem Holz, Gewölle gewesenen Lebens. Christine sagt: Wie nach einer Atombombe.

Fats Domino wurde gerade noch mit dem Hubschrauber gerettet

Hier ist nichts aufzubauen. Wer könnte hier je wieder wohnen, unbeschützt, ohne funktionierende Strukturen? Hier war der Waschsalon, sagt Christine, hier war mein Gemüsemarkt, schau, die Maria vor der Baptistenkirche hat’s überstanden. Das dort ist Fats Dominos Haus, er wurde gerade noch mit dem Hubschrauber gerettet. An seinem Haus stand schon: R. I. P., ruhe in Frieden.

Überall die Graffiti der Militärpatrouillen, die mitteilen, was sie im Haus vorfanden – Menschen, Tiere, Leichen. BAGHDAD steht an einer Wand. Christine, das sieht aus, als wäre hier der alttestamentliche Engel des Todes durchgegangen.

Ja, sagt Christine, wir warten auf einen Moses, der uns aus diesem Elend führt.

Wie es hier war, kann man im unversehrten Uptown sehen: kleinbürgerliche Nachbarschaft, Häuslein aus bunt bemaltem Holz. An der Kreuzung Tchoupitoulas/Napoleon Avenue steht das berühmte Tipitina’s, wo einst Boogie-Vater Professor Longhair in den Tasten wühlte. 1980 ist er gestorben, im Eingang steht seine Büste. Jeder streicht darüber, als wäre Longhairs messingblankes Haupt Petri Fuß im Petersdom. Heute steigt die alljährliche Musiker-Spendenaktion, um der Schuljugend Instrumente zu kaufen. Da kommen sie, 60 farbige Kinder mit blitzendem Gebläse. Horns up!, kommandiert der Tambourmajor. Es beginnt das Hupkonzert von Jericho, die Jungs mit dem Basketball dort drüben auf der Treppe gucken neidisch. Jambalaya wird verkauft, Pudding, Blue-Moon-Bier. Unter den mächtigen Lebenseichen futtern und palavern Menschen aller Farben von New Orleans.

Drinnen singt Shannon McNally, betörende southern belle mit Gitarre, Konfessionen in schwülem Moll. Später spielt Voice of the Wetlands, ein louisianisches Allstar-Ensemble mit aufklärerischer Mission. Gitarrist Tab Benoit erklärt sie, nachts um zwei: Das fragile Süßwasser-Feuchtsystem des Mississippi-Deltas wird zerstört durch Eindeichung und Eingriffe der Ölindustrie, die sich hier dumm und dämlich verdient. Die Versalzung und Austrocknung der Sümpfe vernichtet Vegetation, Tierwelt, Überflutungsräume. Jedes Jahr verschwinden 52 Quadratkilometer Sumpfland. Das Prinzip ist einfach, sagt Benoit, der unten im Delta, in Houma, lebt. Der Mensch muss die wetlands schützen, dann schützen sie ihn.

Kann man das Delta retten?

Das ist eine Frage des Geldes. Das Geld, das wir im Irak ausgeben und hier nicht, tut hier wie dort dasselbe: Es tötet Menschen.

Tagelang durch die Stadt gelaufen. Unentwegt Kontraste. Elend und Pracht, die Bettler und das kreolische Soniat-House-Hotel von 1827. Einst war es Wintersitz des Plantagen-Fürsten Honore Landreaux jr., mit Orangenbäumen im Plätscherbrunnen-Hof. Man residiert antik, der schwarze Frühstücksbutler serviert heiße Bisquits ans Empire-Bett. Und dann war es von allem genug. Der letzte Abend gehörte der Einsamkeit. Lauer Nachtwind unterm Sichelmond, Trunk auf der Veranda, Shannon McNally im Ohr:

It don’t matter where you bury me
I’ll be home and I’ll be free
It don’t matter where I lay
All my tears will be washed away

New Orleans’ Musik ist nicht auf Entwicklung aus, sie spiegelt das tägliche Leben. Das hatte uns in der Nacht zuvor Anders Osborne gesagt, der Gitarrist von der Insel Gotland, der vor zwanzig Jahren nach globaler Odyssee hier hängen blieb. Im Cabildo am Jackson Square ist die louisianische Geschichte ausgebreitet, mit Hybris, Blut und Tränen, mit Gelbfieber und Gemetzeln, mit General Jacksons Locke, Napoleons Totenmaske und den weniger bekannten Gesichtern des Friedens. Wie seltsam, dass diese fragilste Stadt des Riesenreiches USA wie keine zweite aufgeladen ist mit Tradition und sesshafter Nostalgie. Man denkt: Hier hätte der Mensch nicht siedeln sollen. Aber nun ist die Geschichte da, und sie muss weitergehen. Keinen Satz hörten wir häufiger als: Danke fürs Kommen.

Anreise: United Airlines fliegt einmal täglich ab Frankfurt am Main via Washington D. C. nach New Orleans, www.unitedairlines.de

Unterkunft: Vorzügliche Hotels im French Quarter: Monteleone, 214 Rue Royale, Tel. 001-504/5233341, www.hotelmonteleone.com , DZ von 116 bis 180 Euro. Soniat House, 1133 Chartres Street, Tel. 001-504/5220570, www.soniathouse.com , DZ ab 190 Euro

Festival: Das Jazz & Heritage Festival findet jedes Jahr am letzten April- und am ersten Mai-Wochenende statt, www.nojazzfest.com. Auch an den Tagen dazwischen gibt es Musik, am French Market und in den Dutzenden Klubs. Die

im Text erwähnten: Preservation Hall, 726 St. Peter, Tel. 001-504/5222841, http://www.preservationhall.com

House of Blues, 225 Decatur, Tel. 001-504/5292583

Tipitina’s, 501 Napoleon Ave., Tel. 001-504/8958477, www.tipitinas.com

Ein großartiger Plattenladen mit viel regionaler Musik: Louisiana Music Factory, 210 Decatur, www.louisianamusicfactory.com

Führungen: French Quarter, Garden District, Friedhöfe: Historic New Orleans Tours, Tel. 001-504/9472120, www.tourneworleans.com

Auskunft: Fremdenverkehrsbüro New Orleans & Louisiana c/o Wiechmann Tourism Service, Tel. 069/25538270, www.neworleans.de

 
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