Elterngeld Väter auf neuen Wegen
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur ein Frauenthema.
Der Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit hat die Zahl der Väter, die wegen ihrer Kinder weniger arbeiten, bereits kräftig steigen lassen. Das Elterngeld der schwarz-roten Regierung soll in die gleiche Richtung wirken – deshalb wird es nur in voller Höhe gezahlt, wenn beide Eltern mindestens zwei Monate lang zu Hause bleiben. In dieser Woche ist der Gesetzentwurf im Kabinett, am 22. Juni im Bundestag. Die Parlamentarier, die dann entscheiden müssen, haben meist selbst eine schwierige Familiensituation: Gerade für Vertreter der Volksparteien gilt es als selbstverständlich, dass ihre Familien vor Ort im Wahlkreis wohnen. Bei vielen jungen Politikern ist das ein heikles Thema, mancher holt seine Familie so oft wie möglich oder gar dauerhaft nach Berlin.
Auch
Gregor Gysi
,
Dirk Niebel
und
Anton Schaaf
reden in der Öffentlichkeit nicht oft über ihre Familien – obwohl sie sich mehr um ihre Kinder kümmern oder gekümmert haben, als dies im Politikbetrieb üblich ist. Bei den drei Vertretern von Linkspartei, FDP und SPD zeigen sich dabei einige Gemeinsamkeiten: Alle sind für die Idee der Väter-Monate – und legen Wert darauf, dass sie nicht in erster Linie den Müttern, sondern vor allem auch den Vätern selbst nützt und auch so kommuniziert werden sollte. Sie alle finden den Ausbau der Infrastruktur für Kinderbetreuung eigentlich wichtiger als direkte staatliche Transfers. Und alle drei finden: Väter, die bei ihren Kindern zu Hause bleiben, haben es oft leichter als Mütter, weil ihnen mehr nachgesehen und mehr Hilfe angeboten wird.
(nia)
- Datum 14.06.2006 - 04:38 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 14.06.2006
- Kommentare 3
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Prima ist das neue Elterngeld ja schon.
Schade nur fuer all jene, die mit ihrer Familienplanung nicht auf politische Signale gewartet haben.
Denn mit dem jetzigen Gesetzentwurf ist Stichtag fuer das neue Elterngeld der 1.Januar 2007. Und das meint nicht etwa den Antrag, sondern das Geburtsdatum des Kindes.
Verstaendlich ist mir, dass es eine Grenze geben muss, und dass es ein zusaetzlicher Finanzierungsaufwand waere das Elterngeld womoeglich rueckwirkend zu zahlen.
Dass es aber nicht fuer alle Neuantragsteller ab 1. Januar gelten kann, finde ich als Mutter eines im September zu erwartenden (2ten) Kindes und einem Mann, der dann freundlicherweise fuer 2 Jahre Auszeit nimmt mehr als schade!
die männer möchten schon ,aber fragen sie mal einen firmenchef was der davon hält. ich habe erlebt , dass ein kollege sich einen anderen job suchen musste. man hat ihm erklärt, dass dass ab einer gewissen position nicht geht .
wir haben doch eine grundlegende vertrauenskrise
Arbeitslosigkeit, staatsverschuldung und die organisierte verantwortungslosigkeit genannt Bundesrat und Bundestag
sind die grundursachen für diese demografische krise.
Deutschland 1965 sah anders aus ohne staatsverschuldung und vertrauenskrise. seitdem werkeln die politiker am versorgungsstaat ohne gegenleistung sprich mit staatsverschuldung.
was soll dieses elterngeld auf pump ? 1:0 für familie ? höchstens das 1:11 rückzahlbar als zinsen von den wenigen kindern.
diese republik versinkt in dekadenz. 8000 milliarden offen und versteckte schulden aus den versprechen der schmidts, kohls und schröders dieser dekadenten wählermaximierenden elite.
aber alles halb so schlimm, der klimawandel der kostet dann richtig mit neuen planzenarten, neuen tierarten und neuen bakterien und viren.
alles schöne erbschaften für unsere kinder.
und so leute wie herr rau mit seiner witwe als größtem versorgungsfall aller zeiten erhalten die großen ehrungen für ihre dekadente politik.
was ist das elterngeld: eine bürokratieerhaltendes gesetz zur teilrückerstattung von steuern, die sie vorher schon gezahlt haben. und diese neue eltern glauben wirklich das sie von der gemeinschaft was geschenkt bekommen.
ihr lasst euch von den alten abzocken und seid noch dankbar dafür. dümmer gehts nimmer.
gute politik sieht anders aus und setzt bei den lohnnebenkosten wirklich um mehr arbeitsplätze zu schaffen.
dann wäre jedoch der status quo der altwählerstimmenkäufe gefährdet.
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