Finanzkonzern Gut gerechnet, schlecht verkauft

Die Allianz muss Stellen abbauen, ja. Aber sie darf ihre Angestellten nicht verschaukeln

Gibt es für ein Unternehmen überhaupt den perfekten Zeitpunkt, um Stellen zu streichen? Natürlich nicht, schließlich werden Arbeitsplätze von Menschen besetzt, hinter jedem wegfallenden Job steckt ein persönliches Schicksal, und deshalb ist jedesmal der Aufschrei groß. So war es bei der HypoVereinsbank, die mit der italienischen UniCredit fusionierte, um überleben zu können, und bei der es hinterher hieß, der Vorstandschef habe sich nur einen schönen Posten gesichert, während viele Mitarbeiter den Job verloren. So ist es bei Volkswagen, wo die Stammmarke VW zu viel Personal und zu wenig Aufträge hat, deshalb seit langem Verluste schreibt und nun Tausende Mitarbeiter loswerden will. Und so ist es bei der Allianz, die vergangene Woche ankündigte, insgesamt 7500 Stellen abzubauen – obwohl der Konzern gerade einen Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro schrieb. »Vaterlandslose Gesellen« seien die Allianz-Vorstände, wütete DGB-Chef Michael Sommer, weil ihnen Profit »allemal wichtiger« sei als ihre soziale Verantwortung. Die Gewerkschaft ver.di forderte gar ein gesetzliches Kündigungsverbot für profitable Unternehmen.

Letzteres ist zwar ausgemachter Blödsinn, zeigt aber die ganze Sensibilität des Themas. Es gehört zum wirtschaftlichen Alltag, dass Unternehmen eben nicht nur neue Stellen schaffen, sondern auch alte Stellen streichen, und den richtigen Zeitpunkt dafür gibt es nie. Es gibt aber den richtigen Zeitpunkt, der Belegschaft all das zu erklären – und gemessen daran, hat die Allianz dicke Fehler gemacht.

Es sind turbulente Wochen bei Deutschlands größtem Versicherungskonzern. Die Mitarbeiter sind bitter enttäuscht von Vorstandschef Michael Diekmann, der allein 5000 Stellen im Versicherungsgeschäft abbauen will und weitere 2500 bei der Tochtergesellschaft Dresdner Bank. Elf der 21 im ganzen Land verteilten Allianz-Verwaltungsstandorte werden geschlossen. Von Warnstreiks aufgebrachter Angestellter ist die Rede und von verzweifelten Beschwichtigungsversuchen hochrangiger Mitarbeiter. Wie genau der Stellenabbau vonstatten gehen soll, darüber laufen seit dieser Woche die Gespräche mit dem Betriebsrat.

Klar ist: Die Allianz schreibt aktuell zwar hohe Gewinne, hat aber ein veritables Problem – sie verliert nämlich Kunden, jedes Jahr rund eine Viertelmillion. Vor allem die Gewinne am Kapitalmarkt haben zuletzt für ein erfolgreiches Geschäftsergebnis gesorgt, aber auf die Börse kann sich im Ernst kein Vorstand dauerhaft verlassen. Zugleich bekommt das Unternehmen auch im fünften Jahr nach der Übernahme der Dresdner Bank die Frankfurter Tochter nicht in den Griff. Die Bank muss heute 89 Cent aufwenden, um einen Euro einzunehmen – bei der Deutschen Bank sind es 74 Cent, bei der Commerzbank nur 67. Der Verkauf von Investmentfonds oder Sparbriefen über das Netz der Allianz-Vertreter funktioniert nur schleppend; dazu hat die Allianz über die Jahre eine komplizierte Struktur aus Einzelgesellschaften aufgebaut, in der viele Handgriffe doppelt oder dreifach – und damit teuer – erledigt werden. All das bedeutet, dass die Gewinne der Gegenwart schon in naher Zukunft schwinden könnten, wenn das Management nichts unternimmt.

Das Dilemma der Allianz ist, dass das Selbstverständnis vieler Mitarbeiter aus einer Zeit stammt, in der Versicherungsmärkte noch reguliert waren und der Branchenführer wie selbstverständlich den Rahm abschöpfen konnte. Doch diese Zeiten sind vorbei. Gerade erst hat der französische Axa-Konzern die schweizerische Winterthur-Versicherung gekauft – aus deutscher Sicht ist das wichtig, weil Axa hierzulande nun Stellen streichen will. In der Sachversicherung, vor allem bei Autoversicherungen, sinken die Prämien seit Jahren kräftig. Und bei der Lebensversicherung balgen sich in Deutschland mehr als 100 Unternehmen um Kunden, so viele wie in keinem anderen Land. Der Wettbewerb wird härter.

Eine Versicherungspolice ist kein Produkt, mit dem sich die Anbieter groß voneinander unterscheiden können. So zählt für die Kunden vor allem der Preis. Dass die Allianz traditionell zu den teuren Anbietern zählte, konnte sie früher vielleicht noch wettmachen. Doch das klassische Modell des Vertreters, dem ein Kunde vertraut, weil schon der Vater und der Großvater Allianz-Kunden waren, funktioniert heute bestenfalls noch auf dem Land. In den Großstädten bröckelt die Position des Marktführers dramatisch. So geht es für die Allianz darum, ihre Kosten – und damit die Preise – zu senken. Das heißt aber auch: Andere Anbieter werden nachziehen, allein schon, um den alten Abstand wiederherzustellen. Der Druck auf die Kosten wird steigen, überall in der Branche wird es zu Stellenstreichungen kommen.

Die Versicherer holen damit nach, was die Banken in Deutschland bereits vor zwei, drei Jahren durchgemacht haben.

Schon im April haben sich Management und Betriebsrat der Allianz daher hinter verschlossenen Türen auf das Sozialpaket geeinigt, das den Jobabbau begleiten soll. Bis Ende 2007 wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben; auch versucht man, die 1500 im Vertrieb jedes Jahr zu vergebenden Stellen mit Mitarbeitern aus der Verwaltung zu besetzen. Dass die Einigung auf ein Sozialpaket so geräuschlos ablief, lässt vermuten, dass die Allianz allen Mitarbeitern, die nicht mehr im Konzern unterkommen, recht hohe Abfindungen zahlen wird. Ein Vorstand, der noch nicht mit dem Rücken zur Wand steht, hat eben mehr Spielraum, als wenn die Verluste bereits da sind.

Dennoch hat die Allianz Fehler gemacht. Bereits seit Herbst 2005 war klar, dass man handeln würde – damals ging Vorstandsmitglied Reiner Hagemann im Streit über den Konzernumbau von Bord. Auch die Börse durfte sich früh informiert fühlen, immerhin war auch das geplante Einsparvolumen, rund 600 Millionen Euro jährlich, bekannt. Nur gegenüber den Mitarbeitern wand sich Vorstandschef Michael Diekmann monatelang, wenn es um das Ausmaß des Jobabbaus ging. Hat man allen Ernstes geglaubt, man könne Traditionsstandorte dichtmachen, ohne den Mitarbeitern vorher die Gründe zu erklären? Wie kann es sein, dass ein Dienstleister, der vom Engagement seiner Angestellten lebt, diese über Wochen und Monate im Ungewissen lässt, während die Gerüchte über den Jobbau stärker werden und die Belegschaft immer weiter verunsichern?

Am Ende könnte die Allianz auch die Loyalität jener Mitarbeiter verlieren, an denen sie eigentlich festhalten will. Sie hätte es sich selbst zuzuschreiben.

 
Leser-Kommentare
  1. Ich frage mich echt, was der Verfasser diesen Artikels sich dabei gedacht hat, die Angelegenheit in diesem Licht darzustellen. Man könnte bald glauben, hier wäre ein Aktionär des Allianz Konzerns am Griffel gewesen.

    Zu schreiben, daß es ja aufgrund wettbewerbstechnischer Maßnahmen nötig sei, massiven Stellenabbau zu betreiben ist blanker Hohn den Leuten gegenüber, die diese 4,4 Mrd. Gewinn erwirtschaftet haben. (In einem Jahr wohlgemerkt) Einerseits ist diese Ankündigung ein erheblicher Imageschaden für den Konzern, der ja scheinbar nach Verfasserangaben jährlich mehr als 250.000 Kunden verliert und somit wohl hier in Deutschland durch eine solche Geschäftspolitik diese Abwanderung wohl eher noch erheblich verstärken wird.

    Ein Konzern, der 4,4 Mrd. Gewinn gemacht hat, der kann mir nicht erzählen, daß es ihm um Wettbewerbsfähigkeit geht. Dem geht es darum, seinen Gewinn noch höher zu Schrauben um seinen Aktionären noch höhere Dividenden auszuschütten. Manchen schein der Begriff Gewinn fremd zu sein. Das ist Geld, welches trotz aller Investitionen, Personalkosten, Abschreibungen und aller legal steuerlich gewinnmindernden Mittel die ein solcher Konzern zur Verfügung hat, übrig bleibt! Sicherlich ist es richtig immer im Blick zu haben, welche Unternehmensbereiche unwirtschaftlich arbeiten und dieses Verhältnis wieder gerade zu rücken, auch mit Personalabbau. Ich finde aber leider nirgendwo wirkliche Kennzahlen die einen Schluss zulassen, wo wird unwirtschaftlich gearbeitet und wo nicht. Wenn ich dem Verfasser glauben darf arbeitet auch die Allianz Tochter Dresdner Bank weiterhin wirtschaftlich. Vielleicht nicht mit dem gewünschten Erfolg, aber immerhin wirtschaftlich. Ist es etwas Grund genug, direkt Stellen zu streichen?

    Nur ein kleines Rechenbeispiel: Ein Mitarbeiter kostet die Allianz jährlich in etwa 72.000,- EUR. Ich habe hier ein Bruttogehalt von 4000,- zu Grunde gelegt. Vielleicht ein bisschen hoch, oder auch zu niedrig. Das macht in einem Geschäftsjahr bei 7.500 Angestellten 540 Millionen. 0,54 Mrd. Das wiederum bedeutet, daß von den 4,4 Mrd. Gewinn, die in diesem Jahr erwirtschaftet wurden die 7.500 Beschäftigten weitere 9! Jahre bei der Allianz beschäftigt bleiben könnten. Aber wen interessiert schon die soziale Verantwortung eines Unternehmers? Kein Schwein. Nur noch blanke Profitgier herrscht in den Führungsetagen vor.

    Es wundert mich sowieso, warum die Allianz keine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in den Vordergrung gestellt hat um den Personalabbau zu rechtfertigen und diese zum Buhman zu machen. Aber wahrscheinlich hat man gedacht, bei der Deutschen Bank hats auch so geklappt, warum nicht auch bei uns?

    Wenn endlich mal alle etwas soziale Verantwortung für Ihre Mitarbeiter übernehmen würden, die ja schliesslich das Geld für die Unternehmen erwirtschaften, dann würde es unserem Land erheblich besser gehen. Luftgeschäfte an der Börse werden nicht von Dauer sein. Und dann stehen alle ganz dumm da!

    In diesem Sinne

    Enrico Schulten

    • DrKohl
    • 28.06.2006 um 14:19 Uhr
    2. \N

    Ja, ja - unternehmerische Vernunft ist die eine Seite, Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft garantieren. Aus dieser Logik heraus sind solche Schritte nachvollziehbar bis notwendig. Was aber, wenn unternehmerische Vernunft, addiert, die Gesellschaft und den sozialen Frieden vor den Baum fährt?
    Das ist der andere Teil der Logik, der insgeheim wohl oft mit
    "Nach mir die Sintflut" beantwortet wird.

  2. Es gibt verschiedene (und bessere) Abhandlungen im Internet ueber das seit Jahren praktizierte "Verfahren" um des "shareholder value" Willen. Was will uns dieser Artikel zu diesem Thema jetzt sagen ?! Verstaendnis fuer eine neue Qualitaet des Turbo-Kapitalismus ?! Vor Jahren schon schrieben die Leute von Greenpeace "...und es kommt die Zeit, da werden wir schmerzhaft zu spueren bekommen, dass man Geld nicht essen kann !" Der Zeitpunkt scheint mir naeher zu ruecken.

    Gruss,
    Klaus Schulz

  3. Rechnungen, wie man am effektivsten ein Stück Vieh zermetzelt und am gewinnbringendsten vermarktet mögen ja - von Tierschützern einmal abgesehen - für viele noch angehen. Aber Rechnungen, die sich damit beschäftigen, wie man auf dem besten und effktivsten Wege wieder einmal ein paar zigtausend Menschen die berufliche Existenz zermetzelt, sind mir zutiefst zuwieder und unerträglich. Wie krank muss ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem sein, in dem allen Ernstes solche Rechnungen als völlig akzektabel und sogar ZEITgemäß hingenommen werden. Wer schützt uns vor solchen technokratischen Metzgern? Fangen wir selbst damit an, das Schweigen der Lämmer zum beenden!

  4. Der Artikel ist ebenso blasiert, arrogant wie voller Unkenntnis der Branche verfasst.

    Ich frage mich, darf nun bei der Zeit jeder ungeprüft irgendetwas schreiben?

    Natürlich hat die Deregulierung des Versicherungsmarktes nichts, aber auch gar nichts mit der Gewinnsituation zu tun.

    Konkurenzkampf gab es damals genau wie jetzt, unterschiedliche Tarife und Kostensätze genau wie jetzt. Eher etwas weniger viele schwarze Schafe als jetzt, da die meisten Versicherer sich an die Mustergeschäftspläne gehalten haben.

    Bitte etwas mehr Hintergrund und etwas weniger Unternehmens-konformes Geschwafel!

    Meiner Meinung nach ist hier die Bundesregierung gefragt: Anhebung der Unternehmenssteuer und Senkung für die Firmen, die langfristig Arbeitsplätze garantieren oder in den vergangenen Jahren gehalten haben. Die renditestarken Großunternehmen müssen an den Kosten, die sie aus Raffgier der Gesellschaft anlasten, beteiligt werden. Das Mitarbeiter-Wegwerfgebaren dieser zutiefst egoistisch handelnden Vorstände muss gestoppt werden!

  5. da hofft doch jeder, der andere muss gehen.

    echt solidarisch wäre arbeitszeitverkürzung um 20% mit teilweisen lohnausgleich, dem produktivitätsgewinn.

    und auf einmal müsste keiner gehen und das angebot an arbeitslosen würde nicht steigen.

    Neben den Abfindungen für die Alten im Vorruhestand zu erwirtschaften, muss die junge Restbelegeschaft nun die arbeit der gehenden mitmachen und eher länger arbeiten für weniger Geld, weil die Abgaben steigen.

    alles solidarisch in diesem Land.

    weiter so 8.000.000 nicht mitarbeiten lassen und über die umwege des sozialstaates bezahlen.

    wir arbeitenden sind reichlich doof in unserem ehrgeiz viel brutto zu verdienen, um möglichst wenig netto zu bekommen.

    weiter so allianz und co, den alten sachverstand "sozialverträglich" beseitigen und die jungen überlasten und sich wundern dass keine neuen kunden kommen, weil die kinder von überlasteten nichteltern eben nicht da sind und die kinder der sozialhilfeempfänger nicht sehr lukrativ sind.

    und die aktienkurse ihrer alten besitzer steigen, weil es ja weniger sichtbare kostgänger gibt. wie lang noch ?!!

    oh mein gott ist dieses D so dumm und deine so "intelligente" Elite.

    mit 30h Woche würde die Allianz erheblich besser fahren. weniger krankzeiten, mehr kinder, produktiver und die paar euro netto weniger sind weit weg von Hartz4.

    statt lufthansa mit ryanair in urlaub, den man wegen der 30h-woche ja eigentlich nicht mehr so dringend braucht.

    ja mehr lebensqualität statt ausbrennen.

    lieber weiter so mit den entlassungen und arbeitsverdichtungen. suboptimal nennt dies die mathematik.

    aber was sollen wir von allianz erwarten, was ein andere Allianz der großen parteien auch nicht kann,

    das gemeinwohl und nicht nur das von einzelnen zu optimieren.

  6. @funrider3 "Das macht in einem Geschäftsjahr bei 7.500 Angestellten 540 Millionen. 0,54 Mrd. Das wiederum bedeutet, daß von den 4,4 Mrd. Gewinn, die in diesem Jahr erwirtschaftet wurden die 7.500 Beschäftigten weitere 9! Jahre bei der Allianz beschäftigt bleiben könnten.Das macht in einem Geschäftsjahr bei 7.500 Angestellten 540 Millionen. 0,54 Mrd. Das wiederum bedeutet, daß von den 4,4 Mrd. Gewinn, die in diesem Jahr erwirtschaftet wurden die 7.500 Beschäftigten weitere 9! Jahre bei der Allianz beschäftigt bleiben könnten."
    Die Rechnung der Allianz für das nächste Jahr: 4,4 Mrd. Gewinn + 0,54 Mrd. (eingesparte Gehälter der 7.500 entlassenen Mitarbeiter) = ca. 5 Mrd. Gewinn. In 10 Jahren spart/gewinnt Allianz mit der Entlassung ca. 5,4 Mrd.!

  7. Der Artikel und das Thema desselben sind prädestiniert für Stammtischpolemik. Und das zeigt sich in den Kommentaren.
    Da werden Berechnungen aufgemacht: Für 4,4 Mrd. Euro könnte man sämtliche Mitarbeiter weitere neun Jahre beschäftigen. Ja, aber die Gewissheit, dass dieser Idee nichts dazwischen kommt, setzt voraus, dass die Allianz sich aus dem Markt zurückzieht. Denn der Markt bietet neben der Gewinnchance auch immer das Verlustrisiko. Ein Versicherungskonzern ist von der Entwicklung am Kapitalmarkt abhängig, betreibt aber vor allem ein Geschäft mit dem Risiko. Der Gewinn in einem Jahr kann, bedingt durch eine Anhäufung größerer Schadenfälle, schon im nächsten Jahr in einen satten Verlust umschlagen. Gut, wenn es dann Reserven (aus früheren Gewinnen) und Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten (am Aktienmarkt) gibt.
    Ich will damit nicht sagen, dass ich die Pläne großer Konzerne, immer wieder Mitarbeiter abzubauen, gutheiße. Nicht, solange es genug Arbeit gibt (mich stört die "Das erledigen dann schon die Übrigen"-Mentalität, die leider stark um sich greift) UND (nicht "oder"!) die wirtschaftliche Situation eine Weiterbeschäftigung erlaubt. Die Unternehmen haben eine soziale Verpflichtung, richtig. Sie sind aber nicht das Sozialamt und man muss ihnen zugestehen, dass sie auch ein eigenes Interesse haben, nämlich die Gewinnerzielung.
    Ob der geplante Personalab- und -umbau im Allianz-Konzern unter diesen Aspekten gerechtfertigt erscheint, will ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Denn die Beschäftigung mit dieser Materie ist eben nicht so eindimensional (und entsprechend zeitaufwendig), wie es zumindest in den Kommentaren dargestellt wird.

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