Integration »Drohungen helfen nicht«
Rütli-Schule, Jugendarbeitslosigkeit, Islamphobie – am Freitag bittet Angela Merkel zum Integrationsgipfel ins Kanzleramt. Die ZEIT lud vorab vier Betroffene zum Streitgespräch
Gut, dass Migrationspolitik endlich Chefsache wird – immerhin darin sind sich einig: Eren Ünsal (36), Vorstandssprecherin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg, Heinz Buschkowsky (57), Bezirksbürgermeister von Neukölln (SPD), Aiman Mazyek (37), Generalsekretär des Zentralrats derMuslime, und Gari Pavkovic (47), Ausländerbeauftragter der Integrations-Vorzeigestadt Stuttgart
DIE ZEIT: Deutschland präsentiert sich zurzeit offen für Gäste. Nun wendet sich die Politik denjenigen zu, die längst keine Gäste mehr sind. Ein Integrationsgipfel im Kanzleramt – ist das ein wichtiger Schritt für das Einwanderungsland Deutschland?
Eren Ünsal: Von Deutschland gehen zurzeit widersprüchliche Botschaften aus. Nach außen punkten wir als Gastgeber mit dem Motto »Die Welt zu Gast bei Freunden«. Nach innen dagegen werden Migranten in unserem Land hauptsächlich als Problem wahrgenommen. Der Gipfel könnte der Beginn einer konstruktiveren Diskussion sein.
ZEIT: Herr Buschkowsky, Sie sind Bezirksbürgermeister des Berliner Problemstadtteils Neukölln – und mit dem Satz bekannt geworden: Multikulti ist gescheitert. Was hilft da noch ein Gipfel?
Heinz Buschkowsky: Wir sind nach den USA die zweitgrößte Migrationsnation der Erde. 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben bei uns. Einige Stadtteile wie Neukölln-Nord haben einen Migrantenanteil von 50 Prozent. In den Kindertagesstätten und Schulen sind es schon 80 bis 100 Prozent. In 10 Jahren werden Migranten hier die Mehrheit stellen. All das jedoch wollte lange niemand zur Kenntnis nehmen. Integration war ein Exotenthema. Dass der Gipfel damit Schluss macht, ist bereits ein Erfolg.
Gari Pavkovic: Wichtig ist, dass der Gipfel das Integrationsthema zur Chefsache macht. Nach 50 Jahren könnte dies ein Perspektivenwechsel sein. Die heutige Integrationspolitik wird von einem fragmentierten Ressortdenken bestimmt: Der Innenminister ist für Asyl und Sicherheit zuständig, der Arbeitsminister für die Sozialprobleme der Migranten, die Kultusministerien für die Bildung. Wenn Sie fragen: Was ist Integration?, bekommen Sie tausend Antworten. Entsprechend schwierig ist es, ein klares Signal an die Migranten zu senden.
Aiman Mazyek: Wir müssen die Lebenslügen auf beiden Seiten beenden. Die Migranten haben sich bis in die neunziger Jahre vorgemacht, sie lebten nur auf Transit, immer auf dem Koffer. So haben wir es in der muslimischen Community nicht geschafft zu sagen: Das ist unser Land, wir sind Teil der Gesellschaft und müssen uns integrieren. Die Mehrheitsgesellschaft dagegen hat viel zu lange gebraucht, um Deutschland als Einwanderungsland zu begreifen.
Pavkovic: Das sind wir noch immer nicht, sondern in weiten Teilen nur ein Zuwanderungsland. Ein Einwanderungsland heißt seine neuen Bürger willkommen. Es gibt ihnen einen klaren Katalog mit Rechten und Pflichten und nach fünf Jahren die Option, rechtlich und gesellschaftlich gleichgestellt zu werden. In Deutschland aber leben Menschen seit 15 Jahren in Duldung. Sie arbeiten, ihre Kinder besuchen die Schule. Und trotzdem schicken wir sie nach Afghanistan oder Bosnien zurück.
Ünsal: Das Leben im Provisorium hat bei den Migranten einiges verhindert. In vielen Familien hieß es: Was willst du hier eine Berufsausbildung machen, wir machen in der Türkei ohnehin ein Geschäft auf, und dann verkaufst du im Laden. Die heutigen Schwierigkeiten jedoch sind andere. Meine Eltern haben gesagt: Kind, benimm dich, wir sind hier Gäste. Heute klagen Lehrer über mangelnde Motivation und miserable Disziplin der Schüler. Die Probleme verschlimmern sich in der dritten und vierten Generation. Die Gründe dafür sind die Verschlechterung der sozialen Lage vieler Familien – und Diskriminierung.
Buschkowsky: Was hat es mit Diskriminierung zu tun, wenn ich mein Kind nicht zur Schule schicke oder nicht darauf achte, dass es Hausaufgaben macht? Welche Rolle spielt Diskriminierung, wenn Eltern ihren Kindern verbieten, zu Hause Deutsch zu reden? Überhaupt keine. All das zeigt vielmehr, dass viele Einwanderer in unserer Gesellschaft noch nicht angekommen sind – und einige das auch nicht wollen.
ZEIT: War es ein Fehler, diese Menschen nach Deutschland geholt zu haben?
Buschkowsky: In jedem Fall war es ein Fehler, vor 30, 40 Jahren Menschen mit einem völlig anderen kulturellen Hintergrund anzuwerben, ohne sich darum zu kümmern, wie sie den Quantensprung in eine mitteleuropäische Gesellschaft schaffen. Wenn ich Analphabeten ins Land hole, muss ich dafür sorgen, dass sie Lesen und Schreiben lernen, damit sie und ihre Kinder hier zurechtkommen. Dieses Versäumnis fällt uns jetzt auf die Füße.
Ünsal: Das ist die Crux. Wir vermischen ethnische mit sozialen Problemen, die wir genauso bei deutschen Unterschichten beobachten. Es gibt auch deutsche Kinder, die keinen korrekten Satz mit drei Wörtern bilden können, deren Eltern sich auch nicht kümmerten.
Buschkowsky: Aber nehmen Sie doch zur Kenntnis, dass bestimmte Migranten Auffälligkeiten zeigen, die darüber hinausgehen. Polnische Schüler zum Beispiel erreichen wesentlich häufiger das Abitur als türkische Schüler. Der Wert von Bildung ist in vielen Familien überhaupt nicht verankert.
Ünsal: Etwa weil dem Türken ein Gen fürs Bildungsbewusstsein fehlt?
Pavkovic: Die gegenseitigen Schuldzuweisungen helfen wenig. Die Schule sagt, der Kindergarten muss es richten, der Kindergarten sagt, die Eltern müssen es richten, die Wirtschaft sagt, die Schule muss es richten. So kommen wir nicht weiter.
ZEIT: Warum läuft es aber bei bestimmten Gruppen wie den Türken besonders schlecht?
Mazyek: So pauschal stimmt das nicht. Es gibt sehr wohl bildungsorientierte türkische Eltern…
Buschkowsky: …einverstanden, aber genau die verlassen Wohngebiete wie Moabit und Neukölln-Nord und schicken ihre Kinder auf Schulen, bei denen sie vorher abtelefonieren, wie hoch der Ausländeranteil ist. 500 Meter neben der Rütli-Schule ist ein Gymnasium mit einem noch höheren Migrationsanteil. Das Problem: Nach dem Abitur stimmen die meisten mit dem Möbelwagen ab.
Mazyek: Aber das Beispiel zeigt doch, dass soziale Herkunft und Bildung entscheidend sind, wenn sich Ghettos bilden, und nicht religiöse oder kulturelle Herkunft. Wer es sich leisten kann, zieht in eine bessere Gegend, ob Türke, Muslim oder Atheist.
Ünsal: Wir erzeugen auch deshalb einen Reißauseffekt bei allen, die es sich leisten können, weil wir bestimmte Schulen und Stadtteile ständig problematisieren. Damit produzieren wir sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Mein Bruder ist auch weggezogen, als meine Nichte ins Schulalter kam, weil er seine Tochter nicht auf eine stigmatisierte Schule schicken mochte.
Pavkovic: Sie können die Unterschiede nicht an der Kultur festmachen. In Baden-Württemberg zum Beispiel sind neben den Türken die Italiener die größte Gruppe in Sonderschulen. Wir müssen wegkommen von dem Blick auf einzelne Gruppen. Unser Oberbürgermeister sagt, wir sind nur Stuttgarterinnen und Stuttgarter, Bürger einer Kommune. Und das Engagement ist groß. In Stuttgart haben wir keine Integrationsverweigerer.
Buschkowsky: Habe ich richtig gehört: In Stuttgart gibt es keine Integrationsverweigerer?
Pavkovic: Höchstens im Promillebereich. Integrationsbereitschaft ist da, wenn wir die richtigen Programme anbieten. Unser Etat reicht nicht aus, allen, die es wollen, Sprachkurse zu bezahlen. Studenten, auch aus Migrantenfamilien, geben nachmittags Förderunterricht in der Hauptschule. Selbst wenn die Schule hitzefrei hat, kommen die Migrantenkids, um zu üben.
Buschkowsky: Die Lehrer und Erzieher bei mir in Neukölln erzählen etwas anderes: Die Probleme nehmen nicht ab, sondern Bildungsferne und Segregation nehmen zu. Wie viele Eltern kamen auf eine Einladung in der Heimatsprache, um nach der Einschulung ihrer Kinder Schule und Lehrerin kennen zu lernen?
Mazyek: Maximal ein Drittel.
Buschkowsky: Vier von hundert. Da fragen die Direktoren und die Lehrer: Was sollen wir denn noch machen? Was Herr Pavkovic erzählt, ist entweder ein Wunder oder Realitätsverweigerung.
Pavkovic: Ich kann das Wunder erklären. Wir Schwaben denken in Nützlichkeitskategorien. Wenn Integration scheitert, tragen wir als Kommune die Folgekosten. Also tun wir alles, dass sie gelingt. Das beginnt in der Kita, wo wir eine intensive Sprachförderung auf den Weg gebracht haben. Das Gleiche gilt für die Deutschkurse für Eltern wie »Mama lernt Deutsch«.
Buschkowsky: Das haben wir in Neukölln auch. Aber neulich saßen ganze vier Frauen in einem Kurs in einer großen Schule.
Pavkovic: Wir schneiden die Kurse auf die Lebensbedingungen und die Interessen der Mütter zu. Wir pauken nicht Grammatik, sondern diskutieren dort Fragen: Wie kann ich mein Kind erfolgreich in der Grundschule begleiten? Wir benötigen aber auch eine bessere soziale Mischung in allen Schularten.
Buschkowsky: Da sind wir uns einmal einig. In Neukölln ist die Hauptschule fast eine reine Ausländerrestschule. Neben der Gesamtschule hat sie eigentlich keine Existenzberechtigung mehr. Da integrieren die Migranten die letzten Deutschen.
ZEIT: Herr Pavkovic, Stuttgart gilt als Vorzeigestadt in Sachen Integration. Wie lassen sich solche Schulen und Stadtteile Ihrer Meinung nach retten?
Pavkovic: Durch eine positive Diskriminierung. Schulen mit einer hohen Konzentration benachteiligter Kinder benötigen eine bessere Ausstattung und die besten Lehrkräfte. Hauptschulen müsste man aufwerten mit Theater, HipHop, Computerkursen, kleineren Klassen, damit Eltern ihre Kinder dort bewusst hinschicken.
ZEIT: Das hieße, diese Schulen zu bevorzugen.
Buschkowsky: Ja, klar. Mir hat noch nie jemand erklären können, warum eine Klasse in Neukölln-Nord genauso groß sein muss wie in Zehlendorf. Wir haben über Jahrzehnte eine Zonenrandförderung gehabt: Strukturschwache Regionen an der innerdeutschen Grenze wurden wirtschaftlich besonders gefördert. Warum werden Investitionen in Neukölln-Nord oder Hamburg-Wilhelmsburg heute nicht ebenso steuerlich besser gestellt? In den Niederlanden gibt es so etwas.
Mazyek: Eine solche Förderung, Herr Buschkowsky, kostet Geld. Bislang gibt es aber keinen Hinweis, dass der Staat bereit ist, in die Integration massiv zu investieren. Langfristig rächt sich das, denn keine Integration kostet uns noch mehr: für Hartz IV, für Sozialarbeiter, für Gefängnisse.
(Nicken in der Runde)
ZEIT: Breite Zustimmung, aber woher soll das Geld kommen? Man sieht schon die Schlagzeilen: »Mehr Geld für Ausländer, sparen bei den Deutschen«.
Buschkowsky: Das ist doch die Verlogenheit! Das Beste an den so genannten Ausländerghettos für die anderen Stadtteile ist doch, dass sich dort alle Probleme sammeln. Wir wollten in Neukölln erreichen, dass unabhängig vom Einkommen jeder auch eine Sozialwohnung erhalten kann, um so die soziale Mischung zu verbessern. Aber der Senat hat interveniert. Der Vorwurf: Wir zögen bürgerliche Mieter aus anderen Bezirken ab. Das sei nicht erwünscht.
Pavkovic: In Stuttgart machen wir das. Bei städtisch geförderten Wohnungen begrenzen wir den Ausländer-Anteil auf 20 Prozent, um die Mischung zu wahren.
Mazyek: Warum spannen wir die 2500 Moscheegemeinden nicht stärker ein? Viele von ihnen betreiben schon heute Seelsorge, Jugend- und Frauenarbeit, übrigens ohne einen Cent aus dem Steuersäckel. Wir müssen die Moscheen als Integrationsagenturen verstehen.
Buschkowsky: Die Realität ist im Moment eine andere. Die Moscheen führen in der Regel eine völlig abgeschottete Existenz. Das beginnt doch damit, dass diejenigen, die dort etwas zu sagen haben, kein Deutsch sprechen.
Mazyek: Das darf es nicht mehr geben. Es kann nicht sein, dass ein Moscheevorsteher kein Deutsch spricht. Dafür müssen wir Muslime uns in Zukunft mehr einsetzen. Wesentlich einfacher hätten wir es dabei natürlich, wenn wir die Imame…
ZEIT: …die Vorbeter in den Moscheen…
Mazyek: …nicht aus der Türkei oder Arabien holen müssten, sondern sie in Deutschland ausbilden würden. Schon vor 20 Jahren hat der Zentralrat der Muslime deshalb gefordert, eine islamische Theologie in Deutschland aufzubauen. Passiert ist fast nichts. Das Gleiche gilt für den islamischen Religionsunterricht, wo die Bundesländer erst jetzt ein paar zaghafte Versuche starten.
Buschkowsky: Völlig einverstanden. Doch auch die Migranten müssen ihren Beitrag leisten, und wo der verweigert wird, müssen Sanktionen greifen. Die Gesellschaft erzwingt von jedem jeden Tag bestimmte Verhaltensweisen. Das Gleiche sollte für Eltern gelten, die sich nicht darum kümmern, dass ihre Kinder zur Schule gehen. Dann sollte man ihnen das Kindergeld streichen, und zwar nicht nur bei Migranten.
Ünsal: Natürlich müssen wir den Migranten etwas abverlangen. Wir vom Türkischen Bund haben schon früh gesagt: Zuerst muss Deutsch gelernt werden. Drohungen jedoch helfen nicht weiter. Deutschland ist da ein Land der Extreme: Es gibt entweder die überzogene Toleranz, die Migranten nichts zumutet, oder die rigide Abwehr.
ZEIT: Was muss konkret passieren?
Ünsal: Es geht um eine generell andere Haltung, die anerkennt, dass wir von der kulturellen Vielfalt profitieren können: in der Schule, der Verwaltung oder der Polizei. Unternehmen, wie etwa die Deutsche Bank, haben das schon lange verstanden.
Pavkovic: Das ist unser Ansatz in Stuttgart. Wenn türkische Eltern mit der Schule nicht zusammenarbeiten, setzen wir Lehrkräfte oder Kooperationspartner ein, die diese Eltern erreichen.
Buschkowsky: Das würde ich gern tun. Theoretisch wäre sogar Geld da. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren in Neukölln 309 Integrationsprojekte gestartet, die insgesamt 9 Millionen Euro kosteten. Doch keines konnte die Entwicklung im Stadtteil entscheidend stoppen.
ZEIT: Warum nicht?
Buschkowsky: Weil viel Geld in Miniprojekten à 10.000 Euro verpufft, aber zweckgebunden ist.
Pavkovic: Das ist ein Riesenproblem. Erfolgreiche Integrationsarbeit braucht Kontinuität. Stattdessen haben wir viel politischen Aktionismus. Wir brauchen ein bundesweites Fördersystem, das vom Kindergarten über Schule und Stadtteilintegration bis zur interreligiösen Verständigung alles verbindet. Da könnte der Gipfel ein Zeichen setzen.
ZEIT: Wenn der Gipfel am Ende nur eine einzige Sache erreicht – was würden Sie sich wünschen?
Mazyek: Dass der Islam nicht nur als Eyecatcher in der Integrationsdebatte fungiert, wenn es aber ans Eingemachte geht, die Muslime außen vor bleiben – das befürchte ich auch für den Gipfel.
Pavkovic: Mehr Investitionen in Bildung.
Buschkowsky: Der Königsweg heißt auch für mich Bildung, beginnend mit der vorschulischen Erziehung, konkret: Wir brauchen eine Kindergartenpflicht und flächendeckende Ganztagsschulen.
Ünsal: Mein Wunsch wäre, dass der Gipfel keine einmalige Veranstaltung bleibt, sondern jährlich wiederholt wird. Wir sollten uns nicht erst an einen Tisch setzen, wenn es brennt.
Die Fragen stellten Jörg Lau und Martin Spiewak
- Datum 31.12.1899 - 01:00 Uhr
- Serie -
- Quelle DIE ZEIT, 06.07.2006
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In Sache Integration haben besonders tuerkisch-staemmige Migranten,die oft seit 30 oder mehr Jahren bewiesen dass sie nicht interessiert sind in der Gesellschaft zu leben.Sie kamen und haben imgehend ihre eigne Gesellschaft aufgestellt wo sie ungestoert ihre aechaeischen Sitten ausueben - Zwangsheirateten,Blutfehden,Frauen wie Eigentum behandeln und Kinder nur bedingt am Unterricht teilnehmen - diese Zustaende werden nur schwer auszurotten sein weil sie tief in der rueckstaendigen Kultur der Migranten -die selber schwere Bildungs-Defizite haben und wenig Verstaendnis fuer moderne Lebensart . Wie ein sogenannter Integrations Gipfel diese Probleme loesen soll ist unmoeglich zu sagen da es ganz offenbar keinen absoluten Ansprechs-Partner gibt sondern viele Splittergruppen die alle fuer sich gleiche Rechte verlangen.Versagen von 40 Jahren koennen nicht in 10 Jahren aufholen- nicht mal in 20 Jahren- moeglicher Weise dann wenn auch der letze Migrant endlich das Analphabetentum hinter sich gelassen hat - aber es sind doch die Alten,die ihre Lebensart verteidigen in dem sie ihre Landsleute zurueck halten.In der Zwischenzeit wird die deutsche Gesellschaft mit dem wachsenden Problemen der nicht integrierten Migranten leben muessen was niemandem gefallen kann.Mir scheint auch dass besonders die tuerkische Dame empfindlich reagierte wenn die Sprache auf die mangelnde Bildung der tuerkischen Kinder kam...es sind ja nicht die Genen die den Kindern fehlen um besser am Schulunterricht teilzunehmen sondern die Eltern,die selber keine Bildung genossen haben und in deren Weltbild Bildung nicht unbedingt noetig ist um den Lebensunterhalt zusammen zu kratzen.Unter diesen Vorsaussetzungen haben diese Kinder schon grosse Nachteile die man kaum ueberwinden kann-es sei denn dass man die ganze Familie zur Schule schickt ....
WESSEN Drohungen eigentlich?
Das Gespraech wurde von allen "politisch korrekt" gefuehrt, d.h. viele wichtige Dinge wurden nicht erwaehnt. Zum Beispiel dies:
Deutschland ist ueberbevoelkert, die Industrien wandern ab oder werden durch chinesische Billigimporte ersetzt, die Arbeitslosigkeit waechst, die Steuereinnahmen sinken,die Ausgaben steigen, der Staat kann seine sozialen Verpflichtungen nicht mehr erfuellen, nicht mal gegenueber seiner Urbevoelkerung.
Das bedeuted wiederum: selbst wenn tuerkische Jugendliche sich besser intergriern und wenigstens einen Hauptschulabschluss schaffen, werden sie auf dem Arbeitsmarkt nicht bebraucht und muessen gleich nach der Schule schon Arbeitslosengeld beziehen. Das ist fuer viele Familien nicht besonders unangenehm, die Betroffenen werden diesen Zustand aber nicht nicht als volkswirtschaftliches Gesetzt ( Angebot und Nachfrage ) verstehen, sondern als Ausgrenzung, womit wir wieder da ankommen, wo wir angefangen haben.
Mein Vorschlag: es waere besser, tuerkischen ( und auch anderen) Familien durch finanzielle Anreize die Rueckkehr in ihre Herkunftslaender zu ermoeglichen, damit sie sich dort eine neue Existenz aufbauen. Alle anderen gut gemeinten Bemuehungen inkl. "Integrationsgipfel" bei Frau Merkel fuehren zu nichts. Die meisten Immigranten, Zuwanderer und Sonstiges werden tatsaechlich nicht gebraucht. Ich bin mal gespannt, wie lange der Staat sie noch weiter unterstuetzen kann, ohne dafuer einen gewissen volkwirtschaftlichen Rueckfluss zu bekommen.
Integration von marypastor:
Das bedeuted wiederum: selbst wenn tuerkische Jugendliche sich besser intergriern und wenigstens einen Hauptschulabschluss schaffen, werden sie auf dem Arbeitsmarkt nicht bebraucht und muessen gleich nach der Schule schon Arbeitslosengeld beziehen. Das ist fuer viele Familien nicht besonders unangenehm, die Betroffenen werden diesen Zustand aber nicht nicht als volkswirtschaftliches Gesetzt ( Angebot und Nachfrage ) verstehen, sondern als Ausgrenzung, womit wir wieder da ankommen, wo wir angefangen haben.
Sie wissen ja, dass dieser von ihnen aufgeführter Punkt, nur Teilweise richtig ist. Sie sagen, dass diese Arbeitskräfte später nicht gebraucht werden. Das sehe ich genau anders, wir sollten die Jugendlichen anspornen, egal welcher Ethnie, Kultur oder sozialen Umgebung sie entstammen. Wir haben in den letzten Jahren immer schwächere Geburtenjahrgänge, das bedeutet, dass wir jede Arbeitskraft brauchen werden. Das ist auch ein wichtiger Punkt für die Einwaderungsgegner. Denn, wenn wir in Deutschland nicht genügend, ausgebildete Fachkräfte haben, sind wir gezwungen, neue Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Deutschland zu holen. Von daher ist es doch schon relatib wichtig, die Jugendlichen nicht einfach Abzuschreiben und zu sagen, es reicht, wenn sie einen Hauptschulabschluss haben, ganz im Gegenteil, die Politik und die Gesellschaft, müssen sich stärker denn jäh darum bemühen, die junge Generation zu fördern. Es gibt natürlich auch von deren Seite, immer leute die dagegen ankämpfen werden, und auf so etwas, salopp ausgedrückt, keinen Bock haben. Doch solche Gestalten, gab und wird es auch immer geben. Zu dem Thema, Ausgrenzung, würden diese von mir beschriebene Methode, wirken, so würden wir nicht das Problem mit der Ausgrenzung haben.
Viele werden jetzt mit Argumenten um sich schmeißen, dass es in Deutschland keine Ausbildungsplätze und kaum Zukunftschancen auf dem Arbeitsmarkt herrscht. Doch ich rede hier von der Zukunft, viele Leute werden in den nächsten Jahren in Pension gehen dort, de facto entstehen dort viele Lücken auf dem Arbeitsmarkt.
Ich habe eventuell einen kleinen Tick überreagiert, das lag aber daran, dass mich immer diese einseitige Sichtweise der leute, tschuldigung, ankotzt. Oke ich gebe zu Catal Hüyük, war ein schlechtes beispiel aufgrund der Völkerwanderungen.
Aber wir sollten uns doch genau die Fragen stellen, weshalb es die hunderttausend es nicht geschafft haben, sich zu integrieren, es kann ja nicht wahrhaftig die Schuld auf einer Seite liegen, und genau das möchte ich mit meinem Kommentar zum Ausdruck bringen. Wobei ich noch dazu sagen muss, dass es viele Leute gibt die sich auch widerstreben, sich anzupassen und integrieren zu wollen. Mit diesen leuten hatte ich persönlich leider auch schon zu tun. Diese leute gibt es aber immer. Nur wir müssen handeln, wir dürfen es nicht zu lassen, dass es bald in Deutschland so wird wie in Amerika oder in Frankreich.
Sehr geehrter Herr Vorredner kb26919 , in ihrem Beitrag, suchen sie die Schuld, für die in unserem schönen Land leider oftmals fehlgeschlagene Integration bei den Migranten, in diesem Fall türkisch-stämmigen Migranten (2te Zeile wohlgemerkt) . Wenn sie davon ausgehen, alles pauschalisieren, sowie jeden türkisch stämmigen über einen Kann scheren zu müssen, ist es doch klar, dass die Motivation bei den Türken sinkt. Überlegen sie dochmal, ihnen wird nur eingeredet sie seien Schuld an der fehlgeschlagenen Integration und Erfolge werden gar nicht berücksichtigt, ganz im Gegenteil, ist eine Türkin oder ein Türke erfolgreich, so muss er sich auch noch oft dem Neid anderer engstirniger Deutscher aussetzen. Ein gutes persönliches Beispiel, ist meine Mutter dafür, sie ist mit 14Jahren nach Deutschland gekommen, mittlerweile ist sie 45, und hat es geschafft im Laufe ihres Lebens, sogar Germanistik zu studieren und als wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Professors an der Uni-Essen zu dozieren. Doch musste sie von vielen Seiten, Neid in Kauf nehmen, meinen Sie, dass dies förderlich ist? Sie werden sich jetzt bestimmt denken, dass ist nur eine von tausend die es schafft, aber das stimmt auch nicht, es gibt noch andere Personen denen es genauso ergeht. Wenn jetzt sagen wir einmal, Leute wie meine Mutter, solche Geschichten erzählen, von neidischen Deutschen, die nur gegen einen schießen, verlieren junge Türlen auch die Motivation.
Der nächste fehlerhafte Punkt ist, dass sie behaupten Sie kamen und haben imgehend ihre eigne Gesellschaft aufgestellt wo sie ungestoert ihre archaischen Sitten ausueben. Dies kann auch widerlegt werden, denn als die türk-stämmigen Migranten nach Deutschland geholt wurden, wo wurden sie denn Untergebracht? Alle an einem Ort. Ja es wurde von Staatsseite, sogar die ghettorisierung gefördert, das haben wir nicht den Migranten zu verdanken, sondern einer langjährigen schwarzen Regierung, die es doch bis vor kurzem nicht zugeben wollte, dass wir ein Land mit Einwanderern oder Migranten sind. Wie fühlt man sich denn da? Bestimmt nicht wohl.
Zum nächsten Punkt diese Zustaende werden nur schwer auszurotten sein weil sie tief in der rueckstaendigen Kultur der Migranten -die selber schwere Bildungs-Defizite haben und wenig Verstaendnis fuer moderne Lebensart, was glauben sie eigentlich was sie da reden? Ausrotten ihnen ist ja schon die Art, und Schwierigkeit dieses Begriffes bekannt, oder etwa nicht? Rückständige Kultur, hätten sie sich einmal mit der türkischen Kultur auseinander gesetzt, wüssten sie ganz genau, dass sie alles andere als rückständig ist. Ich erinnere nur an das Osmanische Reich, Konstantinopel, auch bekannt als Byszans, heute Istanbul, oder ist ihnen vielleicht Catal Hüyük bekannt? Catal Hüyük ist ätest bekannteste Stadtanlage der Welt, diese Hochkultur existierte in der Türkei, vor ca. 10500Jahren. Lange Zeit vor anderen Kulturen. Pergamon, Troja oder der Tempel von Ephesus sagen ihnen wohl anscheinend auch nicht viel. Alles bekannte Hochkulturen, in jener Zeit, lebten hier in Deutschland noch die Menschen mit einer Keule und sammelten Beren. Was jedoch nicht zu verachten ist, denn es war auch eine Kultur. Die Türkei ist zum Beispiel vom Staat her, länger säkularisiert, als viele europäische Staaten, wo ja bekanntlich die Kirche, immer noch einen recht großen Einfluss hat. Sie geben ebenfalls von sich, dass die Türken, kein Verständnis für das moderne Leben haben, da sieht man auch ihre Engstirnigkeit herausragen. Ein paar Fanatiker, die gerne mal, in RTL Aktuell dargestellt werden, die sogar, oft nicht einmal ethnisch gesehen Türken sind, sondern Kurden, Araber, werden von ihnen als Allgemeinheit dargstellt. Wobei, man muss sich ja auch die Frage stellen, wieso überhaupt, diese Fanatiker, einen solchen Zulauf bekommen? Das liegt vielleicht, daran das den Jugendlichen, durch Verallgemeinerungen, durch das kontinuierliche Schlecht reden usw. usf. auch die Möglichkeit genommen wird, positiv in die Zukunft zu schauen. Dann müssen wir uns aber mal die Frage stellen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass sich eine eigene Gesellschaft hier gründen und parallel, zu unsere lebt. Meine These ist diejenige, dass die damals hierher geholten Türken, Araber usw. usf. keinerlei Identität vorgefunden haben. Es ist ja nach dem zweiten Weltkrieg so gewesen, dass wir besonders in den 70gern und 80gern ein Definitions-Problem von deutscher Kultur und deutscher Identität hatten, und es sogar eine deutsch Phobie, bis vor kurzer Zeit noch herrschte. Jetzt frag ich sie, ist es nicht verständlich seine eigenen Bräuche und seine eigene Kultur weiter zu behalten, wenn man doch in dem Gastland, in dem man sich aufhält, keinerlei von Kulturidentität vorfindet. An was hätten sie sich den anpassen sollen? Wir waren doch immer noch eine geblendete Gesellschaft, in der wie oben schon geschrieben eine auf die breite Masse bezogen, deutsch Phobie geherrscht hat. Und die jenigen die gesagt haben, dass sie Stolz auf Deutschland sind, konnte man oft in die rechte Ecke stecken.
Sie geben auch die schweren Bildungsdefizite bei den Migranten an, jedoch ist hier auch die Frage, wie solche schweren Bildungsdefizite entstehen konnten? Wenn man mal bedenkt, dass in den 70gern oder 80gern noch viele Lehrer der alten Schule, und ja damit meine ich geboren vor 45, auf den Schulen ihre Tätigkeiten vollübten ist es da nicht irgendwo klar, dass viele damals geborenen Türken aus der ersten Generation, Repressionen und willkürliches Verhalten im Schulalltag zu bekämpfen hatten? Und dafür kann ich selbst auch ein Beispiel nennen, meine Tante, welche selbst ein Gymnasium besuchte und dort anstrebte ihr Abitur zu machen, musste sich von ihrem Lehrer in der Oberstufe, beleidigende und demütigende Sprüche über sich ergehen lassen, wie Du bist Türkin du kriegst kein Abitur und heute ist sie Juristin, als Türkin, ein Beispiel für eine perfekte Integration, trotz vieler Hürden. Leider fehlt es auch vielen Menschen an einer solchen willensstärke, jedoch kann man so etwas nicht auf kulturen festlegen. Es gibt solche und solche Menschen, egal in welchem kulturellem Raum oder in welchem sozialen Gebiet wir uns befinden. Integration, ist immer etwas, was von zwei Seiten kommen muss. Einer Seite, die Schuld geben, ist immer relativ einfach, und leider spiegelt, dass das Gedankengut vieler in Deutschland lebender Menschen wieder. Ich denke, dass ein Integrationsgipfel, nicht genügen wird, und da bin ich sogar mit ihnen einer Meinung, das wird ein ziemlich langwieriger Prozess sein.
Nur man darf nicht zu sehr zurückblicken, sondern sollte stets nach vorne in die Zukunft schauen. Jedoch darf man dies auch nicht falsch verstehen. Wir müssen uns an die Geschichte erinnern, und versuchen Probleme und schlimme Ereignisse nicht zu wiederholen. Mit freundlichem Gruß
Deniz S., ein voll integrierter Deutscher mit halber türkischer Abstammung.
Ich finde es gut, dass sich Deine Familie integrieren konnte. Jedoch nicht gleich hyperventilieren wenn Neider am Werke sind!
Denn hier geht es um die nicht unbeachtlichen Hundertausenden die es gerade nicht geschafft haben. Teilweise leben diese bereits in dritter! Generation von der Stütze (gibt es auch bei Deutschen).
Noch ein kleiner Tipp am Rande. Vor 10.500 Jahren haben in Catal Hüyük definitiv noch keine Türken gewohnt, genauso wenig wie Deutsche irgendwo wohnten. Die beiden Völker gab es da überhaupt noch nicht!
trotz allem was sie sagen beisst keine Maus einen Faden ab von der Tatsache dass damals aus Anatolien jede Menge Analphabeten nach Deutschland kamen und das sind heute die Leute die oft arbeitslos,mit grossen Familien in denen die meisten maennlichen Angehoerigen ebenfalls arbeitslos sind weil sie eine mangelhafte Schulausbildung haben-wenn ueberhaupt.Das ist kein deutsches Versagen...Deutschland steht nun vor der Aufgabe die mangelde Schulbildung von tuerkischen Migranten,das oft kulturell bedingt ist, zu verarbeiten.Dass soviele Migranten auf einem Haufen angesiedelt wurden ist einer der Fehler die ich oft als fehlende Einwanderungs Politik zitiere.Es ist ein Wahnnsinn dass man Fremde sich selbst ueberliess und der voellige Mangel an Planung raecht sich jetzt- bei den Aussiedlern aus Russland ist es das gleiche Problem. Aber wenn tuerkisch-staemmige Familien nicht drauf dringen dass ihre Kinder die gebotenen Angebote von Schulbildung wahrnehmen aus religioesen und oft kulturellen Gruenden dann kann man das auch nicht der deutschen Gesellschaft vorwerfen.Wenn Ihre Mutter aus dem Teufelkreis entkommen konnte dann sagt das viel ueber die Familie und Ihre Mutter selber.Offenbar sind sie Teil der Migranten die erkannten dass es ohne Bildung heute nicht geht und die selbst wenn man versuchte sie davon abzubringen sich durchsetzen konnte dann ist das wunderbar.Leider ist die Zahl der ungebildeten Migranten hoeher als die Zahl der gebildeten und die hohe Arbeitslosigkeit und kriminelle Statistiken sind Beweis fuer diese Probleme. Ich werfe allen vorherigen Regierungen vor dass sie das Problem Migration ignoriert haben,nicht nur der 'Schwarzen'. Die Gruenen wollten uns das multi-kulti Gefuehl als 'muss' ueberstuelpen-dabei ist es doch gerade die multi-kulti Sippe,die mit Schuld an der Misere ist.Es muss drauf gedrungen werden dass alle Migranten sich in der Gesellschaft assimilieren und dass nicht eine Gruppe versucht die deutsche Gesellschaft zu veraendern - Migranten die sich als integrations-resistent zeigen sollten dann gebeten werden in ihre respektive Heimat zurueck zu kehren da sie ganz offenbar im falschen Land sind.
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