Der Kampf gegen Lidl europaweit

Agnes Schreieder von ver.di und der Autor Andreas Hamann haben im Frühjahr 2005 das Schwarz-Buch Lidl veröffentlicht. Adam Soboczynski berichtete in der ZEIT Nr. 06/05 über diese öffentlichkeitswirksame Publikation: Der Discounter, so das Schwarz Buch, verhindere systematisch die Gründung von Betriebsräten - misstrauische Vorgesetzte, zu Mobbing-Experten dressiert, würden auf der Suche nach Diebesgut die Spinde der Kassiererinnen aufbrechen - Kameras seien in den Filialen aufgestellt, um die Mitarbeiter zu kontrollieren.

Nun haben Schreieder und Hamann ihre Recherchen ausgeweitet: Im jetzt erhältlichen Schwarz Buch Lidl Europa berichten Mitarbeiter des Konzerns aus Portugal, Belgien oder Polen anonym über ihre Arbeitsbedingungen. Lidl, so die Klage der Gewerkschaft, sei auch europaweit auf Kosten der Beschäftigten billig.

 
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