Geldanlage Guter Rat ist billig

Die unabhängige Finanzberatung auf Honorarbasis rechnet sich auch für Kleinanleger. Trotzdem ist sie in Deutschland noch ein Nischengeschäft.

Private Altersvorsorge wird immer wichtiger. Schon deshalb fragen sich viele Arbeitnehmer, wo sie am besten ihr Geld anlegen. Doch ob Aktien, Lebensversicherungen oder Immobilien – das Angebot an Finanzprodukten ist undurchsichtiger denn je. Die sorgfältige Finanzplanung gewinnt so an Bedeutung – für Großverdiener wie für Normalsparer. Doch wo bekommt man sie? Viele Berater werben um die Deutschen. Unabhängig sind indes nur wenige.

Neben den Banken präsentieren sich vor allem Finanzvertriebe wie AWD, MLP oder die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) als Ratgeber für alle Lebenslagen. Dabei hängen sich die Vermittler gern das Mäntelchen der Neutralität um. So wirbt AWD mit dem Slogan »Ihr unabhängiger Finanzoptimierer«. Der Finanzvertrieb Plansecur lancierte kürzlich die Ergebnisse einer Anlegerumfrage unter dem Titel Verbraucher bevorzugen unabhängige Finanzberater.

Anleger sollten aus solchen Formulierungen keine falschen Schlüsse ziehen: AWD & Co. gehören zwar nicht zu einer Bank und bieten ihren Kunden die Produkte verschiedener Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen an. Doch Unabhängigkeit im Sinne einer Beratung, die sich nur am Interesse des Anlegers orientiert, sollte von solchen Vertrieben nicht erwartet werden. Ein Berater vertritt die Interessen desjenigen, der ihm seinen Lohn zahlt. Und weil die Beratungsgespräche für den Kunden kostenlos sind, ist der Geldgeber auf der Gegenseite zu finden. Bei Vertragsabschlüssen fließen Provisionen.

Der feste Finanzdienstleister war bloß »befriedigend«

So zahlen Versicherer bei kapitalbildenden Lebens- und Rentenversicherungen bis zu fünf Prozent der Gesamtzahlungen nach Vertragsabschluss an die Vermittlungsfirma aus. Wenn der Kunde etwa einen Versicherungssparplan mit 25 Jahren Laufzeit und 150 Euro Monatsrate abschließt, bekommt die Verkaufsorganisation auf einen Schlag rund 2250 Euro ausgezahlt. Bei der Vermittlung von Investmentfonds erhalten die Verkäufer in der Regel den kompletten Ausgabeaufschlag und einen Teil der jährlichen Verwaltungsgebühr. Bei Fondssparplänen erfolgt die Provisionsauszahlung, auf die Laufzeit verteilt, jeweils bei Eingang der Sparraten. Auch Bausparverträge und Baufinanzierungen bringen satte Provisionen: Hier kassieren die Vermittler etwa ein Prozent der Bauspar- oder Kreditsumme.

Die Zeche zahlt der Kunde in Form höherer Nebenkosten und damit niedrigerer Renditen – der vorgeblich kostenlose Rat wird zum teuren Unterfangen. Dass Direktversicherer ohne Außendienst niedrigere interne Kosten haben oder Investmentfonds bei Discountbrokern und Direktbanken mit hohen Rabatten auf den Ausgabeaufschlag gekauft werden können, verschweigen die Verkäufer. »Damit zahlt der Kunde beim Abschluss über die Provision auch die Zeit, die der Finanzdienstleister mit erfolglosen Verkaufsgesprächen verbracht hat«, sagt Dietmar Vogelsang, der als vereidigter Sachverständiger für Kapitalanlagen in Bad Homburg arbeitet und seit Jahren für die Idee des unabhängigen Honorarberaters kämpft.

Dass die Finanzberatung von Banken und Vertrieben zu wünschen übrig lässt, belegen Untersuchungen von Verbraucherzentralen oder der Stiftung Warentest. Letztere stellte etwa 2003 bei einer Studie zur Baufinanzierung von 20 getesteten Banken nur dreien das Urteil »gut« aus. Und wenn sich AWD anpreist als »bester Finanzdienstleister im Test« bei einer Untersuchung von Ökotest und dem Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen Ende 2004, heißt das nicht viel: Zwar war AWD in der Tat der beste Vertrieb im Test – das aber nur mit dem Gesamturteil »befriedigend« und einer Note von 4,5 für die Qualität der Lösungsvorschläge.

Warum also nicht lieber einen Experten suchen, der auf Provisionen verzichtet und dafür wie ein Rechtsanwalt oder Steuerberater dem Anleger seine Zeit in Rechnung stellt? Die Vorteile: Lebt ein Berater vom Honorar seiner Kunden, kommt er nicht in Versuchung, ahnungslosen Anlegern die Produkte mit dem höchsten Provisionsertrag unterzujubeln. Der Anleger kann überdies erwarten, dass ihn der Berater über Anbieter wie die Bundeswertpapierverwaltung, Direktversicherungen oder Disocuntbroker informiert, die keine Vertriebsprovisionen zahlen und niedrige Gebühren verlangen.

Diese Leistung bieten jedoch nur wenige Finanzfachleute. Eine große Firma, die nur auf Honorarbasis berät, gibt es hierzulande nicht. Bevorzugte Zielgruppe der dünn gesäten Honorarberater sind gehobene Privatkunden, die für eine umfassende Finanzplanung oft mehrere tausend Euro ausgeben. So auch beim VermögensZentrum, das neben sieben Niederlassungen in der Schweiz auch eine in München unterhält. »Unser Angebot reicht von der Analyse für eine größere Einmalanlage mit einem Zeitaufwand von drei bis fünf Stunden bis zu komplexen Vermögensstrategien, die durchaus 20 oder 30 Stunden Arbeitszeit benötigen können«, sagt Prokurist Michael Huber aus München. Der durchschnittliche Stundensatz liegt bei 125 Euro plus Mehrwertsteuer.

120 Euro für ein Gespräch mit dem Experten lohnen sich

Für Sparer mit Durchschnittseinkommen bietet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg neutrale Beratungen auf Honorarbasis an. Eine Beratung für eine Einmalanlage kostet 160 Euro, für Sparpläne oder eine Baufinanzierung 120 Euro – ein Aufwand, der sich schnell amortisiert. Wer etwa bei einem Fondssparplan mit 100 Euro pro Monat dank der Tipps der Verbraucherschützer bei jeder Sparrate 2,50 Euro an Ausgabeaufschlag und jährlich 10 Euro Depotgebühr spart, hat seinen Aufwand nach genau zweieinhalb Jahren hereingeholt. Läuft der Sparplan zehn Jahre, wird aus dem anfänglichen Honorar von 120 Euro eine Ersparnis von 400 Euro. Noch größer ist der Spareffekt bei der Baufinanzierung. Gelingt es dem Honorarberater, bei einem Kredit über 200.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung einen Zinsvorteil von einem Viertelprozent herauszuholen, spart der Klient 5000 Euro.

Trotzdem ist die Finanzberatung auf Honorarbasis bis heute ein Nischengeschäft. So sieht Michael Huber das VermögensZentrum in Deutschland sechs Jahre nach dem Start in München noch immer in der Aufbauphase: »Im Gegensatz zu den Deutschen zeigen die Schweizer weitaus mehr Bereitschaft, für eine Dienstleistung Geld zu zahlen.« Auch die Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg könnte sich mehr Resonanz vorstellen. »Wir haben zwar rund 600 Anlage- und Baufinanzierungsberatungen pro Jahr, aber gemessen am eigentlichen Bedarf, könnten es noch viel mehr sein«, sagt Peter Grieble, der die Finanzberatung koordiniert.

Eine neutrale Beratung macht sich bezahlt, dennoch dümpelt die Nachfrage dahin. »Das liegt wohl daran, dass es die Verbraucher nicht gewohnt sind, für eine Beratung überhaupt zu zahlen«, sagt Grieble. Überdies werden, so der Finanzexperte, die Einsparpotenziale bei Geldanlage und Finanzierung unterschätzt. Dass dieser Irrtum eher zementiert als aufgeweicht wird, zeigen nicht nur die stetig steigenden Verkaufszahlen der Finanzvertriebe. Dietmar Vogelsang, Honorarberater und Gutachter für gerichtliche Streitfälle, sieht bei der Honorarberatung derzeit sogar einen rückläufigen Trend: »Die vorbeugende Beratung macht momentan nur ein bis zwei Prozent unseres Geschäfts aus.« Dafür verbucht Vogelsang ein hohes Wachstum bei der Nachfrage nach Gerichtsgutachten – auch weil es aufgrund fehlender Beratung im Vorfeld immer öfter zwischen Anlegern und Finanzanbietern Streit um die Haftung bei falschen Anlageentscheidungen gebe.

 
Leser-Kommentare
    • Sigip
    • 08.08.2006 um 22:28 Uhr

    Anleger sollten sich vor allen Dingen selber schlau machen.

    Es ist ein Unding, den Menschen den privaten Vermögensaufbau zur Alterssicherung zuzumuten, sie dafür aber in keinster Weise auszubilden.

    Wir haben eine Website erstellt, in der jeder kostenlos fundamentales Wissen und fundamentale Informationen zu allen Aspekten der Geldanlage abfragen kann. Keine Anlageberatung!

    Aktienclub Leer

    [ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]

  1. Tja, da schlägt sie wieder zu, unsere kognitive Prägung. Da empfinden wir das Honorar für eine Beratung als sofort spürbaren Verlust, während das dicke Ende einer Versicherung oder einer Finanzierung ja noch in weiter Ferne liegt. Dieses Verhalten wird von einer ganzen Industrie für den Absatz provisionsträchtiger Verträge genutzt, die dem Kunden heute keine sichtbaren Kosten verursachen. Das auf diese Weise das Versicherungskonto oder der Bausparvertrag mit einem, durch die Provisionszahlung verursachten, dicken Minus beginnt, wird aufgrund mangelnder gesetzlicher Transparenzvorschriften wohlweislich verschwiegen. Aber gesunder Menschenverstand und einfache Grundrechenarten lassen sich nicht per Dekret verordnen. Wer nicht aus seinen Fehlern lernt, und profunden, wenn auch kostenpflichtigen, Rat ignoriert, wird arm bleiben.

  2. Der dritte Weg

    Ich begrüße die Absicht, Transparenz in den Finanzdienstleistungsmarkt zu bringen, und in einigen Punkten teile ich die Meinung des Autors.

    Der Artikel wird jedoch der komplexen Realität nicht gerecht, wenn er behauptet, nur unabhängige Finanzberatung auf Honorarbasis könne Menschen bedarfsgerechte Lösungen für ihre finanziellen Fragestellungen bieten.
    Es entsteht der Eindruck, es gäbe nur „AWD&Co“ - die Bösen - auf der einen Seite und Honorarberatung - die Guten - auf der einen Seite.
    Aber es gibt noch einen dritten Weg.

    Indem die Plansecur auf eine Stufe gestellt wird mit „AWD&Co“, wird verkannt, dass auch eine Beratung, die über Provisionen und Ausgabeaufschläge finanziert wird, für die Kunden nützlich sein kann.

    Worin besteht der Unterschied zwischen Plansecur und den Strukturvertrieben ( so werden die in dem Artikel erwähnten Gesellschaften vielfach genannt)?

    Ich beziehe mich auf Aussagen des Bundes der Versicherten und dem WISO Versicherungsberater zu Strukturvertrieben, die ich z. T. zitiere.

    Beratergewinnung
    Strukturvertrieb (SV): Jeder kann Berater werden. Es wird mit attraktiven Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten gelockt und suggeriert, jeder könne schnell reich werden, wenn er will und alles Erforderliche tut, um das zu erreichen.
    Ein sehr hoher Anteil der Berater versucht nebenberuflich sein Glück.
    Plansecur (PS): Durch einen mehrstufigen Prozess des gegenseitigen Kennenlernens wird sichergestellt, dass nur solche Berater für Plansecur tätig werden, die sich mit der Plansecur-Philosophie identifizieren. Es wird ganz klar gesagt, dass der Einstieg zwei harte Jahre bedeutet. Die Möglichkeiten, finanziellen Reichtum zu erzielen sind begrenzt. Dafür bieten sich aber gute Aussichten auf immateriellen Reichtum, z. B. durch eine erfüllende berufliche Tätigkeit und Entwicklung von wertvollen menschlichen Beziehungen.
    Plansecur beschäftigt keine „Feierabendvertreter“.

    Berufseinstieg
    SV: „Der Neue wird überredet, die Namen und Adressen von Freunden und Verwandten herauszurücken. Diese werden dann von ihm und einem Berater (Betreuer) aufgesucht um dort … Abschlüsse zu tätigen.“. Es besteht die Gefahr, dass bestehende Vertrauensverhältnisse ausgenutzt werden.
    PS: Es bleibt dem neuen Berater selbst überlassen, welche Zugangwege zu potentiellen Kunden er beschreitet. Es gibt viele Berater, bei denen Bekannte sich erst in einer späteren Phase beraten lassen. Auch bei mir kamen die ersten Kunden über die Akquise von Fremdpersonen sowie über erfahrene Beraterkollegen, die mir beim Einstieg geholfen haben, indem sie mir Beratungsinteressenten abgetreten haben.

    Organisation
    SV: „Ein Strukturvertrieb heißt deshalb so, weil seine Mitarbeiter in einer hierarchischen Struktur arbeiten und Provisionen anhand vorgegebener Schlüssel in dieser Struktur verteilt werden. Die Strukkis müssen einen guten Teil dieser Provision abgeben – eben an die über ihnen stehenden Mitglieder der Struktur, Sie alle wollen abkassieren – und das bezahlt der Kunde.“ Laut Studienwerk „Fachberater/in Finanzdienstleistungen (IHK)“ der Bankakademie gibt es in Strukturvertrieben bis zu 7 Hierarchieebenen.
    PS: Plansecur-Berater arbeiten ohne Hierarchie in Teams mit gleichberechtigten Partnern zusammen, wo lediglich der Teamleiter für seine Teamleitertätigkeit einen Teil der Provision erhält.

    Verkaufsvorgaben
    SV: Ziele werden von oben nach unten vorgegeben, z. T. werden Verkaufsvorgaben für einzelne Produkte gemacht. Dadurch entsteht Verkaufsdruck.
    PS: Die Planung erfolgt von unten nach oben. Das Unternehmensziel ergibt sich aus der Summe der Ziele, die die Berater für sich persönlich planen.

    Schulung / Beratungsqualität
    SV: „Vielfach genügen einige wenige Tage Schulung, bevor die neuen Vermittler auf die Kunden losgelassen werden. In diesen Schulungen stehen dann meist auch kaum Produkte wie Versicherungen oder Investmentfonds im Vordergrund, sondern psychologische Verkaufstechniken“
    PS: Die Schulung baut auf dem Studienwerk „Fachberater/in für Finanzdienstleistungen (IHK)“ auf und schließt mit einer internen Zertifizierung ab. Der Schulungsumfang würde auch bei der IHK für die Zulassung zu einer IHK-Prüfung anerkannt.
    Die Qualität der aus der Beratung hervorgehenden Lösungsvorschläge ist zudem durch die Teamarbeit sichergestellt. Jeder ganzheitliche Vorschlag wird anonymisiert in dem Team, das sich aus Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammensetzt, besprochen und optimiert.

    Unabhängigkeit
    SV: Einige Strukturvertriebe gehören zu einer Bank oder einem Versicherungskonzern, so dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie deren Interessen vor die Kundeninteressen stellen
    Selbst wo das nicht der Fall ist, hat er Berater aufgrund der zuvor beschriebenen Randbedingungen nicht die Freiheit, dem Kunden die Lösungen vorzuschlagen, die dessen Bedürfnissen am besten entsprechen.
    PS: Die Mehrheit der Plansecur gehört den Gesellschaftern, die selbst Berater sind. Durch die rechtliche Unternehmenskonstruktion ist sichergestellt, dass Plansecur nicht aufgekauft werden kann und die „Grundsätze verantwortungsvoller Vermögensberatung“ an denen sich Plansecur-Berater orientieren, dauerhaften Bestand haben.
    Aufgrund der idealen Rahmenbedingungen hat ein Plansecur-Berater die Freiheit, sich bei der Beratung von seinem persönlichen Wertesystem leiten zu lassen. Er kann die Idee, Menschen und ihr Vermögen in den Mittelpunkt seines beruflichen Denkens und Handelns zu stellen, wirklich leben.
    Theoretisch ist es möglich, dass auch ein Plansecur-Berater nur an seine Eigeninteressen denkt. Aber in der Praxis würde ein „Geldgeier“ schon in der Phase der Beratergewinnung erkennen, dass er als Plansecur-Berater nicht satt würde und sich von dem Reichtum, der bei Strukturvertrieben winkt, verleiten lassen, dort einzusteigen, statt bei Plansecur.

    So viel zur Abgrenzung der Plansecur von Strukturvertrieben.

    Dass Hononarberater – ebenso wie die Plansecur - gute Dienstleistungen bieten können, ist unbestritten.
    Aber wie bei allen Dingen auf dieser Welt gibt es Vor- und Nachteile.

    Die Rechenbeispiele des Artikels, die auf den Vorteil des Honorarberaters hinauslaufen, gehen offensichtlich von dem souveränen Bürger aus, der die Struktur seiner Grundabsicherung ohne Beratung bereits optimiert hat, also weder über- noch unterversichert ist und der seinen Vermögensaufbau ebenfalls selbstständig unter Berücksichtigung seiner kurz-, mittel- und langfristigen Ziele sowie seiner Ertragserwartung und Risikoeinstellung passend strukturiert hat.
    Wenn dieser Bürger für ein isoliertes Thema von einer Verbraucherzentrale eine Beratung für 120,- bis 160.- Euro erhält, kann das ein empfehlenswerter Weg sein.
    Es fragt sich jedoch, ob er nicht so kompetent ist, dass er auf diese Beratung ganz verzichten kann.

    Der typischen Plansecur-Klientel geht es in der Anfangsphase der Geschäftbeziehung nicht um einen Tipp für ein einzelnes Finanzprodukt.
    Angesichts der Undurchsichtigkeit von Finanzprodukten und Rahmenbedingungen hat der Kunde den Wunsch, von Fachleuten Unterstützung bei der Einschätzung der eigenen Situation zu bekommen.
    Es geht um Wünsche/Ziele, Realisierbarkeit, Handlungsalternativen, Gestaltung.
    Auch ein Einzelthema, sei es eine Hausfinanzierung, eine Geldanlage oder eine Maßnahme zur Altersvorsorge, kann nur dann optimal behandelt werden, wenn der Gesamtzusammenhang bekannt ist.

    Eine solche Beratung ist zeitintensiv und kann mit 120,- bis 160,- Euro nicht finanziert werden.

    Der Zeitaufwand entspricht in etwa dem, den der Honorarberater „VermögensZentrum“ in dem Artikel erwähnt.

    Für professionelle Honorarberater gilt: „Bevorzugte Zielgruppe der dünn gesäten Honorarberater sind gehobene Privatkunden, die für eine umfassende Finanzplanung oft mehrere tausend Euro ausgeben.“

    Plansecur-Berater bieten auch Kunden mit mittlerem Einkommen eine zeitaufwendige ganzheitliche Beratung an, für die nicht mehrere Tausend Euro ausgegeben werden müssen, sondern die über Provisionen/Ausgabeaufschläge bezahlt wird.
    Auch bei Versicherungen/Banken müssen Provisionen/Ausgabeaufschläge bezahlt werden, ohne dafür eine umfassende, geschweige denn unabhängige Beratung zu erhalten.

    Diese Form der Honorierung ist weder etwas Unanständiges, noch verschweige ich diesen Tatbestand meinen Kunden.
    Entscheidend ist die Leistung, die ich als Gegenwert erbringe und der Nutzen, den der Kunde daraus zieht.
    Im Erstgespräch wird sehr offen über diese Zusammenhänge gesprochen und erst wenn beide Seiten überzeugt sind, dass die Erwartungen erfüllt werden können, erfolgt die Vereinbarung der Zusammenarbeit und der Einstieg in die Beratung.

    Plansecur arbeitet mit Produktpartnern zusammen, die nicht die immer die billigsten sind, die aber zu der Gruppe der renommierten, leistungsfähigen Gesellschaften gehören.

    Die fehlende Möglichkeit, in jeder Situation den billigsten Anbieter vermitteln zu können, ist – isoliert betrachtet – sicherlich ein Nachteil gegenüber Honorarberatern.
    Aber dieser Nachteil wird überkompensiert durch den unschätzbaren Vorteil der beziehungsorientierten Geschäftsbeziehungen.
    Die Plansecur ist bekannt für guten Service, niedrige Stornoquote und die Möglichkeit bei Streitfällen Interessen des Kunden durchzusetzen.
    Dies wäre nicht möglich bei ständig wechselnden Partnerschaften, die sich nur an der Höhe der Beiträge orientieren.

    Die Kunden der Plansecur möchten in der Regel eine dauerhafte Beziehung zu dem Berater ihres Vertrauens unterhalten.
    Durch den langjährigen Kontakt kann der Berater in jeder Situation angemessene Ratschläge geben.
    Wie sieht bei Honorarberatern der Folgeservice aus?
    Wie werden dort die Kunden dauerhaft betreut?
    Ist die Betreuungsleistung in dem ursprünglichen Honorar mit abgedeckt oder wird jede Beratung neu berechnet?

    Fazit

    Einzelne Banken oder Versicherungen, auf die der Artikel nicht eingeht, können naturgemäß nicht unabhängig beraten.
    Strukturvertriebe bezeichnen sich als unabhängig, sind es aber nicht.
    Für Kunden, die eine unabhängige Beratung wünschen, bieten sich Honorarberater und Plansecurberater (sowie Berater von möglichen weiteren Finanzdienstleistern, die nach gleichen Prinzipien arbeiten) an.
    Ihnen sei empfohlen, den Gespräch mit diesen Beratern zu suchen, um dann zu entscheiden, welche Form der Beratung ihren Vorstellungen besser entspricht.
    Ob so oder so, von der unabhängigen Beratung werden sie mit Sicherheit profitieren.

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    Hier empfiehlt ein überzeugter Plansecur-Mitarbeiter Plansecur?

    Natürlich ist Plansecur ein Strukturvertrieb wie die anderen im Artikel genannten "Finanzoptimierer".
    Natürlich leben die Plansecur-Berater von ihren Provisionen und schauen bei ihren Abschlüssen auf die Provisionen, auf das Optimieren der eigenen Finanzen.
    Natürlich gaukelt Plansecur seinen Neu-Beratern zunächst tolle Gewinnaussichten vor, die leider viele nicht erreichen, weil sie nicht taff genug sind - man muss nun mal abzocken können - und daher aufgeben (müssen), oft mit fatalen Folgen für die Familien.

    Plansecur hat ein Erfolgsmodell: christliches Mäntelchen! Damit fischt es sich gut in wohlhabenden oder vermögenden christlichen Kreisen. Denn christliche Kreise sind oftmals wohlhabend... Der frühere Oberpirat der Bonnfinanz, Klaus Dieter Trayser, hat die Flagge der christlichen Seefahrt aufgezogen; die Regeln sind weiterhin die aus "Fluch der Karibik" bekannten. Und er suchte seine Mitsegler gerne unter enttäuschten oder abgehalfterten Bank-Vorständen (mit christlichem "Gemeinde-"Hintergrund) kleiner zur Fusion gedrängter Banken; oder unter enttäuschten Kirchenmitarbeitern, Diakonen etc. - auch Pfarrern. Alle immer aktiv in der christlichen Gemeindearbeit und damit direkt an der Quelle dankbarer Hilfesuchenden, die ihr Geld doch nicht den bösen Strukkis, sondern den ethisch hochstehenden Plasecurern aufdrängen.

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    Natürlich leben die Plansecur-Berater von ihren Provisionen und schauen bei ihren Abschlüssen auf die Provisionen, auf das Optimieren der eigenen Finanzen.
    Natürlich gaukelt Plansecur seinen Neu-Beratern zunächst tolle Gewinnaussichten vor, die leider viele nicht erreichen, weil sie nicht taff genug sind - man muss nun mal abzocken können - und daher aufgeben (müssen), oft mit fatalen Folgen für die Familien.

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  3. Hier empfiehlt ein überzeugter Plansecur-Mitarbeiter Plansecur?

    Natürlich ist Plansecur ein Strukturvertrieb wie die anderen im Artikel genannten "Finanzoptimierer".
    Natürlich leben die Plansecur-Berater von ihren Provisionen und schauen bei ihren Abschlüssen auf die Provisionen, auf das Optimieren der eigenen Finanzen.
    Natürlich gaukelt Plansecur seinen Neu-Beratern zunächst tolle Gewinnaussichten vor, die leider viele nicht erreichen, weil sie nicht taff genug sind - man muss nun mal abzocken können - und daher aufgeben (müssen), oft mit fatalen Folgen für die Familien.

    Plansecur hat ein Erfolgsmodell: christliches Mäntelchen! Damit fischt es sich gut in wohlhabenden oder vermögenden christlichen Kreisen. Denn christliche Kreise sind oftmals wohlhabend... Der frühere Oberpirat der Bonnfinanz, Klaus Dieter Trayser, hat die Flagge der christlichen Seefahrt aufgezogen; die Regeln sind weiterhin die aus "Fluch der Karibik" bekannten. Und er suchte seine Mitsegler gerne unter enttäuschten oder abgehalfterten Bank-Vorständen (mit christlichem "Gemeinde-"Hintergrund) kleiner zur Fusion gedrängter Banken; oder unter enttäuschten Kirchenmitarbeitern, Diakonen etc. - auch Pfarrern. Alle immer aktiv in der christlichen Gemeindearbeit und damit direkt an der Quelle dankbarer Hilfesuchenden, die ihr Geld doch nicht den bösen Strukkis, sondern den ethisch hochstehenden Plasecurern aufdrängen.

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