Mobilfunk Spröde Kürzel
Kleines Lexikon der Mobilfunkwelt
DSL steht für Digital Subscriber Line. Die schnellen Zugänge zum Internet basieren auf den herkömmlichen Kupferleitungen.
VoIP ist die Kurzform von Voice over Internet Protocol. Die Technik macht es möglich, nicht nur Daten, sondern auch Sprache via Internet zu transportieren. Das funktioniert mit einer entsprechenden Software am PC, über spezielle Telefone oder mit herkömmlichen Geräten, die an eine Art Adapter angeschlossen werden. Voraussetzung ist ein DSL-Anschluss.
Bluetooth ist ein Standard für die drahtlose Vernetzung von Geräten über eine kurze Distanz.
Wlan steht für Wireless Local Area Network. Das ist ein lokales Funknetzwerk, das eine kabellose Übertragung in einem Umkreis von 30 bis 100 Metern erlaubt. Danach münden die Bits und Bytes im Festnetz. Wlans dürfen von jedermann eingerichtet werden. Zunächst dienten sie nur als drahtloser Zugang zum Internet. Inzwischen kann man darüber auch telefonieren. Wlans sind heute bereits in vielen privaten Haushalten zu finden. In der Öffentlichkeit werden Wlan-Zugänge oft als Hotspots bezeichnet. So genannte Public Wlans sind Hotspots, die vom Anbieter in der Regel gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden. Es gibt aber Open Wlans, deren Betreiber auf Gebühren verzichten.
Wimax heißt in Langform Worldwide Interoperability for Microwave Access. Wimax kann – theoretisch – über eine Strecke von 50 Kilometern funken. In der Praxis reicht es meist nicht so weit. Dennoch ist der Radius von Wimax bedeutend größer als der von Wlans. Für den Betrieb der neuen Technik braucht man eine Lizenz.
GSM, also Global System for Mobile Communication, ist ein weltweit verbreiteter digitaler Mobilfunkstandard, über den die Mehrheit aller Handybesitzer telefoniert. In Deutschland gibt es vier Betreiber (T-Mobile, Vodafone, E-Plus und 02), deren Netze nahezu flächendeckend ausgebaut sind.
UMTS, Universal Mobile Telecommunication System, wurde für das multimediale Zeitalter konzipiert und kann auch Musik, Bilder und Videos übertragen. Mit HSDPA gibt es eine Erweiterung, die den Datentransport weiter beschleunigt.
Dual-Phones bilden die Brücke zwischen GSM, UMTS, VoIP, Wlans und demnächst auch Wimax. Sie beherrschen verschiedene Standards, sodass sie sowohl in den lokalen Funkzellen als auch in den flächendeckenden Mobilfunknetzen funktionieren. lüt
Zum Thema:
Alle Macht dem Kabel - das totgesagte Festnetz lebt wieder auf»
- Datum 13.11.2006 - 02:59 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 03.08.2006
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