Naturgewalt Ein Sturm wird kommen
Jetzt beginnt die Hochsaison der tropischen Wirbelstürme. Jedes Jahr wird die Lage bedrohlicher. Das National Hurricane Center in Miami hält Ausschau nach der nächsten Naturkatastrophe.
An diesem Morgen lebt Emilia noch. Ein wenig geschwächt, zieht sie mit 56 Kilometern in der Stunde an der Westküste Baja Californias, Mexiko, entlang. Jack Beven steht im Vorhersageraum des National Hurricane Center in Miami. Er hat Frühschicht. Sein Gesicht ist blass, die Augen sind gerötet. Beven hält einen Telefonhörer in der Hand und spricht eindringlich in ihn hinein. Er redet mit den mexikanischen Behörden. Emilia hat noch immer die Kraft, ihre Küste zu verwüsten. Vor wenigen Tagen war Emilia noch ein tropischer Wirbelsturm, inzwischen ist sie eine »tropische Depression«. Das heißt, sie erreicht nur noch eine Windgeschwindigkeit von weniger als 62 Stundenkilometern. Beven legt den Hörer auf. »Emilia kann schnell sterben«, sagt er. Oder auch nicht. »Manchmal kommen sie zurück.« Wirbelstürme, die Klima-Untoten.
Jack Beven ist Hurrikan-Deuter, er versucht die Stürme zu lesen, ihre nächste Bewegung vorherzuahnen, ihre Charaktere zu verstehen. Er redet über Wirbelstürme wie über Menschen, sie tragen Namen, haben komplizierte Persönlichkeiten, machen selten das, was man denkt, und sie werden immer mehr. Sie haben es sogar geschafft, die Hurrikan-Spezialisten gegeneinander aufzubringen. Die streiten nun darüber, ob die Zunahme der Stürme eine Folge des Klimawandels sei oder nicht.
Auf dem Satellitenbildschirm vor sich betrachtet Beven Emilia. Ihre Überreste sehen aus wie ein zerfetztes Wolkenfeld. »Ugly system!«, sagt Beven leise in Richtung des Monitors. Hässliches Ding. Mehrmals hatte Beven Emilia schon fast für tot erklärt, vor ein paar Tagen sah es zum Beispiel so aus, als sei sie am Ende. Eine vertikale Windscherung drohte sie zu zerreißen, doch Emilia erholte sich wieder und brachte Baja California heftigen Sturm und Regen. »Sie hat uns verrückt gemacht«, sagt Beven und schaltet um auf einen anderen Satellitenausschnitt. Er zeigt auf ein weiteres unförmiges Wolkenfeld. Das ist Daniel. Er war bis vor kurzem ein Hurrikan der Kategorie 4 mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 241 Kilometern in der Stunde. Kurz hatte es so ausgesehen, als bedrohe er Hawaii. Nun ziehen Emilia und Daniel in kältere Gewässer, ihrem baldigen Tod entgegen.
Wenn Beven von seinem Schreibtisch aufblickt, sieht er auf eine graue dicke Betonwand. Fenster gibt es nicht im Vorhersageraum, und auch die Toiletten sind tornadosicher. Im vergangenen Jahr, als Katrina und Rita in Florida wüteten, flüchteten die Familien der Mitarbeiter ins Center und schliefen auf dem Boden im Korridor. Bald könnte es wieder so weit sein: August und September ist Hurrikan-Hauptsaison.
Dann verwandelt sich das Center in ein TV-Studio. Und Jack Beven kann von seinem Computer aus den Nacken seines Chefs betrachten. Der wird dann vor einem riesigen Bildschirm stehen, um den Journalisten den Weg des jeweiligen Hurrikans zu erklären. Diese Art Bildschirm wurden für die TV-Kameras aufgestellt, eine Kulisse aus der Zeit, als man noch um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ringen musste. Das ist vorbei, seit im vergangenen Jahr Millionen Fernsehzuschauer live dabei zuschauten, wie Hurrikan Katrina New Orleans überflutete und wie verzweifelte Menschen in einem Sportstadion um ihr Leben fürchteten.
Seit zehn Jahren steigt die Zahl der Wirbelstürme im Atlantik und in der Karibik. 2005 war Hurrikan-Rekordjahr mit 28 tropischen Stürmen, woraus sich 15 zu Hurrikans entwickelten, 7 davon mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 Stundenkilometern. Hurrikans werden in fünf Kategorien eingeteilt, schon die schwächsten ab 118 Stundenkilometern können Küstenstraßen überfluten und Häuser demolieren. Hurrikans der Kategorie5 wie Katrina bringen Gebäude zum Einsturz, entwurzeln Bäume, überfluten alles, was nur 4,5 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Allein Katrina tötete mehr als 1800 Menschen in den USA und in der Karibik. Aber auch ein tropischer Sturm wie Emilia, die auf ihrem Höhepunkt 111 Kilometer in der Stunde erreichte, kann überschwemmen, zerstören, vernichten. Für dieses Jahr haben die Hurrikan-Spezialisten sechzehn Stürme vorhergesagt, davon acht bis zehn Hurrikans und davon vier bis sechs starke. Wieder überdurchschnittlich viele.
Es ist halb neun am Vormittag. Jack Beven wartet auf die Satellitendaten, die ihm sagen, ob sich irgendwo ein kleiner Wirbel, eine kleine Zirkulation gebildet hat, und er wartet auf Neues von Emilia. Die Daten kommen von den Mitarbeitern am anderen Ende des Raumes. Sie wachen über Region 4, die von Westafrika bis fast zur Datumsgrenze reicht, vom Äquator bis zum 50. Breitengrad. Beven und die anderen machen Hurrikan-Vorhersagen für 26 Länder, unter anderem für Kuba. »Wir können besser miteinander reden als unsere Regierungen«, sagt Beven. In anderen Regionen herrscht Misstrauen. Japan, Taiwan und China treffen jeweils ihre eigenen Vorhersagen für ein und denselben Sturm. Falsche Einschätzungen wären zu gefährlich, könnten diplomatische Krisen auslösen. Stürme sind Politik.
Jack Beven bereitet seine Vorhersage für Emilia vor, alle sechs Stunden wird sie aktualisiert. Er schiebt sein Kinn nach vorn und presst seine Handflächen auf die Oberschenkel. Wenn er läuft, bleibt sein Oberkörper steif. Er geht nicht, er wuchtet seinen Körper durch den Raum. »Der Druck ist hoch«, sagt er. Seine Vorhersagen können darüber bestimmen, ob ein Gebiet evakuiert wird oder nicht, er entscheidet mit über Leben und Tod.
Manchmal kann Beven auf seinem Bildschirm verfolgen, wie sich ein Hurrikan auf eine Gegend zubewegt, in der seine Familie und Freunde leben. Wie letztes Jahr bei Katrina. Beven wurde in New Orleans geboren, seine Eltern wohnen in Baton Rouge. »Das ist nervenaufreibend, aber man muss es wegdrücken.« Ab und zu macht er auch Fehler, deutet die Bewegung eines Hurrikans falsch oder unterschätzt seine Stärke. Bei Katrina hatte er nicht vorausgesehen, dass sie so weit nach Süden ziehen würde. Deshalb unterschreiben alle Hurrikan-Spezialisten die Vorhersagen mit ihrem Namen. »Damit die Menschen wissen, auf wen sie schimpfen sollen.«
Beven legt ein paar Blätter vor sich, er vergleicht die aktuellen Satellitenangaben, gibt in den Computer Daten ein, die er von Bojen, Schiffen und Flugzeugen über Position, Windgeschwindigkeit, Luftdruck, Wassertemperatur und Windrichtung bekommen hat. Anhand von Modellen berechnet der Computer den möglichen Weg und die Stärke eines Sturmes. An guten Tagen kommen die Modelle alle zu einem ähnlichen Ergebnis, an schlechten deutet jedes in eine andere Richtung. Für welches Modell entscheidet sich Beven dann? »Erfahrung«, antwortet er. Die Modelle haben einen bestimmten Ruf. Manche gelten als konservativ, andere tendieren dazu, die Gefahr überzubewerten.
Den Weg eines Hurrikans kann man inzwischen gut vorhersagen, das Problem ist, seine zukünftige Stärke zu erahnen. Dazu müsste man im Inneren des Sturmes forschen. Ein Geheimnis bleibt auch, wie sich Hurrikans eigentlich bilden. Beven sagt, man wisse nur, was ein Hurrikan brauche, um sich zu entwickeln: Wassertemperaturen über 26 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, ein Tiefdruckgebiet und Wind, der mit gleicher Geschwindigkeit aus der gleichen Richtung weht. Beven wendet sich wieder seinem Bildschirm zu, darauf kämpft Emilia gegen die kalten Wassermassen des Pazifiks. Er schaut ihr ein wenig beim Sterben zu.
Ein paar Kilometer von Beven entfernt sitzt Jason Dunion im Atlantic Oceanographic and Meteorological Laboratory vor einem anderen Bildschirm. Er ist 35 und arbeitet für die Hurricane Research Division. Dunion macht keine Vorhersagen, er ist Hurrikan-Psychologe. »Wir erforschen, wie die Stürme ticken«, sagt er. Vor zwei Jahren gelang es ihm, ein wenig tiefer in die Seele der Hurrikans einzudringen. Dunion hat herausgefunden, dass sie die staubige Sahara-Luftschicht aus Afrika überhaupt nicht mögen: zu trocken und ungünstige Windscherung.
Er startet ein Computermodell; darauf killt eine rote Sahara-Luftschicht, die über den Atlantik zieht, gerade einen blauen Wirbelsturm. Ein Kollege und er waren die Ersten, die entdeckten, dass die Sahara-Luftschicht wie ein Hurrikan-Hemmer wirkt. Aber Wirbelstürme sind komplexe Persönlichkeiten, vollständig werde man sie wohl nie ergründen, meint Dunion. Vielleicht sei es möglich, sie irgendwann ein wenig zu beeinflussen, mit Hilfe der Sahara-Luftschicht ihre Richtung zu verändern. Das hieße, man könnte Stürme in bestimmte Länder lenken. Dunion hält inne, erschrocken, sieht aus dem Fenster. Sein Blick fällt auf Palmen, türkisfarbenes Meer, ein paar Surfer. Das Laboratorium liegt am Strand von Virginia Key, einer Insel vor Miami. Es wird von einem Tümpel umschlossen, darin lebt ein Alligator.
Dunion wohnt in einem Vorort Miamis. Vergangenes Jahr fällte Katrina alle Bäume seines Gartens, dann kam Wilma und nahm auch das Dach mit. Die Versicherung für sein Haus ist um 25 Prozent gestiegen, er zahlt jetzt 5000 Dollar im Jahr. »Ich muss hier arbeiten«, sagt er. Wenn ein Hurrikan Miami trifft, droht das Laboratorium als eines der Ersten zu versinken. Wenn es so weit ist, wird er zu seinen Kollegen ins Hurrikan-Zentrum umziehen.
Neun Monate im Jahr ist Florida ein Paradies – bis zur Hurrikan-Saison
Dort steht Jack Beven vor einer beeindruckenden Zahl von Telefonen: schwarze, blaue, beigefarbene, mit und ohne Tasten. Gleich wird Beven wie jeden Tag um 12 Uhr zum Hörer des beigefarbenen greifen. »Hurricane Hotline« steht darauf. Mister Beven, wie halten es Menschen aus, ständig im Zentrum der Gefahr zu leben? Florida ist der gefährdetste Bundesstaat, die Küste ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt. »Neun Monate im Jahr ist das hier das Paradies, da akzeptiert man drei Monate Hurrikan-Risiko«, sagt Beven.
Alles sei eine Frage der Vorbereitung. Beven nagelt dann Sperrholz vor seine Fenster, hat immer einen Vorrat an Wasserkanistern und Batterien im Haus. Andere Kollegen lagern Fertiggerichte im Keller oder schenken sich batteriebetriebene Fernseher zum Geburtstag. Bevens Eltern haben ein Haus an der Küste Alabamas. Ivan zerstörte es, sie bauten es wieder auf. Katrina zerstörte es wieder. Nun stellen sie nur noch Secondhandmöbel in die Zimmer.
Es ist zwölf. Beven greift zum beigefarbenen Hörer. Auf der anderen Seite meldet sich ein Mann vom Hydrometeorological Prediction Center bei Washington. Die Hurrikan-Gemeinschaft berät. »Tropics are pretty quiet today«, sagt Beven. Alles ist ruhig. Die Reste von Hurrikan Daniel verschwinden in Richtung Datumsgrenze. Emilia wird immer schwächer. Sonst kann er an diesem Vormittag nichts weiter Verdächtiges entdecken. Der Mann aus Washington sagt: »Freuen wir uns! Es wird bald schlimm genug.«
Im vergangenen Jahr sind zwei Studien erschienen, die beide zu dem Schluss kamen, dass die globale Erwärmung, der Anstieg der Meerestemperatur dazu führen, dass Wirbelstürme stärker werden. Jack Beven zögert. Sensible Materie. Da müsse man mit seinem Kollegen Christopher Landsea reden.
Durch einen langen dunklen Korridor führt der Weg zu Landseas Büro, er empfängt im Zentrum eines Papierberges. Blätter und Akten haben seine Familienfotos umzingelt und in den Hintergrund gedrängt. Landseas Antwort auf die beiden Studien ist gerade in der Zeitschrift Science erschienen.
Die Hurrikan-Spezialisten haben sich in zwei Lager gespalten. Auf dem letzten Treffen der Sturmforscher in Kalifornien wurden Fragen an das Podium nur noch schriftlich zugelassen, weil sich die Gegner sonst persönlich angegriffen hätten. Landsea saß auf dem Podium. »Es war eine ziemlich harte Diskussion«, sagt er. Dass es immer wärmer wird, daran zweifeln nur noch wenige. Umstritten ist, wer die Schuld daran trägt, Mensch oder Natur und ob und wie sich das auf Hurrikans auswirkt. Landsea legt seinen Artikel vor sich auf den Tisch. Darin widerspricht er seinen Kollegen. »Hurrikans werden erst seit etwa hundert Jahren erforscht«, sagt er. Satelliten gebe es erst seit den sechziger Jahren, auch Flugzeuge flögen erst seit dem Zweiten Weltkrieg in die Stürme. Landsea macht eine Pause. Das heiße, es existierten zu wenig und zu schlechte Vergleichsdaten, um ganz sicher sagen zu können, dass die Intensität der Stürme zunimmt. »Die vierziger und fünfziger Jahre waren auch eine sehr hurrikanstarke Zeit«, sagt er.
Die schönsten Stürme sind die tödlichsten
Und Christopher Landsea ist ein wenig abergläubig. Jedes Jahr gibt er eine Hurrikan-Bitt-Party. Da stehen die Forscher dann um Landseas Swimmingpool herum, trinken Mojitos und hoffen, dass die Hurrikane Mitleid haben und wegbleiben.
Jack Beven ist inzwischen zu Burger King gefahren und schlingt einen Crispy Chicken Burger hinunter. Er ist jetzt 44, und vor kurzem hat er bemerkt, dass sein Hemd beginnt, über dem Bauch zu spannen. Für Sport bleibt keine Zeit. Es wirkt, als würden die Stürme das Leben der Hurrikan-Forscher regieren. Beven schaut abends nach der Arbeit und morgens gleich nach dem Aufwachen im Internet, wie es ihnen geht. Um zu entspannen, müsste er alle Verbindungen abbrechen.
Beven führt eine Beziehung mit den Stürmen, auch wenn er das nie so sagen würde. Und sie hält schon eine ganze Weile. »Wenn es in Louisiana Vulkane gegeben hätte, dann hätte ich mich für Vulkane interessiert.« Es gab in seiner Kindheit aber nur Wirbelstürme. »Manche sind sehr schön«, sagt er, »sie haben ein gut definiertes Auge mit wohl geformten Gewitterwolken drum herum. Aber die Schönsten sind auch die Tödlichsten.« Andere sehen sie als Feinde. Einer der Katastrophenmanager hat sie einmal als »tropische Terroristen« bezeichnet. Irgendwie kann man sich nicht vorstellen, dass Beven je so über sie reden würde. Er bemüht sich, sie zu verstehen, um noch bessere Vorhersagen zu treffen. Wenn er auf dem Satellitenbild etwas sieht, das ihm verdächtig erscheint, überquert er den Flur des Vorhersageraumes und sagt den Kollegen, die die hurricane hunters koordinieren, dass sie sich bereitmachen sollen.
Wenig später starten die Hurrikan-Jäger von der Air Force-Basis in Mississippi, fliegen durch den Hurrikan hindurch und messen Temperatur, Druck, Windstärke. Alle zehn Minuten werden die Daten ans Center gesendet, sie erhöhen die Präzision der Vorhersage um 25 Prozent. Nur die Amerikaner können sich diese Flüge auf Routinebasis leisten.
Im Vorhersageraum eilt Beven von Bildschirm zu Bildschirm. Gleich muss er die nächste Vorhersage zu Emilia schreiben. Vielleicht wird es die letzte sein. Ein paar Gewitter sind noch übrig. »Nichts Aufregendes«, sagt er. Aber noch ist Emilia nicht gestorben. Beven überlässt es seinem Nachfolger, sie zu beerdigen. Ein paar Stunden später, 466 Kilometer westlich von Punta Eugenia, Baja California, ist nur noch ein kleines Tiefdruckgebiet von ihr geblieben. Es bewegt sich langsam westwärts, bevor es sich endgültig auflöst. Emilia ist tot.
Drei Tage später wird draußen im Atlantik Chris geboren.
- Datum 01.09.2008 - 15:04 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 10.08.2006 Nr. 33
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Zwei Bemerkungen :
Die erhöhten Schäden durch Hurricans sind vor allem auf veränderte Siedlungsgewohnheiten der Menschen zurückzuführen, die immer dichter an den Küsten bauen und somit bei starken Hurricanes extrem gefährdet sind.
Hinzu kommen natürlich die höheren $-Werte der Häuser und deren Inneneinrichtungen. Bei den großen Hurricanes sind bis zu 90 % der finanziellen Verluste an den Randstreifen der Küsten entstanden, dies auch wohl deshalb, weil Versicherungen bereit sind, solche Risiken versichern.
Zu Landsea : Landsea ist einer der anerkanntesten Hurrcicane Experten nicht nur in den USA. Er war zweimal Lead-Autor bei der UNO-Klimaorganisation des IPCC. Landsea sieht keinen Zusammenhang zwischen erhöhten globalen Temperaturen und derzeit vermehrtem Auftreten von Hurricanes.
Offenbar passt dies jedoch nicht ins Konzept der internationalen Klima-Experten des IPCC. Für den 4. Bericht des IPCC wurde Landsea auf ein Nebengebiet abgeschoben. Dafür wurde Trenberth, einer der führenden Leute des IPCC als Lead-Autor nominiert, der jedoch noch nie über Hurricanes publiziert hat. Trenberth bestätigte dann auch bei einem Vortrag in Harvard einen Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und vermehrten Hurricane-Auftreten unter Hinzufügung seiner Tätigkeit beim IPCC.
Landsea hat daraufhin unter Protest seine Mitarbeit beim IPCC aufgekündigt.
Das sollte man wissen, wenn über Hurricanes in den USA diskutiert wird.
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