Innere Sicherheit Mehr Kontrolle!

Innenminister Wolfgang Schäuble über die Terrorgefahr für Deutschland, zusätzliche Überwachung auch im Internet und das Existenzrecht Israels. Ein ZEIT-Interview

DIE ZEIT: Herr Minister, warum wir?

Wolfgang Schäuble : Die Frage muss lauten: Warum wir nicht? Ich habe immer gesagt: Wir sind Teil eines weltweiten Bedrohungsraums. Die Auseinandersetzung mit dem Terrorismus kennt keine Inseln der Seligen. Zum ersten Mal war jetzt ein Anschlag in Deutschland in der unmittelbaren Durchführungsphase. Wir haben schlicht Glück gehabt, dass die Sprengsätze nicht funktionierten. So nah war die terroristische Bedrohung noch nie.

ZEIT : Wie kann man künftigen Anschlägen vorbeugen?

Schäuble : Wir wissen seit geraumer Zeit, dass die Bedrohung zunehmend von kleinen autonomen Gruppen ausgeht, die man ex ante nicht erkennt. Wir müssen darum die Mittel der präventiven Beobachtung – etwa durch den Verfassungsschutz – verfeinern und verstärken. Darüber hinaus muss die Öffentlichkeit stärker sensibilisiert werden. Ich appelliere besonders an unsere muslimischen Mitbürger, nicht wegzusehen und keine falsch verstandene Solidarität mit gewaltbereiten jungen Leuten zu üben. Wir sind auf Informationen auch von jenen angewiesen, die nahe am Milieu dran sind.

ZEIT : Deutschland war im Libanon-Konflikt nicht beteiligt. Und doch werden wir wegen dieses Krieges angegriffen?

Schäuble : Das ist die im Moment vorherrschende Spekulation.

ZEIT : Wie soll man diese Logik verstehen?

Schäuble : Welche Logik hatte der 11. September? Es gab noch keinen Irak-Krieg, und George Bush war außenpolitisch eher zurückhaltend.

ZEIT : Wie erklären Sie sich die zunehmende Erregbarkeit bei manchen jungen Muslimen, die heute zu Taten bereit sind, die man vor wenigen Jahren noch für unvorstellbar gehalten hätte?

Schäuble : An den Londoner Attentatsplänen hat mich schockiert, dass sich offenbar in kürzester Zeit eine beachtliche Zahl von jungen Leuten so entwickelt hat, dass sie zu Selbstmordattentaten bereit sind. Verführbarkeit und Opferbereitschaft junger Leute wird durch geschickte Propaganda der ideologischen Scharfmacher erfolgreich missbraucht. Die schnellen und weltumfassenden Möglichkeiten moderner Kommunikation werden dabei als Instrument eingesetzt. Dass ein Karikaturenstreit in dänischen Zeitungen zu weltweiten Aufwallungen führt, hätte man vor zehn Jahren nicht erwartet. Ich will über einen populären Satellitenkanal wie al-Dschasira kein Urteil sprechen, aber die Bilder, die dort pausenlos gezeigt werden, schüren wahrscheinlich nicht Toleranz und Friedlichkeit. Und ich habe früh darauf hingewiesen: Je länger die Auseinandersetzung im Libanon andauert, desto größer ist die Gefahr, dass auch uns das betrifft.

ZEIT : In der Sicherheitsdebatte sagen jetzt die einen, weil die Fahndung erfolgreich war, brauchen wir nicht mehr Mittel für die Terrorismusbekämpfung. Die anderen halten dagegen, es ist damit bewiesen, wie stark wir gefährdet sind, also brauchen wir mehr Mittel.

Schäuble : Aus diesem Fahndungserfolg abzuleiten, wir brauchten nicht mehr zu tun, wäre unverantwortlich. Wo es sinnvoll ist, sollten zusätzliche Videokameras eingesetzt werden. Wir müssen die Kontrolle des Internets verstärken. Dafür brauchen wir mehr Experten mit entsprechenden Sprachkenntnissen. Wir müssen auch die Kontrollen bei der Bahn und die Luftsicherheitskontrollen intensivieren. Insofern müssen wir auch in Haushaltsberatungen darüber nachdenken, was man zusätzlich tun kann.

ZEIT : Mitte September laden Sie Vertreter der deutschen Muslime zur »Islam-Konferenz«. Wird das unter den neuen Umständen eine Sicherheitskonferenz?

Schäuble : Nein. Es geht um einen besseren Kontakt zwischen staatlichen Stellen und der Gemeinschaft der Muslime. Wir wollen die Muslime ermutigen, eine repräsentative Vertretung zu organisieren. Die Länder brauchen einen Partner, wenn sie Islam-Unterricht an Schulen einrichten und die Ausbildung von Imamen organisieren sollen. Ich will einen Beitrag dazu leisten, dass die Muslime erkennen, dass der Islam als ein Teil Deutschlands, ein Teil Europas akzeptiert wird.

ZEIT : Was erwarten Sie von den Muslimen beim Kampf gegen den Terrorismus?

Schäuble : Die große Mehrheit der Muslime muss lauter sagen, was sie denkt – dass sie den Terror ablehnt. Er bedroht ja schließlich Muslime genauso wie Nichtmuslime. Wir brauchen die Kooperation der Verbände beim Kampf gegen Extremisten in den eigenen Reihen. Und es gibt auch bereits gute Kontakte zwischen Sicherheitsbehörden und manchen Organisationen. Das Engagement der Muslime ist wichtig, um eine neue Ausgrenzung zu vermeiden. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass Muslime unter Generalverdacht geraten.

ZEIT: Sie haben angekündigt, niemand werde von der Konferenz ausgeschlossen. Gilt das auch für die vom Verfassungsschutz beobachtete Milli Görus?

Schäuble: Dabei bleibt es. Es hat keinen Sinn, gleich zu Beginn eines solchen Dialogs verkünden zu wollen, wer alles nicht dabei sein soll. Das fordert nur Abwehrreaktionen heraus. Wenn sich Milli Görus beteiligen will, muss sie allerdings anerkennen, dass in Deutschland nur das Grundgesetz, nicht die Scharia Leitbild staatlicher Ordnung sein kann. Jeder, der mitwirken will, den Islam und die europäische Werteordnung kompatibel zu machen, ist eingeladen.

ZEIT: Welche Rolle spielt die Lage der Palästinenser in dieser Auseinandersetzung?

Schäuble: Ich glaube nicht, dass die Ungerechtigkeit gegenüber den Muslimen in dieser Region geringer wäre, wenn es den Staat Israel nicht gäbe. Es ist eine Lebenslüge eines Teils der arabischen Welt, zu glauben, die Existenz des Staates Israel sei die Ursache der Probleme und der Ungerechtigkeiten.

ZEIT: Unser besonderes Verhältnis zu Israel hat eine neue Dramatik: Erstens, weil Iran im Begriff ist, Israel mit einer Atombombe zu bedrohen. Zweitens, weil auch wir gefragt sind, im Libanon für Stabilität zu sorgen. Und drittens wird in Deutschland ein Anschlag verübt, der uns sagt: Wenn ihr Freunde Israels seid, müsst ihr bezahlen. Wird die Bevölkerung den Preis dafür entrichten wollen, dass wir uns da hineinziehen lassen?

Schäuble: Wir lassen uns nicht hineinziehen, wir sind drin. Die Mehrheit der Bevölkerung ist allgemein sehr skeptisch, wenn deutsche Soldaten dorthin geschickt werden, wo ihnen große Risiken drohen. Das ist auch in Ordnung. Doch manche, die Israel kritisieren, übersehen, dass sein Existenzrecht heute ganz real bestritten wird.

ZEIT: Bekommen wir also eine Debatte über das deutsch-israelische Verhältnis?

Schäuble: So neu ist das nicht. Seit dem Ende des Kalten Krieges leben wir nicht mehr in der Nische. Ich verstehe manche Argumente bezüglich der besonderen historischen Situation gegenüber Israel nicht. Wenn der FDP-Vorsitzende sagt: »Wir können unsere Soldaten nicht in eine Situation bringen, in der sie auf Israelis schießen müssen«, dann geht das schon deswegen an der Wirklichkeit vorbei, weil die Israelis dringend eine deutsche Beteiligung wünschen. Das Argument, die historische Besonderheit verbiete eine Teilnahme Deutschlands an der Umsetzung dieser UN-Mission, teile ich nicht.

ZEIT: Wenn solche Argumente historisch nicht stimmen, was ist dann ihr Motiv?

Schäuble: Vielleicht hat da jemand nur die Meinungsumfragen genau studiert. Es ist einem Politiker ja auch nicht verboten, eine Position einzunehmen, von der Meinungsumfragen belegen, dass sie dem Willen der Mehrheit der Bevölkerung entspricht. Insofern will ich meinen Respekt dem Oppositionsführer – gerade weil ich unterschiedlicher Meinung bin – nicht verweigern.

ZEIT: Wir haben es – das zeigen die Anschläge – mit Leuten zu tun, die unser Engagement als einseitige Parteinahme für Israel sehen.

Schäuble: Für das Existenzrecht Israels einzutreten ist legitim und entspricht unserer historischen Verantwortung. Frieden und Stabilität in dieser Region – und damit auch eine friedliche Lösung des Konfliktes mit den Palästinensern – liegt im wohlverstandenen Interesse sowohl Israels wie auch der Palästinenser. Darum ist dies keine einseitige Parteinahme.

ZEIT: Welchen Preis müssen wir für unser Engagement in Zukunft zu zahlen bereit sein?

Schäuble: Ich halte es für falsch, zu glauben, wir würden weniger bedroht, wenn wir uns nicht beteiligen – ob auf dem Balkan, in Afghanistan, am Horn von Afrika oder im Libanon. Diejenigen, die die Werte von Toleranz, Friedlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität vertreten und zudem die wirtschaftlichen Möglichkeiten besitzen – die Welt der G8, wenn Sie so wollen –, haben geradezu die Pflicht, sich in Zeiten der Globalisierung in diesem Sinne zu engagieren. Wir können nicht die Haltung vertreten: Wenn wir uns nicht einmischen, passiert uns auch nichts. Dafür sind wir Deutschen nicht unbedeutend genug.

ZEIT: Wir leben ganz offensichtlich nicht in einer gerechten Welt. Gibt es Ungerechtigkeiten, die Muslimen widerfahren, die aus Ihrer Wahrnehmung die Wut begründen können?

Schäuble: Über Osama bin Laden wird berichtet, als die eigentliche Ungerechtigkeit empfinde er die innerhalb der arabischen Welt. Mag sein, dass der Tatverdächtige, den man verhaftet hat, sich durch den Libanon-Krieg verletzt gefühlt hat. Aber vielleicht konnte er hier auch nur nicht so leben, wie er sich das vorgestellt hat. Wie auch immer: Der Libanon ist ja eigentlich ein Modell für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen in einem Teil der Welt, in dem das selten gelingt. Viele sagen, dies dürfe dort unter keinen Umständen verloren gehen. Aber wenn ich an unsere Debatten in den neunziger Jahren über die weitere Entwicklung im Vielvölkerstaat Jugoslawien denke, muss ich sagen: So grundsätzlich viel weiter als im Libanon sind wir dort nun auch wieder nicht. Im Prinzip ist das ganz ähnlich: Ein unter Zwang verordnetes Zusammenleben von Menschen ganz unterschiedlicher Religionen funktioniert plötzlich nicht mehr. Der Hass und die Gewalt sind in dieser Welt. Aber jetzt rede ich fast schon wie ein Pastor.

ZEIT: Wenn man die Klage über Ungerechtigkeit nicht den Radikalen überlassen will – muss die westliche Welt mehr Selbstkritik üben?

Schäuble: Dass die Lebenschancen in dieser Welt nicht gleichmäßig verteilt sind, ist eine Tatsache. In Nordafrika gibt es Regionen, wo bis zu 60 Prozent der Bevölkerung nicht älter als 30 Jahre sind. Diese jungen Menschen wissen ja vielfach, wie man in Europa und Amerika lebt, weil sie moderne Medien haben. Schauen Sie sich nur die Auseinandersetzungen in Algerien an, die es dort seit Jahrzehnten gibt. Das kann man schon als ungerecht empfinden. Manchmal wissen wir Deutsche ja gar nicht mehr, wie gut es uns geht.

Das Gespräch führten Jörg Lau und Bernd Ulrich

 
Leser-Kommentare
  1. Es ist erschreckend einen solchen Innenminister in der Regierung zu haben, der an der Lösung der islamischen Terrorproblematik so wenig Interesse zeigt. Es ist eine einseitige Parteinahme zugunsten Israels, wenn immer (ich betone: IMMER) das Existenzrecht Israels hervorgehoben wird, aber das Existenzrecht eines Staates Palästina niemals (ich betone: NIEMALS) seitens der deutschen Politiker (und fast aller Medien) erörtert wird.

    Es ist Absurd eine angebliche Bedrohung Israels zu konstatieren. Schließlich kann Israel einer eventuellen iranischen Atombombe weit über 200 eigene Atombomben und mehrere Tausend seiner Schutzmacht USA entgegenhalten. Kein islamisches Land ist auch nur ansatzweise fähig Israel Militärisch ernsthaft zu bedrohen!

    Weiterhin ist es mehr als nur eine einseitige Parteinahme für Israel, wenn die Abriegelung Gazas zu einem Riesengefängnis (nichts anderes ist es, wenn Israel die Grenzen kontrolliert) nicht mal ansatzweise Kritik findet, und zudem die Aushungerung der Bürger Gazas durch die Israelis (durch Israels illegale Nichtauszahlung palästinensischer Steuereinnahmen) auch noch in zweierlei Weise unterstützt wird. Zum einen Verschärft auch Deutschland durch die Einstellung von Hilfszahlungen an die Palästinenser den Notstand in Gaza (den es ohne die deutsche Verteibung der Juden aus Europa nicht gegeben hätte) und zum anderen hilft es bei der internationalen Finanzblockade von Hilfsgeldern aus islamischen Ländern, welche den Notstand in Gaza verringern würden.

    Es ist eine Unverschämtheit von Schäuble Al Jazeera für eine Berichterstattung anzuprangern, welche uns hier vorenthalten wird. Es wäre gut für die europäischen Bürger zu erfahren an welchen Verbrechen man beteiligt ist. Ob hier nun 100 Menschen an einem Terrorakt sterben, oder in Gaza 100 „Kinder“ sterben müssen, weil Israels Abriegelung mit unserer aktiven Unterstützung bewirkt, dass notwendige Medikamente nicht besorgt werden können, ist moralisch nicht zu unterscheiden. Al Jazeera dafür zu Verurteilen, dass diese eine in Deutschland nicht stattfindende Aufklärung betreiben, zeugt bei Schäuble für ein Desinteresse bei der Vermeidung von Terrorakten. Erst wenn man durch Aufklärung bewirkt, dass man bei Verbrechen gegen Moslems sich wirklich Unschuldig wähnen kann, wird man den radikalen gewaltbereiten die Mittel zur Gehirnwäsche entziehen können, und damit den Zulauf an Attentätern. Das haben in Israel schon etliche Friedensaktivisten erkannt, aber diese müssen genauso gegen die israelische Desinformation seitens der Regierung ankämpfen, wie Terrorexperten in Deutschland, die gegen die deutsche Desinformation ankämpfen müssen.

    Deutschland muss, wenn es wirklich den Terror hier bekämpfen möchte, entscheiden, ob man die Verbrechen gegen Moslems von Israel, USA und GB weiterhin deckt und unterstützt, oder seine Parteinahme beendet. Unter anderem könnte zumindest die ZEIT anfangen neben der üblichen IDF-Propaganda israelischen Friedensaktivisten (Uri Avnery, Amira Hass,..)
    ein wenig Raum bei der Berichterstattung über den Nahen Osten einräumen, damit der ZEIT-Leser auch mal die Chance bekommt, zu erfahren, welche Informationen von der deutschen Regierung und den deutschen Medien vorenthalten werden. Wer Interesse hat, wird über eine Suchmaschine mit den Namen der Aktivisten zu brauchbaren Informationen gelangen.

  2. Soviel ich weiss wurden unter Saddam die Schiiten bekaempft,Kurden mit Giftgas dezimiert undsoweiter und so fort.Saddam brachte die USA ueber sich da er in Saudi Arabien einfiel und den Iran hat er auch mal bekaempft.Ich habe nie gedacht dass Irak jemals eine wirkliche Bedrohung fuer die USA war, fuer seine Nachbarn schon eher da es ziemlich klar ist dass bei Saddam der Fahrstuhl nicht ganz bis oben reicht.Dann hatte Bush jr.diese idiotische Idee den Krieg den sein Vater schon gewonnen hatte noch mal zu kaempfen und seitdem ist ueberall in der Welt Unsicherheit da engemachte Muslime ihren Unwillen gegen irgendwelche dubiose Beleidigungen ihrer Religion und seitdem sie fuer 9/11 verantwortlich zeichneten beaeugt man Muslime mit sehr gemischten Gefuehlen.Nun haben auch in D.ein paar junge Libanesen,die zum Null Tarif auf deutsche Hochschulen gegangen sein sollen versucht in 2 Vorortzuegen Kofferbomben zu zuenden und nur weil sie ihr Bombenbauen noch nicht perfektioniert hatten gingen die Bomben nicht hoch -dass man Muslime jetzt noch misstrauischer ansieht kann fuer niemanden eine wirkliche Ueberraschung sein - man sieht es ja Menschen nicht an was in ihren Koepfen vorgeht also wird es in Deutschland auch fuer gemaessigte Muslime(die es ja durchaus gibt) auch nicht leichter werden.Jedes Attentat egal ob ausgefuehrt oder vereitelt wird die Probleme fuer Muslime in Europa wachsen lassen.In Schweden wurden junge Muslime verhaftet,in Daenemark, Holland, Spanien,Gross Britannien usw., ueberall moechte gern Attentaeter die es sich in den Kopf gesetzt haben ihren Unwillen gegen vermeintliche Beleidigungen mit Bomben zu revanchieren und so wird sich die Spirale des Unsinns immer weiter drehen.Die Leute die Maessigung predigen haben keine guten Karten in Zeiten wo die einheimische Bevoelkerung sich von Muslimen bedroht fuehlt.Ohne jemandem nahe treten zu wollen werden gemaessigte Muslime aktiv gegen Terror-Anschlaege vorgehen muessen oder irgendwann wird es fuer alle Muslime in Europa noch ungemuetlicher. Auch hoere ich so oft dass sich viele junge Muslime durch die freiheitliche Lebensart im Westen beleidigt fuehlen,sie kommen nicht mit der Offenheit und Freiheit klar -also reagieren sie mit Gewalt.Waere es nicht gescheiter wenn diese Leute in anderen muslimischen Laendern studieren wuerden wo sie in keinster Weise durch westliche Lebensart bedraengt werden? Aber anstatt draengen sie sich immer oefter ueber die Grenzen zu dem verdammten Westen - irgendwie macht das doch keinen Sinn. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhoere dann hoere ich immer wieder dass sie sich umzingelt fuehlen von Menschen die mit ihrer fremdlaendischen Lebensart das Land nicht zum Vorteil aendern.Einem Bericht des Spiegels nach erklaert dass die meisten Libanesen nicht vorm Buergerkrieg flohen sondern eher wirtschaftsfluechtlinge sind die ueber den Osten in den Westen kamen und durch ihren Status keine Arbeitserlaubnis bekamen,konsequently erhalten die meisten Sozialhilfe um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

  3. Ich empfehle jedem, einmal eines der zahlreichen muslimischen Internetforen (z.B. Muslim-Markt) zu besuchen. Das ist wie Karl May Lesen; vielleicht sind jahrhundertalte (Vor-)Urteile doch im Kern nicht so falsch.
    Fuer Deutschland sieht's schlecht aus.

  4. Sie haben Recht Juden wollen niemanden zu ihrem Glauben bekehren wie es offenbar Muslime planen,wenn noetig mit Gewalt.Ich habe fast 30 Jahre fuer einen deutsch-staemmigen Juden in USA gearbeitet und mich oft mit ihm ueber Glauben unterhalten.Er hat mir erklaert dass es nicht leicht gemacht wird zum juedischen Glauben zu konvertieren,im Gegenteil.Einem eventuellen Anwaerter werden alle moeglichen Schwierigkeiten gemacht um sicher zu stellen dass es nicht nur ein Impuls ist zum juedischen Glauben zu uebertreten.Mein Ex-Chef war ein orthodoxder Jude aber sehr liberal in seinen Ansichten und ich habe das sehr geschaetzt.

  5. Schaeubles Einstellung zu diesem Thema ist korrekt. Gegen Terroristen gibt es kein Mittel. Wir haben es hier ja nicht mit normalen Menschen zu tun. Leider sind sie nun mal im Land und werden auch nicht wieder gehen. Man kann nur versuchen, die Gefahr durch die Mitwirkung gemaessigter Muslime und durch Verbesserung der Sicherheitssysteme einzudaemmen. Abschaffen kann man sie nicht mehr. Also, viel Glueck !

    PS: ich habe lange in New York gelebt und oft gesagt: "Was bin ich froh, dass ich einen juedischen Nachbarn und keinen muslimischen habe." Die Juden wollen nichts von einem. Wollen in Ruhe gelassen werden und ihren Geschaeften nachgehen. Haben keine Hassprediger in den Synagogen, bilden keine Terroristen aus und verueben auch keine Selbstmord-Anschlaege auf unschuldige Menschen.

    • japeko
    • 23.08.2006 um 17:28 Uhr

    Wie kann der Staat trotz der Erfahrungen der letzten Jahre (Madrid, London, NYC) weiterhin so naiv sein, Menschen aus der islamischen Welt Aufenthalts- und Studienerlaubnis in Europa/Deutschland zu gewähren?
    All diese Sicherheitsdiskussionen sind fruchtloses Herumdoktorn an Symptomen und verstellen den Blick auf das eigentliche Problem.
    Bevor der Islam sein Modernitätsproblem nicht gelöst hat, sollten die Grenzen dicht gemacht werden und sämtliche Islamisten ausgewiesen werden. Wir sollten endlich aufhören, die Probleme des Islam zu unseren eigenen zu machen.

  6. Deutschland sollte es so weiter handhaben wie bisher. Waffen an Israel zur Verdeidigung verkaufen, wenn die Waffen zum Angriff eingesetzt werden, kann Deutschland, (das ist vielleicht etwas neues) den Erlös aus den Waffenlieferungen dazu verwenden die Infrastrukturen im Libanon und den anderen arabischen Staaten wieder aufzubauen die von den Waffen zerstört wurden.
    Eine Lösung die für alle Beteiligten bisher doch recht gut funktionierte. Die Libanesen lassen Deutschland bestimmt in Ruhe, damit die Gelder fließen und Israel hat bestimmt nichts dagegen wenn es neue Panzer zum spazieren fahren erhält und bei besonderen Anlässen ein kleines Feuerwerk zaubern kann.
    Wir Bürger dürfen uns weiter frei, ohne zusätzliche Überwachung aufs Oktoberfest begeben und im Internet surfen.
    Aber halt, was ist eigentlich mit den bekennenden Rechtsextremisten Herr Schäuble? deren Anzahl könnte höher als sein als derer der nichtbekennenden arabischen Terroristen hier in Deutschland. Wieso lässt der Staat diese Truppen gewähren, deren Aufmärsche und Versammlungen werden geduldet und hat nicht unlängst die Polizei einen Anschlag auf die neue Synagoge in München vereitelt. Diese Leute bedrohen tagtäglich in diesem Lande Menschen und der Staat lässt dies zu. Sind sie unfähig dies zu ändern oder wollen sie keine Änderungen, weil es dumme harmlose Buben sind, die hin und wieder ein paar Streiche spielen.
    Innere Sicherheit ja, da wo es erforderlich, bei Rechtsradikalismus in Deutscheland. Diese Leute finden sie im Telfonbuch und sie brauchen keine Überwachung der Telefone, sie surfen ganz legal auf deren Seiten und finden tausende Beweise zum handeln.
    Aber sie verschärfen die Überwachungen um vielleicht die 5 Untergrund Verschwörer gegen den Deutschen Staat zu finden,
    damit nach erfolgtem Anschlag deren Identifizierung schnell festgestellt wird, aber mit verlaub wenn Interessiert der Identiät? Die Opfer werden davon nicht mehr lebendig. Und wenn es Selbstmörder sind können sie nicht mal mehr bestrafft werden.

  7. Es ist sicher so, dass es gewaltbereite und nicht zu tolerıerende Moslems gibt. Allerdings, wenn schon Vergleiche gesetzt werden, ist es nicht gerade Ruhmreich für Israel einen Sharon zum Praesidenten zu waehlen, der sich in seiner eigenen Biographie der Tötung von über 60 palaestinensischen Zivilisten rühmt, und zudem die Massaker in Sabra und Shatilla zu Verantworten hat, bei denen mindestens 500, wahrscheinlich aber über 1000 palaestinensische Flüchtlinge massakriert worden sind. Dieser Umstand zeugt für die Schwierigkeiten, die israelische Friedensbefürworter mit ihren Landsleuten haben.

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