Interview Studieren heißt investieren
Sind Studiengebühren sozial gerecht? Der Finanzwissenschaftler Karl-Dieter Grüske, Rektor der Universität Erlangen-Nürnberg, antwortet.
DIE ZEIT : Gebühren sind ungerecht, sagen die einen. Keine Gebühren sind eine Subventionierung von unten nach oben, sagen andere. Wie steht’s mit der Gerechtigkeit?
Karl-Dieter Grüske : Gerechtigkeit ist ein schillernder Begriff und immer eine Frage der Perspektive. Meine Studien haben gezeigt, dass die Nichtakademiker einen größeren Teil der Ausbildung der Akademiker mitfinanzieren. Dies gilt auch langfristig betrachtet; ein Akademiker zahlt im Laufe seines Lebens die Studienkosten, die er verursacht hat, über die hochschulbezogenen Steuern nicht zurück. Da das Lebenseinkommen von Nichtakademikern im Schnitt etwa ein Drittel unter dem der Akademiker liegt, finanzieren damit untere Einkommensgruppen einen Teil der Ausbildung von höheren Einkommensgruppen.
DIE ZEIT
: Nun werden von den Beitragsgegnern gern die Unsicherheiten des akademischen Arbeitsmarktes angeführt, arbeitslose oder Taxi fahrende Akademiker werden als Beispiele herangezogen.
Grüske : Gewiss kann auch ein Nichtakademiker im Einzelfall sehr viel Geld verdienen, und natürlich gibt es arbeitslose Akademiker, aber selbst diese hätten einen »Nettovorteil«, weil sie ja ihre Studienkosten nicht über entsprechende Steuern zurückbezahlen würden. Langfristig gesehen muss man jene, die ihr Einkommen einer akademischen Ausbildung verdanken und die damit durch das derzeitige System bevorteilt werden, an den Kosten beteiligen. Dies wäre ein soziales Argument für Studienbeiträge, die in diesem Sinne dann auch als gerecht zu bezeichnen wären.
DIE ZEIT : Wenn die Verteilung von unten nach oben so eindeutig ist, warum setzt sich diese Einsicht bei vielen Studenten nicht durch?
Grüske : Das Gegenargument von vielen lautet, dass die Akademiker durch ihre Ausbildung für die Volkswirtschaft und damit auch für die Gesellschaft über so genannte externe Effekte so viel tun, dass es gerechtfertigt ist, dass die Gesellschaft ihre Ausbildung finanziert. Wenn man sich dieses Argument genauer anschaut, dann zeigt sich, dass diese externen Effekte weitgehend internalisiert werden. Das heißt, dass ein Akademiker gerade deshalb mehr Geld verdient, weil er über eine akademische Ausbildung verfügt. Die Wirtschaft zahlt ihm so viel, weil er entsprechend viel beiträgt, weil er im Durchschnitt produktiver ist. Die Bildungsrendite eines Studiums liegt zwischen 15 und 20 Prozent, wovon man sonst nur träumen kann. Gleichzeitig ist diese Rendite für den Einzelnen deutlich höher als für den Staat insgesamt. Vom Standpunkt der Verteilungsgerechtigkeit spricht also alles für Studienbeiträge.
DIE ZEIT : Sie benutzen das Wort Beitrag …
Grüske : Die derzeit diskutierten Größenordnungen entsprechen nur einem kleinen Beitrag zu den Gesamtkosten eines Studiums. Außerdem sind pauschale Kostenbeteiligungen eher Beiträge als Gebühren.
DIE ZEIT : Die deutschen Universitäten planen Beiträge von 1000 Euro im Jahr, die Österreicher sind etwas billiger – 726 Euro im Jahr. Die Engländer verlangten bislang etwa 1000 Pfund und werden vom Herbst an 3000 Pfund pro Jahr erheben, und viele halten selbst das für zu wenig. Sind unsere 500 Euro pro Semester angemessen?
Grüske : Wenn man an die Kosten denkt, die ein Studienplatz verursacht, und wenn man gleichzeitig daran denkt, dass wir im internationalen Vergleich Ausgaben pro Studierenden bereitstellen, die unter dem Durchschnitt aller Industrieländer liegen, bedeutet das, dass wir unseren Studierenden keine international vergleichbaren Studienbedingungen bieten können. Der Staat ist offensichtlich an seine Grenzen gestoßen. Diejenigen Länder, die auch private Finanzierungen zulassen, haben deutlich bessere Studienbedingungen: kleinere Gruppen, bessere Ausstattungen, intensivere Betreuung. Es gibt nicht umsonst nur eine Hand voll deutscher Spitzenuniversitäten unter den ersten Hundert in internationalen Rankings, und das, obwohl wir eine der führenden Industrienationen sind. Das ist alarmierend!
DIE ZEIT : Der Staat investiert zu wenig, privat wird aber auch zu wenig investiert; würden sonst Eltern und Studenten Bildungsinvestitionen immer noch als Kosten definieren?
Grüske : Jeder Friseur, jeder Handwerker, der sich selbstständig macht, muss erst einmal investieren, und kein Mensch findet etwas dabei, dass diese Investition mit einem Darlehen finanziert wird.
DIE ZEIT : An dem Darlehen entzündet sich ja gerade die Debatte. Die Studenten fürchten sich angeblich vor den Schulden, mit denen sie ins Leben treten. Warum fürchten sich die Kosmetikerin und der Logopäde, die ihre Ausbildung selbst bezahlen, nicht vor diesen Schulden?
Grüske : Die Beiträge sind als eine Investition in Lebens- und Einkommenschancen zu interpretieren, die mit einem Darlehen finanziert werden können. Dies entspricht einem Paradigmenwechsel: Alles, was bisher unter dem Gesichtspunkt von Gerechtigkeit diskutiert und umgesetzt wurde, hat sich immer auf die Vergangenheit und die Eltern bezogen. Studierende verdienen in der Regel nichts, darum muss man sie in die Lage versetzen, ein Studium unabhängig von den Eltern zu finanzieren. Es handelt sich um junge Erwachsene, die in ihre Zukunft investieren. Eine solche Investition bringt Erträge, aus denen man das Darlehen zurückbezahlen kann. Die Beträge, um die es jetzt geht, sind in Bezug auf ein zu erwartendes Lebenseinkommen eher niedrig und sozialverträglich.
DIE ZEIT : Die Sorgen um die Zurückzahlung sind also völlig unbegründet?
Grüske : Die Darlehen sind insofern risikolos, als sie einkommensabhängig zurückzuzahlen sind. Wenn man krank oder arbeitslos ist oder sich der Kindererziehung widmet, wird die Rückzahlung ausgesetzt und es werden nicht einmal Zinseszinsen fällig. Sämtliche Risiken werden vollständig von den Universitäten übernommen, die zehn Prozent der Beiträge in einen Ausgleichsfonds einzahlen – und das von Anfang an. Das sind allein für die bayerischen Universitäten pro Jahr etwa 23 Millionen Euro.
Die Fragen stellte
Christine Brinck
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- Datum 30.10.2006 - 06:42 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 14.09.2006 Nr. 38
- Kommentare 8
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Die Studien von Grüske sind von je her umstritten gewesen und spätestens durch eine Gutachten von Sturn/Wohfahrt wiederlegt worden. Titel: Die Umverteilungsfunktion der öffentlichen Hochschulfinanzierung.
Vgl. etwa [ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]
Schade, dass er mit seiner schlechten wissenschaftlichen Expertise immer noch schlechte Positionen stützen darf.
Hallo,
da mein Ärgernis über einen derartigen Artikel sehr groß ist, möchte ich einen zweiteiligen Kommentar (s. Zitat von Walter Benjamin in dem anderen Kommentar) dazu abgeben. Der Stolperstein heißt "Finanzwissenschaftler" und der Titel "Studieren heißt investieren" deutet, ohne vorerst auf den eigentlichen Text des Interviews einzugehen, auf die Zielsetzung des Artikels hin. Es folgt mal wieder eine Verallgemeinerung des Themas der Studiengebühren, aus dem Blickwinkel einer Fachrichtung (Wirtschaftswissenschaften) die sich fast ausschliesslich mit einer angewandten, direkt auf einen Beruf und damit ein Einkommen ausgerichteten Ausbildung beschäftigt. Mir ist es rätselhaft in welcher Welt die Autorin und der Interviewpartner sich bewegen. Woraus besteht deren vorstellung einer Welt "des Wissens" und was für eine Gesellschaft haben sie vor Augen wenn sie vom "Studium" und Akademikern sprechen? Wird hier über Universitäten gesprochen aber eigentlich geht es um Berufsschulen? Das Thema der Studiengebühren ist leider allumfassend und betrifft nicht nur die Studenten die nach ihrem Erfolgreich absolvierten Jura oder BWL Studium mit einem Einstiegsgehalt von knapp 50000 Euro in den Beruf starten. Einer der größten Fehler in der ganzen Diskussion um die Studiengebühren ist die Verallgemeinerung die dort betrieben wird. Es kann nicht sein, dass Studiengänge wie freie Kunst, Philosophie oder Sozialpädagogik gleichbedeutend mit denen der Wirtschaftswissenschaften betrachtet werden und genausowenig kann man den sozialen und finanziellen Background der Studenten außer acht lassen - doch genau das wird getan. Natürlich werden die Kinder von Herrn Grüske keine Probleme haben ihre Studiengebühren zu finanzieren aber anderen, die keine gutsituierten Elternhäuser haben, bietet sich momentan ein düsteres Bild. Eine Zeitlang sah es so aus als hätten wir einen Punkt erreicht in der familiärer Hintergrund und finanzielle Zukunftstrategien in den Hintergrund gerückt seien und jeder entsprechend seinem Talent und Vorlieben eine Fachrichtung wählen konnte, die am besten zu seiner / ihrer Persönlichkeit passt. Meiner Meinung nach bedeutet die Art wie die Länder die Gebühren eingeführt haben einen enormen Rückschritt dieser Entwicklung. Die letzten Jahre wurde permanent auf andere Länder der Welt geblickt in denen Studiengebühren seit langem usus sind. Die gerechteren Formen davon, wie zum Beispiel in Australien, wo die Höhe der Gebühren von der Fachrichtung und der Modus der Rückzahlung vom Einkommen nach dem Studium abhängig ist, wurden zwar diskutiert aber schnell verworfen, wahrscheinlich aus der Angst heraus dass der Verwaltungsapparat die gezahlten Gebühren direkt wieder auffressen könne. Warten wir es mal ab, aber meiner Meinung nach werden die Bewerberzahlen der nicht "berufsorientierten" Studiengänge in den nächsten Jahren zurückgehen. Was für eine Gesellschaft sich daraus ergeben wird, in denen nämlich die geisteswissenschaftlich geprägen Bereiche der Gesellschaft von Menschen priviligierter Herkunft gefüllt werden, einer Gesellschaft die so garnichts mehr von dem von Walter Benjamin formulierten Thesen (s. anderen Kommentar) wissen will, wird man sehen. Da von Seiten des Bundes keine Obergenze der Gebühren festgelegt wurde ist es völlig klar, dass die Länder sich in einer Sondierungsphase befinden und die Höhe der Studiengebühren sich in einer nach oben offenen Entwicklung befindet. Genug Geld hat man ja bekanntlicherweise nie. Ein letzter Kommentar: Den Artikel mit einer Infographik zu garnieren in der die Situation von Praktikanten als "gar nicht so schlecht" darstellt wird, zeigt dann allgemein was für enorme Scheuklappen die Autorin und Redaktion offensichtlich tragen. Über welchen Teil der Gesellschaft wird hier gesprochen?
gruss
Ja, und bezahlte Arbeitsplätze von Akademikern für Nichtakademikern geschaffen werden!
Ein Land ohne Ressourcen sollte verstehen das die Investition in Bildung die einzige Chance ist Nichtakademikern die Rente zu sichern.
Bleibt man uneinsichtig werden bald viele Akademiker so schlau sein das Land zu verlassen und ihre Fähigkeiten in Gesellschaften einzubringen deren Konzepte durch den Aspekt der Nachhaltigkeit geleitet werden.
(...) Das studentische Leben an der Idee der Wissenschaft messen, bedeutet keineswegs Panlogismus,
Intellektualismus wie man zu fürchten geneigt ist sondern das ist rechtskräftige Kritik, da zuallermeist
die Wissenschaft als der eherne Wall der Studenten gegen »fremde« Ansprüche aufgeführt wird. Also es
handelt sich um innere Einheit, nicht um Kritik von außen. Hier ist die Antwort gegeben mit dem Hinweis,
daß für die allermeisten Studenten die Wissenschaft Berufsschule ist. Weil »Wissenschaft mit dem Leben
nichts zu tun hat«, darum muß sie ausschließlich das Leben dessen gestalten, der ihr folgt. Zu den unschuldig-
verlogensten Reservaten vor ihr gehört die Erwartung, sie müsse X und Y zum Berufe verhelfen.
Der Beruf folgt so wenig aus der Wissenschaft, daß sie ihn sogar ausschließen kann. Denn die Wissenschaft
duldet ihrem Wesen nach keine Lösung von sich, sie verpflichtet den Forschenden, in gewisser
Weise immer als Lehrer, niemals zu den staatlichen Berufsformen des Arztes, Juristen, Hochschullehrers.
Es führt zu nichts Gutem, wenn Institute, wo Titel, Berechtigungen, Lebens- und Berufsmöglichkeiten
erworben werden dürfen, sich Stätten der Wissenschaft nennen. Der Einwand, wie der heutige
Staat zu seinen Ärzten, Juristen und Lehrern kommen soll, beweist hiergegen nichts. Er zeigt nur die
umwälzende Größe der Aufgabe: eine Gemeinschaft von Erkennenden zu gründen an Stelle der Korporation
von Beamteten und Studierten. Er zeigt nur, bis zu welchem Grade die heutigen Wissenschaften in
der Entwicklung ihres Berufsapparates (durch Wissen und Fertigkeiten) von ihrem einheitlichen Ursprung
in der Idee des Wissens abgedrängt sind, der ihnen ein Geheimnis, wenn nicht eine Fiktion geworden ist.
Wem der heutige Staat das Gegebene ist und alles in der Linie seiner Entwicklung beschlossen, der muß
das verwerfen; wenn er nur nicht Protektion und Unterstützung der »Wissenschaft« vom Staate zu fordern
wagt. Denn nicht die Übereinkunft der Hochschule mit dem Staate, die sich mit ehrlicher Barbarei
nicht schlecht verstünde, zeugt von Verderbnis, sondern die Gewährleistung und Lehre von der Freiheit
einer Wissenschaft, von der doch mit brutaler Selbstverständlichkeit erwartet wird, daß sie ihre Jünger zu
sozialer Individualität und Staatsdienst führe. (...)
Der Vergleich der Studiengebuehren mit einer Investition eines Handwerkers in seinen eigenstaendigen Betrieb hinkt etwas.
Wenn sich einer selbststaendig macht und dazu einen Kredit aufnimmt, dann sieht er bald Resultate: Geld kommt auf's Konto oder eben nicht. Als Student muss ich 5 Jahre Studium + 4 Jahre Doktorat abwarten und hoffen, dass ich danach einen Job bekomme. Der Selbststaendige kann sich den spezifischen Beruf genau aussuchen, als Akademiker muss ich hoffen, dass ich in zehn Jahren meinen Wunschberuf auch bekomme.
Aus Erfahrung mit den Studiengebuehren in Oesterreich: die 700 Euro im Jahr kommen nirgendwo an. Dieses Geld geht naemlich nicht direkt an die Universitaeten, sondern ueber das Ministerium. Dort versickert dann der Grossteil durch den zusaetzlichen Verwaltungsaufwand. Geaendert hat sich an den Studienbedingungen durch die Studiengebuehren in Oesterreich gar nichts.
Was Herr Grueske da weiss, klingt ja alles ganz ueberzeugend. Aber wie gesagt - was ist "gerecht"?
Statt sich gegenseitig vorzurechnen, was wer fuer wen bezahlt bzw erzeugt,muessen die Leute muessen endlich erkennen, was Selbst-Verantwortung heisst.
Gerechtigkeit heisst immer, dass jemand einem anderen etwas wegnehmen oder vorenthalten will, um selbst einen Vorteil zu haben. Unsere Studenten lernen frueh, mitzunehmen, was geht. Logisch, dass Akademiker spaeter nichts hergeben wollen. Und so funktioniert die ganze Gesellschaft.
Ehrlich gesagt, wenn man sich überlegt, wieviel deutsche Studenten für ihre heutigen mit allerlei Luxus angereicherten Studentenleben ausgeben (Zigaretten, große Wohnungen, Computer, IPods, Markenkleidung etc. etc.), dann finde ich Studiengebühren völlig berechtigt. Warum darf alles andere etwas kosten, vom Gummibärchen zum Auto - aber das, was wirklich zählt: Bildung, Kultur, Wissen - kostenlos sein? Ich finde, wer nicht bereit ist, für Bildung auf einen anderen Luxus zu verzichten und seinen Beitrag zum Privileg Bildung zu leisten, hat es nicht verdient, auf Kosten anderer zu studieren!!
"Ich finde, wer nicht bereit ist, für Bildung auf einen anderen Luxus zu verzichten und seinen Beitrag zum Privileg Bildung zu leisten, hat es nicht verdient, auf Kosten anderer zu studieren!!"
Dieses Argument funktioniert aber nur solange auch tatsächlich jeder Student in einem solchen "anderen Luxus" lebt, auf den er dann zugunsten seines "Beitrags zum Privileg Bildung" verzichten kann. Aber was ist mit denen, für die dies nicht zutrifft? Sie reden zwar von "den deutschen Studenten", aber es sind trotz allem nicht ALLE deutschen Studenten, die ein solches "mit Luxus angereichertes Leben" führen. Oder finden Sie auch daß jemand, der es sich nicht leisten kann, eben diesen "Beitrag zum Privileg" zu leisten auch das "Privileg Bildung" nicht verdient hat?
"Warum darf alles andere etwas kosten, vom Gummibärchen zum Auto - aber das, was wirklich zählt: Bildung, Kultur, Wissen - kostenlos sein?"
Vielleicht gerade WEIL es wirklich zählt und es deshalb nicht an die Bedingung geknüpft sein sollte, daß man es sich finanzell leisten kann?
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