Drittmittel Das DFG-Förderranking

Der Wettbewerb um die Drittmittel der DFG ist hart. Welche Uni in den Augen der DFG förderungswürdig ist, veröffentlicht sie nun in ihrem neuen Förderranking.

Die deutschen Universitäten konkurrierten von 2002 bis 2004 um insgesamt 3,2 Milliarden Euro Fördergelder, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergeben wurden – so genannte Drittmittel. Am meisten, gut 130 Millionen Euro, schafften die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München heran. Hier sind es vor allem die teuren Lebenswissenschaften Medizin und Biologie, die den größten Teil der Drittmittelförderung erhalten. An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen – Platz zwei – warben dagegen die Ingenieure den größten Teil der DFG-Mittel ein.

Das DFG-Förderranking zeigt eine große Kontinuität zu den vorherigen Ranglisten der DFG: Die süddeutschen Universitäten haben ihren Vorsprung behaupten können; von den ostdeutschen konnten Dresden und besonders die Berliner Humboldt-Universität Anschluss an die Spitze finden.

Forschungsgelder pro Professor

Große Hochschulen werben in der Regel mehr Gelder ein als kleine. Für einen fairen Vergleich schlüsselt die DFG deshalb auch die Einnahmen pro Professor auf. Danach schaffen es Universitäten wie Konstanz oder die Medizinische Hochschule Hannover unter die Top Ten. Zudem hängen die Einnahmen stark von den Disziplinen ab, die eine Universität prägen. So werben Ingenieurwissenschaftler stets weit mehr Geld ein als Geistes- und Sozialwissenschaftler.

 
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