Patient Kind Fataler Irrtum in der Abwehr

Neue Therapien sollen Allergien bekämpfen. Die Ärzte träumen von einer wirksamen Prävention.

Konservierungsmittel und Kakerlaken. Oder Kamillentee. Manchmal Latexhandschuhe, Penizillin, Seidenblusen, Sellerie. Das Reinigungsmittel für Kontaktlinsen. Dann die Klassiker: Katze, Hund und Schimmelpilze, Modeschmuck, Hausstaub, Bienengift, Nüsse, Milch, Soja, Pollen, Weizen. Die Liste der Stoffe, auf die ein Mensch allergisch reagieren kann, scheint endlos.

Und wen es trifft, für den kann das Leben zur Hölle werden. Wie für Melina Athanassiou aus Gießen. Mit elf Wochen begann das Baby, sich zu kratzen. Kratzte, statt zu schlafen, kratzte, bis sie blutverschmiert war. »Tage und Nächte sind gleich schwer zu überstehen«, schrieb ihre Mutter Nikoleta damals ins Tagebuch. Stufe eins der Erschöpfung ist erreicht, wenn sie nachts dreimal aufsteht, um Melina daran zu hindern, sich völlig aufzukratzen. Stufe zwei, wenn das Baby ab fünf Uhr gar nicht mehr schlafen will. Oft herrscht Stufe drei – wenn es überhaupt keine Ruhephase mehr gibt. Der Grund für die nächtliche Tortur ist eine Neurodermitis, ausgelöst durch Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten. Anders gesagt: »nur« eine Allergie.

»Nur« eine Allergie haben in Deutschland Millionen, vor allem Kinder. Nahrungsmittelallergien erreichen ihren Höhepunkt statistisch im Vorschulalter, bei Asthma liegt er in den Teenagerjahren. Ungefähr dann setzt auch der Heuschnupfen ein.

Exakte Zahlen lassen sich schwer ermitteln. Je nachdem, was die Forscher abfragen – Symptome oder Arztdiagnose –, schwanken sie beträchtlich. Nun hat der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (Kiggs) des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals repräsentative Zahlen für Deutschland erfasst. Bei jedem sechsten der 17641 bis zu 17-jährigen Probanden wurde bereits eine Allergie diagnostiziert.

Eine Langzeitstudie des Allergologen Ulrich Wahn von der Berliner Charité unter 1314 Kindern setzt die Häufigkeit noch höher an. Demnach entwickelt eins von zehn Babys Neurodermitis, leidet jeder vierte Teenager an Heuschnupfen und bekommen acht Prozent Asthma. »In jeder Schulklasse etwa zwei«, sagt Wahn. Testet man, ob Kinder Antikörper gegen Allergene im Blut haben, also gegen bestimmte Alltagsstoffe sensibilisiert sind, schnellt der Anteil laut Kiggs auf 40,8 Prozent.

Erschreckende Zahlen. Und Zahlen, die es früher so nicht gab. Zwischen 1973 und 1988 verdoppelten sich nach einer britischen Studie die Asthmafälle bei Schulkindern. Gleichzeitig legten Ekzeme um 150 Prozent zu. Von 1926 bis 1995 stieg die Zahl der Heuschnupfenfälle in der Schweiz um das 17fache. Ähnliches gilt wohl für ganz Westeuropa.

Immerhin scheint die Kurve in letzter Zeit abzuflachen. Allerdings sind die Indizien dafür weniger eindeutig als für das explosive Wachstum zuvor. Warum der Anstieg? Warum sein Ende? Und weshalb werden Menschen überhaupt allergisch? Über all das rätseln die Forscher. Wie verwirrend die Befunde sind, zeigt die International Study of Asthma and Allergies in Childhood (Isaac). Sie wurde 1991 begonnen, um erstmals einheitlich das Auftreten dieser Leiden in der Welt festzustellen. Insgesamt befragten Forscher 463801 Jugendliche in 56 Ländern nach allergischen Symptomen. Sie fanden Krankheitsraten, die bis um das 60fache auseinander klafften. Die niedrigsten Raten für Asthma fanden die Isaac-Forscher in Indien, Albanien, Indonesien und Rumänien, wo teilweise nur 1,6 Prozent der Jugendlichen unter chronisch entzündeten Atemwegen litten. Die meisten Asthmakinder fanden sie in Australien und Neuseeland, wo gut jeder Dritte betroffen war. Bei Heuschnupfen führten Nigeria und Paraguay die Liste an, bei allergischen Ekzemen lagen die Skandinavier mit Finnland und Schweden in der Topgruppe. Die geografische Verteilung sei »etwas unerwartet«, sagt diplomatisch Stephan Weiland, ein an Isaac beteiligter Epidemiologe der Universität Ulm.

Wenn aber schon Fachleute verwirrt sind, wie soll der Laie sich zurechtfinden? Die vergangenen Jahre brachten eine Flut von Studien mit teils konträren Ergebnissen. Demnach:

- schützt Stillen vor Allergien, möglicherweise aber nur vorübergehend,

- machen Katzen im Haus Kinder anfälliger für Überempfindlichkeiten, außer es leben dort gleich ganz viele Katzen,

- beugt eine staubarme Wohnung Allergien vor, nach anderen Befunden könnte das die Krankheit auch begünstigen.

Entsprechend widersprüchlich fallen die Ratschläge der Allergologen aus: Da werden staubmilbenabhaltende Bettüberzüge empfohlen oder verworfen, Haustiere geduldet oder verdammt. »Früher war alles klar«, sagt Ursula Krämer vom Institut für Umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. »Alles möglichst sauber und keine Tiere. Heute ist es ganz, ganz kompliziert.«

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Im Wust der Daten beginnen sich Gewissheiten zu kristallisieren, die bei Medizinern Hoffnung wecken – vielleicht können sie Allergien bald verhindern.

Sie wissen schon seit langem, dass eine Allergie durch eine fehlgeleitete Abwehrreaktion des Körpers entsteht. Das menschliche Immunsystem wird täglich mit Millionen von Fremdstoffen bombardiert, von harmlosen Duftmolekülen bis zu todbringenden Viren. Aus bisher unerfindlichen Gründen zählt das Immunsystem von Allergikern dabei eigentlich unschädliche Alltagsstoffe zu den Feinden und beginnt sie zu bekämpfen.

Dafür bilden Immunzellen Antikörper vom Typ des so genannten Immunglobulins E. Kommt das Allergen in den Körper, heften sich die Antikörper erst an den Eindringling und dann an bestimmte Abwehrzellen (Mastzellen), welche in ihrem Inneren den Botenstoff Histamin bilden. Aktiviert von allergenbeladenen Antikörpern, überfluten die Mastzellen das umliegende Gewebe mit Histamin, was eine entzündliche Reaktion auslöst. Je nachdem, wo der Kontakt mit dem Allergen stattfindet, führt das zu Hautausschlägen, Übelkeit, Durchfall, Juckreiz oder Schwellung der Bronchien.

Für die Betroffenen ist das mehr als nur unangenehm. Kinder mit Asthma wachsen häufig schlechter und fehlen mehr in der Schule. Auch Heuschnupfenkinder haben überdurchschnittlich oft Schulprobleme. Selbst die Berufswahl ist manchmal eingeschränkt. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen hat beobachtet, dass jedes Jahr rund 30.000 Jugendliche ihre Ausbildung aus Gesundheitsgründen abbrechen, und vermutet, dass häufig Allergien dahinterstecken, zumal es vorwiegend angehende Bäcker, Konditoren, Maler, Friseure, Metallarbeiter, Floristen oder Schreiner trifft – traditionell allergenintensive Branchen. Noch nicht mitgezählt sind Jugendliche, die einen Traumberuf wegen einer bekannten Überempfindlichkeit gar nicht erst antreten. So dürften etwa Asthmatiker in vielen Bundesländern nicht Polizist werden.

Im schlimmsten Fall reagiert der Körper auf ein Allergen mit einem Schock, an dem die Patienten sterben können. Etwa 2,4 Millionen Deutsche müssen fürchten, dass ein Nachmittag im Garten mit einem Kreislaufkollaps oder Ersticken endet, weil sie auf Insektengift allergisch reagieren. Auch kann es passieren, dass ein Betroffener von einer Allergieform zu einer anderen wechselt, ein Phänomen, das Ärzte als »allergologische Karriere« bezeichnen. So entwickelt etwa jeder dritte Heuschnupfenkranke später auch Asthma. Die damit einhergehende Atemnot tötete laut einer Statistik allein 1996 insgesamt 5348 Menschen in Deutschland, gut 14 pro Tag.

Trotz hoher Umweltverschmutzung hatten DDR-Kinder weniger Allergien

Die Veranlagung zur Allergie ist zweifellos genetisch bedingt. »Jedes Kind hat heute ein etwa 20-prozentiges Risiko, Allergiker zu werden«, sagt Eckhard Hamelmann von der Charité. »Ist aber bereits ein Elternteil allergisch, steigt sie auf 40 Prozent. Sind es beide: 80 Prozent.«

Doch die Gene allein erklären die rapide Zunahme der Allergien nicht. Lange vermuteten Forscher, dass die Umweltverschmutzung schuld sei. Die Wiedervereinigung bot die Chance, diese These zu testen. Man untersuchte Kinder in mit Schadstoffen belasteten ostdeutschen Regionen wie Halle und Leipzig und verglich sie mit Jugendlichen aus dem Westen. Immer wieder kam das Gleiche heraus. Die Kinder im Osten hatten durchaus Gesundheitsprobleme durch die »Dreckschleuderfabriken«, wie es Frank Friedrichs, kinderallergologischer Experte der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI), ausdrückt. »Aber sie hatten kaum Asthma und Heuschnupfen.«

Konsterniert suchten die Forscher nach Unterschieden in der Umwelt. Und fanden sie auch. So leiden Heranwachsende, die einmal Würmer hatten, früh in Kindertagesstätten kamen, in großen Familien leben oder auf Bauernhöfen wohnen und oft in den Stall gehen, statistisch seltener an Allergien als andere Kinder. Diesen Faktoren ist eines gemeinsam, erkannten die Forscher: Sie konfrontieren das kindliche Immunsystem mit einer Fülle schädlicher Keime.

Darauf stützt sich die »Hygiene-Hypothese«: Vereinfacht besagt sie, dass ein Baby mit einem unfertigen Immunsystem geboren wird, das trainiert werden muss. Fehlen die dafür nötigen Gegner – wie Krankheitskeime oder Parasiten –, gerät es leicht außer Tritt und attackiert harmlose Alltagsstoffe. »Mit den ganzen Desinfektionssprays und der Hygiene überall scheint vielen Kindern etwas abhanden gekommen zu sein«, sagt Friedrichs.

Das bedeutet nicht, dass Schmutz automatisch gut ist. Oder gar, dass Eltern auf Impfungen verzichten sollten – Infektionskrankheiten wie Masern sind statistisch tödlicher als jede Allergie. »Die Art des Drecks ist entscheidend«, so Friedrichs. Nachgewiesen wurde eine allergiehemmende Wirkung bisher bei Tuberkulosebakterien, dem Darmspulwurm Ascaris und den so genannten Endotoxinen – Komponenten aus der Zellwand von Bakterien wie E.coli oder Salmonellen, die besonders in Kindergärten und Ställen üppig zirkulieren. Manche Forscher bezeichnen diese Keime als »alte Freunde« – Mikroorganismen, mit denen sich das menschliche Immunsystem seit Jahrtausenden auseinander setzt. Vermutlich ist auch wichtig, wann das Kind diesen Keimen begegnet. Das erste Lebensjahr scheint zentral zu sein.

Aufbauend auf der Hygiene-Hypothese, vermuten viele Forscher heute, dass eine ganze Reihe von Charakteristika des modernen, westlichen Lebens die Explosion an Allergien bewirkt haben, indem sie den Menschen »alte Freunde« rauben, aber sie gleichzeitig mehr exotischen Stoffen aussetzen. Dazu zählen Fernreisen, Fertiggerichte mit vielen Zusatzstoffen und gut isolierte Häuser, in denen Milben und Schimmel ein ideales Klima finden, ebenso wie pasteurisierte Milch, Antibiotika, wenig Geschwister und (keimreduzierte) Kaiserschnitte. Selbst die Fettsäuren der Margarine sind in Verdacht geraten, und möglicherweise spielen Schadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide und Ozon eine zumindest unterstützende Rolle. »Die Zunahme an Allergien ist offenbar der Preis, den wir für unseren Lebensstil zahlen«, sagt Friedrichs.

Eindrucksvoll zeigte sich dies erneut in Ostdeutschland. Die aktuelle Kiggs-Studie zum Beispiel ergab, dass ältere Kinder, die dort vor dem Mauerfall geboren wurden, gegen die Erkrankung weitgehend gefeit sind. Bei jüngerem Nachwuchs dagegen konnten die Epidemiologen keinen Unterschied zu Kindern im Westen mehr feststellen. Wohl aber fanden die Forscher Differenzen zwischen anderen Bevölkerungsgruppen. So leiden Migrantenkinder seltener an Allergien als Kinder aus der Oberschicht. »Das hat sicher mit unterschiedlichen Lebensweisen zu tun«, so Martin Schlaud vom RKI.

Wurmeier und Bakterien helfen gegen Asthma und Neurodermitis

Daraus ergeben sich Ansatzpunkte, um Allergien wirkungsvoller zu bekämpfen. Bisher ist es nur möglich, allergische Symptome durch Medikamente wie Antihistamika oder Kortison zu unterdrücken oder den Körper durch die jahrelange Spritzkur, – eine Hyposensibilisierung – gegen ein Allergen »abzuhärten«. Doch an der Charité läuft derzeit eine Studie, bei der bisher 500 genetisch vorbelastete Babys sechs Monate lang dreimal täglich Endotoxin-angereicherte Tropfen bekommen – eine Art Impfung, die eine Fehlreaktion des Immunsystems von vornherein verhindern soll. Die Studie wird erst in einem Jahr ausgewertet, doch »die Gesamtinzidenz scheint bereits geringer als erwartet«, sagt Studienbetreuer Hamelmann.

Von Anfang 2007 an möchte er zudem Personen mit bereits etablierten Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen Eier des (für Menschen harmlosen) Schweineparasiten Trichuris schlucken lassen, um zu testen, ob das die Immunreaktion reguliert. »Es gibt bereits gute Erfahrungen mit chronischen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa.« Und in der vergangenen Woche berichteten Schweizer Forscher, dass zehn Heuschnupfenpatienten nach einer Spritzkur mit Erbgutschnipseln aus Mykobakterien acht Monate lang symptomfrei geblieben sind.

Bereits erprobt ist ein Medikament, das die Allergie-Antikörper IgE blockiert. Das »Anti-IgE«, das regelmäßig unter die Haut gespritzt werden muss, ist in Deutschland bisher allerdings nur für schweres Asthma bei über Zwölfjährigen zugelassen.

Solche Entwicklungen stimmen viele Ärzte optimistisch. »Wenn die Allergologen es in den nächsten zehn Jahren nicht schaffen, eine Prävention zu finden und diese Epidemie des 21. Jahrhunderts umzukehren, dann haben sie versagt!«, sagt Wahn.

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Leser-Kommentare
  1. aber leider falscher Link oder soll etwa auf Analogien zur Situation bei Siemens verwiesen werden?
    ;-)

    korfstroem

    • Olano
    • 11.10.2006 um 17:46 Uhr

    Die Behauptung, gut isolierte Häuser würden zu vermehrtem Schimmelbefall führen, ist falsch. Schimmel bildet sich auf feuchten Flächen, insbesondere in Ecken von Wänden und Decken, die unzureichend gedämmt sind und deren Temperatur deshalb unter den Taupunkt fällt. Die Beobachtung rührt daher, dass bei einseitiger Verbesserung des Wärmeschutzes durch den Einbau neuer Fenster die (Zwangs-)Luftwechselrate stark vermindert wird und die Fenster nicht mehr die "Kühlflächen" sind, an denen sich die Luftfeuchtigkeit niederschlägt. Durch eine fachgerechte Dämmung und einen angepassten Luftwechsel lassen sich Schimmelprobleme zuverlässig verhindern.

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  2. "Oder gar, dass Eltern auf Impfungen verzichten sollten – Infektionskrankheiten wie Masern sind statistisch tödlicher als jede Allergie."

    Dieses Statement klingt doch sehr pauschal. Da sollte man doch etwas differenzieren, was das Thema Impfung an geht.
    Es wundert mich, dass die Inhaltsstoffe von Impfmitteln nicht in diese Untersuchungen einbezogen werden. Zudem haben Babys im ersten Jahr keine Zeit ihr Immunsystem zu trainieren, weil sie mit 6-fach-Impfungen beschossen werden. Ein Baby sollte frühestens erst mit einem Jahr geimpft werden, damit das Immunsystem geschont wird. So hat es uns unser Kinderarzt vermittelt und unser Sohn ist sehr selten krank. Und auch die Masern haben wir alle sehr gut überstanden. Mit Statistiken kann man den Leuten immer sehr gut Angst einjagen, ohne dabei die Details zu den einzelnen Todesfällen zu erwähnen.

    • DI77
    • 15.10.2006 um 16:01 Uhr

    Seit ca. 40 Jahren bin ich Allergiker!
    Es begann mit Heuschnupfen (so gut wie alles was blüht), dann stellte sich nach ca. 15 Jahren eine Kernobst-Allergie ein. Ich bin Jahrgang 56. Habe meine Kindheit vor der Haustür und in Wäldern verbracht! Kernobst geliebt und wie ein Müllschlucker verzehrt!
    Für mich ist die Ursache zum 1. "Erbanlage" zum 2. "Umwelt"
    Die Pharmaindustrie wirft tonnenweise teuere Medikamente auf den Markt, die die Mediziner verabreichen. Ich habe über die ganzen Jahre keinen Mediziner erlebt, der dieser Sache auf den Grund geht und für den Patienten optimiert etwas vorschlägt. Der Arzt - Sklave der Pharmakonzerne!
    Es wird so weitergehen und in 100 Jahren keine Lösung geben! Die Ärzte nehmen sich außerdem gar keine Zeit!
    Prost Mahlzeit!

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  3. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, warum Ärtze und Forscher das Naheliegenste übersehen.
    Was hat sich denn tatsächlich für die Menschen im Osten Deutschlands seit der Wende geändert? - Außer dem Kulturschock von Demokratie und Kapitalismus - Die Ernährung!
    Wer aus den neuen Ländern stammt sollte sich mal überlegen, was er/sie füher gegessen hat und was er/sie heute isst, oder auf der Verpackung nachlesen, was da so alles drin ist, in dem was er isst, von den Sachen ganz zu schweigen, die nicht aufgeführt werden (müssen). Hinzu kommt, dass heute wesentlich mehr Fertiggerichte und vorfabriziert Nahrung gegessen wird als früher.
    Und wenn man weiss, dass Allergien, auch Neurodermitis, durch Ernährngsumstellung zum Stillstand gebracht oder wenigstens gemildert werden, zweifelt man nicht mehr an der Ernährung als Hauptfaktor.
    Hier müsste geforscht werden, aber nicht ob die Ernährung schuld ist, sonder warum.

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  4. Wir sind ein Priv. Institut, dass sich seit 20 Jahren mit der Gesundheit &

    Analysen der Wohnung und des Arbeitsplatzes befaßt. Auf diesem Weg wollen

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    an Ihrer Türe.

    Lassen Sie uns kurz auf das Problem der Schimmelpilze eingehen:

    Moderne med. Forschung beweist: Über rissige Haut und die gereizte Atemwege

    gelangen Pilze ins Blut und übers Blut in die verschiedenen Organe.

    Schimmelpilze verursachen Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme,

    Schlafstörungen, und Hormonprobleme mit Süchten & Eßzwängen.

    Schimmelpilze sind "Allergie" erzeugend, sogar "Krebs" erregend!

    Was nur wenige Wissen: Staubsauger erzeugen Schimmelpilze. Sie und Ihre

    Mitmenschen sollten nicht mehr zu diesen Menschen gehören müssen.

    Im Filter kleben Haare, Hautschuppen, Essenskrümmel, Pflanzenteile sogar

    Kleintierkadaver. Diese organische Abfall wird immer wieder erwärmt. Der

    verwest, verschimmelt und vergammelt. Saugstauber blasen diese Schimmelpilze

    in die Atemluft. Das muss nicht sein.

    Dies war eine einmalige E-Mail. Wir hoffen nun auf eine Reaktion von Ihnen.

    Alles Gute vom Priv. Institut aus Rheine

    Dipl. Ing. Baubiologe Jürgen P.J. Gödde

    Mitglied: Verband Baubiologie & Arbeitskreis Elektrobiologie

    [ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]

  5. Man hört so oft von dem Erfolg von Außenseitermethoden bei Asthma. Es gibt das schlimme Asthmadilemma: einerseits darf man nicht ohne Unterstellung eines Denkfehlers an der Integrität der Ärzte zweifeln aber andererseits kann das Absetzen der üblichen Behandlung oft zur Heilung führen. Nur als Beispiel und nicht als Reklame einer erfolgreichen Außenseiterbehandlung dient die Buteykomethode. Prinzip ist die Eindämmung der Mehratmung (Hyperventilation) bei Asthma. Sie entsteht durch falsche Verteilung von Blut und Atemluft in der Lunge. Der Grund ist für Ärzte unbekannt. Bei der Methode nach Buteyko wird durch Verlangsamung der Atmung der Patient zur Aufgabe der Mehratmung gezwungen. Da es aber hier an einer unterstützenden Theorie fehlt und auch weil die herkömmlichen Medikamente zu einer so eindrucksvollen Wirkung führen, wird nicht in eine andere Richtung geforscht. Anders ausgedrückt, das Symptom der Mehratmung wäre nach medizinischer aber nicht nach krankengymnastischer Logik unbehandelbar. Mit der Tradition der Behandlung durch Medikamente kommt auch die Bindung an die spezielle arzneimittelgerechten Erprobung an vielen Patienten. Dabei wird eine Gruppe einer wirkungslosen Pseudobehandlung (Placebo) und eine andere Gruppe der echten Behandlung zugeführt werden. Dass ein solches Vorgehen bei der Erprobung einer Pille viel wenig aufwändig wäre als bei der Krankengymnastik, leuchtet ein.
    Es wird aber auch gemeinhin in der Praxis übersehen, dass zur Einatmung nicht nur ein Saugdruck in der Lunge sondern auch ein positiver Druck im Bauchraum gehört, siehe in dieser Beziehung per Google die vielen Webtexte über die Atmungspumpe und insbesondere die "respiratory pump".
    Wenn man das weiß, liegt die Vermutung nahe, dass Druck auf dem Bauchraum durch Anspannen der Bauchwand die Einatmung fördert. Verschiedenen japanischen Atemmethoden liegt diese Bauchdrucktechnik zugrunde (Dr. N. Shioya: Die Kraft der strahlenden Gesundheit; Dr. med. Takashi Nakamura: Das große Buch von richtigem Atmen; „Hara – Erdmitte des Menschen“, Graf Karlfried von Dürckheim, siehe insbesondere „Worte des Meisters Okada“ mit Erklärung des Tanden).
    Weil eben bei Asthma die Einatmung mit Spray oder Kortison erleichtert werden muss, wäre die wissenschaftliche Untersuchung dieser Technik innerhalb der Disziplin der Krankengymnastik und ohne Bindung an die Pharma von höchster Priorität. Richard Friedel s3e0101@mailin.lrz-muenchen.de

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  6. Dafür ist eine vor Jahren für mich unbekannte sogenannte Weizenallergie hinzugekommen, die ich auf hineingezüchtete und hinzugesetzte Eiweißstoffe zurückführe, denn immer noch führt der größte Teil südländischen Weizens bei mir zu keinerlei Reaktion. Aber zunehmend reagiere ich auf Chargen italienischer Nudelhersteller allergisch. Eine Rettung ist für mich Roggenbrot, dem kein sogenannter Weizenextrakt hinzugefügt wurde. Es gibt einige deutsche Firmen, die für mich verträgliches Brot herstellen.
    Meine frühere Dauneneallergie habe ich viel zu spät erkannt, nach etlichen Krnkenhausaufenthalten wegen "Asthma", "Tuberkulose", mehrmaligem Schälen der "Polypen" und Entfernen der Mandeln.
    Durch Vermeidung und trockene Wohnung völlig verschwunden. Ich möchte meine Mandeln und Polypen wiederhaben!

    Ebenso litt ich extrem unter "Pollen". Pustekuchen! Herr Fuchs, Chefwerber der BASF für die südfranzösischen Bauern klärte mich anlässlich einer ICE-Fahrt auf, ohne zu ahnen welche Folgen das hatte:
    Der Spritzkalender für die Bauern richtet sich nach der Blüte und dem Pollenflug, nicht umgekehrt. Bei mir waren eindeutig Spritzmittel der Auslöser, nicht die Pollen. Die wurden in den letzten drei Jahrzehnte nacheinander praktisch alle verboten: diese Allergien habe ich nicht mehr.
    Dafür andere Krankheiten nach einer streptococcus aureus-Infektion im dafür bundesweit bekannten Dominikus-Krankenhaus in Düsseldorf-Heerdt. Wird in Düsseldorf bereits nach dem heiligen Dominikus benannt.
    Ärzte!

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