DIE ZEIT: Herr Kocks, bezeichnen Sie sich eigentlich selbst als Spin-Doctor?

Klaus Kocks: Ja, klar.

ZEIT: Das ist ungewöhnlich. Die meisten Ihrer Kollegen, die Politikern und Managern ein besseres öffentliches Bild verpassen, bekennen sich nicht zu ihrem Beruf.

Kocks: Wenn Sie die Dame in einer Rotlichtbar fragen, was ihr Beruf ist, sagt die auch: Tänzerin. Unsere Branche ist ähnlich verlogen. Aber ich stehe zu dem, was ich mache.

ZEIT: Dann verraten Sie uns sicher auch, für wen Sie gerade arbeiten.