Klima Es wird heiß auf dem Planeten Erde

Mitten in Januar 10 Grad in Berlin, 22 Grad in New York. Der Klimawandel verändert die Welt. Doch gibt es Wege, die Katastrophe abzuwenden

Das Wetter spielt verrückt. Verrückter als gewohnt. Anfang Januar herrschen in New York normalerweise Temperaturen um den Gefrierpunkt; am vergangenen Wochenende waren es 22 Grad Celsius, nicht Fahrenheit. Frühlingshafte Temperaturen auch in Berlin: mehr als 10 Grad – 10 Grad mehr als normal. In Hamburg blühen die ersten Kirschbäume, Schnee ist nicht in Sicht. Ski und Rodel: Fehlanzeige.

Nie zuvor seit Beginn der Wetterbeobachtung erlebte Deutschland einen wärmeren Herbst als den des vergangenen Jahres. Er war 2,5 Grad zu warm – und der Winter schickt sich an, ebenfalls alle Temperaturrekorde zu brechen. Die Jahreszeiten, so scheint es, scheren sich nicht mehr um den bekannten Plan.

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Es wird langsam heiß auf dem Planeten Erde. 2005 war die weltweite Mitteltemperatur so hoch wie seit mehr als 100 Jahren nicht. Sechs der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnung ereigneten sich nach der Millenniumswende. 2006 stufte die Nasa als fünftwärmstes Jahr ein – nach 2003, dessen Hitzerekorde in Europa mehr als 30000 Menschenleben kosteten. 2007 wird wahrscheinlich den nächsten Superlativ bringen, prognostizierten vor wenigen Tagen Forscher des britischen Wetterdienstes.

Zufall?

Nein, das größte Grillfest in der Geschichte der Erde veranstaltet der Mensch selbst, vor allem durch den exzessiven Verbrauch von Kohle, Öl und Gas. Jede Schippe, jeder Tropfen, jeder Kubikmeter setzt klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) frei, das die Erde aufheizt – und das Wetter verrückter werden lässt. Plötzlich steht das Klimaproblem ganz oben auf der politischen Agenda; zugleich wächst weltweit die Sorge um den Energienachschub. Vor allem um den von Erdöl, jenem Stoff, der gemeinsam mit der Kohle hauptverantwortlich für die Erderwärmung ist. US-Präsident George W. Bush, der sich bisher internationalen Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels stets widersetzte, sieht jedenfalls seit Neuestem eine Chance, »die alten Debatten hinter uns zu lassen«. Die chinesische Regierung hat den Spritverbrauch von Autos limitiert. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel will während der deutschen Präsidentschaft bei der EU und beim G8-Gipfel wieder Schwung in die internationale Klimapolitik bringen. Als hätte es noch eines Beweises für die prekäre Abhängigkeit Deutschlands bedurft, kappte Russland am Montag die Öllieferungen nach Deutschland. Am Mittwoch dieser Woche präsentierte die EU-Kommission eine Energiestrategie, in der es auch um die womöglich größte Herausforderung geht: den Klimawandel.

Leser-Kommentare
  1. Nun ja, ein Klimarechenmodell zur Bestimmung der Temperaturen zum 17. März 2037 gibt es ja schon, es nennt sich REMO. Also was soll denn ein solches Argument? Es ist doch alles sonnenklar. Die Klimawissenschaft steht und ist zu eindeutigen Aussagen in der Lage. Und die davon nicht überzeugt sind, sind Skeptiker, oder neuerdings Häretiker. Und den Diskussionen ist eine Ende zu bereiten.

    Man fragt sich dann nur, warum soviel getrickst wird. Ich will schon gar nicht vom „Hockey-Stick“ anfangen.

    Aber warum wird dann ein Bericht wie der Stern-Report (als Auftrag des Schatzkanzlers Brown) in dieser Form und mit diesen Aussagen angefertigt, und warum gibt es denn unter den deutschen Spezialisten (mit Ausnahme des Holländers Tol) keine Kritik?

    Merkel, Schavan und Gabriel ziehen derzeit über die Dörfer und loben den Stern-Report hoch..

    Sie sollten einmal den Bericht vorher lesen, bevor sie ihn so anpreisen.

    Aber das hat man schon gar nicht mehr nötig. Es gibt ja einen wissenschaftlichen Consensus. Und wenn dann ein paar Kritik üben, dann sind es die Leute, die die „zitierten Textstellen nicht richtig einordnen.“

    Lesen Sie, Yoann, die Kritik am Stern-Report dann wenigsten einmal. Das kann nun keineswegs schaden.

    Ob die Temperaturen im Jahre 2030 wirklich so sind, wie sie hier angenommen werden, ist keineswegs sicher. Reden Sie einmal mit einem Astro-Physiker.

  2. Das vernunftbegabteste und anpassungsfähigste Wesen?

    Nett umschrieben aber nicht mal in diesem Superlativ ist das Wesen fähig, die einfachsten Konsequenzen bzw. Sofortmaßnahmen einzuleiten.

    Da feiern die Börsen dieser Welt die größten Dreckschleudern als unternehmerische Erfolge, ebenso wie am längst Gebotenen vorbei bastelnde Wegwerfproduzierer.

    Verlagert wird dorthin, wo es billig ist, egal wie teuer es kommen wird; das flexible Umgehen von Hürden, das Ausweichen und Vermeiden von wenigstens ansatzweise vernünftigen Vorgaben, das Vertagen von Verantwortung, all das wird belohnt und steht für 'clever' und 'intelligent', „money“ and „power“.

    'Regieren' heißt 'sich raushalten' und immer 'sich selbst erhalten', nie aber „lenken“ oder gar „leiten“; das war mal als das Wort noch von einen Ursprung hatte. Dem „Sozialen“ an der Marktwirtschaft erging es ähnlich, nur das „Freie“ an derselben hat sich mit einem demokratischen Allerweltsmodell verbündet. Neo ist da nichts dran, liberal zu sein ist in.

    Stimmt nicht? Na, welcher Begabung bedarf es denn, den Grill für die paar Würstchen atomar zu betreiben, dabei Fische und Vögel vorzugaren und garantiert nicht Herr des Abfalls, nicht einmal des Prozesses per se zu sein. Richtig: gefragt ist die Anpassungsfähigkeit, gentechnisch sind wir da allerdings etwas spät dran.

    Diskutiert wird währenddessen immer weiter, ob es denn überhaupt wahr sein könne, es nicht alles einfach normal so sei? Selbst simpelste Überlegungen, Zusammenhänge, Tatsachen und Wahrheiten werden hinterfragt als werde dem Kind die Bescherung verboten. Mein Klima, Dein Wandel, allein das Wetter ist schlecht.

    Egal ob sechs oder sieben Milliarden an mit Vernunft begabtesten Wesen; sie lieben easy, ob Jet oder Cruise, selbstgecrashtes Eis unter künstlichem Schnee; die Freiheit ist alles, der Wettbewerb macht’s billig, der Globus ist rund und voll. Das war schon immer so, auch vor hundert Jahren als eine läppische Milliarde der anpassungsfähigsten Wesen den Globus verdreckte oder gar vor tausend Jahren, als die kleinen Eiszeiten der Scheibe noch ungleich gleichgültiger waren, waren jene doch selbstgemacht und sie nur von Minderheiten belastet.

    Na denn, die Bescherung wird kommen, so sicher wie die Ruhe nach dem Sturm und das Wasser von allen Seiten.

    Eine physikalisch-chemische Reaktion nährt und verstärkt sich gemeinhin selbst so lange genügend Materie und Energie bereit stehen. Schon lange aus dem Gleichgewicht wird sie sich ein anderes suchen, das sich von dem alle Wesen ermöglichenden immer weiter entfernen werden wird.
    Nein: entfernt!
    Je länger, je weiter, je ... Dann wird es wieder anpassungsfähigste und vernunftbegabteste Wesen geben, geprägt von dem, was in einem neuen Gleichgewicht herrschen wird.

    Kleinhirn an Großhirn:
    „Laß gut sein!“

    caw

    • Yoann
    • 15.01.2007 um 16:34 Uhr

    Ob nun Klimawandel oder nicht, oder vielleicht nur ein wenig oder vielleicht hat sich der Wissenschaftler ja doch nur verrechnet. Sind ja eh alle gekauft, von der Atomlobby oder der Windradlobby. Aber wenn es denn global warming gäbe, warum ist es bei mir daheim noch immer so kalt? harr harr! Und überhaupt so lange mir mir nicht jemand eine einfach nachzuvollziehende Berechnung der Tageshöchsttemperatur vom 15. März 2037 vorlegt glaube ich gar nichts mehr.

    Dieser Auszug der allseits anzutreffenden Argumente der sog. Klimaskeptiker zeigt, dass sie mit der Debatte fertig sind. Es hat keinen Sinn mehr sich mit Betonköpfen zu unterhalten, die sich in wissenschaftliche Erörterungen von Details flüchten um ihren Standpunkt zu verteidigen. Zum Teil fehlt massiv das nötige Fachwissen um die zitierten Texstellen richtig einzuordnen zum anderen wird jeder Bericht, der nicht im Sinne des business as usual ist als Panikmache deklariert (siehe Kommentar von faustus34)

    Hier ein einfacher Gegenvorschlag: Ich wette, dass wir 2030 keine Gletscher mehr in den Alpen haben. Wenn Sie wirklich von ihren Argumenten überzeugt sind halten Sie doch dagegen. Einsatz: Ihr Lieblingsspielzeug (wenn 2030 überhaupt noch Autos fahren können).

  3. 4.

    Ob Vorholz der Sache einen guten Dienst erweist, indem er eine mögliche Katastrophe nach der anderen aufzählt, auf wessen Sachverstand auch immer, muss doch bezweifelt werden.

    Es muss hier doch einmal darauf hingewiesen werden, dass die Voraussagen zukünftiger Klimakatastrophen auf Berechnungen von Computern beruhen, deren Ergebnisse nur soweit realitätsnah sind, wie deren Bedingungen realistisch sind. Und da muss man dann doch erhebliche Bedenken haben.

    Die Sonne z. B. hat bei den Klimarechenmodellen keinen Einfluss auf Temperaturänderungen, und wird deshalb als Konstante angenommen, eine eher unwahrscheinliche Annahme. Die Theorie, dass die Sonnenwinde im Zusammenspiel mit kosmischen Strahlungen in erheblichen Maße die Wolkenbildung und damit die weltweiten Temperaturen beeinflussen, wird von den Klimamodellierern vehement abgelehnt. Immerhin wird die Theorie jetzt von CERN in Genf in einem Großversuch überprüft. Und es deutet vieles daraufhin, dass diese Annahmen nicht falsch sind.

    Inwieweit die Methode, durch Katastrophendarstellungen die Öffentlichkeit zu beeinflussen, inzwischen auch selbst bei den maßgebenden Vertretern der Klimamodellierung auf Bedenken stößt, hier ein Ausschnitt aus einem Beitrag von Prof. Hulme, geschrieben für den BBC:


    Oktober 2006

    Mike Hulme, Professor of Environmental Sciences at the University of East Anglia, and Director of the Tyndall Centre for Climate Change Research, has written a thoughtful, accurate, and brave op-ed for the BBC on the curent state of the climate debate. Here is how he begins:

    Climate change is a reality, and science confirms that human activities are heavily implicated in this change.

    But over the last few years a new environmental phenomenon has been constructed in this country - the phenomenon of 'catastrophic' climate change.
    It seems that mere 'climate change' was not going to be bad enough, and so now it must be 'catastrophic' to be worthy of attention.
    The increasing use of this pejorative term - and its bedfellow qualifiers 'chaotic', 'irreversible', 'rapid' - has altered the public discourse around climate change.
    This discourse is now characterised by phrases such as 'climate change is worse than we thought', that we are approaching 'irreversible tipping in the Earth's climate', and that we are 'at the point of no return'.
    I have found myself increasingly chastised by climate change campaigners when my public statements and lectures on climate change have not satisfied their thirst for environmental drama and exaggerated rhetoric.
    It seems that it is we, the professional climate scientists, who are now the (catastrophe) sceptics. How the wheel turns.“
    ...........................

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  4. Und hier eine Beurteilung des von Vorholz als vorbildlich dargestellten, von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen, sogenannten Stern-Report, der auch von Vertretern der Bundregierung als maßgebend zitiert wird.

    Zur Erläuterung : Prof. Tol, Hamburg, ist ein weltweit renommierter Umweltökonom, Prof. Nordhaus gilt seit 20 Jahren als einer der kompetentesten Umweltökonomen:

    „Prof. Tol, in einem Interview in der WiWo Nr. 46/2006

    Prof. Tol bezeichnet den Stern-Report als „Panikmache“.

    Tol: Von Panikmache spreche ich, weil Stern in der Kurzfassung des Reports für seine Schadensschätzung von 5 bis 20 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts nur extrem pessimistische Szenarien herangezogen hat.

    Andere Studien, die Schäden von weit unter einem Prozent errechnen, hat er unterschlagen. So kommt er zu den Furcht erregenden Zahlen. Zugleich erweckt die Zusammenfassung den Eindruck, die fünf Prozent seien von sofort an und bis in alle Ewigkeit gültig, wenn nicht sofort gegengesteuert würde. In der Langfassung steht jedoch, dass die fünf Prozent frühestens 2075 erreicht werden. Dieses Vorgehen ist abenteuerlich und kein akzeptabler Weg für eine Politikberatung.

    Wido : Stern rechnet vor, dass eine konsequente Bekämpfung der Erderwärmung heute zwanzig Mal billiger ist, als nichts zu tun.

    Das ist völlig übertrieben. Stern hat die Schäden viel zu hoch und die Kosten für die Emissionsreduktion viel zu niedrig angesetzt. Dieses Operieren mit falschen Zahlen macht es Klimaschutzgegnern leicht, sich einem Konsens zu entziehen. Sie sagen zu Recht: Was da steht, ist Quatsch. Dem Klima kann aber nur geholfen werden, wenn alle mitmachen. Wir brauchen eine Langzeitlösung, und sie muss global sein. Der Stern-Bericht stört diesen Einigungsprozess, insofern hat er dem Klimaschutz einen Bärendienst erwiesen.“

    Zur Windenergie :

    „Das viele Geld, das in Deutschland in die Windenergie fließt, ist ein abschreckendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Regierungen die Technologie auswählen. Die Leute, die jetzt mit Windrädern gut verdienen, hatten beste Beziehungen ins frühere grüne Umweltministerium. Das viele Geld fließt, obwohl Windenergie sehr unzuverlässig ist und nie mehr als zehn Prozent des Gesamtbedarfs an Energie abdecken wird.“

    WiWo: Ganz persönlich gefragt: Wie zuversichtlich sind Sie, dass das Klima noch zu retten ist?

    „Ich sehe keinen Grund zur Panik. Uns bleibt genug Zeit zum Reagieren. „

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    Fazit im Economist zu einem B ericht Prof. Nordhaus über den Stern-Report :

    „Mr Nordhaus does not contend that the world should do nothing about greenhouse-gas emissions. But he questions the confidence with which the Stern report concludes that lots of things should be done, and fast. The “central questions” about any policy response to global warming, says Mr Nordhaus, “how much, how fast, and how costly―remain open”. As far as he and like-minded critics are concerned, the Stern report has informed the debate about climate change, but has not come anywhere near resolving it.“

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    Vielleicht liegt die Misere auch darin begründet :

    „ WiWo : Im kommenden Jahr legt das IPCC, das Wissenschaftlergremium der UNO zur Abschätzung des Klimawandels, seinen nächsten Bericht vor. Ist dort genügend ökonomischer Sachverstand vorhanden?

    Tol :Leider überhaupt nicht. Das Gremium ist über die Jahre immer grüner geworden und hat die wenigen Ökonomen, die früher beteiligt waren, hinausgedrängt. Das stellt die Qualität der Ergebnisse deutlich infrage.“

    Und auf einer solchen Basis sollen nun die Volkswirtschaften der Erde sich ändern und umgewandelt werden. Es ist nicht zu glauben.

  5. ich fahre einen A2 1.2 TDI (3L/100km), übrigens gar nicht unkomfortabel und recht flot. Die Produktion wurde mangels Nachfrage eingestellt. Ähnlich erging es dem Lupo 3L, der zwar kleiner, aber auch sehr sparsam ist.
    Solange Sportflugzeuge 60 Liter 4fach verbleites Benzin pro Flugstunde in die Luft pusten, nur um über Tante Ernas Haus eine Runde zu drehen oder um auf Juist einen Kaffee zu trinken, solange sich die Nordländer in den Südlanden 14 Tage lang den Rücken verbrennen müssen und dabei pro Nase 3 Tonnen CO² für den Flug in die Atmossphäre blasen usw., so lange wird man wohl mit weiter steigenden globalen Temperaturen rechnen müssen.
    Ob der Gesetzgeber da helfen kann oder die Vernunft? Ich habe da meinen Zweifel, wenn ich mir die Damen und Herren Politiker anschaue: Politik der Trippelschritte (Merkelismus) Oder gar der schreckluiche Bush.....

  6. Bei uns ist es diesen Winter ungewohnt warm. Ja, aber der letzte Winter war dafür sehr kalt und lang. Ist das nicht ein normaler Wechsel?
    Und auch wenn es bei uns im Moment warm ist - in Mexiko herrschen so niedrige Temperaturen wie schon lange nicht mehr. Im Dezember haben dort die Menschen in Mexiko City und Puebla bei -8° und -6°C gefroren. Und auch jetzt herrschen dort oft noch Temperaturen um 0°C. Dort herrscht also definitiv keine Erwärmung! Wie ist das zu erklären, wenn es doch um eine globale Erwärmung geht?

  7. Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, mal die Grafik auf S. 2 des Artikels anzuschauen, hätten Sie vielleicht sogar gesehen, dass trotz des scheinbar langen und kalten Winters 2005 auf Platz 1, und 2006 auf Platz 4 der 10 wärmsten Jahre seit 1880 liegt.
    Im übrigen ist längst bekannt, dass der Begriff der 'globalen Erwärmung' eigentlich falsch ist, da die Folgen des Klimawandels lokal durchaus zu einer Abkühlung führen können (z.B. große Teile Europas bei Ausfall des Golfstroms).

    Das Argument 'Ich habe gerade kalte Füsse, deswegen kann es keine globale Erwärmung geben' ist zwar immer wieder lustig, mehr aber auch nicht.
    Kurzfristige Wetterphänomene sind irrelevant, entscheidend sind die Mittelwerte über einen längeren Zeitraum.

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