Muslime Dialog der Kulturen
Der Imam Abdul Tariq will in Berlin für seine Gemeinde eine Moschee errichten. Joachim Swietlik kämpft dagegen mit seiner Bürgerinitiative. Ein Streitgespräch
DIE ZEIT: Wir treffen uns hier auf neutralem Boden, in einem Fotostudio. Immerhin haben Sie beide sich zur Begrüßung die Hand gegeben.
Joachim Swietlik: Ich habe mir das, ehrlich gesagt, vorher gut überlegt. Als wir von der Bürgerinitiative uns zum ersten Mal mit den Mitgliedern der Ahmadiyyah-Gemeinde getroffen haben, da haben uns nämlich die Frauen den Handschlag verweigert mit der Begründung, das sei aus religiösen Gründen nicht üblich. Wir haben dann beschlossen, dass wir im Gegenzug den Männern der Gemeinde nicht die Hand geben. Aber jetzt sind wir ja quasi unter uns.
Abdul Tariq: Nach dem islamischen Glauben darf es keine Körperberührung zwischen fremden Männern und Frauen geben. Das geht nur im engeren Verwandtenkreis. Wir waren schon sehr verletzt, als Sie uns damals nicht die Hand gaben. Es hätte doch eine einfache Lösung gegeben: Die Männer geben den Männern die Hand, die Frauen den Frauen.
Swietlik: Sie haben sich nun mal entschlossen, in unserem Kulturkreis zu leben, und da ist der Gruß mit Handschlag Usus.
Tariq: Ich kann es nicht ändern, diese Sittlichkeit ist uns sehr wichtig. Der Heilige Prophet Mohammed, Gottes Friede sei mit ihm, hat fremden Frauen nie die Hand gegeben.
Wie gefährlich ist die islamische Gemeinde Ahmadiyya wirklich? Eine Videoreportage über die unterschiedlichen Protagonisten im Kulturkampf von Heinersdorf
ZEIT: Herr Swietlik, der Imam wird mit seiner Gemeinde umziehen und eine neue Moschee in Berlin-Heinersdorf bauen, die erste Moschee im Ostteil der Stadt. Der Grundstein wurde gerade gelegt. Warum wollen Sie ihn nicht als Nachbarn haben?
Swietlik: Wir sind nicht pauschal gegen Moscheen. Wir finden nur, eine Moschee sollte da stehen, wo die Gemeinde ihren Lebensmittelpunkt hat oder die Mehrzahl der Gemeindemitglieder. In diesem Fall wohnt die Hälfte in Reinickendorf, wo die bisherige Moschee in einem Einfamilienhaus untergebracht ist, und die andere Hälfte über die Stadt verteilt. Die Mitglieder der Gemeinde würden touristengleich durch die Stadt nach Heinersdorf fahren, ein paar Kilometer entfernt, dort ihr Gebet verrichten und wieder nach Hause fahren. Ein guter Muslim soll fünfmal am Tag beten. Also fahren die die ganze Zeit nur hin und her.
Tariq: Kaum einer kommt fünfmal am Tag zum Gebet, die Leute sind ja berufstätig. Wir sind meistens nur 10 bis 15 Leute, nur am Freitag sind wir 80 bis 100. Es gibt die Regel: Wenn die Moschee zu weit weg ist, kann man die Gebete auch zu Hause verrichten.
Swietlik: Warum brauchen Sie dann überhaupt eine neue Moschee? Sie haben doch immer gesagt, Sie benötigen mehr Platz. Da klaffen doch Behauptung und Realität auseinander, und wir fragen uns: Wie glaubwürdig sind Sie? Herr Tariq, Sie sind in Heinersdorf nicht beliebt; wir haben mehr als 6000 Unterschriften gegen Sie gesammelt. Wieso sind Sie nicht woanders hingegangen?
Tariq: Ach, wissen Sie, ich habe inzwischen gelernt, dass in Deutschland niemand eine Moschee in seiner Nachbarschaft haben will, genauso wie niemand ein Gefängnis will, eine Mülldeponie und auch kein…
Swietlik: …kein Atomkraftwerk!
Tariq: Genau. Egal, wo wir bauen: Wir werden nicht mit Blumen empfangen.
ZEIT: Bisherige Gesprächsversuche zwischen Ihnen waren nicht sonderlich erfolgreich. Auf einer Versammlung in Heinersdorf haben Moscheegegner gerufen: »Wir sind das Volk« und »Haut ab«.
- Datum 15.01.2007 - 02:41 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 11.01.2007 Nr. 03
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Bevor Sie zum Psychiater gehen sollten Sie etwas für Ihre Rechtschreibung tun!
Immer die gleichen Standardluftblasen - wie öde. Lassen Sie sich mal was neues einfallen beim nächsten Antifa-Treffen. Sie wollen mal wieder Leute, die nicht ihr abstruses Weltbild teilen, unterdrücken und sähen sie gern als 'Dhimmis'. Das wäre noch eine 'humane Lösung'. Soso, was wären denn die anderen? Aber das können Sie dann ja mit ihren Geistesverwandten, den Nazis, besprechen. Sondern Sie ihre faschistischen Phantasien bite woanders ab.
Ihr Kommentar ist gar nicht so schlecht, nur leider etwas verharmlosend.
Es gibt einen Unterschied zwischen der 'Empfehlung' eines Ehegatten, wie Sie schreiben, und der Einladung eines Partners der Tochter durch die Eltern.
Wenn ein Kind liebevoll und klug erzogen wird, dann wird es schon wissen, nach welchen Kriterien es zu selektieren hat, und ich halte diese Entscheidungsfindung für sehr wichtig für den Reifeprozess eines Menschen.
Durch arrangierte Ehen werden Ghettostrukturen bloss manifestiert, und eine Gemeinschaft, die sich nach aussen hin nicht öffnet, bekommt mit der Zeit inzestuöse Züge, das führt zur Degeneration (in diesem Fall sicher weniger genetisch als kulturell).
Und dann glauben Sie, mit etwas mehr staatlicher Förderung in der Schule liessen sich die Integrationsprobleme beheben (damit stehen Sie nicht allein, die Damen Gaschke und Meyer würden Ihnen sicher zustimmen).
Aber alle gemachten Erfahrungen - nicht nur in Deutschland - widersprechen dem deutlich.
Ich glaube, dass das an der sehr starken frühkindlichen Prägung liegt.
Die Prägung des Menschen beginnt bereits prä-natal!
Die von mir zitierte Jeanne L. Tsai hat herausgefunden, dass asiatische Babys kurz nach der Geburt weniger schreckhaft und motorisch nervös sind als amerikanische und europäische Säuglinge.
Ob das an genetischen Unterschieden liegt, oder ob das etwas zu tun hat mit dem seelischen Zustand der Mutter während der Schwangerschaft, das ist nicht ganz sicher - vermutlich und hoffentlich Letzteres.
Und später, zwischen dem dritten und dem siebten Lebensjahr, entwickeln Kinder ihr Sozialverhalten, und diese Prägung bleibt ein Leben lang haften.
Kinder, die sich im Alter von fünf oder sechs Jahren durch erhöhte Aggressivität auszeichnen, sind zu über der Hälfte auch noch bis zur Adoleszenzzeit verhaltensauffällig.
Es genügt also nicht, Defizite erst in der Schule ausgleichen zu wollen, das muss vorher geschehen.
Ohne die Untersuchungen von Tsai zu kennen, war ich deshalb schon immer für eine 'Zwangseinweisung' von Kindern aus Problemfamilien in den Kindergarten.
Ich kann mich gut entsinnen, dass sie mich deshalb mal als verfassungsfeindlich bezeichnet haben.
Aber Freiheit und Individualismus sind nicht alles.
In der euro-amerikanischen Kultur besitzt ein hohes Selbstbewusstsein einen hohen Stellenwert, während ein mangelndes Selbstwertgefühl mit Depressionen und Angstgefühl assoziiert wird.
Ich halte diese Anschauung inzwischen für absolut schädlich, denn nur derjenige, der ein gewisses Mass an Demut in sich verspürt, sich selbst also weniger wichtig nimmt, kann auf andere zugehen, von anderen lernen, und anderen helfen.
In der muslimischen Kultur gibt es wohl auch ein sehr hohes Mass an Egozentrik (Ich; 'meine' Familie; 'mein Clan'; 'meine' Religion) wie im Westen - nur leider verbunden mit einem Gefühl der Unterlegenheit, der Demütigung.
Die Folge davon ist Frust, und das Gerede von 'Dhimmietum'.
Ich glaube, dass sich alle Probleme auf der Welt lösen liessen, wenn wir alle uns (und unsere Angehörigen) nicht mehr als besonders wichtig in den Vordergrund drängen würden.
Eine liberale und offene Gesellschaft (die mir in unserer Form gar nicht so gut gefällt) entwickelt sich im Zuge längerer Friedensperioden wohl automatisch zu einer immer gerechter werdenden Gesellschaft, trotz dem einen oder anderen Rückschlag.
Eine liberale Gesellschaft hat - immerhin - die Fähigkeit, sich durch 'fail and error' an ein ideales Gesellschaftsmodell anzunähern, auch durch die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Und genau deshalb, weil wir Deutschen das wissen - und weil wir auf unserem Weg schon sehr weit gekommen sind - haben wir Bedenken vor einem quantitativ immer grösser werdenden Islam, der in der Entwicklung stecken bleibt.
Das bisschen Weisheit, dass wir Europäer in einem jahrtausendelangen Prozess der gegenseitigen Kriegführung entwickelt haben, dass wollen wir nicht wieder verlieren.
Das war ein nettes Gespräch zwischen dem Imam Abdul Tariq und Herrn Joachim Swietlik. Und wenn der Imam Abdul Tariq nicht will, dass Männer seiner Frau die Hand geben, dann mag man dafür kein Verständnis haben, akzeptieren muss man trotzdem.
Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass Herrn Swietlik ein bisschen nachgefragt hätte, denn die Antworten von Iman Tariq beruhigen mich nicht, obwohl kaum zu überhören ist, dass sie das sollen.
Dr. Hiltrud Schröter, Lehrbeauftragte am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt, hat eine Forschungsarbeit über die Ahmadiyya fertiggestellt, nachzulesen unter:[ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]
Ein paar Ausschnitte daraus:
Mirza Ghulam Ahmad, der Gründer der Ahmadiyya: 'Ich bin gekommen, das Kreuz zu brechen, das Schwein zu vernichten'. Mit beidem ist das Christentum gemeint.
Das politische Ziel der Ahmadiyyas ist ein Obrigkeitsstaat, 'in dem das Oberhaupt des Staates Autorität sowohl in weltlichem als auch in geistigem Bereich ausübt' (Zafrullah Kahn, Ahmadi und erster Außenminister Pakistans über sein Staatsideal).
Der 4. Kalif der Ahmadiyya sagte 1990: 'Das Gesetz [= Scharia, d.Verf.] ... steht über allem. ... und keine demokratisch gewählte Regierung kann diesen ausdrücklichen Willen ausschalten.“
In dem Zusammenhang sei auf eine Spezialität des islamischen Wirkens nach außen verwiesen, nämlich die „Taqiya“, die „Täuschung der Ungläubigen“. (Sure 3, Vers 54: „Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.“) .
Scheint von eher schlichtem Gemüt zu sein, der Herr Swietlik. Sachliche Einwände gegen den Moscheebau bringt er eigentlich nicht vor. Braucht er auch nicht: der Mob ist auf seiner Seite, die Zivilisation verabschiedet sich aus manchen Regionen Deutschlands.
Herr Swietlik kann die Schlacht gewinnen, den Krieg wird er verlieren. Frischen Sie Ihr Englisch auf und lesen Sie Mark Steyns Buch 'America Alone' , um herauszufinden was mit Deutschland und Europa in Zukunft passieren wird, wenn man der gegenwärtigen, schleichenden Islamisierung Europas nichts entgegensetzt. Einen Artikel über das Buch in der 'Welt' finden Sie hier:
http://www.welt.de/data/2...
Mark Steyn hier:
http://www.marksteyn.com
Welche Argumente haben eigentlich die Moscheebefürworter? Alles, was sie tun, ist die Bevölkerung zu diffamieren, als 'Mob', 'Fremdenfeinde' etc. zu bezeichnen. Die üblichen Reflexe. Natürlich darf auch ein bisschen Terror nicht fehlen. Plakate mit erhängten Gartenzwergen (als Sinnbild des Deutschen in gewissen Kreisen), öffentliches Verlesen der Namen der Moscheegegner, Aufruf zur Denunziation derselben...
In der Tat verabschiedet sich die Zivilisation aus manchen Regionen Deutschlands. Suchen Sie mal im Netz nach dem Tagesspiegel-Artikel: 'Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr'.
Wenn der Prophet Mohammed so heilig war, warum brauchte er dann Kindersex??!!
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