Muslime Dialog der KulturenSeite 6/6
ZEIT: Könnte Herr Swietlik sich auch mit Ihrer Frau unterhalten?
Tariq: Sie würde ihn begrüßen, aber ohne Handschlag. Und Herr Swietlik müsste Verständnis dafür haben, dass seine Frau, wenn sie mitkommt, zusammen mit meiner Frau in einem anderen Zimmer sitzen würde als wir Männer.
Swietlik: Das ist nicht akzeptabel. Das würde ich den Frauen gegenüber unhöflich finden.
Tariq: Meine Frau ist in Pakistan geboren, und sie fühlt sich sehr frei. Wenn Frauen unter sich sind, fühlen sie sich sehr wohl. Wir hatten neulich mal eine Deutsche zu Besuch. Sie fand es am Anfang seltsam, aber als das Essen vorbei war, sagte sie: Wir haben über unsere eigenen Themen gesprochen, über Kinder, Männer, den Haushalt, das kann man mit Männern gar nicht besprechen.
Swietlik: Vielleicht sollten Sie Ihre Frau einfach selbst entscheiden lassen?
Tariq: Ich bin ganz sicher, sie würde getrennte Räume wollen. Ich muss ihr gegenüber überhaupt keinen Zwang anwenden; Sie tut das von sich aus.
ZEIT: Herr Tariq, Herr Swietlik, haben Sie beide Fehler gemacht im Streit um die Moschee?
Tariq: Wir hätten vorher das Vertrauen der Bürger gewinnen müssen. Wir hätten stärker auf die Heinersdorfer zugehen und sagen müssen, wer wir sind und was wir machen wollen.
Swietlik: Am Anfang waren wir nicht gut genug organisiert, und wir sind in ein paar Fettnäpfchen getreten: Wir haben uns zuerst nicht entschieden genug gegen die NPD und die Reps abgegrenzt.
Tariq:
Sie werden schon sehen, Herr Swietlik: Wenn wir erst einmal in Heinersdorf sind, werden Sie uns langsam lieben lernen.
Swietlik:
Da sind noch zu viele offene Fragen, dafür, dass wir uns lieben lernen könnten. Ich glaube, Sie denken in einer ganz anderen Logik als ich.
Das Gespräch führten
Tanja Stelzer
und
Matthias Stolz
Abdul Tariq
, 59, ist Imam der Berliner Ahmadiyyah-Gemeinde. Er kam 1982 aus Pakistan nach Deutschland, die Ahmadi-Muslime werden in seiner Heimat verfolgt
Joachim Swietlik
, 43, ist Vorsitzender der »Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger«. Er arbeitet als selbstständiger Glastechniker
Zum Thema
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Ein Themenschwerpunkt über multikulturelle Toleranz, die Freiheiten westlicher Lebensart und Werte des Islams
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Eine Moschee auf ostdeutschem Boden?Im Berliner Bezirk Heinersdorf tobt seit Wochen ein Kulturkampf. Wie gefährlich ist die islamische Gemeinde Ahmadiyya wirklich? Eine Videoreportage (07.11.2006) »
- Datum 15.01.2007 - 02:41 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 11.01.2007 Nr. 03
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Bevor Sie zum Psychiater gehen sollten Sie etwas für Ihre Rechtschreibung tun!
Immer die gleichen Standardluftblasen - wie öde. Lassen Sie sich mal was neues einfallen beim nächsten Antifa-Treffen. Sie wollen mal wieder Leute, die nicht ihr abstruses Weltbild teilen, unterdrücken und sähen sie gern als 'Dhimmis'. Das wäre noch eine 'humane Lösung'. Soso, was wären denn die anderen? Aber das können Sie dann ja mit ihren Geistesverwandten, den Nazis, besprechen. Sondern Sie ihre faschistischen Phantasien bite woanders ab.
Ihr Kommentar ist gar nicht so schlecht, nur leider etwas verharmlosend.
Es gibt einen Unterschied zwischen der 'Empfehlung' eines Ehegatten, wie Sie schreiben, und der Einladung eines Partners der Tochter durch die Eltern.
Wenn ein Kind liebevoll und klug erzogen wird, dann wird es schon wissen, nach welchen Kriterien es zu selektieren hat, und ich halte diese Entscheidungsfindung für sehr wichtig für den Reifeprozess eines Menschen.
Durch arrangierte Ehen werden Ghettostrukturen bloss manifestiert, und eine Gemeinschaft, die sich nach aussen hin nicht öffnet, bekommt mit der Zeit inzestuöse Züge, das führt zur Degeneration (in diesem Fall sicher weniger genetisch als kulturell).
Und dann glauben Sie, mit etwas mehr staatlicher Förderung in der Schule liessen sich die Integrationsprobleme beheben (damit stehen Sie nicht allein, die Damen Gaschke und Meyer würden Ihnen sicher zustimmen).
Aber alle gemachten Erfahrungen - nicht nur in Deutschland - widersprechen dem deutlich.
Ich glaube, dass das an der sehr starken frühkindlichen Prägung liegt.
Die Prägung des Menschen beginnt bereits prä-natal!
Die von mir zitierte Jeanne L. Tsai hat herausgefunden, dass asiatische Babys kurz nach der Geburt weniger schreckhaft und motorisch nervös sind als amerikanische und europäische Säuglinge.
Ob das an genetischen Unterschieden liegt, oder ob das etwas zu tun hat mit dem seelischen Zustand der Mutter während der Schwangerschaft, das ist nicht ganz sicher - vermutlich und hoffentlich Letzteres.
Und später, zwischen dem dritten und dem siebten Lebensjahr, entwickeln Kinder ihr Sozialverhalten, und diese Prägung bleibt ein Leben lang haften.
Kinder, die sich im Alter von fünf oder sechs Jahren durch erhöhte Aggressivität auszeichnen, sind zu über der Hälfte auch noch bis zur Adoleszenzzeit verhaltensauffällig.
Es genügt also nicht, Defizite erst in der Schule ausgleichen zu wollen, das muss vorher geschehen.
Ohne die Untersuchungen von Tsai zu kennen, war ich deshalb schon immer für eine 'Zwangseinweisung' von Kindern aus Problemfamilien in den Kindergarten.
Ich kann mich gut entsinnen, dass sie mich deshalb mal als verfassungsfeindlich bezeichnet haben.
Aber Freiheit und Individualismus sind nicht alles.
In der euro-amerikanischen Kultur besitzt ein hohes Selbstbewusstsein einen hohen Stellenwert, während ein mangelndes Selbstwertgefühl mit Depressionen und Angstgefühl assoziiert wird.
Ich halte diese Anschauung inzwischen für absolut schädlich, denn nur derjenige, der ein gewisses Mass an Demut in sich verspürt, sich selbst also weniger wichtig nimmt, kann auf andere zugehen, von anderen lernen, und anderen helfen.
In der muslimischen Kultur gibt es wohl auch ein sehr hohes Mass an Egozentrik (Ich; 'meine' Familie; 'mein Clan'; 'meine' Religion) wie im Westen - nur leider verbunden mit einem Gefühl der Unterlegenheit, der Demütigung.
Die Folge davon ist Frust, und das Gerede von 'Dhimmietum'.
Ich glaube, dass sich alle Probleme auf der Welt lösen liessen, wenn wir alle uns (und unsere Angehörigen) nicht mehr als besonders wichtig in den Vordergrund drängen würden.
Eine liberale und offene Gesellschaft (die mir in unserer Form gar nicht so gut gefällt) entwickelt sich im Zuge längerer Friedensperioden wohl automatisch zu einer immer gerechter werdenden Gesellschaft, trotz dem einen oder anderen Rückschlag.
Eine liberale Gesellschaft hat - immerhin - die Fähigkeit, sich durch 'fail and error' an ein ideales Gesellschaftsmodell anzunähern, auch durch die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Und genau deshalb, weil wir Deutschen das wissen - und weil wir auf unserem Weg schon sehr weit gekommen sind - haben wir Bedenken vor einem quantitativ immer grösser werdenden Islam, der in der Entwicklung stecken bleibt.
Das bisschen Weisheit, dass wir Europäer in einem jahrtausendelangen Prozess der gegenseitigen Kriegführung entwickelt haben, dass wollen wir nicht wieder verlieren.
Das war ein nettes Gespräch zwischen dem Imam Abdul Tariq und Herrn Joachim Swietlik. Und wenn der Imam Abdul Tariq nicht will, dass Männer seiner Frau die Hand geben, dann mag man dafür kein Verständnis haben, akzeptieren muss man trotzdem.
Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass Herrn Swietlik ein bisschen nachgefragt hätte, denn die Antworten von Iman Tariq beruhigen mich nicht, obwohl kaum zu überhören ist, dass sie das sollen.
Dr. Hiltrud Schröter, Lehrbeauftragte am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt, hat eine Forschungsarbeit über die Ahmadiyya fertiggestellt, nachzulesen unter:[ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]
Ein paar Ausschnitte daraus:
Mirza Ghulam Ahmad, der Gründer der Ahmadiyya: 'Ich bin gekommen, das Kreuz zu brechen, das Schwein zu vernichten'. Mit beidem ist das Christentum gemeint.
Das politische Ziel der Ahmadiyyas ist ein Obrigkeitsstaat, 'in dem das Oberhaupt des Staates Autorität sowohl in weltlichem als auch in geistigem Bereich ausübt' (Zafrullah Kahn, Ahmadi und erster Außenminister Pakistans über sein Staatsideal).
Der 4. Kalif der Ahmadiyya sagte 1990: 'Das Gesetz [= Scharia, d.Verf.] ... steht über allem. ... und keine demokratisch gewählte Regierung kann diesen ausdrücklichen Willen ausschalten.“
In dem Zusammenhang sei auf eine Spezialität des islamischen Wirkens nach außen verwiesen, nämlich die „Taqiya“, die „Täuschung der Ungläubigen“. (Sure 3, Vers 54: „Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.“) .
Scheint von eher schlichtem Gemüt zu sein, der Herr Swietlik. Sachliche Einwände gegen den Moscheebau bringt er eigentlich nicht vor. Braucht er auch nicht: der Mob ist auf seiner Seite, die Zivilisation verabschiedet sich aus manchen Regionen Deutschlands.
Herr Swietlik kann die Schlacht gewinnen, den Krieg wird er verlieren. Frischen Sie Ihr Englisch auf und lesen Sie Mark Steyns Buch 'America Alone' , um herauszufinden was mit Deutschland und Europa in Zukunft passieren wird, wenn man der gegenwärtigen, schleichenden Islamisierung Europas nichts entgegensetzt. Einen Artikel über das Buch in der 'Welt' finden Sie hier:
http://www.welt.de/data/2...
Mark Steyn hier:
http://www.marksteyn.com
Welche Argumente haben eigentlich die Moscheebefürworter? Alles, was sie tun, ist die Bevölkerung zu diffamieren, als 'Mob', 'Fremdenfeinde' etc. zu bezeichnen. Die üblichen Reflexe. Natürlich darf auch ein bisschen Terror nicht fehlen. Plakate mit erhängten Gartenzwergen (als Sinnbild des Deutschen in gewissen Kreisen), öffentliches Verlesen der Namen der Moscheegegner, Aufruf zur Denunziation derselben...
In der Tat verabschiedet sich die Zivilisation aus manchen Regionen Deutschlands. Suchen Sie mal im Netz nach dem Tagesspiegel-Artikel: 'Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr'.
Wenn der Prophet Mohammed so heilig war, warum brauchte er dann Kindersex??!!
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