Iran Anschwellendes Kampfgeheul
Die USA verschärfen unnötig den Konflikt mit Iran, während dort die Extremisten schwächeln.
Die amerikanischen Soldaten im Irak dürfen erst nach Hause gehen, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. »Finish the job« – das ist der von US-Präsident Bush immer wieder erteilte Befehl. Auch in seiner vor einer Woche verkündeten neuen Irakstrategie hat sich daran nichts geändert: »Finish the job.« Das ist die Botschaft an seine Untergebenen. Daran ist nichts Neues, neu ist allerdings, dass es inzwischen erhebliche Unsicherheiten darüber gibt, worin der »Job« besteht, den die Armee zu erfüllen hat. Demokratie für den Irak? Davon spricht nicht einmal mehr Bush. Stabilisierung des Iraks? Das gehört weiter zu den Aufgaben. Aber auf welche Weise soll sie gelöst werden?
Der ehemalige Außenminister James Baker hatte in seinem vor Weihnachten vorgelegten Bericht empfohlen, mit Iran und Syrien zu verhandeln, um die Lage im Irak unter Kontrolle zu bringen. Diesen Ansatz hat Bush völlig zurückgewiesen, ja sogar in sein Gegenteil verkehrt. »Diese beiden Regime erlauben Terroristen und Aufständischen, ihr Territorium zu benutzen, um über die Grenze in den Irak zu gehen. Iran liefert materielle Hilfe für die Angriffe auf US-Soldaten. Wir werden die Unterstützung aus Iran und Syrien unterbrechen. Und wir werden die Netzwerke, die unsere Feinde mit Waffen beliefern und sie trainieren, ausfindig machen und zerstören.« Das klang wie eine Kriegserklärung.
Keinen Tag später verhafteten US-Soldaten in der kurdischen Stadt Erbil fünf Iraner, die in einem konsularischen Verbindungsbüro arbeiten. Die US-Armee behauptete, diese Männer gehörten zu der iranischen Al-Quds-Brigade, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarde, der Pasdaran. Sie unterstützten angeblich die Aufständischen. Die kurdischen Behörden protestierten heftig gegen die Verhaftung. Es wäre dabei fast zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen den kurdischen Peschmergas und den US-Soldaten gekommen. Proteste kamen auch aus der Hauptstadt Bagdad. »Wir wollen nicht, dass der Irak zu einem Ort wird, an dem man mit anderen Ländern seine Rechnung begleicht«, sagte der irakische Außenminister Hoschjar Sebari. »Wir respektieren die USA, aber wir haben unsere eigenen Interessen. Wir können nicht leugnen, dass Iran unser Nachbar ist.«
Doch selbst der Protest von Bundesgenossen erwirkte kein Einlenken. Immerhin war der Befehl zur Verhaftung direkt von Präsident Bush erteilt worden, als habe er es zu seiner Priorität erhoben, weniger Bagdad zu stabilisieren, sondern das von ihm so gehasste Regime in Teheran zu stürzen. Die Frage in diesen Tagen lautet: Will die Administration Bush den Krieg eskalieren und über die Grenzen des Iraks hinaustragen?
Der Krieg im Irak ist immer ein regionaler Konflikt gewesen
Der Zwischenfall in Erbil kann von Teheran durchaus als Provokation aufgefasst werden. Das gilt auch für die Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers in den Golf, die Bush in diesen Tagen beschlossen hat. Außerdem hat Bush General John Abizaid abgelöst, den Oberkommandierenden von Central Command (Centcom). Centcom ist die Befehlszentrale für den Nahen und Mittleren Osten. Abizaid hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er auf Verhandlungen setzte. »Man muss das Problem internationalisieren«, bekannte der General in einem Interview mit der New York Times, »man muss es mit diplomatischen Mitteln angehen, in einem geostrategischen Sinne.« Abizaid wurde durch Admiral William Fallon ersetzt. Der Mann von der Marine hat wenig Erfahrung in Sachen Aufstandsbekämpfung, wie sie die USA im Irak wohl brauchten. Dafür weiß Fallon viel darüber, wie man Luftangriffe von Schiffen aus dirigiert. Und genau darum könnte es gehen, wenn sich Amerika dazu entschlösse, die iranischen Atomanlagen zu bombardieren.
- Datum 19.01.2007 - 04:57 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 18.01.2007 Nr. 04
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'Rafsandschani ist bestimmt kein lupenreiner Demokrat'
Hilfeee! Weiß denn Herr Ladurner nicht, dass dieser Mann für den Anschlag auf die judische Gemeinde in Buenos Aires verantwortlich ist und mit Haftbefehl von Argentinien als internationaler Terrorist gesucht wird. Wobei die Liste der Verbrechen noch viel länger ist.
Und dann auch noch die Terror-Milizen als 'Aufständische' zu bezeichnen!
So viel Terrorsympatie nur gegen die USA zu sein ist schon pathologisch.
Alle weiteren Versuche Atomwaffen zu bauen, sind zu stoppen!
Sofort, ansonsten werden die Instrumente zerstoert, um diese Waffen weiter zu bauen!
Menschen, die daran mitarbeiten, seien gewarnt, dass ihr Leben gefaehrdet!
Die internationale Gemeinschaft der Menschen und der Tiere und der Pflanzen will nicht, dass weitere Atomwaffen gebaut werden und droht klar:
Stop oder Vernichtung!
Wir werden euch solange bombadieren, bis die Versuche eingestellt werden weitere Nuklearwaffen herzustellen!
Es ist besser jetzt zu bombardieren, als spaeter die ganze Welt zu vernichten!
Es mag im Iran eine 'Opposition' geben, aber diese ist auch 100% für das atomare Aufrüsten. Der Artikel ist naiv da er suggeriert man müsste nur ein bisschen Geduld haben und die Sache werde sich schon von selbst Regeln. G.W. Bush weiss es besser! Herr Rafsandschani ist ein Terrorist, genauso wie die gegenwärtige Regierung. Die Amerikaner tun das einzig richtige, nur mit Druck von aussen hat man eine Chance irgend etwas zu Bewegen. Europa sollte sich daran beteiligen damit der Druck Effektiver wird und ein Krieg vermieden werden kann. Es kann nicht im Interesse Deutschlands sein dass Ägypten, die Turkei und andere Länder sich atomar aufrüsten um auf die iranische Bedrohung zu reagieren. Und Israel wird bestimmt nichts unversucht lassen um seiner atomaren Vernichtung zu entgehen. Nichtstun und Feigheit sind auch unverantwortlich! Der Austieg Hitler ist da ein gutes Beispiel, dass Wunschdenken und Appeasement uns sehr sehr Teuer zu stehen kommen können.
sind wir Gestern angekommen, als die Chinsesen eine kleine Machtdemonstration übten. Vor einigen Wochen ist auch eines ihrer U Boote zwischen den Kriegsschiffen der US Marine aufgetaucht, unerkannt, mitten in den Manöver der Pazifikflotte.
Es geht auf dieser Welt um andere wichtigere Ziele als die A Bombe des Irans, die wie jeder weiss ja auch nur ein Gegengewicht darstellt zur Israelischen, und zur permanenten US Bedrohung. Die Schmach von der US Botschft in Teheran usw sitzt noch tief in den Knochen. Der vermeintlische Retter der freien Welt, immer wieder die Hand aufs Herz, will der beste Cowboy der USA werden, besser noch als John Wayne.
Nur die Zeit der Indianerkriege ist vorbei, heute wird mit anderen Mittel hantiert. Es muss schon ein kleines Denken sein zu meinen Iran könnte etwas mit seiner A Bombe anfangen. A Bomben sind Abschreckend, das ist ja auch ihr Ziel. Etwas anderes zu beteuern enspricht der Logik eines Kindes.
Diktatorische Regime leben nur vom gemeinsamen Feind, entschwindet der Feind, verschwindet die Diktatur. Die USA versuchen über Jahre an das Öl ranzukammen was zu Zeiten des Shahs reichlich und billig floss, zum Profit der US Öl Lobby.
Es ist aber so dass die Bodenschätze den Länder gehören die darauf leben. Sie sollen davon Profit ziehen und nicht Undurchsichtige Konsortien, die mit ihrem Geld Politiker alle Couleur kaufen können, was dann zu unheimlichen Volkesmeinungen führt wo 80% meinen sie hätten als Bürger nichts zu sagen !
Wenn man tatsächlich Frieden will, muss man friedlich gesinnt sein. Als Bush antrat kostete der Barrel 23$...Zeitweilig war er auf 75 $.
Die Waffenindustrie hat in den USA um 34 % zugelegt. Im Evangelium steht dann geschrieben: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
Denn seit Bush da ist, hat die Welt sich nicht beruhigt, sondern verschlimmert. Das sollte mal jeder für sich überlegen anstatt den Geographisch schwer einnehmbaren Iran als Ziel zu nehmen. Denn wenn 160.000 Mann nicht für den Irak reichten der flach gestaltet ist, sollte man überlegen wieviele Millionen für den Iran nötig wären der steinig und hügelig ist. Und wo die Bevölkerung den Schah und seine Geheimpolizei die Sawak, nicht vergessen hat, und wer den Schah unterstützte schon gar nicht.
Es wird dann zu einer generellen Ummodelung im Nahen Osten kommen, denn die Strasse wird sich erheben und die Sunnitischen Königshäuser von der Bildfläche vertreiben.
Was macht dann Israel? Wirft es mit A Bomben umher, wo die Retourkutsche in dieser Gegend sehr wohl bekannt ist, denn der Wind kommt ja von Süden. Ohne von den Erdbeben zu sprechen die sich dann aufmachen werden.
Also schauen wir auf die Asiaten, die sind jetzt am Zuge, setzen unseren Wirtschaften zu, und das gilt auch für Japan. Iran, ist nur ein spielchen um uns Abzulenken,bissige Hunde wie GW fallen darauf herein, müssen wir das denn auch?
nur, ist es nicht dennoch ethisch vertrebar, Staaten daran zu hindern Atomwaffen zu bauen?
Ich glaube ja!
Wenn man diese Staaten warnen wuerde, bevor man bombadiert, muessen nicht notwendigerweise Menschen ums Leben kommen!
ist doch nicht so einfach, das konnte jetzt in Nordkorea beobachtet werden, wo noch immer keiner weiss ausser Rumpelstilchen ob es eine war oder nicht. Der CIA kann man ja nicht mehr trauen seit all den Irak Lügen, also steht die Frage offen.
Ich halte es mit Thomas, bei Menschen mag ich kontrollieren und anfassen ob es wirklich so ist.
Die Hisbollah kann keine A Bombe zünden ohne dass der Iran sowie zugrunde geschossen würde, denn die Reaktion die kommt, das weiss ein Sudanische Pharmafabrik zu berichten.
Ein Land zu verseuchen kann man mit Polonium, es scheint ein sehr tiefgreifendes Mittel zu sein. Da braucht keiner A Bomben.
...der Präsident Bush. Wenn er wirklich will, dass Ahmadinedschad von der Bildfläche verschwindet, darf er den Iran keinesfalls unter Druck setzen! Das stärkt Ahmadinedschad, weil es ihm einen Gegner liefert, gegen den er die Iraner hinter sich bringen kann! Das hilft ihm dann, in dem Chaos vergessen zu machen, dass er unfähig ist, für die Iraner Wohlstand zu organisieren.
Bei Bush werde ich einfach den Eindruck nicht los, dass er das weiß, aber da er ebenso unfähig ist, die Amerikanische Innenpolitik zu organisieren, braucht auch er einen äußeren Feind um von seiner Unfähigkeit abzulenken.
Er (Bush) richtet zunehmend Schaden an und man merkt einfach, dass er vor seiner Wahl nie aus seinem Heimatdorf in Texas hinausgekommen ist. Er macht auf mich den Eindruck eines Kindes, das irgendwelche Western gesehen hat und sich nie in seinem Leben hat finden können, weil ihm immer jemand gesagt hat, was er tun und lassen soll. Hoffentlich verschwindet er (!) bald. Sonst endet das ganze früher oder später im 3. Weltkrieg.
Bush kündigt zum Schutze der Verbündeten in der Region die Entsendung einer weiteren Carrier Strike Group in den Persischen Golf an sowie die Lieferung des Antiraketensystems 'Patriot' für die Mitgliedsstaaten des Gulf Cooperation Council (GCC). Wie diese Maßnahmen dazu beitragen sollen, die Gewalt im Irak zu stoppen, bleibt ein Rätsel. Weder der sunnitische Widerstand noch die schiitischen Milizen verfügen über ballistische Raketen - und falls doch, weist nichts darauf hin, dass sie beabsichtigen, diese auf GCC-Staaten wie Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate abzufeuern. Die müssen aber geschützt werden, wenn die USA wieder einen völkerrechtswidrigen Krieg, diesmal gegen den Iran, beginnen.
Ja, in den USA gibt es eine mächtige Lobby der Waffenindustrie, die ihre Profite nur mit der Anwendung der erzeugten Waffen sichern kann. Ob nun auf Kosten der Feinde oder der eigenen Soldaten, solange die eigenen Profite stimmen, ist dies egal. Da soll sich einer wundern, wenn sich Länder mit einer atomaren Abwehr vor US-Völkerrechtswidrigkeit schützen wollen.
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