Bioethik Embryos im TestSeite 4/4
Nippert: Genaue Zahlen fehlen. Aber ungefähr die Hälfte aller Paare, die in belgische Kliniken zur PID-Behandlung kommen, stammt aus dem Ausland, weit die Mehrheit aus Deutschland. Wohlgemerkt, auch das sind keine Massen, sondern vielleicht ein paar Dutzend im Jahr. Dennoch liegt in der Situation eine gewisse Ungerechtigkeit. Bleibt doch die PID bislang jenen Paaren vorbehalten, die über gute Fremdsprachenkenntnisse und das nötige Geld verfügen, um ins Ausland zu reisen.
Das Gespräch führte Martin Spiewak
Irmgard Nippert ist Professorin am Institut für Humangenetik der Universität Münster. Die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie können Sie hier als PDF herunterladen.
- Datum 22.12.2008 - 13:25 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 25.01.2007 Nr. 05
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Da werden in Deutschland mehr 100 000 gesunde (in einer kleinen Minderheit auch kranke Föten) Embryos ausgestattet mit Kopf, Armen und Beinen pro Jahr mit Staatshilfe abgetrieben und damit getötet und dann kommt der selbe Staat und verbietet,
einen Zellverband von einigen Zellen daraufhin zu untersuchen, ob das der daraus später entstehende Embryo mit Kopf, Armen und Beinen frei ist von Erbkrankheiten, um ihn guten Gewissens einpflanzen und austragen zu können.
Diese Bigotterie und Scheinheiligkeit ist einfach nicht zu fassen.
Vielen Dank für den Kommentar!
Ich würde sogar noch weiter gehen:
eine Alternative wäre das vollkommene Verbot sowohl der Reproduktionsmedizin als auch der Abtreibungen.
Wie kann es sein dass im selben Haus in einem Saal einigen Zellhaufen die größte Aufmerksamkeit zuteil wird und in einem zweitem einem vollkommen gesunden Embryo der Schädel geknackt wird um ihn besser absaugen zu können.
Was sich hier anbahnt ist soziale Selektion - nichts anderes.
Vielen Dank für den Kommentar!
Ich würde sogar noch weiter gehen:
eine Alternative wäre das vollkommene Verbot sowohl der Reproduktionsmedizin als auch der Abtreibungen.
Wie kann es sein dass im selben Haus in einem Saal einigen Zellhaufen die größte Aufmerksamkeit zuteil wird und in einem zweitem einem vollkommen gesunden Embryo der Schädel geknackt wird um ihn besser absaugen zu können.
Was sich hier anbahnt ist soziale Selektion - nichts anderes.
Vielen Dank für den Kommentar!
Ich würde sogar noch weiter gehen:
eine Alternative wäre das vollkommene Verbot sowohl der Reproduktionsmedizin als auch der Abtreibungen.
Wie kann es sein dass im selben Haus in einem Saal einigen Zellhaufen die größte Aufmerksamkeit zuteil wird und in einem zweitem einem vollkommen gesunden Embryo der Schädel geknackt wird um ihn besser absaugen zu können.
Was sich hier anbahnt ist soziale Selektion - nichts anderes.
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