Bildungssystem Macht mal Pause!
Die Behörden haben mit dem Reformprozess an deutschen Schulen viel zu wenig Geduld. Zu den Reaktionen auf die Geschichte einer toten Lehrerin.
Petra Sperfeld haben wir eine Lehrerin aus Essen genannt. Ihr reales Schicksal hat viele Leser berührt – und eine wichtige Frage aufgeworfen: Wie kann man Deutschlands Schulen im laufenden Betrieb reformieren, ohne dabei Lehrer und Schüler zu entmutigen?
Der Beitrag in der
ZEIT 07/2007
schilderte, wie eine Grundschulpädagogin über der harschen Kritik der Schulaufsicht an ihrer Arbeit zerbrach. Kein anderer Artikel wurde in dieser Woche häufiger im Internet abgerufen, keiner emotionaler diskutiert. Dutzende
Leserbriefe erreichten die Redaktion
, die meisten von Lehrern. Ein größeres Leserecho zu einem Bildungsthema hat nur die erste Pisa-Untersuchung provoziert.
Damals machte sich Entsetzen über den Zustand der deutschen Schulen Luft, den die internationale Leistungsstudie offenbart hatte. Nun spricht aus den Leserreaktionen neben Empörung über den konkreten Fall – Kritik, ja Zorn über die Neuerungen, die Pisa folgten, und die Art, wie diese von Politik und Bildungsverwaltung in die Schulen hineingetragen werden. Eine »Diktatur der Reform« mache sich in den Schulen breit, heißt es. Der einzelne Pädagoge und seine Erfahrung zählten nicht mehr. Und immer wieder der Seufzer: »Das ist nicht mehr meine Schule.«
Nun sind Lehrer keine besonders genügsame Berufsgruppe. Klagen – über Schüler, Bildungsbürokraten, Kultusminister – gehören zum guten Ton in vielen Lehrerzimmern. Doch in jüngster Zeit klingt der Ton schriller, scheinen die Notrufe dringlicher. So ist es ungewöhnlich, dass Hunderte Berliner Lehrer sich an den Schulsenator der Stadt wenden und über »Überlastung« durch die Dauerreformen klagen. »Für immer mehr Lehrer verliert ihr Beruf seinen Sinn«, schreibt Klaus Mertes. Der Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, beileibe kein Alarmist, diagnostiziert: »Neues Unterrichtsfach: Innerer Abschied«.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Unter den Frührentnern im öffentlichen Dienst liegen die Lehrer an der Spitze. Nur jeder Zehnte hält bis zum 65. Lebensjahr durch. Zudem sind Lehrer häufiger krank als Angehörige vergleichbarer Berufe. In einer kürzlich veröffentlichten Studie des Potsdamer Arbeitspsychologen Uwe Schaarschmidt zeigten sich rund 60 Prozent der Befragten latent unzufrieden, erschöpft oder resigniert. Müssen die Lehrer ausbaden, was die Politik lange versäumt hat? Wie ist es möglich, dass viele Pädagogen mittlerweile von jeder Idee aus dem Kultusministerium das Schlimmste befürchten – selbst wenn sie »im Prinzip«, wie sie selbst zugeben, gar nicht so schlecht ist? Droht nach Jahren des Stillstandes nun der Reforminfarkt?
Wird ein altes Gebäude von Grund auf saniert, lagert man die Bewohner aus. Doch Lehrer und Schüler kann man nicht auslagern, den Unterricht nicht während der Umbauten aussetzen. Vor dieser Schwierigkeit steht die Schule nicht allein. Auch in Arztpraxen und Arbeitsämtern knirscht es, wenn jahrelang verschleppte Neuerungen plötzlich mit Wucht und scheinbar überraschend – Praxisgebühr und Hartz IV – hereinbrechen.
So umfassend und durchgreifend wie in der Bildung renoviert die Politik jedoch auf keiner anderen deutschen Reformbaustelle. Der Grund ist einfach: Auf die Schulen kann die öffentliche Hand direkt zugreifen. Genau das hat sie getan. Schulprogramm, individuelle Förderpläne für jeden Schüler, jahrgangsübergreifender Unterricht, eigenes Schulcurriculum, Kampagnen gegen das Sitzenbleiben, Unterstützung für leseschwache Kinder, Angebote für Begabte, neue Fächer wie Englisch oder Naturwissenschaften in der Grundschule, das Zentralabitur und die Verkürzung auf acht Jahre im Gymnasium: Die Großprojekte wollen kein Ende nehmen. Gleichzeitig hat die Öffentlichkeit das Gefühl, es passiere noch immer viel zu wenig, und macht den Politikern Druck. So dreht sich die Reformspirale immer schneller.
Dabei kostet allein der Umbau einer Schule zum Ganztagsbetrieb ein Kollegium zwei bis drei Jahre – wenn er denn durchdacht und konsequent betrieben wird. Genau dies erweist sich jedoch als immer schwieriger. Denn was machen Beamte, die dem Multitasking der Innovationen nicht gewachsen sind? Sie erledigen ihre Pflicht nur pro forma. Viele offizielle Ganztagsschulen sind deshalb Halbtagseinrichtungen mit anschließendem Spielbetrieb. Viele Förderpläne vermehren den Papierverbrauch, aber nicht unbedingt die Kenntnisse der Schüler. Arbeit machen sie trotzdem – und sie schüren Angst vor Sanktionen.
Reformen gab es schon immer in unseren Schulen. Doch über Jahrzehnte waren sie für die Akten formuliert. Das Ministerium schickte einen Erlass, der Schulleiter verkündete ihn und heftete ihn ab. Ob die Lehrer die Neuerung umsetzten, blieb ihnen selbst überlassen. Damals vertraute man den Lehrern und war skeptisch gegenüber Kontrollen. Das war eine falsche Strategie. Heute dagegen marschiert die Politik ins andere Extrem. »Fast schon an die DDR« erinnern den Bildungshistoriker Elmar Tenorth die Berichtspflichten und Leistungstests, mit denen die Bürokratie die Lehrer nun an der kurzen Leine hält. Von der vielfach propagierten selbstständigen Schule keine Spur.
Wie erreicht man eine Trendwende mit einem Personal, das in großen Teilen eher an den Ruhestand als an einen Neuanfang denkt? Ganze 13 Prozent der deutschen Schulmeister sind jünger als 35 Jahre. Und: Wie bewegt man Menschen zu zusätzlicher Arbeit, denen man gerade ihr Einkommen gekürzt hat? In allen Bundesländern verdienen Lehrer heute weniger und unterrichten mehr als vor zehn Jahren. Dass sie im internationalen Vergleich immer noch ein hohes Gehalt haben, dass ihr Arbeitsplatz sicherer ist, stimmt, erhöht aber nicht die Motivation. Besitzstände entfachen keine Leidenschaften, es schmerzt nur der Verlust.
Gerade im Schulwesen sind die organisatorischen Voraussetzungen für eine Erneuerung zudem denkbar schwierig. Schulentwicklung, das Übersetzen von pädagogischen Ideen in den Lernalltag, ist in vielen Kollegien bis heute ein Fremdwort. Es gibt kaum Personalgespräche, nach seiner Verbeamtung ist ein Lehrer in der Regel sich selbst überlassen. Die Folge formuliert ein 2004 veröffentlichter Report der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD): Es fehlen in Deutschland eingespielte Verfahren, mit denen deutsche Lehrer von ihren Kollegen oder Vorgesetzten lernen können.
Ebenso überfordert scheint die Bildungsbürokratie selbst zu sein. In allen Bundesländern können Schulen ein Lied singen: von halbgaren Reformen, von neuen Anweisungen kurz vor Schuljahrsbeginn, von neuen Fächern ohne Curricula. Das Hauptproblem der Rütli-Schule war eine über Monate unbesetzte Schulleiterstelle. Die Behörde hatte geschlafen. Schlimmer: Kaum jemand in der Schulverwaltung scheint alle Reformen zusammen in den Blick zu nehmen. So muss es misslingen, die Schulzeit zu verkürzen, den Unterricht zu verdichten und gleichzeitig lernschwache Schüler zu fördern.
Was also tun? Den Umbau der Schule abbrechen? Das ist unmöglich, und zwar nicht nur, weil kein Bildungspolitiker, der dies fordert, im Amt überleben würde. Vielmehr bestehen die Mängel des deutschen Schulsystems fort: das Versagen vieler Migrantenschüler, die Ungerechtigkeit des Schulsystems, das Unvermögen vieler Lehrer, auf die Schüler individuell einzugehen. Jedes dieser Defizite verringert die Lern- und damit die Lebenschancen von Schülern.
Um die Neuerungen umzusetzen, benötigen Lehrer jedoch mehr Hilfen als bisher. Ein Arbeitgeber, der sein Personal nicht entlassen kann, muss es motivieren und pflegen. So kostet Pädagogenlob aus Politikermund kein Steuergeld. Teurer, aber ebenso notwendig ist der Beistand der Lehrer durch andere Professionen. In Holland stehen Tausende Helfer – Psychologen, Sozialarbeiter, Methodentrainer – bereit, um schwachen Schulen auf die Beine zu helfen. Jeder Direktor verfügt über ein üppiges Weiterbildungsbudget. Diese Architektur der Unterstützung fehlt hierzulande. Deutsche Lehrer absolvieren im internationalen Vergleich die längste Ausbildung, investieren jedoch die geringste Zeit in Fortbildung.
Vieles würde zudem leichter fallen, verstünden mehr Lehrer Schule als Gemeinschaftswerk. Bei einer Erhebung der Universität Dortmund bejahten 62 Prozent der befragten Lehrer die Aussage: »In den Unterricht redet mir niemand hinein.« Diese »professionelle Isolation« (OECD-Bericht) erschwert nicht nur Reformen. Sie verhindert auch, dass Lehrer Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Denn wofür soll man einen Lehrer loben, wenn man nicht weiß, wie er unterrichtet?
Dreh- und Angelpunkt der Reformen ist jedoch der Schulleiter. Kein pädagogischer Beruf hat sich in den vergangenen Jahren stärker gewandelt als seiner. Statt den Unterrichtsalltag bloß zu koordinieren, muss er gestalten und die Veränderungen organisieren. Viele Schulleiter haben diesen Rollenwechsel noch nicht akzeptiert. Gleichzeitig fehlt ihnen die Ausbildung und die Zeit. Wenn Schulleiter fast genauso viele Stunden in der Klasse stehen müssen wie andere Lehrer, darf man sich nicht wundern, dass sie ihren neuen Aufgaben nicht nachkommen. Mehr als zehn Stunden sollte keiner von ihnen unterrichten.
Kein Stopp der Reformen also, aber eine Art Moratorium. Bevor die Bildungspolitik weitere Neuerungen ausprobiert, sollte sie prüfen, welche der bisherigen sich als sinnvoll erweisen. Zehn bis fünfzehn Jahre dauere es, schätzte der ehemalige Pisa-Koordinator Jürgen Baumert einmal, bis Schulreformen Früchte tragen. Diese Zeit sollte man den Schulen geben und sich nicht durch Hiobsbotschaften irritieren lassen. Das gilt auch für die neuen Pisa-Ergebnisse, die im Dezember dieses Jahres anstehen. Dass sie besser ausfallen als die vorherigen, ist keinesfalls gewiss.
- Datum 22.02.2007 - 13:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 22.02.2007 Nr. 09
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Ach ja, die Metaphern! Wie hebt man denn Wissen, das auf der Strasse liegen soll, auf?
individuell fördern? - ich habe 163 SchülerInnen
kultusbürokratie? - die arbeit jeder stelle, die im ministerium abgebaut wurde, landete bei den schulen, z.b. bei den gymnasien
OECD - leider nicht mehr ernst zu nehmen, wer seine vorurteile und vorgefassten 'erkenntnisse' in die welt setzt und schon vorher weiß, dass es nur an den lehrerInnen liegen kann, verspeilt schnell jeden kredit.
kollegien zu alt? - es ist interessant zu sehen, wie viele gerade erst 'voll' eingestiegene junge kollegInnen stunden reduzieren, weil sie die arbeit sonst nicht schaffen.
reformen aktiv durchführen? - welche denn zuerst? wie denn, wenn dreiviertel eines kollegiums schon längst mit mehrfachfunktionen vollgepackt ist - und selbst die kollegInnen mit reduzierter stundenzahl sog. 'unteilbare aufgaben' zu übernehmen haben? wie denn zügig vorgehen, wenn bei einem großteil der durchzuführenden maßnahmen und reformprojekte (schulprogramm z.b.) eltern und schülerInnen hineinreden? das kann es doch nicht gewesen sein, dass Zweidrittel-Mehrheit etwas beschließt, was vom unterlegenen Drittel durchzuführen ist... wer pech hat, dem wird nach 100 stunden ätzenden diskussionen, die meist unter dem generalverdacht stehen, die faulen pauker wollen sich bloß drücken, die beschlossenen maßnahmen und weiterführenden projekte womöglich 'höheren orts' nicht genehmigt werden?
realität? - wenn auf rund 1035 schülerInnen exakt DREI beratungslehrer finanziert werden, die je 1 wochenstunde 'entlastung' erhalten bei einem beratungsaufkommen von merh als durchschnittlich 3-5 stunden po woche - bürokratischer aufwand, vorbeeitung, nachbereitung, rücksprachen usw. gar nicht mal gerechnet - und das bei einem immer stärker zunehmenden beratungsbedarf...
reformen? - mittlerweile beginnt man ja zu fragen, wann denn bitte die angeleierten 'reformen' evaluiert werden sollen - von wem - mit welchen folgen?
zu teuer? - wie soll ich mich mit einer französischen kollegin finanziell vergleichen, die EIN fach vertritt, deren kopiervorlagen und aufgabenstellungen zu klausuren aus Paris kommen - samt den exakten korrekturvorschriften?
meine kollegInnen wickeln den französisch-unterricht fast vollständig auf französisch ab - das hätte ich mal gerne gesehen an einem collège oder lycée, dass dort der deutsch-unterricht wenigstens zu 20% auf deutsch abgewickelt würde - das ergebnis beim austausch: deutsche schülerInnen parlieren sich munter durch die französische gegend, während die altersgenossInnen aus La France probleme haben, die einfachsten alltagsfloskeln zu verstehen, geschweige denn richtig zu beantworten.
EIn ergebnis der 'reformen' steht bereits fest - der lehrer-nachwuchs bleibt aus - wer gut ist, geht woanders hin.
sollte die zahl der arbeitslosen tatsächlich weiter und deutlich sinken, wird das nachwuchs-problem eklatant, vor allem in den naturwissenschaften.
mit freundlichen grüßen
u. schmitz
'So umfassend und durchgreifend wie in der Bildung renoviert die Politik jedoch auf keiner anderen deutschen Reformbaustelle' schreibt Herr Spiewak, iund weiter: ' Der Grund ist einfach' - folgen die üblichen Verdächtigen. Vergessen wird dabei leider wieder einmal und wie üblich, die eigene Zunft und der Blick in die eigenen Archive. Zu Erinnerung füge ich eine klein Auswahl ein:
Da konnte man z. B. im ach SPIEGEL lesen:
Der kriminelle Nachwuchs (3/1992)
Gewalt alarmiert Pädagogen (10/1992)
Die Nazi-Kids (12/1992)
Linke Lehrer – rechte Schüler (1/1993 )
Kinder, die töten (3/1993)
Störfall für die Liebe: Machen Kinder glücklich? (5/1993)
Nervenkrieg im Klassenzimmer – Horror Job Lehrer (6/1993)
Eltern im Kauf-Stress: Konsum Terror der Kinder (12/1993 ...bis zu
Die verwöhnten Kleinen (33/2000)
Dabei verknüpfte er Kinder und Jugendliche mit folgenden Begriffen:
Monsterkinder - kriminell – Gewalt- verkorkster Nachwuchs – Gang – Drogen – Kinder-Rambos – Nazis – Terror – rechts – Horrorkinder - töten – Störfall – Nervenkrieg – Horror – Konsumterrorist – Konsum-Kids – verwöhnt ...
Was DER SPIEGEL am Montag vorgibt, wandert durch die übrige Presse, durch
Radio und Fernsehen und endet nicht selten am Sonntagabend bei Sabine Christiansen:
'Brutale junge Rambos - Schüler u. Gewalt (HZ 10.09.92); „Und dann hängten sie den Viktor auf – Zehntklässler brachten einen Mitschüler beinahe ums Leben“ (DIE ZEIT 2/1993); „Wenn der Schulweg ein Horror-Trip ist“
(Brigitte 4/1993); „Rambo-Szenen im Kindergarten. Schon die Jüngsten neigen zur Gewalt“ (Südwest Presse 6/1993); „Einprügeln, bis der Gegner nicht mehr
zuckt“ (FAZ 6/1993); „Dem hau ich in die Fresse“ (ZDF 12/1993); 'Jugendliche werden immer krimineller und brutaler'(Heidenheimer Zeitung 16.03.1996); 'Mehr gewalttätige
Kinder' (Heidneheimer Zeitung 06.07.2000) ...
Das ließe sich fast endlos bis in die Gegenwart fortschreiben.
Wenn sich dann noch profilsüchtige Politiker und karrieregeile Sozialexperten an den Trend ranschmeißen, dreht sich schließlich ein Meinungskarussel, das
mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat, aber diese nachhaltig beeinflusst: Gesetze werden verändert, Strafen verschärft, Polizeiarbeit neu ausgerichtet, Studien –und Ausbildungsgänge der angeblich bedrohlichen Lage
angepasst un den Schulen wird Reform um Reform um Reform aufgebrummt ... Was sollte Politiker/innen auch sost tun? Sie wollen schließlich wiedergewählt werden, was ja nun bei allem in der Welt kein unmoralisches Anliegen ist.
Das Problem sind sie selbst die Bildungspolitiker und die Pädagogen.
Viele von ihnen sind beratungsresistent.
Das Wissen für beide Seiten zum Aufbau einer besseren Schulwelt liegt seit Jahrzehnten auf der 'Straße'. Einige Bewegliche im Schulsystem machen es schon vor wie es besser gehen kann.
Die anderen bräuchten sich nur zu bücken um das Wissen aufzuheben.
Aber rückenversteifte Machtmenschen auf beiden Seiten sind dazu nicht in der Lage.
Die Beweglichen in beiden Lagern gehen stets unter in mitten ihrer verharrenden Kollegen.
'Sich nicht von neuen Hiobsbotschaften irritieren lassen?' Es kann aber auch nicht sein, dass nun den jeweiligen Protagonisten in Sachen Bildung ein Persilschein ausgestellt wird.
Erst heute ( 26.02 ) ist ein neuer Bericht der UNO erschienen, in dem die MIßstände im deutschen Bildungswesen deutlich aufgezeigt werden. So etwas darf nicht stillschweigend ad Acta gelegt werden - gerade WEIL es eine gewisse Latenz / Trägheit im Bildungssystem herrscht.
Zumal ein Problem - nämlich die diesbezügliche föderale Kleinstaaterei - ein Resultat reiner Machtpolitik ist.
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