Autoindustrie Hybrid über alles?

Je nach persönlichem Fahrprofil ist man mit einem modernen Diesel oder einem Zwitterantrieb sparsamer unterwegs

Der Tübinger Oberbürgermeister fährt einen – und Renate Künast, die grüne Ex-Verbraucherministerin wirbt neuerdings dafür: für einen Toyota mit Hybridantrieb. Der Prius aus der japanischen Autoschmiede gilt landauf, landab geradezu als Spritsparwunder.

Doch halten Hybridautos in puncto CO2-Emission auch, was ihre Fans und die Werbung versprechen? Oder sind die von deutschen Herstellern favorisierten modernen Diesel, wie sie etwa im Volkswagen Polo Blue Motion zum Einsatz kommen, der bessere Weg?

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Hybridantriebe wie beim Prius bestehen aus einer Kombination von klassischem Verbrennungs- und Elektromotor; Letzterer wird von leistungsfähigen Batterien mit Strom versorgt. Der Trick dabei: Beim Bremsen wird überschüssige Energie zurückgewonnen und lädt die Akkus auf. Jeder Ampelstopp lässt den Verbrennungsmotor obendrein ausgehen, Sprit schluckenden Leerlauf kennt der Prius nicht. Angefahren wird normalerweise nur elektrisch. Erst wenn viel Leistung gefordert wird, springt der Benzinmotor wieder an. So kommt der 4,45 Meter lange fünfsitzige Prius (113 PS) im EU-Zyklus auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 4,3 Liter Superbenzin, was einer CO2-Emission von 104 Gramm CO2 entspricht.

Zum Vergleich: Der im Juli 2006 gestartete Polo Blue Motion wird von einem 80 PS starken Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 1,4 Liter Hubraum angetrieben. Der EU-Normverbrauch des 3,9 Meter langen fünfsitzigen Kleinwagens liegt bei 3,9 Liter Diesel, was einem CO2-Wert von 102 Gramm pro Kilometer entspricht. Vom konventionellen Polo unterscheidet er sich unter anderem durch schmalere Reifen und strömungsgünstige Retuschen an der Karosserie.

Aber welches Konzept spart wirklich mehr Sprit? Grundsätzlich böten Hybride, Diesel-Direkteinspritzer oder auch hoch aufgeladene kleine Benzinmotoren vergleichbare Sparpotenziale, sagt Axel Friedrich, Verkehrsexperte beim Umweltbundesamt in Dessau. »Welches Antriebskonzept vorteilhafter ist, hängt von der Fahrsituation ab.« Im Stadtverkehr liege der Hybrid vorn, auch auf der Landstraße gehe das Sparkonzept auf. Anders bei zügiger Fahrt, insbesondere auf der Autobahn. Da dort die Aufladungsphasen selten sind, steige beim Hybrid der Verbrauch an. Dort sei der Diesel im Vorteil. Erfahrungen in der ZEIT- Redaktion bestätigen dies – und auch die Enttäuschung mancher Prius-Fahrer, die häufig lange Strecken zurücklegen.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 3000 Prius verkauft, seit der Einführung Ende der Neunziger rund 8000 Exemplare. Das auf den amerikanischen Geschmack abgestimmte Design und der Preis von knapp 25000 Euro behindern hierzulande den Absatz. Dagegen entschied sich 2006 fast jeder Zweite von 3,4 Millionen deutschen Autokäufern für einen Diesel. Der Polo Blue Motion (Einstandspreis gut 16.000 Euro) sei schon »bis Mai ausverkauft«, heißt es in Wolfsburg. Den VW-Vertrieb hat die große Nachfrage überrascht.

Ganz anders in den USA, dort wurden 2006 mehr als 100.000 Prius abgesetzt, fast ausschließlich in Kalifornien und den Metropolen der Ostküste. Hinzu kamen noch etliche Tausend Hybridmodelle der Toyota-Luxusschwester Lexus, von Honda, Nissan und neuerdings auch von Ford und General Motors. Hybridpionier Toyota will bis 2010 in allen Fahrzeugklassen den Sparantrieb anbieten. Doch bald hat der Kunde hier wie dort die doppelte Qual der Wahl. Von 2008 an werden praktisch sämtliche deutsche Autobauer von Porsche über VW, Audi bis zu Mercedes ebenso Fahrzeuge mit Hybridantrieben auffahren und parallel auch in den USA extra saubere Diesel (Bluetec). Der Käufer kann so je nach persönlichem Fahrprofil seinen Idealspritsparer aussuchen. Dietmar H. Lamparter

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Leser-Kommentare
  1. Alleine schon der Titel Diesel oder Hybrid gefällt mir gar nicht.
    Das eine schließt das andere nicht aus. Und wenn überhaubt ist eher ist Diesel ein irrweg.

    Hybrid hat ganz entscheidene Vorteile:

    1. Rückgewinnung der Bremsergie.

    2. Entkoppelung der (Verbrennungs)Motorleistung von der zum Vortrieb notwendigen Leistung.

    3. Weiter entwickelung in Richtung Brenstoffzelle

    Das erstere ist ein sehr wichtier Punkt. Besonder angesichts des Gerwichtes welches ein Auto wegen der hohen Konfortansprüche heute erreicht. Von Autobahn und Landstraße abgesehen könnte der Verbrauch in das Bodenlose absinken wenn man die Bremsenergie zurückgewinnt.

    Eine Rückgewinnung der Bremsenergie von 80% oder mehr ist möglich wenn man SpeicherKondensatoren anstelle von Akkus verwendet. 40Kg Speicherkondensatoren könne die (Kynetische)Energie eines Autos von eien Tonne Gewicht bei 100km/h aufnehmen. Und vor allem sie könne das sehr schnell, ca 15sek und auch so schnell wieder abgeben (zu beschleunigen)

    Ein Ottomotor oder Diesel arbeited nur in eine Punkt mit seinen optimalen Wirkungsgrad (unter 40%). Alleine Schon die bei Hybrid inhärend enthaltene. getriebelose Anbindung erlaubt auch ohne Akkus und Kondensatoren die den optimalem betrieb des Motors. Mindestesn so gut wie ein Stufenloses Getriebe, praktisch durch die Energiespeicher deutlich besser.

    Der eigentliche Vorteil des Diesel ist der hohe Wirkungsgrad.
    Unter Umwelttaspekten bleib davon jedoch wenig. Was an wirkungsgrad besser ist geht durch den höhren Kohlenstofanteil im Diesel fast wieder drauf.

    Wirklich besser währe Erdgas. Hier ist der Wirkungsgrad noch einmal besser als bei Diesel der CO2 Ausstoss relativ zu Primärenergie noch niederieger als bei Benzin, deutlich niederiger als bei Diesel.

    Ein Erdgas-Hybrid-Antrieb währe somit das Optimum.
    Entwickelt man in diese Richtung koseqeunt weiter verschwindet jedes mechanische Getriebe, der (Erdgas)Motor wird zu reinen Generator.

    Sobald (Direkt-Fuel)Brenstoffzellen preiswert und leicht genug werden, kann der Verbrennung-Motor-Generator gegen eine -Erdgas-Brenstoffzelle getauscht werden.
    Damit steigt der Wirkungsgrad des Generators auf 50% bis 70%, je nach verfügbarer Brenstofzellen-Technologie.
    Ein socher Wirkungsgrad ist für Verbrennungsmotoren unerreichbar.

    Deswegen sind Hybrid und Erdgas auch auf die lange Sicht wirklche Zukunfts-Technologien. Diesel ist nur mittelfristig interessant. Wasserstoff ist unsinn.

    Die Japaner haben das Verstanden und investieren in Hochleistungsakkuns, Hybridsysteme, Elektoantiriebe.
    Die USA habe wenigstens die führenden Entwickler von (Erdgas) Brenstofzellen.

    Und wir?

    Wir haben 30% mehr Gehalt für die Manager die all diese Entwicklungen vrschlafen haben

  2. sinnlos kompliziert und teuer und nicht besser als ein optimierter Diesel ohne Hybrid-Zutaten.

    Wenn man den oben zitierten VW-Polo noch mit einer Start-Stop Automatik in Form eines integrierten Starter-Generators direkt auf der Kurbelwelle kombiniert, und ihm ein elektronisch geschaltetes Schaltgetriebe verpasst, das immer für den richtigen Gang sorgt, kommt ein Fahrzeug heraus, das den Prius unter ALLEN Fahrprofilen um Längen schlägt.

    Peugot bringt 2008 ziemlich genau so etwas heraus, und es ist allerdings ein Armutszeugnis für VW, hier nicht die ersten zu sein.

  3. Nur den Spritverbrauch zu vergleichen ist irreführend. Man muss auch die Energiekosten mitberechnen die bei der Herstellung und Entsorgung entstehen, sowie die Lebensdauer des Fahrzeuges.

    So stellt sich z.B. heraus dass der spritfressende Hummer umweltfreundlicher ist als der Prius mit seinen Hybridantrieb.

    Die Gründe sind dass der Hummer ein einfach ausgelegtes Fahrzeug ist und eine lange Lebensdauer hat. Es wird geschätzt dass der Hummer 300 tausend Meilen hält. Der Prius gerade mal 100 taused. Mas muss also 3 Prius produzieren um so viel zu fahren wie mit einen Hummer. Weiterhin verbraucht der Prius viel Energie bein der Herstellung weil er viele Aluminiumteile hat. Schliesslich ist seine Entsorgung problematisch wegen der Baterie. Wenn der Hummer besser ist als der Prius, dann wohl erst recht de VW-Polo!

  4. VW hat mit dem Lupo 3L schon genau solch ein Auto auf den markt gebracht, leider auch wieder herunter genommen.
    Besser sogar noch der Audi 1.2 TDI 3L, der zudem noch einen gewissen Komfort und Charme bietet. Letzteren fahre ich übrigens seit 4 Jahren, 205000 Km ohne Reparartur und bei 3,5 echten Litern pro Hundert schon gut.
    Wie die Ökobilanz des kleinen Audi aussieht, vermag ich allerdings nicht einzuschätzen (Alu-Karosserie, Alu-Motor, Alu-Flegen usw.). Allemal scheint das Auto unkaputtbar, denn es fühlt sich an wie neu.
    Das sollte doch einfach neu aufgelegt werden (mit Start-Stop-Automatik, DSG-Getriebe, Partikelfilter). All dies existiert und brauchte nur neu auf Band gelegt werden.
    Mein nächstes Auto? Ein gebrauchter A2 1.2 TDI 3L mit geringer Laufleistung oder ein ähnliches, neues Auto, evtl. aus Frankreich.

    • Colon
    • 25.02.2007 um 16:00 Uhr

    Fahrerprofil,Fahrstil und die Antriebstechnik:

    Wie immer, Herr Lamparter, Ihr Artikel ist gut recherchiert und gut geschrieben.
    Allerdings schrammt er, was die Bewertung der Fahrgeräte angeht, etwas am Ziel vorbei.

    Ideologisch, weil er, vielleicht eine typisch deutsche Eigenart, das Heil in der intelligenten Motortechnik sieht, die natürlich auch im Dieselantrieb steckt. Technisch, weil Fahrzeuge zweier unterschiedlicher Fahrzeugklassen miteinander verglichen werden.

    So schön die Vorstellung, den flotten Vielfahrer zukünftig im VW-Polo Blue Motion oder ähnlichen Karren über Deutschlands Langstrecken rollen zu sehen, so wenig realistisch ist das Szenario. Dagegen stehen die Komfort und Raumansprüche der Vielfahrer, die nicht in 4-Meter Autos sitzen und häufig ihren Kofferraum brauchen. Der Polo bleibt ein Kleinwagen, häufig ist er ein Zweit- gar Drittwagen für jene, die ein zusätzlichs unkompliziertes und kleines Auto für den Nahbereich suchen, der auf der Autobahn auch noch „flott“ mithalten kann. In den Ballungsräumen und urbanen Zentren könnte er, mit Hybridmotor, z.B. mit einem Hybrid-Diesel, noch besser abschneiden, weil Brems- und Beschleunigungsvorgänge häufiger wechseln. Der Prius der Frau Künast ist auch auf längeren Strecken komfortabel und sein Angebot zielt auf die Standard-Mittelklasse der deutschen Automobilszene. Vor allem dann, wenn er nicht „flott“, sondern vorausschauend, passiv und ökonomisch gefahren wird. - Eine Fahrweise, die nach der Fahrprüfung mittlerweile allzu oft wieder in Vergessenheit gerät.

    So kommt es zu dem Paradox, dass im Polo eine Solo Diesel-Technik arbeitet und optimiert wurde, die ihre Vorzüge erst recht auf der Autobahn ausspielen könnte und der Honda Hybrid-Prius als Vorreiter den Weg weist, den alle anderen Fahrzeughersteller noch einschlagen müssen, um sich von Dogmen und Vorurteilen der Vergangenheit zu lösen.

    Ohne Umschweif kommt man zum gewichtigeren Problem. Was ist „flott“? Maximal 110-120 km/h wie im europäischen Ausland, 130/h wie häufig in Deutschland, durchschnittlich 160 km/h wie z.B. auf Spur drei der A3 zwischen Frankfurt und Köln, wenn alle Schranken aufgehoben sind, oder um und über 200 km/h die eine wachsende „PS-Elite“, konstant mit bremsen, nötigen und Gas geben beschäftigt. Aber auch eine Fahrt am Werktagabend oder am Wochenende, z.B. über die Hunsrückhöhenstraße (B327), belehrt, was derzeit unter „flottem“ Fahren auf Bundesstraßen verstanden wird. Die Höchstgeschwindigkeiten auf dem Straßenschild, werden häufig allenfalls noch als Richtwert akzeptiert. Da definiert die Selbsteinschätzung des Automobilisten das Verhalten bei Überholmanövern und Höchstgeschwindigkeiten, neuerdings noch unterstützt durch die Fortschritte in der Beleuchtungstechnik, die, zwar mit erhöhter Blendwirkung, aber doch erheblich erweitertem Sichtfeld, das nächtliche Ausfahren zur sportiven Übung mutieren lassen. Dank durchzugstarker Motoren geht es, zumindest meist, gut aus. - Der Fahrstil, immer noch zu überwiegendem Anteil ein Männerproblem.

    Ungeachtet der Tatsache, dass die durchschnittlich erzielbare Reisegeschwindigkeit zwischen beliebigen Fahrzielen sich nur äusserst aufwändig über durchschnittlich 120km/h schrauben lässt, werden derzeit die Benzin und Dieselkutschen für die Langstrecke und den Vielfahrer auf hohe Geschwindigkeit und Beschleunigung in jedem Geschwindigkeitsbereich getrimmt. Dazu müssen die Fahrzeuge auch bei Geschwindigkeiten um 200 km/h sicher und relativ leise sein. Das macht sie unnötig schwer.

  5. Ein moderner und damit hochaufgeladener TDI hätte ohne Turbo ungefähr 1/3 seiner tatsächlichen Nennleistung. Sobald der Turbo Luft reinschiebt, hat er einen konstant hohen Wirkungsgrad von 40% oder mehr. Das ist bei geeigneter Fahrweise zwischen 15% und 80% Nennleistung der Fall.

    Deshalb ja auch meine Empfehlung für das automatisierte Schaltgetriebe, das immer den richtigen Gang wählt und selbst 97% Wirkungsgrad hat. Die komplizierte Automatik des Prius liegt erheblich unter diesem Wert, und zusammen mit dem Mehrgewicht für Automatik, Batterien, Generator und E-Motor kommt gegenüber dem Diesel eben nur +-0 raus. Trotz Rückgewinnung von Bremsenergie, die etwas im Stadtverkehr bringt, aber nichts ausserhalb.

    Und das noch für erheblich mehr Geld. Was ich vorgeschlagen habe und was es schon mal so ähnlich gab, kostet gegenüber dem Standard-TDI überhaupt nichts mehr und erzeugt auch kein Mehrgewicht, da der integrierte Start-Generator Anlasser und Lichtmaschine und einen Teil der Schwungmasse ersetzt.

    Wenn man gleichzeitig noch den aktuellen Pumpe-Düse TDI des Polo durch einen leiser laufenden Common Rail Motor ersetzt und die Lenkhilfe elektrisch statt hydraulisch vornimmt, kann man den Polo sogar noch von 1,25 Tonnen auf 1,1 Tonnen herunterbringen. Gegen so ein Auto hätte der Prius überhaupt nichts zu bestellen, weder bzgl. der Fahrleistungen noch des Verbrauchs.

  6. sonst geht in der Zelle selbst schon soviel Energie verloren, das es besser und billiger ist, den Energieträger in einem Diesel zu verbrennen. Das geht übrigens auch mit Erdgas.

    Und der Ersatz eines mechanischen Getriebes durch eine elektrische Übertragung ist kompletter Blödsinn, denn das hat erheblich mehr Gewicht als ein Schaltgetriebe und auch noch den geringeren Wirkungsgrad.

    Entweder fahren die Autos irgendwann rein elektrisch, was die Entwicklung einer konkurrenzfähigen Batterie nebst neuer Infrastruktur für das Aufladen der Akkus bedeutet, oder man fährt mit Wasserstoff und Brennstoffzelle, was die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Wasserstoffspeichers und teilweise neuer Infrastruktur erfordert, oder man bleibt beim Diesel. Alles andere ist in der Gesamtbilanz schlechter.

  7. Einige Bemerkungen zum Thema Hybrid und Diesel:

    - Die Hybridtechnologie sorgt dafuer, dass der Benzinmoter immer im besten Wirkungsgradbereich arbeitet (ca. 39% beim Prius).

    - Der Schadstoffausstoss kann damit drastisch verringert werden.

    - Wer ueber Diesel spricht, muss auch bedenken, dass der Schadstoffausstoss von Dieselmotoren nicht nur CO2 beinhaltet, sonder immernoch krebserregende Partikel (Dieselruss) und Stickoxide.

    - Die deutsche, franz. und ital. Autoindustrie wuerde uns Stadtbewohnern in Europa einen wirklichen Gefallen tun, boeten sie wenigstens Dieselfahrzeuge an, die so sauber sind wie die Kraftfahrzeuge mit Benzinantrieb. Leider tun sie das nicht.
    Vielmehr beeinflussen sie den Gesetzgeber (man auch auch von unter Druck setzten sprechen: Androhung von Arbeitsplatzabbau) dahingehend, dass in der EU die Herstellung, der Vertrieb und der Betrieb von Dieselfahrzeugen ohne ausreichende Abgasnachbehandlung moeglich ist. Sie tun so, als ob ihre Dieselautos wie in den Hochglanzprosekten als Einzelstuecke ueber irische oder islaendische Strassen rollen - allein auf weiter Flur. Tatsaechlich ist der Haupteinsatzraum der urbane Raum.

    - Die europaeische Autoindustrie nimmt wissentlich in Kauf, dass zehntausende Menschen in der EU an den durch die Autoabgase vergiftete Atemluft vorzeitig sterben. Dieselfahrzeuge sind z.Z die Hauptluftverschmutzer in unseren Staedten.

    - 'Prius' statt TDI, CDI usw. ist ein wirklich spuerbarer Beitrag zur Verbesserung der Luftqualitaet, nicht aber 'Blue Motion' des VW-Konzerns, bestenfalls ein Werbetrick.

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