Filmmusik Spiel mir das Lied vom FilmSeite 5/5
ZEIT:
Vor allem wenn, wie so oft, nicht viel passiert.
Morricone:
Eben. Und dann stellt sich die Frage: Soll ich die Energie der Mannschaft zum Thema machen oder den Seelenzustand des einzelnen Spielers? Ganz sicher brauchen wir da eine ambivalente Musik, die beide erfasst, Spieler und Mannschaft. Also eine, die feurig ist, intensiv und dynamisch.
ZEIT:
Wirklich erhellende Gedanken!
Grazie.
Morricone:
Was bekomme ich dafür?
ZEIT:
Unsere ewige, uneingeschränkte, tief empfundene Dankbarkeit, Maestro.
Morricone:
Perfetto!
Das Gespräch führten
Wolfram Goertz
und
Birgit Schönau
Ennio Morricone
wurde 1928 in Rom geboren. Er studierte unter anderem Komposition bei Goffredo Petrassi. 1961 schrieb er seine erste Filmmusik. Berühmt wurde er durch Filme wie »Spiel mir das Lied vom Tod«, »Es war einmal in Amerika«, »Die Unbestechlichen« oder »Cinema Paradiso«. Fünfmal wurde er für den Oscar nominiert – gewonnen hat er ihn nie. Doch bei der Verleihung am 25. Februar erhält er die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Aus diesem Anlass veröffentlichte Sony/BMG die CD »We all love Ennio Morricone«, an der Celine Dion, Renée Fleming, Yo-Yo Ma, Metallica, Bruce Springsteen, Roger Waters, Quincy Jones und Herbie Hancock mitgewirkt haben
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Wer den Academy Award verdient hätte, wer ihn bekommen hat sowie Rezensionen der nominierten Filme »
- Datum 26.02.2007 - 04:47 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.02.2007 Nr. 09
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