Schule Post für die Eltern
Besser spät als nie: Ein Gutachten in Buchform rät der Regierung zur Ganztagsschule. Die würde alle entlasten.
Vor Kurzem kam Post von der Bundesregierung, Post für die Eltern. Ein wissenschaftliches Gutachten war in Buchform erschienen, und dessen Kurzfassung hat die Familienministerin postalisch im Lande verbreitet. Es ist einmal ein Gutachten, das sich weniger wünscht: weniger Druck auf Familien. Das Gutachten, vom Familienministerium in Auftrag gegeben, empfiehlt nun als Regelangebot, möglichst für alle, die Ganztagsschule. Und die CDU-Ministerin von der Leyen, als hätten nicht Generationen ihrer Parteigefährten diese Schulform wie einen Beelzebub der familiären Freiheitsberaubung bekämpft, gibt einleitend ihrem Beirat ausdrücklich recht. Bildung den ganzen Tag: Das ist in Europa, auch wenn das Paradies auf Erden nirgends zu finden ist, längst Standard. Willkommen in der Gegenwart.
Die Post aus Berlin ist nun nicht deshalb so lesenswert, weil die Idee der Ganztagsschule wirklich brandneu wäre. Sie ist seit Edelgard Bulmahns milliardenschwerem Programm zur Vermehrung der Ganztagsschulen sogar in der Großen Koalition weitgehend Konsens. Nur kann der Bund von Gesetzes wegen kaum mehr tun, als Baumittel zur Verfügung zu stellen. Die Personalkosten tragen die Kommunen und Länder, und die zeigen Zurückhaltung. Die kulturellen Verschiedenheiten der Länder schlagen zu Buche: In Bayern lernen nur etwa 2 Prozent der Kinder in Ganztagsschulen, in Thüringen sind es fast ein Drittel der Schüler. Die zankenden Länder haben sich erst vor kurzem so mühsam wie minimalistisch geeinigt, was »ganztags« denn überhaupt heißen soll: An mindestens drei Tagen der Woche gibt es in solchen Schulen nach dem vormittäglichen Unterricht Essen und dann ein Angebot, das unter der Verantwortung der Schulleitung steht und mit dem Vormittag leidlich verzahnt ist. Etwa zehn Prozent der allgemeinbildenden Schulen erfüllen laut dem 12. Kinder- und Jugendbericht 2002/03 dieses Kriterium, Tendenz steigend. Von internationaler Qualität ist das noch himmelweit entfernt. Von der Verträglichkeit mit elterlicher Berufstätigkeit ohnehin. Diese Definition war ein Anfang, mehr nicht.
Ganztags, das heißt nicht, mehr vom Üblichen in den Schultag zu stopfen
Die Post aus Berlin will über solche Anfänge entschieden hinaus. Hochinformativ und eben doch überraschend ist dieses schmale Buch, weil es dem Minimalismus ebenso abhelfen will wie dem Leidensdruck von Familien. Die Gangart ist entschlossen und ruhig: Die Autoren unterstützen keineswegs die Pisa-verschreckte Auffassung, die Nachbarländer machten es einfach besser. Gesucht wird hier nicht danach, wie sich ein vermeintlicher Bessermacher schleunigst kopieren ließe, sondern wie der deutsche Sonderweg in Europa, den die Halbtagsschule nun mal bedeutet, bestmöglich zu korrigieren wäre. Ein faktenreicher Vergleich der Bildungssysteme zeigt, dass in Belgien etwa die Betreuung außerhalb des Unterrichts von den Eltern finanziert wird, dass in Irland die Schule kein Mittagessen anbietet, dass im keineswegs Pisa-gelobten Frankreich der Tag fast zur Gänze aus traditionellem Unterricht besteht, dass in Schweden und Norwegen nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch die Jugendhilfe an der Betreuung beteiligt sind.
Die Wissenschaftler aus dem Beirat des deutschen Familienministeriums, eine Mischung aus Pädagogen, Volkswirten, Juristen, Theologen, Soziologen und Bildungsforschern, sagen nun deutlich: Eine Ganztagsschule sollte nicht einfach mehr vom in Deutschland Üblichen bieten, sondern die Schultage qualitativ anders, besser gestalten. Eine erhebliche Aufstockung des professionellen Lehr- und Erziehungspersonals sei unerlässlich, dessen Qualifizierung obendrein, und der Staat, das heißt alle Steuerbürger, müsse die Kosten für ein gelingendes Schulwesen im Wesentlichen tragen. Die Sache wird also, im Interesse der Allgemeinheit, teuer.
Eltern müssen von Hausaufgaben entlastet werden
Ebenso interessant ist das Gutachten aber, weil es nicht nur nach pädagogischen Systemunterschieden, sondern nach den Bedürfnissen von Kindern und Eltern fragt. Familiengerechtigkeit ist das Ziel, vor allen Effizienz- und Wettbewerbserfordernissen. Die Wünsche der Kinder sind noch kaum untersucht, lassen aber den vorsichtigen Schluss zu, dass eine qualitativ hochwertige Ganztagsschule, die sich nicht im Pauken unter Zeitdruck erschöpft und Freiräume der Selbstbestimmung lässt, vielen Kindern willkommen wäre. Und den Eltern? Auch hier weiß man wenig. Eine jüngere Studie weist immerhin nach, dass 70 Prozent der Eltern mehr Ganztagsschulen wünschen, aber nur 28 Prozent gaben an, ihr Kind mit Sicherheit in eine solche einschulen zu wollen, 44 Prozent waren dazu »unter Umständen bereit«, 24 Prozent wollten dies keinesfalls tun. Die Elternschaft ist nicht homogen. Die Qualität der Schulen ist für ihr Votum von Bedeutung, der bisherigen traut man nicht hinreichend über den Weg.
- Datum 21.02.2007 - 13:18 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 22.02.2007 Nr. 09
- Kommentare 11
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




lebe mit meinen kindern in frankreich = ganztagsschule. frankreich ist wunderschön ausser der ganztagsschule. meine kinder sehe ich fast nie. mein sohn 16. z.b: steht um 6 uhr auf und geht um 7 aus denm haus ( zur schule) - ich fruehstuecke mit ihm. er kommt um 18.15 zurueck . er ist in der oberstufe ( Lycee) und hat danach meist bis 20.00 uhr schularbeiten zu erledigen. samstags hat er keine schule, sondern trifft sich mit freunden , was ich gut verstehen kann, da in der woche keine zeit dazu ist. manchmal verabrede ich mich mit ihm fuer den sonntag nachmittag ( sonntags schlaeft er aus ) . wir unterhalten uns ein wenig bis er die schularbeiten fuer den montag machen muss.
ich finde das unmenschlich. die schule incl. schularbeiten dauert laenger als ein arbeitstag. mein kind hat keine kindheit, keine zeit sich und das leben zu entdecken wie ich es aus meiner kindheit kenne. nicht dass die jetzt etwa mehr lernen wuerden wie wir damals. nein die kinder werden gehortet: das durchschnittliche franzoesische elternpaar hat nicht das glueck , das einer der eltern zuhause sin kann, um sich um die kinder zu kuemmern. dazu ist der uebliche mindestlohn zu gering - beide arbeiten also , um eigenheim und (2) kleinwagen finanzieren zu koenen. der staat und die
ganztagsschule sind arbeitnehmerfreundlich !!! keiner braucht sich um die kinder zu kuenmmern - keiner braucht verantwortung zu tragen. macht alles der staat - erzieht sie wie ihre eltern zu guten staatskonvormen neuen lohnsklaven die keine eigenverantwortung kennen und keine fragen stellen! wenn sie mich aber fragen : einem staat darf man kinder nicht ueberlassen - geht nach hinten los, denn der staat hat weder eine persoenliche meinung noch moralisch ethische vorstellungen welcher couleur auch immer, sondern gibt entweder den oportunisten ( des kapitals im zweifelsfall ) oder den idealisten ( im aussterben begriffen ausser im extremen) - beides nicht sehr kindertauglich. Autoritaer und am liebsten realitaetsbestimmend ist er allemal. - - -
die lehrer streiken daher oft - sind unterbezahlt (wie alle anderen) aber die kinder muessen endlose stunden ohne unterricht in der schule in der 'etude' verbringen - das heisset stillsitzen und arbeiten (lernen). der statt baut die lehrerstellen ab - weil neue atomsprengkoepfe wichtiger sind . in der oberstufe gibt es keienen kunst und keinen musikunterricht. Sport (nur 2 stundne die woche) soll bald abgeschafft werden. alle sportlehrer verlieren ihre arbeit. die kinder sollen doch samstags in einen sportverein gehen ! usw usf.
Ich habe meine kindheit als ( wie hier in kommentaren abfaellig schon erwaehnt) als schluesselkind verbracht - in deutschland. wunderbar. dabei habe ich die eigenverantwortung und selbststaendigkeit , die ich mein leben lang nicht mehr eingebuesst habe, erlernt, denn nachmitags - nachdem ich mir selber ein essen bereitet habe, musste ich mich selbst organisieren: selbstverstaendlich schularbeiten machen und vor allem entscheiden was sonst zu tuen sei ? diese frage stellt sich meinem sohn erst gar nicht - geschweige denn , dass er sich ein mahl bereiten koennte. wenn er ausnahmsweise gelangweilt ist - ist er verzweifelt. obwohl uns diese langeweile des jugendlichen doch gerade den weg weisen soll zu dingen , die uns wirklich interessien und bewegen ( im wahrsetn sinne des wortes). in dre ganztagsschule bewegt sich nichts - garnichts - sondern alles kommt zum totalen stillstand - zur totalen kontrolle und vereinheitlichung.
... und jetzt nochmal zum mitschreiben : ganztagschule ist sche?sse - lasst euch die nicht verkaufen , denn bezahlen muesst ihr sie ausserdem noch, und ihr muetter lasst euch nicht erzaehlen jeder elternteil haette ja ein recht auf karriere - sondern geniesst das recht nachmittags mit euren kindern zusammen zu sein - kann ja auch der vater sein, bei mutter mit 'karriere' (mehr geld ) - was solls - aber auf jeden fall nicht die persoenliche verantwortung fuer die kinder aus der hand geben und den kantakt mit den eigenen kindern verlieren, nur weil mann dann angeblich meht zeit ( fuers arbeiten) hat - ihr seid doch nicht bloed ?
schoenen gruesse aus dem ganztags frankreich
Als Vater von 5 Kindern und Jugendlichen bin ich zutiefst erschüttert nach dem Lesen des vorliegenden Artikels.
Fast physisch wird mir schlecht und ich verspüre einmal mehr große Lust, sofort auszuwandern.
Meine Enkel sollten auch nicht mehr in Deutschland geboren werden und unter den vorgeschlagenen Bedingungen aufwachsen müssen.
Demnächst sind nach Familienministerin von der Leyen Kinder bald nach der Geburt ganztägig abzugeben. Bis sie erwachsen sind, werden sie nach gesellschaftlichen Anforderungen vollzeitlich zurecht gebildet (Ein wenig Zeit muss dennoch bleiben zum Fernsehen). Das Sorgerecht der Eltern, zu dem nach Menschenrechtskonvention Art. 26 auch das Erziehungs- und Bildungsrecht gehörte, wird auf die finanzielle Sorge und evtl. die für die Unterbringung reduziert.
Spürt eigentlich noch jemand, dass er (nicht für seine Arbeit) lebt? Kann sich jemand vorstellen, dass Kinder u. U. mit ihren Eltern lernen und leben wollen?
Ich packe jetzt die Koffer, denn in den im Artikel genannten Ländern verbleiben mir alle diese Rechte und Möglichkeiten - sowohl gesetzlich, wie auch ökonomisch.
Bevor über Grundgesetzänderungen nachgedacht wird, müssen erst einmal vernünftige schulische Konzepte her.
Wie sagte der Erziehungswissenschaftler Albert Wunsch: 'Wir sollten nicht das Elend des Vormittags auch noch auf den Nachmittag ausdehnen'.
Kinder sind Rentenfutter, insbesondere für die Kinderlosen (Politiker, Medienleute?!), die ihrerseits den Generationenvertrag nicht erfüllen (dies ist kein Vorwurf, nur eine tatsache)!
Ein Kind kostet Eltern mind. 180.000€ im Leben, rechnet man die sog. Opportunitätskosten hinzu, sind dies 300.000€, die ein Kinderloser eben nicht aufbringen muss.
Also, was ist dann Gerechtigkeit?
Wir Familien fordern nur: gebt uns, was uns zusteht!
Und lasst die Eltern ihre Rechte wahrnehmen. Der Staat hat hier kein Recht zur Bevormundung!
Besser wäre es, soziale Notfälle zu unterstützen, diesen Eltern zu helfen, wieder am Leben teilzunehmen. Und Jugendlichen auch mehr Hilfe zum Leben bzw. Ausbildung erweisen.
Kinder zu haben liegt in der Natur des Menschen. Die eigene Brut wegzuwerfen nicht. Als Säugetieren ist uns die Brutpflege in die Wiege gelegt. Davon profitieren die eltern, die Kinder, die Gesellschaft und auch die Kinderlosen.
Hammerhart, wie die Enteignung der Kinder und der eltern nun vorangetrieben werden soll. Die größte Frechheit ist, daß nun auch noch die Eltern, die ihre Kinder selber erziehen wollen, die Party der anderen mit bezahlen sollen.
Es ist schamlos und empörend.
Die Idee, die deutschen Schulen auf Ganztagsschulen umzustellen, ist weder revolutionaer noch neu. In vielen Nachbarlaendern Deutschlands ist diese, der heutigen Zeit angemessene, Schulform Alltag. Nur in Deutschland werden Eltern, insbesondere die Muetter, vom Staate quasi dazu verdonnert, am Herd zu bleiben oder zumindest ihre Karriere aufzugeben, da es keine zeitgemaessen Betreuungsangebote fuer den Nachwuchs gibt.
Ich bin davon ueberzeugt, dass 3 bis 4 am Abend mit den Kindern in aller Ruhe, ohne Hausaufgabenstress und andere Verpflichtungen, verbrachten
Stunden viel wertvoller sind als ein gesamter Nachmittag, in dem zwischen Hausaufgaben noch Hobbies, eigene Termine etc. gequetscht werden muessen.
Seien wir einmal ehrlich: Ein Kind, das am Nachmittag daheim und nicht in der Schule ist, wird nicht zwangslaeufig erzogen, haeufig genug findet eine Art von Verwahrung statt: Vor dem Fernseher, bei Tagesmuettern, oder im schlimmsten Fall allein daheim (Schluesselkinder).
Verzeihen Sie mir, daß ich mit Unverständnis auf Ihren Artikel reagiere. Handelt es sich hierbei um ein ideologisches Wunschbild, Unkenntnis oder echte Überzeugung? Letzteres kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Es ist richtig, daß derzeit massiv für eine fremdbestimmte Erziehung geworben wird. Bei uns, in den sog. neuen Bundesländern Alltag, soll dies nun zur familienpolitischen Grundmaxime der Bundesrepublik umgemünzt werden. Doch handelt es sich hierbei wirklich um einen Fortschritt oder Blendwerk auf dem Weg zu einer maximal gesteuerten 'belastungs'-freien egozentrisch geprägten Gesellschaft? Ich darf nunmehr seit 5 Jahren die qualitative Entwicklung unserer allgemeinbildenden Grundschulen beobachten. Die Anbetung der methodischen Grundausrichtung hat längst die formalen Bildungsinhalte in den Hintergrund rücken lassen. Nur weil die politischen Entscheidungsträger von indiviueller Förderung sprechen, als würde eine häufige Erwähnung den zwingend notwendigen Erfolg herbeireden können, sollten sich die Eltern nicht blenden lassen. Prüfen Sie selbst die Grundkompetenzen der Mitschüler Ihrer Kinder. Welcher prozentuale Anteil der Kinder kann in der 4. Klasse unbekannte altersentsprechende Texte fließend lesen, wie sieht es mit einfachen ungeübten Diktaten aus, mathematischen Grundkenntnissen? PISA spiegelt nur das wieder, was jeder wache Geist selbst erkennen kann. Und dann soll gerade diese Institution zur Genesung unser zwingend auf Wissenskompetenz ausgerichteten Gesellschaft beitragen?! Wenn Eltern daheim für einen gewissen Ausgleich sorgen wollen, so bleibt ihnen keine Zeit mehr, denn die Ganztagsschulen versorgen ihre Sprößlinge ja verpflichtend den überwiegenden Anteil des Wochentages. In unserer Region ist dieses Konzept bereits zu 90 % umgesetzt. In den nächsten 4 Jahren werden auch die restlichen 10 % erfolgreich umgewandelt worden sein. Wir Eltern haben keine Wahlmöglichkeit mehr. Welch ein freiheitlicher Fortschritt ... Christian Morgenstein formulierte einmal äußerst treffend 'Wie wenn ihr Fortschritteiferer eines Tages feststellt, daß ihr bergab strebt wie besessen?'
Ich bin ziemlich schockiert über diese geradezu archaischen Abwehrmechanismen gegenüber der Ganztagsschule. Ich selbst bin im Ausland aufgewachsen und dort mit nicht einmal ganz sechs Jahren in eine Ganztagsschule gekommen (was anderes gab es dort gar nicht). Und die Schulen dort hatten auch nachmittags Schulunterricht und nicht nur 'Betreuung' und häufig genug gab es nach der Schule auch noch Hausaufgaben zu machen. Trotzdem hatte ich meine ganze Kindheit und Jugend nicht das Gefühl, überfordert zu sein, zu wenig Freizeit zu haben (ich war auch im Sportverein oder verabredete mich mit Freunden) und am allerwenigsten hatte ich je das Gefühl, nicht behütet aufzuwachsen, nicht geliebt oder gar abgeschoben zu werden! Denn wenn ich nachmittags nach Hause kam, war meine Mutter da, wurde zusammen gegegessen, gespielt, mir fehlte es an nichts. Ich war stolz auf meine Mutter, die für uns drei Kinder da war und dennoch ihr eigenes Leben hatte, eigenen Interessen nachging.
Nun bin ich selber Mutter zweier Kinder und bin sehr glücklich, einen der seltenen Ganztagschulplätze für meine Tochter ergattert zu haben, denn dieses Schulmodell ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich bin als Alleinerziehende auch darauf angewiesen, denn sonst könnte ich nicht meine Familie ernähren, sondern wäre auf staatliche Leistungen angewiesen. Ich bin aber nicht nur ein'Notfall', sondern gehe gerne arbeiten, und das halte ich nicht für einen egoistisch-hedonistischen Lebenstil, dem ich meine Kinder opfere! Ich habe allerdings meinen Vollzeitjob auf 30 Stunden gekürzt, um meinen Kindern am nachmittag nach der Schule voll und ganz zur Seite zu stehen, wie ich es auch von meiner Kindheit kenne, auch wenn das für mich ein Leben auf Hartz IV-Niveau bedeutet (und das ist der eigentliche Skandal).
Liebe Eltern, seht eine Chance in der Ganztagsschule - für Eure Kinder und für Euch selbst und geniesst die Stunden, die dann voll und ganz mit den Kindern verbracht werden!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren