Ich habe einen Traum Virtual TeacherSeite 2/2
Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie dieses virtuelle Wesen aussehen soll. Soll es gleich meiner früheren Englischlehrerin im Klassenzimmer als mechanischer Roboter herumspazieren? Oder ist es wie Lara Croft eine Figur auf dem Monitor? Nein – alle diese Ideen gefallen mir nicht so recht! Ein Hologramm, dreidimensional und hyperrealistisch, neben Lehrerpult und Tafel projiziert – dieser Auftritt ist in meiner Vorstellung einem virtuellen Lehrer angemessen.
Ich träume jetzt davon, wieder Kind zu sein. Und mein persönlicher virtueller Lehrer sieht aus wie ET. Oder noch besser wie Mickymaus. Er bewegt sich wie Mickymaus, spricht wie Mickymaus. Was für ein spannender Unterricht! Höchste Aufmerksamkeit ist bei uns Kindern garantiert. Doch irgendwann wird auch das langweilig, der nächste virtuelle Lehrer tritt ein. Der sieht aus wie Bugs Bunny, spricht wie Bugs Bunny, bewegt sich wie Bugs Bunny, macht die gleichen Scherze. Doch es dauert nicht lange, und wir Kinder werden nach ET und der Maus nun auch des Hasen überdrüssig. Doch wie gut, dass unsere Fantasie keine Grenzen kennt: Unser virtueller Lehrer könnte auch Marilyn Monroe sein – oder George W. Bush.
Aufgezeichnet von
Heiner Uber
Virtuelles und Reales:
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- Datum 06.03.2007 - 05:28 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 01.03.2007 Nr. 10
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ich träume von virtuellen Schülern!
ich träume von virtuellen Schülern!
... hat Steve Wozniak wohl immer ausgezeichnet. Und auch hier spricht wohl alles dafür, dass er zwinkernden Auges seine Technikleidenschaft mit seinem Leben als Lehrer verbindet.
Danke für den Artikel : )
ich träume davon, dass es weniger Menschen wie Steve Wozniak geben möge
es mag sein das die Zukunft virtuelle Lehrer benötigt weil die Gegenwart ihr Versagen dokumentiert hat. Es ist aber sicher kein Ziel jegliche Emphatie eines Wesens das sich für diese Existenz entschieden hat, mit all ihren Defiziten, derart zu kompensieren das die in diesem Artikel beschriebene Wirklichkeit Reakität werden muss. Es ist vielmehr gefragt wo heute die Möglichleiten liegen die Gegebenheiten derart umzuformulieren das eine Wirklichkeit entsteht die derartige 'Avatare' überflüssig machen. Woz kann sich sicher seine Existenz anders gestalten als die meisten Menschen auf diesem Planeten. Seine Defizite selber auflösen. Ihn direkt umgebenden Menschen sei gesagt. . . . Achtung Depressionen sind ansteckend... ( Gott sei Dank hat das noch keiner bewiesen..) !
Have fun
incal
… sich auf den Wege machen, Kontakt aufnehmen: z. B. Telefonieren, nach Hause – bis die da von droben ein Raumschiff senden….
Ein schwacher, starker Moment:
Ich hatte den Ton noch im Ohr (tief klomm er den Synapsen irgendwelcher Ganglien, aus dem Innenohr: die Laute, die Silben; ein bisschen Unruhe; dann eine große Sehnsucht in mir: … nach Hause…
Aber wo hatte ich das '..... ... ... ...' gehört; ganz tief in mir wieder erwacht? Und es war abgespeichert geblieben - wow, bis vor jetzt-grade-eben!
... sich sehnen; den Kopfraum dehnen. Heimweh haben; der Sehnsucht verfallen…
D i e Sehnsucht – nach…; nein nicht nach allen Plätzen oder Plätzchen, nicht allen Hucken, allen Winkeln, die Kammern, Häuser und Häuschen, Ecken und Kanten will ich nennen.
Au, ich weiß es wieder, wie es nach Hause geht: dem virtuellen Lehrer, oder Vater - dramatisch die Verfolgungsjagd auf dem Fahrrad. Sie gipfelt darin, dass E. T. vor den Augen der beamteten Sicherheit mit den Freunden, den Kindern in den nahen Wald entschwebt, in dem knapp-akut-grad-right-getimt das lang erwartete Raumschiff landet, um den Außerirdischen ins vergottete Zu-Hause zu holen:
E.T. – was jetzt – religiös angehaucht - virtueller Gefährte (Lehrer, Schüler,... ) genannt wird – war ja schon tot gewesen – erlebte aber seine Auferstehung (wie in allen Gottheitsphantasien) – und konnte heim: „… nach Hause…“ - und er vergaß, mich mitzunehmen.
„Glückselig der, dessen Welt innerhalb des Hauses ist.“ JWG an JChK., schon am 24.6.1784; aber ich kann ihn noch verstehen, ohne virtuelle Pseudos! Weil er das Haus in mir erwecken kann, in dem ich klein war, groß wurde - Vater-Mutter-Geschwister-Haus, Heimat, die ich mir nicht erfinden muss, nicht virtuell produzieren brauche, sondern aus eigener Phanasie und Erinnerung und Ver-Antwortung.
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